Rezepte für Fuji

Peter_M

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Hallo, darum geht es:

Englisch:

Was man kochen kann: (auch englisch)
Film Simulation Recipes

Es geht also nicht darum sich an die Software zu setzen und dann Filmsimulationen über das RAW zu legen sondern um den Spaß nichts zu tun und nur zu fotografieren.. so wie das auch mal früher war wenn man nicht selbst entwickelt hat.
Was mir nun schmerzlich abgeht, dass ich die benutzerdefinierten Einstellungen umbenennen kann damit der Überblick erhalten bleibt.

PS: Ich finds super.
 
26.05.2020
#1

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dj69

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Hi Peter, danke für den Link und das Video. Sehr interessant!
 
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Ist das nicht seltsam? Da benutzen die meisten von uns seit ungefähr 15 Jahren digitale Kameras und feiern den Fortschritt, gleichzeitig sehen viele Kameras (zb. Fuji, Olympus) aus wie vor 45 Jahren und simulieren Film. Warum dann nicht gleich analogen Film mit einer originalen Retrokamera? Oder anders - irgendetwas muss uns doch dran sein am Film.
 
Peter_M

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Ich finde es nicht seltsam. 35mm-Filme haben den Weg bereitet damit es ein erschwingliches Hobby wird.
Das digitale Zeitalter hat es noch einfacher gemacht. Ich habe schon im vordigitalen Zeitalter fotografiert und schätze es heute viel mehr als damals.

Film ist für mich gestorben wenn ich mal von meiner Lochkamera absehe. Man sehnt sich vermutlich nicht nach dem Film zurück, auch wenn die Dosen für Kleinteile und Schrauben praktisch waren, sondern nach dem speziellen Look den diese Filme mitbrachten.
Ich wusste nicht das Olympus jemals Filme produziert hätte, Fuji schon.
 
Klaus-R

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(...) - irgendetwas muss uns doch dran sein am Film.
Ja klar! 😊 Aps-C Photos (gab es übrigens mit Film auch schon und gerade mit Olympus PEN) haben einen anderen Look, als Kleinbild-Photos, die wiederum einen ganz anderen Look haben, als Mittelformat Photos, die wiederum digital wieder einen anderen Look haben, als "filmmäßig", denn ich hasse die Diktion "analog", weil's die konventionelle Filmphotographie nicht wirklich trefflich kennzeichnet.

WAS EIN SCHEUßLICHER Langsatz ... vegebt mir bitte!🤪

Und es wird noch komplexer .....

Film ist allein deswegen schon GOIL (sehe ich für mich jedenfalls so!), weil er wundervolle Kameras nutzbar macht, die es DIGITAL in ähnlicher Ausführung (noch) gar nicht gibt!

Film Look digital zu simulieren .... jooo ... wem das gefällt!

Ich habe jetzt wieder die Möglichkeit wirklichen Film Look zu erzeugen und die alten Kameras wiederzubeleben. Filme selber zu belichten und zu entwickeln, zu scannen zu archivieren und zu digitalisieren .... das ist es IMHO noch viel mehr!

Rettet Film! Genau so, wie hoffentlich die Schallplatte erhalten werden kann würde ich mir wünschen, dass wenigstens der 135er und der 120er Film (Farbnegativ, SW und Farbdia) überlebt.....

Simulieren ist nicht das Original!😊

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
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Darauf wollte ich hinaus. Warum simulieren wenn man doch gleich richtigen Film benutzen kann? Und warum wird Film überhaupt digital imitiert, wo doch für die meisten Fotografen Film heute kein Thema mehr ist? Ich glaube dass Film bis heute unerreicht bleibt und der spezielle Look letztendlich (obwohl voll im Trend) digital kaum nachempfunden werden kann. Auf mich wirken viele der "Preset-Bilder" eher klischeehaft. Da wird die Vorstellung von Film generiert. So wie es auch Kaugummi mit Erdbeergeschmack gibt.
 
MROH

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Ich persönlich finde es legitim, wenn jemand die Filmsimulationen benutzt. Tue ich auch, als Basis für die weitere RAW Entwicklung. Dabei geht es mir nicht darum, eine analoge Fotografie zu simulieren. Ginge es darum, würde ich eine meiner beiden verbliebenen Analogkameras verwenden. Aber ich bin froh über die Digitalfotografie und über die Möglichkeiten der elektronischen Bildbearbeitung.
 
dj69

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@Meisterknecht der spezielle Look liegt am verwendeten Film UND an der verwendeten Kamera und Objektiv. Warum Kamera? Weil so manch altes Schätzchen dem Film seinen Stempel aufdrückt, sei es durch Kratzer, leichte Licht-Lecks oder andere Spuren.
Meine Minolta hat einen anderen Look als meine RevueFlex bei gleichem Film und vergleichbaren Optiken.
Was ich damit sagen will, Film ist Film und Digital ist Digital, beides macht Spaß.

