Sigma SD1: Farbstiche beim Einsatz manueller Linsen entfernen

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oz75

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Hallo miteinander,

wie einige von euch gelesen haben dürften, hatte ich in einem Nachbarthread eine Idee zur Beseitigung von Farbstichen, die beim Einsatz von manuellen (Nicht-Sigma-Linsen) an der SD1 entstehen, siehe

http://www.bilderforum.de/t18240-p3...r-bayer-auf-ein-1-4-einbricht.html#post190034

Die Idee basiert auf einer analogen Vorgehensweise zur Erstellung künstlicher Flatfields für die Astrofotografie...aber das nur nebenbei.

Zur Sache:

Heute war mal ein Tag, an dem ich einige Testaufnahmen machen konnte, um damit herumzuspielen.

Nachfolgend ein Beispiel mit dem 20er/2,8 Soligor M42 @ f/5,6 per M42-Adapter an der SD1M.

Die Aufnahme eingeladen in gimp
2013-10-30_155123.jpg

Ich habe eine weitere Aufnahme erstellt, die durch eine expodisc aufgenommen wurde, hier als zweite EWbene in gimp dargestellt.
2013-10-30_155136.jpg
Ich nenne sie der Einfachheit halber "Linsenprofilaufnahme".;)

Man erkennt sehr klar, dass sich die Farbstiche auch in diesem Fall, aber dieses Mal ohne weitere Bildinformationen sichtbar werden.

Die expodisc ist eigentlich so ein völlig überteuerter Vorsatz, der es ermöglichen soll bequem einen manuellen Weißabgleich vorzunehmen. Es gibt aber,soweit ich weiss auch billige Nachbauten. Zur Not geht aber sicher auch Milchglas o.ä. ...

Der Rest besteht eigentlich nur noch aus Ebenenoperationen.

Die Ursprungsaufnahme packe ich gar nicht mehr an, sondern modifiziere solange die Ebene mit der Linsenprofilaufnahme bis es passt.

"Faser extrahieren" ist die Ebenenoperation der Wahl...
2013-10-30_155207.jpg

Dann noch die Helligkeit der Ebene mit der Linsenprofilaufnahme runterziehen (im diesem Fall ca. 90%) ((und ggf. etwas die Ebenendeckkraft herunternehmen, hier war es nicht erforderlich))
2013-10-30_161007.jpg

Fertig. :)

Grüße,
Oz
 
30.10.2013
#1

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oz75

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Hier ein weiteres Beispiel mit dem schönen Helios 44-2 58mm, aufgenommen bei f/5.6

Ursprungsbild
500k_SDIM7096.jpg

Linsenprofilaufnahme gegen die "Lichtquelle Himmel" durch die expodisc
500k_SDIM7097.jpg

Ursprungsbild in gimp laden. Linsenprofilbild laden (über "als Ebenen öffnen"), dann Faser extrahieren und Helligkeit der Linsenprofilebene anpassen...
500k_SDIM7096-2.jpg

Fertig! :)

Das schöne daran: Diese Methode vertilgt -genau wie die Flatfieldmethode- jeden Sensordreck (fast vollständig)! :D

Viel Spaß beim Einsatz manueller Linsen an der SD1 wünscht,
Oz
 
oz75

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Ergänzung: Es könnte sein, dass die Farbsäume abhängig von der gewählten Blende sind.

Sollte sich das bestätigen, müsste man für jede Linse einen Satz von Kalibrieraufnahmen anfertigen, auf die dann bedarfsweise (anhängig von der Aufnahmeblende) zurückgegriffen werden kann.
 
khgarten

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Interessant, aber das macht nur Spass mit jpegs, wenn die Prozedur in SPP (Win) erst durchlaufen werden soll...
 
oz75

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Interessant, aber das macht nur Spass mit jpegs, wenn die Prozedur in SPP (Win) erst durchlaufen werden soll...
Spaß machen jpegs OOC bei Sigma eher nicht. ;)

Aber der Sourcecode von SPP liegt mir gerade nicht vor. Nicht dass ich der Geeignete wäre:eek:: Aber würde man ein paar fähige und motivierte Leute an die Software lassen, könnte man solche Features innerhalb kurzer Zeit erstellen.

Es ist auffällig, mit welch' simpler Korrekturmethode die Farbstiche zu beseitigen sind.
 
luke

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Vielen Dank für die Demo inkl. Bilder und Gimp-Anleitung!:daumen:

Ich verfolge diesen und den oben genannten "Vater"-Thread mit großem Interesse. Ich habe zwar (noch) keine SD1, bin aber als SD15 Besitzer naturgemäß an der Entwicklung und dem Fortbestand des Sigma DSLR-Systems interessiert. Dass manuelle Linsen offenbar doch gut gehen, macht den Schritt von der SD15 zur SD1 leichter.
 
