Selbstgebaute Leuchtbox/Leuchttisch

Gast11156

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Guten Morgen zusammen,
wie von der Fotogemeinschaft gewünscht, zeige ich meine abenteurlichen Konstruktionen, auf McGyver Art, zum abfotografieren :D

Zuerst das Tablet als Leuchttisch :
Der Abstandshalter besteht aus Kunststoffprofil-Winkel (15 x 20 mm 3mm dick), der wiederum hält den Filmhalter von einem Billigscanner, der Film liegt
somit ganz plan. der Abstand zum Tablet wird mit dieser Konstruktion auf 2,5 cm gehalten, dies ist notwendig um keine Artefakte zu erhalten.

DSCN3333.jpg DSCN3332.jpg

Und jetzt McGyver pur :LOL: Leuchtbox:

Eine ausgediente Laborleuchte mit bequemen Ein/Aus - Schalter, der wurde eine Kitekat-Schachtel übergestülpt, vielleicht mache ich noch eine handwerklich
ansehliche Box. Der Film liegt versenkt, wie man sieht, auf einer matten 4 mm starken Acrylglasplatte, ich glaube die stärke ist notwendig, um entstehend Hitze zu
minimieren und um Verwerfungen zu vermeiden, das versenken bewirkt, dass das evtl. eindringende Streulicht minimiert wird. Der Schlitz in der Schachtel, in dem man den Film
einschiebt, ist so breit gehalten um einen 6 x 6 Film einschieben zu können. Auf der Glasplatten liegt ein kleiner Rahmen für 35 er Film, der ist austauschbar gegen einen 6 x 6 Rahmen.
Der Rahmen( aus Kunststoff-Aluminium) hat eine Führung, die auf Filmstärke angepasst ist, der Film wird somit plan auf die Glasplatte gedrückt, der Rahmen selbst wird mit einem
starken Klebeband auf der Glasplatte fixiert. ich lege ein mit der Box belichtetes Negativ bei.
Vorteil der Leuchtbox: frei justierbarer Film ohne Behinderuung durch evtl. Stegen und natürlich austauschbare Filmgrößen!

DSCN3330.jpg DSCN3326.jpg .. die Uhr werde ich im analog-Thema fertig bearbeitet zur Analyse und Betrachtung einstellen.

... wünsche ich Euch viel Spaß und gut Licht! vg :)
 
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02.01.2019
#1

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sw-labor

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Hallo,

vielen Dank für Deine Mühe/Arbeit und Dokumentation.
Dieser Filmhalter ist schon die halbe Miete.
Diesen Aufbau kannst Du doch auch auf die Grundplatte von einen Vergrößerungsgerät bauen.
Im LiveView der Kamera kann man so mm für mm die Schärfe einstellen.

Danke für Deine Anregung, mal schauen wo ich so einen Filmhalter finde.
 

Gast11156

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Hallo,

vielen Dank für Deine Mühe/Arbeit und Dokumentation.
Dieser Filmhalter ist schon die halbe Miete.
Diesen Aufbau kannst Du doch auch auf die Grundplatte von einen Vergrößerungsgerät bauen.
Im LiveView der Kamera kann man so mm für mm die Schärfe einstellen.

Danke für Deine Anregung, mal schauen wo ich so einen Filmhalter finde.
Hi,
.... auch eine gute Idee - super vg :)
 

sw-labor

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Vorbereitungen zum Digitalisieren von 6x6 Negativen.

1-_DSC0892.JPG



2-_DSC0894.JPG

Das Leuchtpult ist mit Klettband an diesen schwarzen Drehteller gegen verrutschen befestigt.
Der Drehteller hat den Vorteil das ich ohne Umbau von Quer nach Hoch drehen kann.
Fehlt noch ein schwarzer "Lichtschacht" und das passende Macro Objektiv.
Denke das ich das mit 50mm oder 90mm passend hinkomme.


Eigentlich war ich mit dem Thema schon durch.
Dank Deiner Aufnahmen riskiere ich nochmal einen Anlauf und hoffe das meine Ausarbeitungen an Qualität zulegen.
 

Gast11156

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Vorbereitungen zum Digitalisieren von 6x6 Negativen.

