Schloss Lembeck mit Film abgelichtet ...

Klaus-R

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Hallo zusammen,

was soll ich sagen .... , dass ich nicht ganz sauber ticke weiß ja sowieso jeder hier .....

Diese Kamera fiel mir irgendwie zu .... erinnert mich an ganz früher, als ich NUR damit photographiert hatte ...
Eine "Praktica TL1000 super" aus den 1970ern.

156576

Die TL 1000 super war eine der "besser" ausgestatteten Praktikanten dieser Zeit. Nicht nur, dass sie einen eingebauten Belichtungsmesser hatte (das hatte die Praktica LB
bzw meine baugleiche Porst CX4 ja auch schon) ....

Porst CX4 .... Kameraportrait

... sondern man konnte damals tatsächlich auch schon die Belichtung durch das Objektiv messen.👍😊

Weit entfernt von der bis heute typischen Offenblendmessung, kann die TL1000 das aber nur bei Arbeitsblende.

Oberhalb des Auslösers sieht man einen Abblendhebel, den man mit dem Zeigefinger zur Kamera hinziehen muss, um das Objektiv mechanisch abzublenden und gleichzeitig den Belichtungsmesser einzuschalten. Durch Verstellen von Verschlusszeit und Arbeitsblende muss man dann einen Zeiger im Display so justieren, dass er korrekte Belichtung anzeigt. Die einzige mögliche Belichtungs-Messoption ist die sog. Integralmessung .... ähnlich wie bei fast allen damals bezahlbaren externen Belichtungsmessern. Abweichende Belichtungen muss der erfahrene Photograph "Pi mal Daumen" abzuschätzen in der Lage sein.

Kurz (oder doch nicht kurz😉)

Ich hatte voll die Lönne darauf, auch diesen alten Prakticanten auszuprobieren .... der alten Zeiten wegen .... oder doch nicht nur deswegen?!

Zwei Dinge habe ich ebenfalls in der Ersterprobung:

Die RONDINAX-Tageslicht-Entwicklung ... und nicht nur das ... sogar einen Farbfilm habe ich im C41-Verfahren in diesem alten Entwicklungstank entwickelt ... dafür war der nie gedacht:

Alles weitere hier:

Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks .....

Ferner habe ich ENDLICH einen sehr bezahlbaren 7200 DPI Zeilenscanner (speziell für KB-Negative und Dias) erstanden, der jetzt erstmalig zum Einsatz kam.

Kamera: Praktica TL 1000 super
Film: KODAK GOLD 200
Entwicklung: C41 DIGIBASE LOW Temp Entwicklung in RONDINAX 35-U Tageslicht-Tank
Digitalisierung: Plustek OPTICFILM 7400 + SILVERFAST 6,6
Bildoptimierung: Affinity Photo
Objektive: Pentacon - 50mm/f1,8
Vivitar T4 - 21mm/F3,8
Zeiss Sonnnar 135mm / f:3,5

Schloss Lembeck:

#1

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#2

156579

#3

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#4

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#5

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#6

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#7

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#8

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#9

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Photonostalgische Grüße

Klaus
 
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19.05.2019
#1

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Guest

Schau mal hier: Schloss Lembeck mit Film abgelichtet ... . Dort wird jeder fündig!
LuckyJan

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Mir gefallen sie auch ausgesprochen gut 👍👍
Hut ab, was für tolle Bilder du mit so einem Gerät zu Stande bekommst 👍
 
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Waldschrat

Waldschrat

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Danke Klaus für die Zeitreise! 😀
Sehr interessant, wie das Bokeh vom Korn, bzw. präziser den Korn-bedingten Farbstoffwölkchen des Filmes, massiv mitgestaltet wird. Mittlerweile an die brachiale Schärfe der Digitaltechnik gewöhnt, ist die Weichheit und das nicht vorhandene Feinstdetail der Aufnahmen geradezu eine Entspannung für die Augen. 😉 Mein Favorit ist Bild #4, die Skulptur.

Grüße!
 
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Klaus-R

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Hallo zusammen,

vielen Dank für Euer Interesse an der photographischen Vergangenheit!😊

Der neue (alte) Scanner (Plustek OPTICFILM 7400) tastet ein KB-Negativ mit bis zu 7200 DPI Auflösung ab.
Das ist theoretisch!
7200 DPI bringen ein KB-Negativ auf ca. 72 Megapixel ... absolut illusorisch ... das ist da nie rauszuholen!

Der o.g. Scanner ist mit getesteten realen 3800 DPI einer der besten KB Scanner .... auch die aktuellen Plustek Opticfilm Geräte können da nicht mehr.

