Sensor mit mehr Farben als Foveon...

  • Autor des Themas muezin
  • Erstellungsdatum
07.10.2014
#1

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Guest

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Waldschrat

Waldschrat

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Hallo Günther!

Mich überrascht nicht, dass eine an sich geniale Idee der Farbinformations-
Gewinnung nun auch mal von Anderen weitergedacht wird.
Danke für's Teilen! :daumen:


der Waldschrat... :)







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Klaus-R

Klaus-R

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Danke für die Information. Leider bringen mir solche ungenauen Meldungen aber wenig! Das wirft dann mehr Fragen als Antworten auf??!

Was soll denn eine Aufzeichnung von so vielen "Farbkanälen" nun bringen?!

Es ist für mich nicht vorstellbar, dass jeder Matrixpixel mit 36 Farbinformationen abgetastet werden kann. Das würde pro Bildpunkt dann ja auch 36 einzelne Photozellen erfordern??! Ich wage mal, das Ganze als schwer vorstellbaren Unsinn zu bezeichnen.

Inwieweit sich solche Sensortechnik für Kameras überhaupt anbietet bzw. nutzbar machen lässt, wird gar nicht diskutiert?!

Das fällt für mich in den Bereich "ENTE";).

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
Waldschrat

Waldschrat

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...
Es ist für mich nicht vorstellbar, dass jeder Matrixpixel mit 36 Farbinformationen abgetastet werden kann...
Das kann "aus waldschratschem Bauch heraus" bestimmt funktionieren,
und wäre auch nicht auf 36 beschränkt. ;)

Wenn ich die Foveon-Architektur richtig verstehe,
gibt es hier tatsächlich 3 diskrete PN-Übergänge in
verschiedenen Tiefen des Siliziums, die
- auf das gesamte Spektrum (obere Schicht),
- Grün und Rot (mittlere Schicht)
- nur noch Rot (untere Schicht)
ansprechen.

Denkbar sind m.E. aber auch andere Formen des "Probe Nehmens"
aus der Ladungsverteilung im Substrat.
Vor meinem geistigen Auge schwebte damals beim Lesen des von Günther
verlinkten Artikels gleich eine dreidimensionale Matrix aus Feldeffekt-
Detektoren, die die Ladung im Chip theoretisch stufenlos in x-, y,- und z-Achse
sowohl nach Ort im Raum, als auch Ladungsdichte abtasten könnten.

Wieviele "Pixel" und "Farbkanäle" aus dieser komplexen analogen
Information dann rechnerisch abgeleit werden könnten,
ist sicher eine Frage der Kapazitäten des auswertenden Rechners.

Wie das insgesamt technisch umgesetzt wird, weiss ich auch nicht, :rolleyes:
bin ja kein studierter Elektroniker.
Wenn es einfach wäre, gäbe es das sicherlich schon. ;)


Grüße vom Waldschrat! :)



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AB-AndreasBeck

AB-AndreasBeck

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Ich bin mir sicher, dass FOVEON etwas in diese Richtung längst im Kühlschrank liegen hat. Denn das macht (im Prinzip) Sinn.

Da (anders als beim Farbfilm) die Eindringtiefe der Photonen statistikbehaftet ist, führen mehr Schichten dazu, dass diese Statistik genauer (d.h. in der Praxis rauschfreier) analysiert werden kann.

Allerdings: Der erforderliche Rechenleistung steigt damit auch gewaltig. Eine Kamera muss halt immer zeitnah für die nächste Aufnahme parat sein. Wissenschaftliche Fragestellungen erfordern dies nicht immer.

Andreas
 
Klaus-R

Klaus-R

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(...)
Wenn es einfach wäre, gäbe es das sicherlich schon. ;)
Grüße vom Waldschrat! :)
Ja eben!;) Denkbar ist vieles, herzustellen weniger und sinnvoll am allerwenigsten.

Deswegen ja "Ente". Und wenn wir mal gucken, wie alt diese Meldung hier ist und wie viel wir zwischendurch noch davon gelesen haben, dann noch mehr "Ente".:eek:

Schon die 3 Sensorschichten des Foveon X3 Sensors haben (bei aktueller Pixeldichte) das gravierende Problem, dass schräg aufschlagende Randstrahlen der Objektive nicht mehr präzise nur einen einzigen (mehrlagigen) Pixel treffen. Aufwändige Software-Algorithmen müssen dadurch verursachte Farbflecken ausgleichen.

Das Auslesen (in Kamera) und die spätere RAW-Auslesung des Foveon X3 Sensors dauern jetzt schon Ewigkeiten ....

36 unterschiedliche (wie auch immer gewonnene) Farbinfos (je Pixel!!) sind nicht zu verarbeiten und deshalb eine "Ente".;)

Grüße und ich glaube nur noch, was ich sehe.:eek:

Klaus
 
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AB-AndreasBeck

AB-AndreasBeck

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) das gravierende Problem, dass schräg aufschlagende Randstrahlen der Objektive nicht mehr präzise nur einen einzigen (mehrlagigen) Pixel treffen.
Dieses Problem würde dadurch aber nicht verschärft (sofern die Frontfläche der Pixel gleich bleibt) - im Gegenteil.

Da die maximale Endringtiefe von Rot unveränderlcih bleibt, ist die Gesamtdicke der empfindlichen Schichten vorgegeben. Die einzelnen Schichten müssten entsprechend dünner werden. Und damit ließe sich das Übersprechproblem auch genauer analysieren.

Aber ja: die Rechenleistung....:eek:

Na ja, mir reicht der Merrill-Sensor für die nächsten paar Jahre. Auf dass er uns erhalten bleibe :rolleyes:

Andreas
 
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