HellWeichei
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Irgendwie schien die Welt damals im Wandel und die Menschen hofften auf bessere Zeiten. Kurz nach dem s.g. Fall des eisernen Vorhangs taten sich auf einmal Möglichkeiten für Reisen auf, die mir als ehemaligem BW Angehörigen untersagt waren. Neugierig und unternehmungslustig waren meine Frau und ich mit einer bunt zusammengewürfelten Reisegruppe zu einer Tour in den ehemaligen Ostblock aufgebrochen. Organisiert wurde die Reise von ein paar jungen Leuten, die sich im Rahmen ihres Studiums kennengelernt und zu einem kleinen Reiseunternehmen zusammengeschlossen hatten. Die Reise begann in Franktfurt/a.M. und ging über Wien nach Kiew. Dort verbrachten wir einige Tage mit "Sightseeing" in der Stadt der goldenen Kuppeln. Dann ging´s mit dem Überlandzug auf eine lange Tour nach Simferopol auf die Krim. Glücklicherweise mussten wir in dem dortigen Hotel "Moskwa" nur eine Nacht verbringen, bevor wir auf eine drei Tage dauernde Wanderung quer über das Krimgebirge Richtung Schwarzes Meer aufbrachen. Das war in der Rückschau sicherlich der schönste Teil der gesamten Reise. Viel Natur, begleitet von sieben russischen Studenten, die für uns das Gepäck und die Verpflegung transportierten und mit denen wir abends im Lager dann Sauf- und Gesangswettbewerbe zelebrierten. Am Schwarzmeer angekommen blieben und noch 14 Tage in einer ehemals von den Sowjets als Sanatorium für Funktionäre genutzten Anlage in dem Städtchen Foros. Von dort unternahmen Ausflüge entlang der Küste. So haben wir Jalta einen Besuch abgestattet und und den Hafen von Sewastopol, dem Stammplatz der Schwarzmeerflotte angesehen.
Die Bilder sind nicht perfekt, aber ich dachte mir, in einem Bilderforum darf man auch mal etwas fast historisches zeigen. Aufgenommen wurden die mit einer Canon AE1, die Abzüge habe ich Jahre später mit einem Rollei Gerät digitalisiert.

So wandelten wir durch die Straßen von Kiew und bestaunten die Einwohner und die uns...

Viele Gebäude und Straßen waren in dem damals so üblichen ungepflegten Zustand. Nur Kirchen und Klöster glänzten schön im Sonnenlicht.

Das war herrlich. Nach einem langen Tag querfeldein über´s Gebirge konnten wir abends beim Lagerfeuer Wodka trinken und mit den Russen um die Wette singen.

Einfach mal ein paar Böötchen der Schwarzmeerflotte fotografieren. Auch das ging damals.

Unglaublich, aber Fotos dokumentieren ja so wie es ist (war). Dies ist der Blick in das "Bad" unseres Hotelzimmers im Hotel "Moskwa" in Simferopol. Ich weiss ja nicht, warum die Russen die Krim nun wirklich annektiert haben, aber sicher nicht deswegen
Die Bilder sind nicht perfekt, aber ich dachte mir, in einem Bilderforum darf man auch mal etwas fast historisches zeigen. Aufgenommen wurden die mit einer Canon AE1, die Abzüge habe ich Jahre später mit einem Rollei Gerät digitalisiert.

So wandelten wir durch die Straßen von Kiew und bestaunten die Einwohner und die uns...

Viele Gebäude und Straßen waren in dem damals so üblichen ungepflegten Zustand. Nur Kirchen und Klöster glänzten schön im Sonnenlicht.

Das war herrlich. Nach einem langen Tag querfeldein über´s Gebirge konnten wir abends beim Lagerfeuer Wodka trinken und mit den Russen um die Wette singen.

Einfach mal ein paar Böötchen der Schwarzmeerflotte fotografieren. Auch das ging damals.

Unglaublich, aber Fotos dokumentieren ja so wie es ist (war). Dies ist der Blick in das "Bad" unseres Hotelzimmers im Hotel "Moskwa" in Simferopol. Ich weiss ja nicht, warum die Russen die Krim nun wirklich annektiert haben, aber sicher nicht deswegen


