SPP - was macht das Programm?

  • Autor des Themas pedro
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pedro

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Holla y buenas dias,

mir ist aufgefallen, dass Bilder, die man in SPP unterbelichtet, indem man den Belichtungsregler nach links zieht ;), keinesfalls aussehen, wie unterbelichtete Fotos. Die Bilder werden dunkler, sind aber immer noch brilliant. Wie bei den üblichen Digitalkameras mit Bayersensor (?).

Genauso macht das PhotoStudioDarkroom1.7, aber nicht Version 2 und auch nicht ACR oder Lightroom. In letzteren sehen unterbelichtete Fotos so mau aus wie ein unterbelichtetes Foto eben aussieht.

Gruß

pedro
 
28.10.2009
#1

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Guest

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Klaus-R

Klaus-R

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Holla y buenas noches,

Was nun genau SPP softwaremäßig mit den X3F-RAWs anstellt, wissen wohl nur die Programmierer.

Von wenigen Spezialfällen mal abgesehen, bei denen ich dann auch mal andere Wege gehe, ist das immer noch mein Lieblingskonverter.

Damit sieht man dann, wieviel Bildinfo in so einem einzigen RAW drinsteckt. Massen mehr jedenfalls, als auf ein fertiges Photo draufgeht. Du kannst Dir genau das rausholen, was Du letztlich sehen möchtest ... sichtbar machen möchtest.

Hasta pronto, mi coracón!:D:D:D

Klaus
 

Freitag

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Queridos

Mir gefällt dass Programm auch sehr. Ein Punkt ist allerdings sehr ärgerlich: Bei der aktuellen Version wird die Belichtungszeit nicht korrekt oder gar nicht in den exif-Informationen gespeichert. Da ich häufig Panoramen mit verschieden Belichtungen mache ist das sehr lästig, da mein Programm (PTGUI) die Angaben verwendet, und falls sie falsch sind, kann man alles selbst eintippen. Unter normalen Umständen bringt HDR bei einer Sigma keinen Vorteil, da im Rohformat genug enthalten ist. Bei Rundumpanoramen allerdings hat man oft doch sehr extreme Kontraste, und da bringt diese Technik sehr viel.

Eine Frage habe ich zur Schärfe: Was muss ich einstellen damit SPP überhaupt nicht schärft, 0 oder -1? Bedeutet -1 weichzeichnen, oder bedeutet 0 eine normale Schärfe? Ich frage dieses, da ich mit Gimp und der Funktion "unscharf maskieren" prima Ergebnisse erziele und diese auch gezielter steuern kann.

Ulli
 
Klaus-R

Klaus-R

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Holla Ulli,

nicht nur, dass zumindest längere Belichtungszeiten in den EXIFs als "Salat" enden, noch ärgerlicher ist es, dass die Arbeitsblende zwar richtig angezeigt wird, in den EXIFs dann aber die Kommastellen abgesenst werden. Will sagen .... Blende 2,8 wird als Belnede 2,0 abgespeichert ... 5,6 als 5,0.

Keinerlei Probleme dieser Art verursacht SPP 2.5, dass für SD14 und DP1 eine Alternative ist. Für SD9/10 Kameras ist es IMHO sogar vorzuziehen.

Keine Schärfung entspricht wohl der Einstellung NULL.

Grüße und schöne Photos

Klaus

P.S. herzlich willkommen im Forum übrigens!!;)

P.S2. Noch ein Ulli mit Doppel-L?!
 

pedro

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Ah ja,

Schärfungsalgorithmus in SPP3.5, auch so ein rätselhaftes Ding.

Ich stimme euch allen zu, dass SPP ein brauchbarer und manchmal auch unübertrefflicher Konverter ist. Allerdings kann ich die Funktionen der Regler nicht immer nachvollziehen, da sie oft Kombinationen aus verschiedenen Justierungen zu sein scheinen und nicht unbedingt dem entsprechen, was man dahinter erwartet.

¡hasta después!

pedro
 
Zuletzt bearbeitet:

leporinus

Guest
Hallo Ingo,

Keine Kritik an Deiner Feststellung oben, Du weißt, was Du behauptest!;)
Dennoch die Frage ... Woher weißt Du das? Hat Sigma das irgendwo verlauten lassen?

