Scheinwerfereffekt, wie geht das richtig?

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  • Scheinwerfereffekt, wie geht das richtig? Beitrag #1
ThomasRS
ThomasRS
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Ich frage ja wirklich nicht oft, wie man irgendwas hin bekommt,
weil ich selbst viel zu gern herum experimentiere und teste.
Aber hier bin ich jezt wirklich mal gespannt, was ich zu hören
kriege.

Jeder kennt die Situation:
Fette, dunkle Wolken über schicker Landschaft.
Die Wolken reissen an den richtigen Stellen auf und bewirken
eine Art Scheinwerfereffekt mit der dahinter liegenden Sonne.

Wie ichs heute mache:
Mittenbetont oder Matrixmessung auf einen Punkt mittlerer Helligkeit
und standardmässig -0.3 oder -0.7 Werte Korrektur als Startwert. Dann
langsam über die Korrekturwerte rantasten.
Leider sind diese Lichtsituationen relativ selten und wenn man sie
mal bekommt, dann dauern sie nur ein paar Sekunden in voller Pracht.
Also? Schätzarbeit!

Die Problemstellung:
1. Ich will wenig Zeugs mit mir rumschleppen.
2. Ich will wenig nachbearbeiten müssen.

Also, bitte keine Filterlösung, stundenlanges Poposhoppen oder HDRs.
Ich frage nicht, wie weit ich mit den Kameraeinstellungen
kommen kann, und ob es Richtwerte, Besonderheiten, WInstellungen geben könnte usw.
(Mir ist durchaus klar, dass das was da rauskommt NICHT das
Optimum sein kann, das ich mit mehr Aufwand erreichen würde/könnte/müsste.)

Wie ich darauf komme?
Ein Beispiel von gestern:

Situation gesehen,
runter von der Strasse,
Auto in die Pampa,
raus aus der Karre,
im Sprint von den verdammten Hochspannungsleitungen weg,
im Laufen auf A, (Offenblende übersehen)
Zoom ganz zurück,
Kamera hoch,
Korrekturwerte 0.3 - klatsch,
Korrekturwerte 0.7 - klatsch,
Korrekturwerte 1.0 - klatsch,
Situation vorbei!

Sowas kommt dann dabei raus:
(ja ich weiss, die alte D70 hat etwas wenig Reserven für "Landschaft"
aber DIE lag wenigsten noch im Auto herum)

Jpeg OOC
DSC_1141.JPG

Kleine Korrekturen mit JPG-Illuminator
DSC_1141_ji_x.jpg

Okay, eigentlich ganz annehmbar, aber ich bin der Meinung, dass das
noch besser gehen muss und ich nur nicht weiss wie.


P.S.:
Nach einem (M)Ausrutscher auch mal als SW ausprobiert.
DSC_1141_ji.jpg
 
  • Scheinwerfereffekt, wie geht das richtig? Beitrag #2
Ich weiß gar nicht ob es viel besser geht.
Der darzustellende Dynamikumfang ist bei der vorliegenden Aufnahmesituation schon recht gewaltig.
Die recht grelle und helle Mitte des Sonnendurchbruches und dazu die Bäume, teil im Schatten.
Denke Du hast hier schon (auch die D70 berücksichtigt) das beste herausgeholt.
Wenn in die Belichtungsmessung die hellen Stellen mehr berücksichtigung finden, wird es in den Schatten mehr als schwer, und umgekehrt das gleiche.
Mir gefällt Dein Ergebnis jedenfalls sehr gut, die schwarz weiß Variante aber am besten.
Tolle Stimmung die hier herrscht
 
  • Scheinwerfereffekt, wie geht das richtig? Beitrag #3
Das wird Dir jetzt ev. nicht gefallen :

Die D70 ist in Sachen JPEG OOC sicher noch nicht so weit, wie die aktuellen Vertreter von Niggon, aber auch mit Denen wäre das Ergebniss nicht viel besser, ausser man spielt mit active-D-Lightning rum ...
In einer solchen Situation würde ich RAWs schiessen, da kannst Du hinterher in Lightroom (z.B.) viel mehr aus den dunkeln Stellen herausholen, als bei JPEGs. "zu dunkel" ist besser als "zu hell", weil in den hellen Bereichen viel mehr Informationen verloren gehen als in den dunkeln Bereichen. Also immer tendenziell Unterbelichten. Der CCD sollte dann auch weniger Rauschen (falls das mal ein Problem sein sollte) ...

Mit RAW und maximal 5 Minuten LightRoom pro Bild wäre sicher mehr "drinn" gewesen.
Mit JPEG OOC denke ich auch wie Bastian, dass Du den CCD der D70 auf der vollen Bandbreite ausgereitzt hast. Sieht aber nicht schlecht aus !!!
 
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