1-Anhang 152993 betrachten



2-Anhang 152994 betrachten

Das Leuchtpult ist mit Klettband an diesen schwarzen Drehteller gegen verrutschen befestigt.
Der Drehteller hat den Vorteil das ich ohne Umbau von Quer nach Hoch drehen kann.
Fehlt noch ein schwarzer "Lichtschacht" und das passende Macro Objektiv.
Denke das ich das mit 50mm oder 90mm passend hinkomme.


Eigentlich war ich mit dem Thema schon durch.
Dank Deiner Aufnahmen riskiere ich nochmal einen Anlauf und hoffe das meine Ausarbeitungen an Qualität zulegen.
.. das sieht sehr professionell aus und wird auf jeden Fall klappen (y), ich freue mich schon jetzt auf Deine Bilder, ich komme mit dem Makro (50 mm f 2.8)von Sony gut zurecht ..... vg :)
 

sw-labor

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Ich habe mir nun einen fast schwarzen Mörtel Eimer vom Baumarkt geholt.
Von diesen den Tragebügel entfernt und den Boden herausgeschnitten.
Zu später Stunde und Licht aus funktioniert dies als Notlösung recht gut.
Größer Nachteil von diesen Eimer, er STINK nach chemischen Gelumpe.
Keine Ahnung was da benutzt wurde.
Immerhin Made in Germany.

Ein anderes persönliches Problem habe ich mit den Ausarbeiten der Aufnahmen in den verschiedenen EBV
Programmen.
Das Invertieren funktioniert in LR6, Affinity und Corel AfterShot Pro3 nicht mit RAW Aufnahmen.
Keine dieser genannten EBV Programme lässt einen intuitiven Ablauf erkennen, alle Schritte funktionieren nur versteckt oder nur halbherzig.
Für einen Laien ein Graus da hilft bei Affinity nicht mal das dicke Handbuch weiter.
In Affinity muss man schrittweise umständlich die Aufnahme um 90 Grad drehen statt es mit einen Schritt um 90 Grad einmalig auszuführen.
Für einen Laien ärgerlich, Zeitverschwendung und nicht Anwenderfreundlich.
Darktable hat eine Rubrik "Invertieren", da geht es verständlich von der Hand.



1-2019-01-03_NEGATIV_TEST_DSC9742.jpg



Mit nik Filter etwas nachgeholfen.
2-2019-01-03_NEGATIV_TEST_DSC9742.jpg



So ich einen vernünftigen EBV Ausarbeitungsplan habe wird es sicher noch besser.
 

Gast11156

Guest
Ich habe mir nun einen fast schwarzen Mörtel Eimer vom Baumarkt geholt.
Von diesen den Tragebügel entfernt und den Boden herausgeschnitten.
Zu später Stunde und Licht aus funktioniert dies als Notlösung recht gut.
Größer Nachteil von diesen Eimer, er STINK nach chemischen Gelumpe.
Keine Ahnung was da benutzt wurde.
Immerhin Made in Germany.

Ein anderes persönliches Problem habe ich mit den Ausarbeiten der Aufnahmen in den verschiedenen EBV
Programmen.
Das Invertieren funktioniert in LR6, Affinity und Corel AfterShot Pro3 nicht mit RAW Aufnahmen.
Keine dieser genannten EBV Programme lässt einen intuitiven Ablauf erkennen, alle Schritte funktionieren nur versteckt oder nur halbherzig.
Für einen Laien ein Graus da hilft bei Affinity nicht mal das dicke Handbuch weiter.
In Affinity muss man schrittweise umständlich die Aufnahme um 90 Grad drehen statt es mit einen Schritt um 90 Grad einmalig auszuführen.
Für einen Laien ärgerlich, Zeitverschwendung und nicht Anwenderfreundlich.
Darktable hat eine Rubrik "Invertieren", da geht es verständlich von der Hand.



