S/W-Scan vom Labor und selbst gemacht

kris-kelvin

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Hallo miteinander,
nun habe ich mal einen S/W in die F3 gelegt und einfach drauf los fotografiert.
Ich wollte nebenbei auch eine Gelbfilter ausprobieren.
Was mich aber letztlich stutzen ließ, war die Qualität der selbst gescannten Negative.
Mit ViewScan die Ergebnisse habe ich gleich wieder gelöscht und mit dem NikonScan sieht es so aus wie anbei.
Was meint ihr, was ich falsch mache ? Gearbeitet hat ein CoolScan V.
Danke fürs Reinschauen und allen einen schönen Abend

Mit dem CoolScan V:
2020-12-13-0003a.jpg

Das Labor FotoImpex:
FOTOIMPEX27a.jpg

😵
 
25.01.2021
#1

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Guest

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dj69

dj69

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Das Bild aus dem Labor hat viel Kontrast, fast ein bisschen zu viel, dein Scan wirkt fast schon zu weich.
Allerdings ist das eine gute Basis für weitere Bearbeitung!
Kontrast hinzufügen geht besser, als ihn wieder herauszubekommen :)
 
Klaus-R

Klaus-R

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Danke für den Beitrag .... ist sehr interessant und zeigt im Grunde, was ich auch immer vertrete.....😊
Man kann die Film-Entwicklung völlig "verlustfrei" selber machen ... wirklich ohne Qualitätsverzicht zum
Großlabor ... eher besser ... und auch das Digitalisieren geht zu Hause ebenso gut .....wenn.....man einen hochwertigen Scanner hat und das ist bei den Kleinbild-Negativen noch viel kritischer, als bei den riesigen
Mittelformat-Filmen.

Ich kann hier keinen Auflösungsnachteil für das Consumer-Gerät erkennen. Das Labor-Ergebnis sieht zwar knackiger aus, weil der Schwarzpunkt angehoben ist, dafür aber fehlt Zeichnung in den Schatten.

Das DIY-Ergebnis hat wohl das noch größere Ausarbeitungspotential ... wie Dirk ja auch schon scchreibt.

Allerdings wird man ein solches Bildergebnis nicht mit einem Flachbettscanner erreichen ... auch nicht mit einem guten. Da braucht es einen darauf spezialisierten Zeilenscanner ..... den sollte man haben ... ist auch nicht unbezahlbar.

Grüße und rettet Film!😊

Klaus
 
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Ich hoffe, ich darf das? ..... sonst löschen wir diesen Beitrag wieder .... und ich entschuldige mich schon vorab .... aber ich finde das Thema sehr interessant!

Ich habe mal das Laborergebnis so belassen und die Tonwertverteilung des DIY-Scans angeglichen:

Labor:

Labor.jpg

Scanner:

Scanner.jpg

Klar, volle Auflösung wäre da noch interessanter .... aber in dieser Auflösung kann ich da für
"Selber machen" eigentlich keine Nachteile erkennen .... oder übersehe ich da etwas??

Im Gegenteil ..... mir ist beim Vergleich in Affinity aufgefallen, dass zwar die Bildhöhe genau gleich beschnitten ist, das Labor aber an den Bildrändern deutlich beschneidet?!
Das finde ich mal nicht so schön!
Mein Kleinbild-Scanner scannt über den nutzbaren Bildrand hinaus. Ich kann dann in der Software
den maximal möglichen Rahmen selber setzen .... ganz sicher kann der Coolscan V das auch.

Ich sage mal ..... selber machen!👍😊😊 .....Macht sowieso immer mehr Spaß!

Grüße und rettet Film!

Klaus
 
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