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Dieses Jahr haben wir auf unserer Rückreise aus dem Allgäu einen Kurzaufenthalt in Rothenburg ob der Tauber gemacht (wie schon vor genau 10 Jahren).
War vor 10 Jahren die Altstadt noch (fast) Autofrei, stehen diese mittlerweile überall herum und stören doch ein klein wenig beim fotografieren
.

Rothenburg ob der Tauber
ist eine Kleinstadt im mitterfränkischen Landkreis Ansbach. Bis 1803 war sie eine Reichsstadt und ist heute mit ihrer weitgehend erhaltenen mittelalterlichen Altstadt eine weltbekannte Touristenattraktion. Die Stadt war bis 1972 kreisfrei und Sitz des gleichnamigen Landkreises Rothenburg ob der Tauber. Bei der Gebietsreform in Bayern 1972 kamen Stadt und Landkreis zum Landkreis Ansbach. Zum Ausgleich für den Verlust der Kreisfreiheit und den Sitz des Landkreises wurde die Stadt zugleich zur Großen Kreisstadt erhoben.

Das Plönlein
(von lat "kleiner Platz" ist eines der schönsten mittelalterlichen Stadtbilder Deutschlands. Durch zwei wichtige Zufahrtswege, rechts aus dem Taubertal direkt von der Doppelbrücke und links aus der Vorstadt von Süden, bildet sich ein kleiner, dreieckiger Platz, daher der Name Plönlein. Der dahinter liegende Turm ist der Siebersturm und stammt aus der Zeit um 1385, somit ein Stadttor des zweiten Mauerrings.

Das Rödertor
Aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert. Zwei schöne, spitzbehelmte Zoll- und Wachhäuschen, nach außen und innen mit Schießscharten versehen, flankieren das Vortor. Zum äußeren Tor der rechteckigen Bastei mit umlaufendem Wehrgang, führte eine steinerne Brücke über einen mauerumschlossenen Graben. Durch das innere Tor gelangte man auf die Brücke über dem Stadtgraben, deren stadtseitige Hälfte als Zugbrücke konstruiert war und im Verteidigungsfall das Tor des Vorwerks verstärkte. Mit diesem war der Zwinger direkt vor dem inneren Stadttor überbaut und seine Streichtürme ermöglichten eine wirkungsvolle Bekämpfung der Angreifer, die bis in die Zwingeranlage vorgedrungen waren.

Das Spitaltor / Die Spitalbastei
Leonhard Weidmann schuf das doppelte - übrigens das jüngste und mächtigste - Bollwerk der Stadtbefestigung, in der Form einer Acht, versehen mit 7 Toren, Fallgitter und einer Zugbrücke. Über den trutzigen Buckelquadern ließ er einen von Geschützen befahrbaren Wallgang anlegen. der Schlussstein am äußeren Torbogen trägt neben der Jahreszahl 1586 und den Initialen Weidmanns eine lateinische Inschrift, deren Übersetzung lautet: Friede den Eintretenden, Heil den Hinausgehenden". Daneben steht ein altes Zoll- und Wachhäuschen.

Die Gerlachschmiede
- eines der reizvollsten Fachwerkhäuser Rothenburgs, in unmittelbarer Nähe zum Rödertor. Über dem offenen Vorplatz erhebt sich ein zierlicher, schlanker Giebel mit hübschen Fenstern und bunten Wappentafeln.
War vor 10 Jahren die Altstadt noch (fast) Autofrei, stehen diese mittlerweile überall herum und stören doch ein klein wenig beim fotografieren

Rothenburg ob der Tauber
ist eine Kleinstadt im mitterfränkischen Landkreis Ansbach. Bis 1803 war sie eine Reichsstadt und ist heute mit ihrer weitgehend erhaltenen mittelalterlichen Altstadt eine weltbekannte Touristenattraktion. Die Stadt war bis 1972 kreisfrei und Sitz des gleichnamigen Landkreises Rothenburg ob der Tauber. Bei der Gebietsreform in Bayern 1972 kamen Stadt und Landkreis zum Landkreis Ansbach. Zum Ausgleich für den Verlust der Kreisfreiheit und den Sitz des Landkreises wurde die Stadt zugleich zur Großen Kreisstadt erhoben.

Das Plönlein
(von lat "kleiner Platz" ist eines der schönsten mittelalterlichen Stadtbilder Deutschlands. Durch zwei wichtige Zufahrtswege, rechts aus dem Taubertal direkt von der Doppelbrücke und links aus der Vorstadt von Süden, bildet sich ein kleiner, dreieckiger Platz, daher der Name Plönlein. Der dahinter liegende Turm ist der Siebersturm und stammt aus der Zeit um 1385, somit ein Stadttor des zweiten Mauerrings.

Das Rödertor
Aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert. Zwei schöne, spitzbehelmte Zoll- und Wachhäuschen, nach außen und innen mit Schießscharten versehen, flankieren das Vortor. Zum äußeren Tor der rechteckigen Bastei mit umlaufendem Wehrgang, führte eine steinerne Brücke über einen mauerumschlossenen Graben. Durch das innere Tor gelangte man auf die Brücke über dem Stadtgraben, deren stadtseitige Hälfte als Zugbrücke konstruiert war und im Verteidigungsfall das Tor des Vorwerks verstärkte. Mit diesem war der Zwinger direkt vor dem inneren Stadttor überbaut und seine Streichtürme ermöglichten eine wirkungsvolle Bekämpfung der Angreifer, die bis in die Zwingeranlage vorgedrungen waren.

Das Spitaltor / Die Spitalbastei
Leonhard Weidmann schuf das doppelte - übrigens das jüngste und mächtigste - Bollwerk der Stadtbefestigung, in der Form einer Acht, versehen mit 7 Toren, Fallgitter und einer Zugbrücke. Über den trutzigen Buckelquadern ließ er einen von Geschützen befahrbaren Wallgang anlegen. der Schlussstein am äußeren Torbogen trägt neben der Jahreszahl 1586 und den Initialen Weidmanns eine lateinische Inschrift, deren Übersetzung lautet: Friede den Eintretenden, Heil den Hinausgehenden". Daneben steht ein altes Zoll- und Wachhäuschen.

Die Gerlachschmiede
- eines der reizvollsten Fachwerkhäuser Rothenburgs, in unmittelbarer Nähe zum Rödertor. Über dem offenen Vorplatz erhebt sich ein zierlicher, schlanker Giebel mit hübschen Fenstern und bunten Wappentafeln.