Klaus-R

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Hochinteressant!:daumen:

Ich tu mich ja eigentlich mit wahrscheinlich viel komplexerer EBV nicht besonders schwer ....:eek:... dennoch hast Du mich leider abgehängt....

Habe ich das jetzt richtig so verstanden, dass Du die "Ersatzaufnahme" so behandelst, dass die Farbverschiebung dann "futsch" ist und dann exakt das Gleiche mit dem Ursprungsbild machst??

"Faser extrahieren" sagt mir als Photoshopper leider nix ....;)

Kannst Du das bitte noch einmal mit mir versuchen ....:confused::eek:

Danke

Klaus
 
oz75

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Hallo miteinander,

freut mich sehr, dass ihr in der Methode einen Nutzen erkennt, eröffnet sie doch den (voraussichtlich uneingeschränkten) Einsatz auch der "schwierigsten" manuellen Linsen an der SD1.

Bzw. präziser: Den Einsatz manueller Linsen am schwierigen Merrill-Sensor.

Schön wäre es natürlich, wenn jetzt ein Codeentwickler die Sache aufgreift und in eine (freie) Alternativsoftware implementiert.

Gimp ist schließlich open source. :)

Ich habe (unter anderem) deswegen einen zweiten Thread unter dpreview angelegt, da sich dort auch ein paar engagierte Programmierer tummeln.

http://www.dpreview.com/forums/post/52429226

...wer weiss...

Ich tu mich ja eigentlich mit wahrscheinlich viel komplexerer EBV nicht besonders schwer ....:eek:... dennoch hast Du mich leider abgehängt....
...
"Faser extrahieren" sagt mir als Photoshopper leider nix ....;)
Ups.

Klaus, da hast Du mich kalt erwischt. Ich hatte es nicht geprüft, ob Pfotenshop ein vergleichbares Feature bietet. Dies scheint nicht der Fall zu sein - auch nicht unter einer anderen Bezeichnung.

Unfassbar. :eek:

Falls Du noch einmal recherchieren möchtest: Die englische Bezeichnung der Ebenenoperation "faser extrahieren" lautet "grain extract".

Ich habe gesucht aber nichts gefunden. Aber vielleicht findest Du oder jemand anders ja doch einen "Workaround" für P-Shop.

Habe ich das jetzt richtig so verstanden, dass Du die "Ersatzaufnahme" so behandelst, dass die Farbverschiebung dann "futsch" ist und dann exakt das Gleiche mit dem Ursprungsbild machst??
Nicht ganz. Ich verrechne die beiden Bilder (Ursprungsbild und "Kalibrieraufnahme") über die Ebenenoperation miteinander. Also so etwas wie Ebenensubtraktion unter Photoshop - aber halt nicht ganz gleich.

Ich modifiziere innerhalb vom gimp keines der Bilder vorab, sie werden nur stupide miteinander verrechnet. Gerade das macht mich optimistisch, dass so etwas in ein Programm implementiert werden könnte.

Grüße,
Oz
 
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Stoneage

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Mangels Gimp und manueller Linsen kann ich leider nicht testen.
Danke aber für das Tutorial. Sehr interessant.

Bezüglich Photoshop:
Die google Suche spuckt Sachen aus wie:
"Photoshop doesn't have "grain extract", you'll have to invert the top layer and use "vivid light" blend mode. Everything else should be the same"

Das könnte man mal testen mit Oz's Beispielbildern.
 
Stoneage

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So, habe mir mal Gimp geladen und das Szenario durchgespielt. Ich hab nur die keinen Screenshots oben genommen, und es hat bereits recht gut funktioniert.

Mit Photoshop habe ich es allerdings nicht hingekriegt.
Am ähnlichsten (besten) ist das Resultat wie angetönt, wenn man in PS die "Linsenprofilaufnahme" zuerst invertiert, und dann mittels "strahlendes Licht" überlagert. Dann muss die Helligkeit der Ebene erhöht werden bis es ungefähr passt. Leider ist das aber nicht genau das selbe wie die Gimp Methode.
Das Resultat bräuchte noch weitere Bearbeitung um brauchbar zu werden.

Mal etwas weiter testen... :)
 
oz75

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Bezüglich Photoshop:
Die google Suche spuckt Sachen aus wie:
"Photoshop doesn't have "grain extract", you'll have to invert the top layer and use "vivid light" blend mode. Everything else should be the same"
Vielen Dank für Deine Mühen, Stoneage!