1-Anhang 153010 betrachten



Mit nik Filter etwas nachgeholfen.
2-Anhang 153011 betrachten



So ich einen vernünftigen EBV Ausarbeitungsplan habe wird es sicher noch besser.
Hi, in den Schwärzen ist die Umsetzung doch schon recht gut.... finde ich, auf jeden Fall die Richtung stimmt so wie Du vor gehst. Darktable, wie Du weißt, benutze ich auch, da ist die Reihenfolge wichtig, zuerst zuschneiden - rechte Maustaste auf Gradzahl und Du kannst die Drehung per Zahlenblock eingeben, dann invertieren, für SW - Umwandlung gibt es etliche Möglichkeiten in Darktable, am besten Du schaust Dir den Yutube-Kanal - Maier Werner an - er ist Spezialist für Darktable. Den Feinschliff mache ich in Gimp 10.8. Mit all seinen Möglichkeiten siehe Yutube - myGimpChanel 😁, die Programme sind halt sehr umfangreich, das gute dabei ist, sie sind kostenlos und stehen PS in nichts nach... im Gegenteil, ich weiß wovon ich spreche, ich habe PS CS 6., vg :)
 

Gast11156

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Hallo Leute,
habe mal kurz meine Agfa-Synchro Box umgebaut und mit einem Tessar 50 mm f 2.8 mit M42 Gewinde versehen :LOL:, nachdem ich noch zwei 120 er SW Filme gefunden habe , in der Hoffnung dass er noch funktioniert. Habe den Film zur Probe schnell vollgeknipst, aus der Hand ist es schwierig verwacklungsfrei zu fotografieren, Entwicklung mit geschätzten Werten - Ilfosol 3 1:16 EntwZeit 12 min.,
man kann tatsächlich noch was darauf sehen, der Film ist ca. 25-30 Jahre alt, er hängt jetzt zum trocknen in der Duschkabine, zwei drei Bilder kann man gebrauchen. Den nächsten Film verknipse ich mit der umgebauten Agfa-Box auf Stativ, mit den jetzigen Erkenntnissen werde ich ein bisschen kürzer entwickeln und das Mischungsverhältnis auf 1:15 ansetzen, ich zeige die Bilder wenn sie einigermaßen was werden.... bin gespannt wie ein Regenschirm .....

P_201901Agfa-Box.jpg P_2019Agfa-Box.jpg

vg :)
 
Klaus-R

Klaus-R

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Hallo zusammen,

vielen Dank für diesen interesanten Faden!(y):giggle:
Ich habe in meiner Jugend ganze Wochenenden im Photolabor verbracht und ich bereue NIX!

Seit 1999 habe ich aber keinen einzigen Film mehr eingelegt geschweige denn mehr entwickelt (ich kann mit Sicherheit immer noch blind einen KB oder 120er Film auf eine Entwickler-Spule fädeln .... sooo oft habe ich das gemacht....) ..... die giftige Photochemie vermisse ich hingegen nicht .... ich muss Unmengen an Dämpfen damals eingeatmet haben.....

Mal grundsätzlich überlegt .......

Mich hat die Digitalphotographie dermaßen überzeugt und fasziniert, insbesondere wegen des nun digitalen Photolabors und dessen Möglichkeiten.....

Geschwankt habe ich .......

-weil ich damals KB-Digital nicht bezahlen konnte und mal wieder gerne meine KB-Objektive genutzt hätte ...... inzwischen erledigt, weil KB nun bezahlbar ist.

-weil ich gerne mal wieder MF geknipst hätte .... war bis vor wenigen Wochen ebenfalls DIGITAL für mich
mangels Hardware nicht machbar.

Frage 1: Was kann die Photochemie denn heutzutage besser .... worin liegt der Reiz, einen Film erst zu entwickeln, um ihn dann zu digitalisieren? (Das Argument, Aufnahmeformate zu nutzen, die digital nicht möglich sind habe ich ja oben selber gebracht .... finde ich überzeugend!)

Frage 2: Warum so umständlich digitalisieren?? Warum nicht einen Nnegativ-Scanner nutzen .... die Dinger sind für KB sehr bezahlbar:

reflecta Dia-/Negativscanner x10-Scan, 14 Megapixel, Vorschaudisplay 8,9 cm (3,5 | eBay

.... und für Mittelformat doch inzwischen auch sehr im Bereich des Möglichen (wenn ich da mal die Kosten für ein digitales Rückteil und eine dafür taugliche MF-Kamera gegenhalte?!)

Reflecta x120 - Mittelformatscanner 6x6 etc Scanner für Diafilm & Negativfilm ** | eBay

Ist da die oben gezeigte Leuchttisch-Repro-Methode nicht vergleichbar kostenintensiv und erheblich umständlicher?

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
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Hallo Jens Uwe,

ich habe NIX empfohlen .... ich empfehle Dinge, die ich kenne, sondern zwei Fragen gestellt.