Faktisch stimmt wohl das, was ich seit Jahren vertrete .... dass Du aus keinem KB Farb-Negativ mehr als vergleichbare 3,5MP Digital-Equivalent (APS-C oder Vollformat) "herausquetschen" kannst.

Man darf den High-End Scanner also ruhigen Gewissens auf 2400 DPI herunterschalten, ohne Gefahr zu laufen, irgendwas zu verpassen.

Der Plustek ist für KB also besser, als der EPSON 600 Photo-Perfection, aber auch der macht einen sehr guten Job.

Schwarzweiß sieht das mit Sicherheit ganz anders aus ... da geht ganz sicher mehr KB-Film Auflösung, wenn der Film taugt und LOW-ISO ist!

Was nicht nur ich immer gesagt und geschrieben habe, dass nämlich 1999 die CANON EOS D30 (nicht 30D!) mit ihren 3,4MP mit KB-Film gleichzog , bestätigt sich hier abermals.

DIGTAL ist besser ... seit mindestens 20 Jahren!

Dennoch haben die Film Farben IMHO einen wundervollen Look, der mich in Erinnerungen schwelgen lässt!
Dieser Look bleibt offensichtlich auch erhalten, wenn digitalisiert wird.

Ich bin ja erst am Anfang ... klar ist mir aber inzwischen, dass Film eine ganz andere EBV benötigt, als originär digitales Bildmaterial .... ich werde weiterbasteln.


Ich habe mich inzwischen auch mal mit meinem KODAK GOLD 200 Film näher beschäftigt .....

Der KODAK GOLD 200 ist ein enorm preisgünstiger Drogerie-Film ... (wird in der Szene wirklich so genannt, seitdem KB-Filme ja in Drogeriemärkten ihr "zu Hause" gefunden haben).

Diese Emulsion stammt noch original aus den 1970ern und wurde nie geändert.
Dementsprechend RETRO ist auch die Anmutung dieses recht grobkörnigen Billigfilms.
Das ist jetzt nicht abwertend gemeint .... die "Analog-Szene" liebt ja eben den RETRO-Look dieses KODAK-Klassikers.

Das Filmkorn ist bei einigen der Aufnahmen oben schon "bearbeitet".
Affinity Photo (kann wirklich alles!😊) hat dafür spezielle Filter. Ich habe mir für den GOLD-Film heute Nachmittag ein MAKRO geschrieben, das das Filmkorn bei minimalem Detailverlust klasse herausrechnet.

Und hey .... Es gab mal Zeiten, da waren 3MP Auflösung genau das was ging ... und alle fanden das toll ....
warum also nicht auch in Zeiten des Megapixelwahns mal etwas downsizen ...?? 😊😊

Photonostalgische Grüße

Klaus
 
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RoToR

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Ich kann nicht sagen was es ist, aber die analogen Aufnahmen haben etwas, das mir sehr gut gefällt. Nicht nur weil die Motive klasse sind. Das ist mir jetzt mit Deinen Aufnahmen so richtig aufgefallen. Die sind irgendwie nicht so hart und sehr angenehm anzuschauen.
Digitale Aufnahmen würde man so wahrscheinlich nicht akzeptieren, aber für analoge Aufnahmen muss es so sein.
Ich muss doch wohl nicht meine alte analoge Minolta oder die noch ältere Yashica herauskramen ... ? 🤔
 
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Robert

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Die Fotografie mit Filmmaterial behält ähnlich wie in der Musikwiedergabe die Schallplatte einfach ihren besonderen Reiz gegenüber der digitalen Technik.
Ein paar alte Filmformate (110, 126 oder Minox-Kleinstbildfilm) bewahre ich auch noch tiefgefroren auf - irgendwann werde ich sie bestimmt mal wieder mit den entsprechenden Kameras nutzen 😉
 
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Klaus-R

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Ich kann nicht sagen was es ist, aber die analogen Aufnahmen haben etwas, das mir sehr gut gefällt. Nicht nur weil die Motive klasse sind. Das ist mir jetzt mit Deinen Aufnahmen so richtig aufgefallen. Die sind irgendwie nicht so hart und sehr angenehm anzuschauen.
Digitale Aufnahmen würde man so wahrscheinlich nicht akzeptieren, aber für analoge Aufnahmen muss es so sein.
Ich muss doch wohl nicht meine alte analoge Minolta oder die noch ältere Yashika herauskramen ... ? 🤔
... für Spitzen-Bildqualität ganz sicher nicht! .... Für den Look von damals kann es sich wirklich lohnen!

