Überführung beim Hauptbahnhof Zürich

Raffaele

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Hallo, zusammen

in letzter Zeit neige ich immer mehr zur Architekturfotografie. Mir gefällt dabei das Spiel mit Formen und Strukturen und die vielen Abstraktionsmöglichkeiten, die sich hier bieten. Im Gegensatz zu anderen Sujets läuft einem das Motiv nicht weg und man hat reichlich Zeit und Musse, sein Objekt von allen Seiten zu begutachten und den richtigen Ausschnitt zu finden. Dies sind meine ersten Fotos, die ich hier poste und konstruktive Kritik ist mir immer willkommen.
 

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Harald

Harald

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Sehr cool! Spannende Ausschnitte gewählt und auch passend bearbeitet.
Am besten gefallen mir 3-5, wobei man bei Nr. 5 noch unten ein Tickchen mehr dranlassen könnte, um das "M" des Graffitis nicht abzuschneiden.
Ein Versuch bei 1, 4 und 5 wäre es ev. noch wert, die Perspektive streng zu begradigen um keinerlei stürzende Linien zu haben. Kann aber auch kontraproduktiv sein.
Alles in allem ein schöner Einstand!
 

Raffaele

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Hallo Franzl, hallo Harald,

vielen Dank für eure Kommentare, die mich sehr freuen.

@Harald: Jetzt, wo du es sagst, fällt mir das mit dem angeschnittenen Graffitti-M ebenfalls auf und ärgert mich ein bisschen. Weiss gar nicht, ob der Fehler schon bei der Aufnahme oder erst bei der Nachbearbeitung entstanden ist.

Zum Thema ‘Perspektiven streng begradigen‘ muss ich sagen, dass ich das früher oft machte, aber etwas davon abgekommen bin, weil, wie du so treffend bemerkst, die Überkorrektur stürzender Linien oft auch kontraproduktiv sein kann. Ich hänge noch das Bild eines Schulhauses hier in St. Gallen an, wo diese Überkorrektur, meiner Meinung nach, das Foto irgendwie steril und unnatürlich erscheinen lässt. Aber vielleicht bilde ich mir das auch bloss ein. Na ja, entscheidet selbst.
 

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Harald

Harald

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Ja, das Schulhaus wirkt auf diesem Foto oben breiter als unten. Das liegt m.E. daran, dass unser Gehirn ja beim Blick nach oben automatisch stürzende Linien korrigiert. Deshalb kommt so eine subjektive Überkorrektur zustande.
Meist belasse ich deshalb die Korrektur bei ca. 90%, damit das Ergebnis beim Betrachten natürlicher wirkt.
 
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Janni

Janni

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Ja, ein Auge für Architekturaufnahmen haste ja, auch die Perspektiven des Treppenbogens sind gut gewählt, gratuliere 😃
Einzig die Bearbeitung des Himmels finde ich nicht so gelungen....was ist aus dem schönen Himmelsblau geworden, hast ihn für mein Geschmack nachträglich dermassen abgedunkelt das aus dem schönen Blau ein blasses kontrastloses blau-grau geworden ist das dunkler wirkt als die Architektur 😟
Sieht fast so aus als wäre ein zu starker Grauverlaufsfilter angewandt worden der auch ein wenig die Architektur im oberen Bereich mit abdunkelt (Bild 2, 5 und 6)....

Die Sache mit den stürzenden Linien sehe ich ähnlich, es muss optisch passen, machmal wirken perfekt ausgerichtete Lineine auch mal zu steril und unwirklich. Wenn ich mit meinen TS-Objektiven die Architektur "korrekt" ablichte, muss ich anschliessend in der Nachbearbeitung auch oftmals das ganze Bild, bzw. das Gebäude wieder etwas zusammenstauchen weil es sonst optisch zu gestreckt und unnatürlich aussieht.
Machmal passt es optisch, manchmal ist eine leicht schräge Perspektive viel gefälliger und natürlicher, kommt halt immer auf das Motiv und die Architektur an....Auge und Gehrin entscheidet dann 👍 😉
 
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Raffaele

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Hallo, Janni

findest du wirklich, dass ich ein Auge für Architektur habe oder ist das nur so dahergesagt? Ich frage deshalb, weil ich mich nie gross um Architektur gekümmert habe und erst positive Bemerkungen anderer mich mit der Nase darauf stiessen. Oft merkt man seltsamerweise gar nicht, was einem liegt oder auf welchem Gebiet die eigenen Anstrengungen mehr fruchten.

In der Schule gab es einen äusserst begabten Sportler in unserer Klasse, der sich ganz dem Handball verschrieben hatte. Ich erinnere mich noch, wie der Sportlehrer im
einst sagte, er sei ein guter Handballer, aber seine Meinung nach, läge sein wirkliches Talent im Fussball. Im Fussball sei er so gut, dass er sich vorstellen könne, dass er auf nationaler Ebene was erreichen könne. So viel ich weiss, blieb dieser Schüler dem Handball treu. Zurückblickend würde ich aber sagen, er hätte den Ratschlag des Sportlehrers annehmen und sich dem Fussball widmen sollen. Elvis hat, bevor er von Sam Phillips entdeckt wurde, nach eigenen Angaben immer nur Balladen gesungen. Es war Phillips, der ihn überhaupt erst auf den Gedanken brachte, dass er den Rockabilly im Blut hatte. Langer Rede kurzer Sinn: Ich liebe die Architekturfotografie, aber ich hätte nie damit begonnen, wäre da nicht der Input von aussen gewesen.

Zu deiner Kritiker an der Nachbearbeitung des Himmels... Schön, dass jemand so klar und deutlich seine negative Kritik äussert. Im ersten Moment tuts' zwar weh, aber dann merkt man, dass die Kritik Hand und Fuss hat und kann daraus lernen. Tatsächlich fällt mir
jetzt auch auf, wie dunkel der Himmel meist ist. Auch, wenn mir ehrlich gesagt, nicht bewusst ist, dass ich den Himmel in der Nachbearbeitung bewusst abdunkle. Meinst du, dass könnte auch daran liegen, dass die Vignette, die ich bei fast allen Bildern benutze, etwas zu stark ausfällt? Wie ist das bei dir? Ich weiss zwar nicht, was für Bilder du so machst (werde dem aber gleich abhelfen, sobald ich das hier fertig geschrieben habe...) — benutzt du in deinen Fotos eine Vignettierung? Jedenfalls werde ich vermehrt Augenmerk auf den Himmel haben, wenn ich künftig nachbearbeite. Vielen Dank also, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast.

Grüsse und ein schönes Wochenende noch...