Doch ... klar!
Der Trick ist sehr simpel.
In der Photographie kann man ja mehrere Stunden an einem kurzen Augenblick arbeiten ... so hier geschehen.
1) Glühlampe in eine Plastiktüte packen und mit einem Hammer o.ä. zerdeppern. Die Plastiktüte verhindert Verletzungen.
2) Kamera auf ein Stativ stellen und "schräges" Blitzlicht arrangieren.
Möglichst von der Seite blitzen, um ekelige Reflexionen und Überstrahlungen zu vermeiden. Eine WW streuscheibe einsetzen, um das Blitzlicht etwas weicher zu kriegen.
3) Mit dunkelem Tuch eine Hohlkele arrangieren
4) Einfach gucken, wie es geht.
Die einzelnen Trümmerstücke weden nun einfach mit einer Pinzette in die vorfokussierte Fokusebene gehalten und einzeln abgelichtet.
Später wird dann die Pinzette aus den Glasscherben rausretouchiert, die Scherben digital freigestellt und in einzelnen Ebenen arrangiert, die dann mit geeigneten Ebeneneigenschaften versehen werden und überlagert werden.
Dabei kann man die einzelnen Bruchstücke noch beliebig durch Transformationen ausrichten und im Bild anordnen.
Letzlich gilt es dann noch, die Reflexionen der Lichtquelle ... (hier mein bekannter kleiner Metz 32-CS-2) so zu verschieben, dass das Ganze realistich kommt.
Grüße und schöne Photos
Klaus