Spitzen BQ geht analog übrigens auch ... auch in Farbe ... dann allerdings mit den großen Mittelformaten.

Wieder mal mit Film unterwegs .....

Burg Linn ..... mit der alten TLR- 6x6 Kamera ....

Hier mal 6x6 Aufnahmen mit meiner REVUE 6x6 TLR .... das reicht an moderne DIGI-Qualität heran ... wobei der Look eben doch ein anderer ist.

Leider ist 120er Rollfilm nicht genz so günstig zu haben, wie KB-Patronen ... aber das ist mir wurscht ....
man gönnt sich ja sonst kaum was .....😊

Photonostalgische Grüße

Klaus
 
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RoToR

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Burg Linn ..... mit der alten TLR- 6x6 Kamera ....

Hier mal 6x6 Aufnahmen mit meiner REVUE 6x6 TLR .... das reicht an moderne DIGI-Qualität heran ... wobai der Look eben doch ein anderer ist.
Die analogen Bilder sind wirklich schön, man sieht es ihnen einfach an.
Das ist wie Musik von der Schallplatte in meinen Augen. 😉
Weckt irgendwie Erinnerungen an früher vor dem Diaprojektor.

Wenn ich ein bisschen mehr Zeit hätte, dann wäre das nach der Sigma in Richtung Entschleunigung der nächste Schritt (zurück).
 
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Klaus-R

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Die Fotografie mit Filmmaterial behält ähnlich wie in der Musikwiedergabe die Schallplatte einfach ihren besonderen Reiz gegenüber der digitalen Technik.
Ein paar alte Filmformate (110, 126 oder Minox-Kleinstbildfilm) bewahre ich auch noch tiefgefroren auf - irgendwann werde ich sie bestimmt mal wieder mit den entsprechenden Kameras nutzen 😉
Hey,

hast Du noch eine Kamera für 127er Rollfilm?

Die gibt's übrigens wieder .... genau drei Filme .. zwei 400er SW und ein 100er Umkehrfilm:

Der Illford ist GANZ neu im Programm ... NR 3 also!

Rera Chrome 100 Rollfilm 127

Rera Pan 400 Rollfilm 127

HP 400 Rollfilm 127 (Ilford HP5)

Was mir noch fehlt, -bevor ich mir eine 127er MINI-Rollei TLR angele- wäre ein Farb-Negativ-Film ... leider noch missing!
Warum ein Farb-Umkehr-Film zu bekommen ist, erschließt sich mir weniger ... zum Scannen ist der nachteilig und 127er Diaprojektoren sind mir unbekannt??!

Jedenfalls tut sich in Sachen Film-Photographie mal wieder was!

Grüße

Klaus
 
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Hallo Klaus,

danke Dir zuerst einmal für die ganzen Mühen, die Du hier in diese analoge Geschichte investierst und bei vielen Usern sicherlich viele nostalgische Gefühle weckst!
Ich bin sehr beeindruckt von den Ergebnissen! Das analoge Bildgefühl von "damals", wirkt bei den Foto´s auch noch heute! Trotz des scannens und digitalisierens bleibt der Eindruck des analogen Bildes!
Gleichzeitig zeigen sie die Unterschiede von "damals" und heute. Es sind gerade die Körnigkeit des Films, die eher geringe Auflösung der Details und die warmen und zurückhaltenden Farben, die die Bildwirkung ausmachen.
Ich denke, daß diese Art der Analogfotografie einfach ein komplettes Gegenprogramm zu der heutigen, brachial scharfen, extrem detailreichen und farbintensiven Digitalfotografie ist. Eine sehr wohltuende- und motivierende Erfahrung!
Allerdings auch noch ein anderer Gedanke: Die Bilder zeigen, daß Du ein hervorragender Fotograf bist. Motivwahl, Bildkomposition, Belichtung, Tiefenschärfe, alles ist sehr gut gewählt und umgesetzt. Ich könnte mir vorstellen, daß ein weniger begabter Bildermacher mit dem analogen Equipment enttäuschende Ergebnisse produziert. Anders ausgedrückt: Jeder "Depp" bekommt mit seinem Smartphone auch mal ganz nette Bildchen gemacht.
Und um solche Bildergebnisse, wie Du sie, lieber Klaus, hier zeigst zu erzielen, sollte man die Materie beherrschen. Sonst wird das analoge Resultat eher enttäuschend sein!

Insgesamt ein sehr nettes und bereicherndes "Projekt, was Du hier gezeigt hast. Vielen Dank dafür!