Ich stelle Dir aber jetzt eine andere Frage:

Hast Du mit dem von mir nicht empfohlenen aber verlinkten Scanner mal selber gearbeitet oder wenigstens Scans davon gesehen?

Wie seriös ist der "Test" eigentlich? Da wird z.B. kritisiert, dass statt 14MP nur ca. 6MP Bilddaten gescannt wurden??! Die Rede ist von 4,5x6 Vorlagen, wobei der Scanner für bis zu 6x9cm geeignet ist??!
Denken hätte geholfen .... oder?:giggle: Tests sind sehr relativ ... ich frage da lieber nach Ergebnissen, die ich sehen kann.:giggle:

Wie gesagt ... ich habe oben ja nur zwei Fragen gestellt.

Würdest Du ein gescanntes Negativ von einer Digital-Aufnahme unterscheiden können ... und wenn ja, worin besteht dieses "was anderes" denn dann?!

Nicht falsch verstehen! Ich frage Euch nur .... ich sage gar nix ..... ich frage auch deshalb, weil ich mir
DAMALS ja nun auch nicht wenige Filmemulsionen unter dem Vergrößerungsgerät mit dem Mikroskop
angesehen habe ...... bei mir war und ist es eben umgekehrt .... mich hat schon sehr früh DIGITAL dermaßen fasziniert, dass ich 1999 (wie ja schon gesagt) umgestiegen bin.

Dass das auch andersherum geht, zeigen ja immer wieder solche interessanten Beiträge, wie eben dieser.(y)

Grüße

Klaus
 
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Gast11156

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Hallo Leute,
habe mal kurz meine Agfa-Synchro Box umgebaut und mit einem Tessar 50 mm f 2.8 mit M42 Gewinde versehen :LOL:, nachdem ich noch zwei 120 er SW Filme gefunden habe , in der Hoffnung dass er noch funktioniert. Habe den Film zur Probe schnell vollgeknipst, aus der Hand ist es schwierig verwacklungsfrei zu fotografieren, Entwicklung mit geschätzten Werten - Ilfosol 3 1:16 EntwZeit 12 min.,
man kann tatsächlich noch was darauf sehen, der Film ist ca. 25-30 Jahre alt, er hängt jetzt zum trocknen in der Duschkabine, zwei drei Bilder kann man gebrauchen. Den nächsten Film verknipse ich mit der umgebauten Agfa-Box auf Stativ, mit den jetzigen Erkenntnissen werde ich ein bisschen kürzer entwickeln und das Mischungsverhältnis auf 1:15 ansetzen, ich zeige die Bilder wenn sie einigermaßen was werden.... bin gespannt wie ein Regenschirm .....

Anhang 153026 betrachten Anhang 153027 betrachten

vg :)
Hallo,
... die Agfa-Box hat nur zwei mögliche Blendeneinstellungen, da kam mir der Gedanke dies zu ändern. Beim näheren Hinsehen ist mir aufgefallen das man den Tubus des Tessar-Objektivs, auf den Vorsatz des Objektivs an der Agfa-Box, passgenau anbringen kann, ob es funktioniert wird sich zeigen. Theoretisch muss man nur den Abstand zum Motiv messen und auf dem Tessar einstellen. Durch die Erkenntnis vom ersten entwickelten Film, komme ich zu der Überzeugung, dass man nur vom Stativ fotografieren kann, bei 1/30 Festeinstellung an der Agfa-Box, ist die Verwackslungsgefahr sehr groß, die Agfa-Box benutze ich jetzt als Lochkammera mit Drahtauslößung, da mir auch aufgefallen ist, dass der Film mehr Licht braucht, oder der Film war doch zu alt, für dieses Experiment tut er seine Dienste aber noch.. werde weiter darüber berichten :LOL:. vg :)
 
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Gast11156

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Hallo Jens Uwe,

ich habe NIX empfohlen .... ich empfehle Dinge, die ich kenne, sondern zwei Fragen gestellt.

Ich stelle Dir aber jetzt eine andere Frage:

Hast Du mit dem von mir nicht empfohlenen aber verlinkten Scanner mal selber gearbeitet oder wenigstens Scans davon gesehen?