Ich habe das auch gelesen und alles mögliche getestet. Hingehauen hat es einfach nicht.

Hier mal, für alle Interessierten, die beiden X3F-Dateien (Helios 44-2).

Ursprungsaufnahme:
https://dl.dropboxusercontent.com/u/80467981/SDIM7096.X3F

Linsenprofilaufnahme:
https://dl.dropboxusercontent.com/u/80467981/SDIM7097.X3F

Grüße,
Oz
 
Stoneage

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Danke für die RAWs

Jetzt hab ichs glaub:

Man lade die beiden TIFFs ins Photoshop. Die Linsenprofilaufnahme wie gehabt als Ebene über dem normalen Foto.
Dann invertiert man die Linsenprofilaufnahme.

Das sieht so aus:
Linsenprofilaufnahme_invertiert.jpg

Dann wählt mal die Überlagerungsmethode "Strahlendes Licht"
Das sieht so aus:
Strahlendes_licht.jpg

Nun ist es wichtig, dass man die Helligkeit der Ebene nicht über "Helligkeit/Kontrast" einstellt, sondern über Farbton/Sättigung:
Helligkeit.jpg

Und so sieht das Ergebnis aus:
Ergebnis.jpg

Ich hoffe das ist jetzt kein Zufall und lässt sich auch bei anderen Beispielen anwenden.
 
Klaus-R

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Vielen Dank für diesen interessanten Faden!;):daumen:

Jetzt mal ganz etwas anderes ...(kopfkratz...) Ich gehe dann mal wirklich davon aus, dass jedes SIGMA SA-Objektiv auf solche Weise passend-gerechnet werden muss. Haben die Korrekturalgorithmen für wirklich JEDES Objektiv??

Was ist z.B. mit meinen vielen SIGMA-SA Uralt-Gläsern?? Es kann doch nicht sein, dass da für jedes Objektiv solche Anpassungen in Kamera oder RAW-Konverter hinterlegt sind?!

Hat mal jemand ein altes (analoges) AF SIGMA-SA Objektiv an einer SD1 ausprobiert?

Und noch eine weitere Überlegung ..... Ich schätze, dass solche Referenzaufnahmen nicht nur für verschiedene Blenden, sondern auch für verschiedene Brennweiten bei Zoomobjektiven notwendig werden bzw. sind.
Das Resultat wären bei Zoomobjektiven regelrechte "Kennfelder" von Korrekturdaten, die natürlich automatisiert verarbeitet werden müssten ... nichts anderes wäre dem Photographen auch nur ansatzweise zumutbar.

Allein das Anfertigen eines solchen "Kennfeldes" für ein analoges Altzoom, das der User natürlich selber aufnehmen können müsste, wäre schon ein Tageswerk von unzähligen Testaufnahmen.

-Ist das überhaupt noch irgendwie praktikabel?
-Sind solche Anpasungsaufnahmen denn wirklich auf veränderte Lichtverhältnisse übertragbar?? Bei Vignettierungsdaten ist das ja wirklich möglich ... was aber passiert, wenn das Motiv ein ganz anderes Spektrum aufweist? Ist dann nicht schon wieder eine neue Referenzaufnahme angezeigt?
-letztlich die neugierige Frage ... woran liegt das nun schon wieder?? Die alten X3-Sensoren sind doch nicht von grundsätzlich anderer Architektur und zeigten diesbezüglich keinerlei Probleme ... nicht im Ansatz!

Die SD austricksen zu müssen ist ja nix wirklich ganz Neues .... aber es wird ja immer abenteuerlicher ....:eek::eek:

Grüße und schöne Photos

Klaus

P.S. Würdet ihr sagen, dass der Bildqualität der Basisaufnahme durch das EBV-Procedere keinerlei Abbruch getan ist?

Sorry .. viele viele Fragen ...;)
 
oz75

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Jetzt mal ganz etwas anderes ...(kopfkratz...) Ich gehe dann mal wirklich davon aus, dass jedes SIGMA SA-Objektiv auf solche Weise passend-gerechnet werden muss. Haben die Korrekturalgorithmen für wirklich JEDES Objektiv??
Nein - nur die neueren Linsen werden in die Datenbank gepflegt. Um die Uralt-Sigma-Linsen kümmern die sich wohl nicht.

Ich habe irgendwo gelesen, dass diese ganz alten Linsen ebenfalls Farbfehler erzeugen.