Viele Grüße

Dieter
 
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MuFTi

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Hallo Klaus,
jetzt konnte ich in meiner Mittagspause auch in Erinnerungen schwelgen - danke dafür! 😍
Was Du aus der - wie mal jemand Anderes über meine Praktica schrieb - "mäßigen Scherbe" herausgeholt hast, ist echt sehenswert. Und die farbliche Anmutung sowie die Körnung tun ihr Übriges dazu.

Bei mir lungert ja auch noch eine Praktica LTL3 herum, und beim Auspacken des ganzen Kartons neulich auf dem Dachboden, als ich die alten Objektive mal an meine Lumix hängen wollte, ist sogar noch ein verschlossener Kodachrome zum Vorschein gekommen! Ich fürchte nur, dass Farbfilmentwicklung nur noch privat möglich ist, oder?
Dann wäre das mal 'ne nette Sache, auf Retro-Fotosafari zu gehen!

VG, Uwe
 
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Hallo Klaus,
jetzt konnte ich in meiner Mittagspause auch in Erinnerungen schwelgen - danke dafür! 😍
Was Du aus der - wie mal jemand Anderes über meine Praktica schrieb - "mäßigen Scherbe" herausgeholt hast, ist echt sehenswert. Und die farbliche Anmutung sowie die Körnung tun ihr Übriges dazu.

Bei mir lungert ja auch noch eine Praktica LTL3 herum, und beim Auspacken des ganzen Kartons neulich auf dem Dachboden, als ich die alten Objektive mal an meine Lumix hängen wollte, ist sogar noch ein verschlossener Kodachrome zum Vorschein gekommen! Ich fürchte nur, dass Farbfilmentwicklung nur noch privat möglich ist, oder?
Dann wäre das mal 'ne nette Sache, auf Retro-Fotosafari zu gehen!

VG, Uwe
Hallo Uwe,

Deine LTL3 unterscheidet sich von meiner TL 1000 super nur dadurch, dass die LTL3 ein "Vorlaufwerk" -Pentacon Bezeichnung- hat.
Ein "Vorlaufwerk" ist das gleiche, wie ein Selbstauslöser.
Ich habe für meine TL-1000 eine aufschraubbares Vorlaufwerk ... war dabei ... macht das selbe ... bietet sogar noch längere Verzögerungszeiten.

Kodachrome:
Du kannst ihn leider gar nicht mehr entwickeln (lassen). Der dafür erforderliche K14-Prozess war bis 2010 zuletzt weltweit nur noch in einem einzigen Großlabor möglich. Als das dann mangels Auslastung geschlossen werden musste, war leider endgültig Schluss mit diesem unwiederbringlichen Klassiker.

Du kannst den Film aber teuer verkaufen!! Googel mal, was Spekulanten dafür geben ... auch wenn lange überlagert ... nur weil sie hoffen, dass irgendeiner eine Möglichkeit finden wird, die Dinger jemals wieder zu entwickeln.

Wer sich mal mit der K14 Entwicklung beschäftigt (auch der bekannte 18-DIN Super 8 Kodak-Film war ein Kodachrome), weiß, dass das kaum je wieder möglich sein wird:


Inzwischen haben sich (demhimmelseidank!) zwei Entwicklungsverfahren zu fast 100% durchgesetzt:

KODAK C41 für praktisch alle Farb-Negativ Filme
E6 für praktisch alle noch erhältlichen Umkehrfilme

Beide Prozese sind Klein-und Hobbylabor-fähig ...

NIEMAND hat je einen Kodachrome selber entwickelt .... der Kodachrome war immer ein Ausnahmefilm, der nur in den damaligen Großlaboren entwickelt werden konnte ... vgl. Video oben!

Kodak hat gerade den "Nachfolger" vorgestellt .... eine kleine Sensation, dass 2019 noch eine neue Filmemulsion rauskommt, wo schon soo viele Filme gestorben sind:

Kodak kommt mit "neuem" Diafilm .... kaum zu glauben, aber wahr!

Klasse, dass auch der Kodachrome-Nachfolger jetzt ein E6 Umkehr-Film ist .... also vergleichsweise einfach (auch selber) zu entwickeln.

Praktica und "mäßige Scherbe" ..... Klar, dass Du das nicht so meinst, viele aber dachten so und meinen das wohl auch heute noch ....

Die dresdener Kameras (auch die Pentacon SIX) stehen bei mir ganz weit oben in meiner Gunst.