Grüße und schöne Photos

Klaus
Hallo Klaus,

bei Stellung -1 hat man keinerlei Halos an den Kontrastkanten. Darüber fängt es schon an. Man sieht es natürlich erst ab einer Vergrößerung von 600%.
In Silkypix ist die Möglichkeit des kompletten Nichtschärfens eingebaut. Es entspricht der Stellung -1 in SPP.

Auch umgekehrt funktioniert es prima. Man speichert das Bild völlig ungeschärft in Silkypix als Tiff und lädt es in SPP. Das Bild wird dann in SPP in Stellung 0 geschärft und entspricht exakt dem Schärfeergebnis des in SPP entwickelten Bildes.

Der SPP Schärfealgorhythmus ist für die Sigma-Bilder zweifellos besser als normales USM. Der typische Foveonlook hat auch einiges mit diesem Schärfealgorhythmus zu tun.
Mir scheint, daß SPP irgendwie kanalbezogen schärft.

Viele Grüße

Ingo
 

Freitag

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Ich habe nun einmal das bisschen Licht dieser Tage genutzt um das Schärfen mit SPP etwas gezielter zu testen. Die Schärfeskala von SPP geht von -2 bis +2. Aus dem Rohformat habe ich mit sonst gleichen Einstellungen 3 Versionen mit -2, 0 und +2 gespeichert. Dann habe ich einen Ausschnitt so stark vergrüßert, dass man die Pixel sieht. Von diesen Ausschnitten habe ich Bildschirmfotos gemacht. Die Klötzchen sind also wirklich Pixel und nicht Folge der Kompression.

0 ist die neutrale Stellung.
Schaerfe_null.jpg


-2 Hier wird weichgezeichnet. Einige Pixel, die vorher unterschiedlich waren haben nun gleiche Werte.
Schaerfe_minus_zwei.jpg

+2 Hier wird stark geschärft. Die Grenzen unterschiedlich heller Bereiche werden verstärkt.
Schaerfe_plus_zwei.jpg

Das Schärfen selbst ist sehr gut. Es entstehen keine Säume. Möchte man die Bilder weiterverarbeiten, zum Beispiel für Montagen, so speichere man am Besten mit der Einstellung 0, wie es SPP auch vorgibt. Nach der Bearbeitung, als letzten Schritt, schärfe man. So kann man auch nur bestimmte Bereiche schärfen.

Dass SPP 3.5 auch die Blendenwerte nicht korrekt in die EXIFs speichert ist ja noch schlimmer. Hoffen wir auf baldige Besserung!

Ulli
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Freitag

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Hallo!

Für die falschen Werte für Blende und Belichtungszeit in den EXIFs habe ich eine Erklärung gefunden. In depreview schreibt Roland Karlsson, dass es am deutschen Dezimaltrennzeichen, dem Komma, liegt.
Stellt man in der Systemsteuerung von Windows von Komma auf Punkt um, so ist alles richtig. Ein Neustart ist nicht nötig.

Eine Lösung ist das nicht, nur ein Notbehelf.

Gruß - Ulli
 
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Hallo Robert,
in der Systemsteuerung > Regions- u.Sprachoptionen> Regional Einstellungen > Anpassen > Dezimaltrennzeichen.
Gruß
Uwe
 
Robert

Robert

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Danke Uwe!

Hat das denn sonst irgendwelche Nachteile?
 

pedro

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Für ein anderes Programm (Office) musst du es dann wahrscheinlich wieder umstellen. Wäre lästig, immer zu wechseln, denke ich.

Gruß

pedro
 
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Das ist richtig,
die Darstellung ist dann für alle Anwendungen.
Man könnte die Tastaturauswahl über die Schnellstartleiste umschaltbar machen.
Und dann gleich einige Sonderzeichen (∞ ∑ ± ≠ ® ™ ¿ ©) einbauen ;)
Gruß
Uwe
 
wpau

wpau

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Hallo Uwe,
danke für den Tipp.

Da bin ich mit Linux endlich mal im Vorteil.

SPP 3.5.2 habe ich nun in einem separaten WINE Verzeichnis installiert um die anderen Programme nicht zu stören.
 
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Ach Werner,
ist doch alles nur ein Übergang,
bis SPP 4xx für Linux mit der SD15 kommt.:D
Gruß
Uwe
 

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