Und noch eine weitere Überlegung ..... Ich schätze, dass solche Referenzaufnahmen nicht nur für verschiedene Blenden, sondern auch für verschiedene Brennweiten bei Zoomobjektiven notwendig werden bzw. sind.
Für Zoomobjektive halte ich das für sehr wahrscheinlich. Das Problem tritt glücklicherweise nicht ganz so häufig auf, da viele ältere (M42-)Objektive Festbrennweiten sind.

Ich weiß, es gibt auch dort Zooms. Dort ist die Kalibrierung natürlich beliebig aufwändig.

Das Resultat wären bei Zoomobjektiven regelrechte "Kennfelder" von Korrekturdaten, die natürlich automatisiert verarbeitet werden müssten ... nichts anderes wäre dem Photographen auch nur ansatzweise zumutbar.

Allein das Anfertigen eines solchen "Kennfeldes" für ein analoges Altzoom, das der User natürlich selber aufnehmen können müsste, wäre schon ein Tageswerk von unzähligen Testaufnahmen.

-Ist das überhaupt noch irgendwie praktikabel?
Für Zooms halte ich das für nicht praktikabel. Für Leute, die z.B. mal mit ihrer Pancolar-, Takumar- oder Helios-Festbrennweite losziehen wollen, nimmt es aber immerhin den bisherigen Ärger.

-Sind solche Anpasungsaufnahmen denn wirklich auf veränderte Lichtverhältnisse übertragbar?? Bei Vignettierungsdaten ist das ja wirklich möglich ... was aber passiert, wenn das Motiv ein ganz anderes Spektrum aufweist? Ist dann nicht schon wieder eine neue Referenzaufnahme angezeigt?
Ich habe noch nicht getestet, ob sich die Änderung der Farbtemperatur über den Tag, sehr stark auf die Farbstiche auswirkt.
Falls nicht, würde ggf. eine einfache Weißabgleichkorrektur nach der Farbstichkorrektur ausreichen.

Sollte aber eigentlich. Ich würde mich wundern, wenn sich Sigma bei seinen Bestandslinse solch' eine Mühe macht...

-letztlich die neugierige Frage ... woran liegt das nun schon wieder?? Die alten X3-Sensoren sind doch nicht von grundsätzlich anderer Architektur und zeigten diesbezüglich keinerlei Probleme ... nicht im Ansatz!

Die SD austricksen zu müssen ist ja nix wirklich ganz Neues .... aber es wird ja immer abenteuerlicher ....:eek::eek:
Da gibt es nur vage Ideen. Je kürzer die Brennweite, desto stärker die Säume - so die Faustregel.

Das stimmt aber meines Erachtens nicht immer.

Die Gerüchteküche sagt, dass die Linsen telezentrisch konzipiert sein, um solche Säume zu vermeiden. Mag sein, aber das Kriterium erfüllen nur die wenigsten Optiken.

Grüße,
Oz
 
Stoneage

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Ich gehe dann mal wirklich davon aus, dass jedes SIGMA SA-Objektiv auf solche Weise passend-gerechnet werden muss. Haben die Korrekturalgorithmen für wirklich JEDES Objektiv??
Ich bin nicht sicher, wie "schlimm" es wirklich ist. Es gab doch von Sigma auch Objektiv-Veröffentlichungen, welche nicht durch ein Firmware-Update begleitet wurden.
Auch hatten einige Tester das 18-35er bereits vorab, ohne ein Firmware Update aufgespielt zu haben. Von Farbstichen war da nie die Rede.
Es kann auch sein, dass die meisten Informationen/Anpassungen in diesen Objektiv-Daten lediglich erweiterte Unterstützung für Objektiv (Fokus) Korrekturen in der SD1 sind, oder CA Korrekturen in SPP...
 
fotom

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Klasse Tutorial... :klatschen: Im Zusammenhang mit Mittelformat und dem Einsatz älterer Objektive (ich meine, es waren an Balgengeräte angeflanschte) habe ich darüber auch schon einmal gelesen und mit eigentlich genau dem selben Vorgehen wurden da die Fehler auch entfernt. Dort aber unter Photoshop. Ich suche noch einmal...
 
fotom

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LCC war das... in Capture One ist ein solches Feature bereits integriert. Bin mir aber sicher, dass es in PS auch ging... suche mal weiter...
 
oz75

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So, hier mal ein Beispiel für die Abhängigkeit der Farbverschiebungen von der Blende...

Das Pancolar 50mm

f/1,8
500k_SDIM7116.jpg

f/5,6
500k_SDIM7117.jpg

f/11
500k_SDIM7118.jpg
 

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