Wie seriös ist der "Test" eigentlich? Da wird z.B. kritisiert, dass statt 14MP nur ca. 6MP Bilddaten gescannt wurden??! Die Rede ist von 4,5x6 Vorlagen, wobai der Scanner für bis zu 6x9cm geeignet ist??!
Denken hätte geholfen .... oder?:giggle: Tests sind sehr relativ ... ich frage da lieber nach Ergebnissen, die ich sehen kann.:giggle:

Wie gesagt ... ich habe oben ja nur zwei Fragen gestellt.

Würdest Du ein gescanntes Negativ von einer Digital-Aufnahme unterscheiden können ... und wenn ja, worin besteht dieses "was anderes" denn dann?!

Nicht falsch verstehen! Ich frage Euch nur .... ich sage gar nix ..... ich frage auch deshalb, weil ich mir
DAMALS ja nun auch nicht wenige Filmemulsionen unter dem Vergrößerungsgerät mit dem Mikriskop
angesehen habe ...... bei mir war und ist es eben umgekehrt .... mich hat schon sehr früh DIGITAL dermaßen fasziniert, dass ich 1999 (wie ja schon gesagt) umgestiegen bin.

Dass das auch andersherum geht, zeigen ja immer wieder solche interessanten Beiträge, wie eben dieser.(y)

Grüße

Klaus
Hi, vielen Dank für Deine Antwort!
... mich reizt einfach nur der nostalgische Scharm und die Möglichkeit mit der Chemie das künstlerische unbegrenzt zu betonen, was das einscannen anbelangt, so bin ich der Meinung, dass die RAW-Scannung mit der A 58 (20 MG-Pixel) und der fantastischen Funktionen von Darktable in die Digitalwelt zu gehen, mit jedem auf dem Profi-Markt zu findenden Scanner aufnehmen kann .. vg :)
 
Klaus-R

Klaus-R

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Ebenfalls danke für Deine Antwort. Ich kann sowieso jeden "Spleen" irgendwie nachfühlen .... bin ja
in Sachen Photographie auch nicht vernünftig oder frage nach sowas wie Sinn .... ich hätte da nämlich selber arge Erklärungsnot!

Irgendwie "rieche" ich gerade C-41 Entwickler ... so fest ist der Mief in mein Hirn eingebrannt, auch wenn ich das Zeug seit nun 20 Jahren nicht mehr angesetzt habe.:giggle::giggle:

Grüße

Klaus
 

sw-labor

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Hallo Klaus,

ich hatte den Canon 9000f als Photo Scanner hier im Einsatz.
Dieser war für KB nicht gut geeignet und für 6x6 gut.
Meine digitalisierungs "Künste" sehen mit dem jetzigen oben gezeigten Aufbau/Ablauf mindestens so gut aus.
Der Fototisch hat 50,00€ gekostet, ist auch hervorragend um Zeitung/Dokumente und ander Vorlagen zu digitalisieren die größer als A4 sind.
Ein Manfrotto 234RC, eine passende Kamera und ein Markro Objektiv sind im Haus.
Das Kaiser Leuchtpult gab es mal bei einen Kauf dazu, der Rest ist auch im Hause gewesen.
Der finanzielle und bastel Aufwand hält sich also in Grenzen.
Für die wenigen SW 6x6 Aufnahmen die ich besitze und vieleicht noch aufnehmen werde lohnen teure Scanner nicht.
Man haucht den Aufnahmen von der Vorbereitung, über die Aufnahme, Entwicklung und deren Ausarbeitung etwas "Leben" ein.
Es ist ein ganz anderes Erlebnis mit einer Kiev 60/66 zu den Dampfloks zu gehen als mit einer digitalen Kamera.
Da ist es auch vollkommen egal ob man es nach der Ausarbeitung von einer digitalen Aufnahme/Ausarbeitung unterscheiden kann.
Den Spaß an der manuellen Vorgehensweise und Ausarbeitung seiner Film Aufnahmen sollte man den Photographen schon lassen.
Die Photografie besteht nicht nur aus Null und Eins.
Da dies ja nun schon alles bei Dir vor Jahren proffessionell "abgelaufen" ist und die digtale Welt Dir ein Segen ist muss dies es aber für andere Fotobegeisterte nicht unbedingt gelten.

Ob die Testseite zu den Photo-Scanner seriös ist oder nicht muss man jetzt hier nicht weiter ausbreiten.
Wenn man nur "Briefmarken" in das Web stellen möchte kann man auch den Canon 9000f nehmen.
Wer mehr vor hat wird auf die Auflösung, deren Qualität und Softwareausstattung des Scanner achten.
 