Das waren und sind absolut hochwertige, extrem genau gefertigte, wenn auch schon in den 1970ern veraltete Kameras. Die Optik von Pentacon und Zeiss ist heute noch bewundernswert gut und "schön".
Ich nutze die alten DDR Objektive ja schon seit Olimszeiten digital .... da gab es in den 1960er und 70ern zwar viel teureres, aber optisch kaum was besseres ... und mit der Einschätzung stehe ich nicht ganz alleine da.

Und ja ... man muss die alte Technik wirklich bedienen können ... da kann kein Handyknipser auch nur ein einziges Photo mit machen.
156600

Wer mit so einem alten Prakticanten einen Film so belichtet kriegt, der hat die Kamera nicht nur einmal benutzt .... spielt keine Rolle, wenn sie mal 25 Jahre lang nicht benutzt wurde ... das verlernst Du nicht!

Wie oben schon erwähnt ...ich habe drei oder vier bestens erhaltene CANON EOS KB-Knipsen ... mit motorischem Filmtransport, Computer-Belichtungsautomatik und hastenixgesehen .... (alle als nie benutzten Beifang wegen der mitgelieferten Objektive......

Ich hab' Null Lönne, mit sowas einen Film zu belichten ... das wäre so, wie einen Film in ein Smartphone einzulegen ... das ist es NICHT!😊

Wenn schon RETRO, dann auch richtig!

Photonostalgische Grüße

Klaus
 
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Klaus-R

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Hallo Klaus,

danke Dir zuerst einmal für die ganzen Mühen, die Du hier in diese analoge Geschichte investierst und bei vielen Usern sicherlich viele nostalgische Gefühle weckst!
Ich bin sehr beeindruckt von den Ergebnissen! Das analoge Bildgefühl von "damals", wirkt bei den Foto´s auch noch heute! Trotz des scannens und digitalisierens bleibt der Eindruck des analogen Bildes!
Gleichzeitig zeigen sie die Unterschiede von "damals" und heute. Es sind gerade die Körnigkeit des Films, die eher geringe Auflösung der Details und die warmen und zurückhaltenden Farben, die die Bildwirkung ausmachen.
Ich denke, daß diese Art der Analogfotografie einfach ein komplettes Gegenprogramm zu der heutigen, brachial scharfen, extrem detailreichen und farbintensiven Digitalfotografie ist. Eine sehr wohltuende- und motivierende Erfahrung!
Allerdings auch noch ein anderer Gedanke: Die Bilder zeigen, daß Du ein hervorragender Fotograf bist. Motivwahl, Bildkomposition, Belichtung, Tiefenschärfe, alles ist sehr gut gewählt und umgesetzt. Ich könnte mir vorstellen, daß ein weniger begabter Bildermacher mit dem analogen Equipment enttäuschende Ergebnisse produziert. Anders ausgedrückt: Jeder "Depp" bekommt mit seinem Smartphone auch mal ganz nette Bildchen gemacht.
Und um solche Bildergebnisse, wie Du sie, lieber Klaus, hier zeigst zu erzielen, sollte man die Materie beherrschen. Sonst wird das analoge Resultat eher enttäuschend sein!

Insgesamt ein sehr nettes und bereicherndes "Projekt, was Du hier gezeigt hast. Vielen Dank dafür!

Viele Grüße

Dieter
Hallo Dieter,

vielen Dank für das (unerwartete) Feedback bzw. die nostalgischen Gefühle, die hier ankommen.

Wenn Du Lust und Interesse hast, mal konventionell-photographisch in der Vergangenheit zu versinken, dann schau Dir mal auf Youtube die vielen hochengagiert gemachten Beiträge von Film-Guru Steffen Schüngel an ... der eben nicht nur erzählt, sondern auch wundervolle Photos hat.


Schüngel zeigt so ziemlich alles, was mit konventioneller Photographie zu tun hat, auch wie man Film selber entwickelt ... sogar MINOX Filme usw.. Kein hohler Mist sondern wirklich interessant gemacht!


Es kostet wirklich nur'n Taschengeld 2019 mal wieder "historische" Aufnahmen zu machen. Vor allem die Mittelformat Film-Photographie hat wirklich den ganz besonderen Look UND astreine Bildqualität, wenn man unter den Billigkameras die richtigen Sachen hat.

Nicht lange grübeln ... die alten Sachen raus und bei DM z.B. einen KODAK-Gold 200 kaufen .... kostet weniger als 3,-€ für 36 Aufnahmen!😊

Photonostalgische Grüße

Klaus
 
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Die Kamera sieht aus wie neu und die Aufnahmen sind schlichtweg klasse! 👍👍👍