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Ebenfalls danke für Deine Antwort. Ich kann sowieso jeden "Spleen" irgendwie nachfühlen .... bin ja
in Sachen Photographie auch nicht vernünftig oder frage nach sowas wie Sinn .... ich hätte da nämlich selber arge Erklärungsnot!

Irgendwie "rieche" ich gerade C-41 Entwickler ... so fest ist der Mief in mein Hirn eingebrannt, auch wenn ich das Zeug seit nun 20 Jahren nicht mehr angesetzt habe.:giggle::giggle:

Grüße

Klaus
.... aber was atmen wir nicht schon alles ein :LOL:, bei C 41 Prozessen braucht man wieder ein Temperiergerät - habe ich nicht - "Spleen" muss sein :LOL: vg
 
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Klaus-R

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.... aber was atmen wir nicht schon alles ein :LOL:, bei C 41 Prozessen braucht man wieder ein Temperiergerät - habe ich nicht - "Spleen" muss sein :LOL: vg
Nein! Und an meiner spontanen Reaktion merkst Du, dass ich mich durchaus für die Sache interessiere und dass ich Euch auf gar keinen Fall den Spaß verderben will .... mich interessiert's halt .... auch wenn ich
ein absoluter Digital-fan bin ... weil ich EBV-Freak bin!

Der C-41 Prozess muss auf gar keinen Fall standardisiert bei 37 Grad Celsius ablaufen. :giggle: Das exakte Temperieren der Photo-Chemie macht das Ganze ja eben so schwierig und auch teuer bzw. materialintensiv.
Chemische Prozesse werden durch Wärme beschleunigt, laufen aber für eine C-41 Farbebtwicklung ebensogut bei fast beliebigen Temperaturen (ab 20 Grad definitiv!) eben halt nur langsamer ab.

Eben diese Entschleunigung macht den C-41er viel gemütlicher und mit eben den selben Mitteln möglich, die man als SW-Filmentwickler ja sowieso zur Verfügung hat.
Wichtig ist NUR eine exakte Temperatur-Entwicklungs Kurve, die eben nicht linear verläuft, ein exaktes Raumthermometer und etwas mehr Entwickluingszeit ... ca. 20min.

C-41 Entwicklung bei Raumtemperatur ... hier gezeigt, wie's geht:


Grüße

Klaus
 

Gast11156

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Nein! Und an meiner spontanen Reaktion merkst Du, dass ich mich durchaus für die Sache interessiere und dass ich Euch auf gar keinen Fall den Spaß verderben will .... mich interessiert's halt .... auch wenn ich
ein absoluter Digital-fan bin ... weil ich EBV-Freak bin!

Der C-41 Prozess muss auf gar keinen Fall standardisiert bei 37 Grad Celsius ablaufen. :giggle: Das exakte Temperieren der Photo-Chemie macht das Ganze ja eben so schwierig und auch teuer bzw. materialintensiv.
Chemische Prozesse werden durch Wärme beschleunigt, laufen aber für eine C-41 Farbebtwicklung ebensogut bei fast beliebigen Temperaturen (ab 20 Grad definitiv!) eben halt nur langsamer ab.

Eben diese Entschleunigung macht den C-41er viel gemütlicher und mit eben den selben Mitteln möglich, die man als SW-Filmentwickler ja sowieso zur Verfügung hat.
Wichtig ist NUR eine exakte Temperatur-Entwicklungs Kurve, die eben nicht linear verläuft, ein exaktes Raumthermometer und etwas mehr Entwickluingszeit ... ca. 20min.

C-41 Entwicklung bei Raumtemperatur ... hier gezeigt, wie's geht:


Grüße

Klaus
.. danke für die Info und das Video, man kann auch durch ein Wasserbad die Temperatur eine Zeitlang halten, das alles ist sehr interessant! ... im Prinzip spielt ja die EBV auch hier eine beträchtliche Rolle - weil RAW-Entwicklung. Aber man kann über die Chemie bessere Grundvoraussetzungen schaffen, stelle nochmals den Christbaum mit längerer Entwicklungszeit und mehr Entwicklungsverdünnung ein, es ist nicht viel aber trotzdem sieht man es. vg :)