Die Filmsimulationen und die verschiedenen Rezepte dienen eher dazu die Farben und das Kontrastverhalten der Filme nachzuempfinden. Ich nutze die auch gerne als Basis für weitere Bearbeitung oder aber auch als fertige Farbeinstellung welche mir Arbeit spart und die Bearbeitung, also das Entwickeln, erleichtert. Warum soll man also lange in LR oder C1 herumwerkeln, wenn die Kamera den gewünschten Farblook schon OOC erzeugen kann :)

Man hat ja früher auch bewusst eine Film ausgewählt, weil man spezielle Farbstimmungen und/oder Kontrastverhalten haben wollte, also meistens jedenfalls :)
 
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MROH

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Warum soll man also lange in LR oder C1 herumwerkeln, wenn die Kamera den gewünschten Farblook schon OOC erzeugen kann
Weil man dann was eigenes auf die Beine stellen kann, während OOC einem das abnimmt. Beides ist aber legitim, wie ich finde.

Man hat ja früher auch bewusst eine Film ausgewählt, weil man spezielle Farbstimmungen und/oder Kontrastverhalten haben wollte, also meistens jedenfalls
Der Vergleich ist gut gewählt. Entweder man nimmt einen Film mit in die Dunkelkammer und gibt einer Aufnahme einen eigenen Look geben, indem man pusht oder unterschiedliche Gradationen beim Fotopapier nimmt. Da gibt es auch viele Möglichkeiten.
Oder man gibt den Film in ein Fotolabor und erhält einen vordefinierten Look.
Auch da finde ich beide Herangehensweisen absolut ok.
 
dj69

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Weil man dann was eigenes auf die Beine stellen kann, während OOC einem das abnimmt. Beides ist aber legitim, wie ich finde.
Absolut ;) Hier war ooc vielleicht auch der falsche Ausdruck, ich meinte genauer die voreingestellte Farbstimmung die man dann in C1 oder LR nicht mehr suchen und anwenden muss.
Arbeitsschritte gespart :)
Danke :)
Ja, auch am Film konnte man viel selbst verändern, je nach Entwicklung und Ausbelichtung, je nach Papier usw.
 
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Natürlich ist es legitim Filme digital nachzuahmen. Da kann jeder machen was er will. Trotzdem empfinde ich das als irgendwie als Fake. Schlecht gemacht sind die (LR) Presets darüber hinaus häufig auch noch. Kodak ist warm, Fuji grün - fertig. Spannend hingegen finde ich den Ansatz mehr OOC zu arbeiten und kamerainterne Presets zu verwenden. Das hat tatsächlich mehr mit analoger Fotografie zu tun als in LR die Schieber zu bedienen. Obwohl man auch beim Film in der Dunkelkammer vieles anpassen kann, in der Praxis macht das filmbasiert doch niemand mehr. Und in der analogen Zeit übernahm in der Tat das Labor/der Scanner den Look.
 
Peter_M

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Hallo,
ich bin gestern Nacht über ein Rezept gestolpert und habe es gleich mal in die Kamera gefüttert.

Heute war ich dann mit dem Kodak Ektachrome E100SW unterwegs... digital nachgestellt, ohne jede Chemie und Entwicklungsgeschick.
Das Ergebnis war super, besonders bei Personen, es ist allerdings ein Rezept für die T1. Da sich die Sensoren unterscheiden ist bei einem Nachbau mit T2 oder T3/4 ein anderes Ergebnis zu erwarten. In der Pro1 sollte es genau so funktionieren, habe ich aber nicht ausprobiert.
Ich brauche langsam einen Zettel um mir die Belegungen zu merken.

Fujifilm X-T1 (X-Trans II) Ektachrome 100SW Film Simulation Recipe
 
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dj69

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@Peter_M danke für die Rezepte-Seite Peter :)
Für den X-Trans III (Fuji X-T2 und Pro2 und H1 und E3 und T20 und X100T) gibt es auch ein Rezept :)
Auf der Seite gibt es die Rezepte für fast alle Generationen des X-Trans.
Allerdings ist in der 4. Generation des X-Trans noch mehr Feintuning in den Einstellungen möglich.

Ich habe die Settings mal in die H1 geladen und werde nachher mal ein wenig testen :)
 
dj69

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So, ich habe probiert, das Rezept für den Kodak Ektachrome habe ich HIER gefunden, es bezieht sich auf den X-Trans3 mit 24MPix.

Also:
01 - Standard

01-Standard.jpg

02 - Velvia

02-Velvia.jpg

03 - Ektachrome - JPG OOC

03-Ektachrome.jpg

Jetzt weiß ich auch warum im Rezept steht das man die Belichtung um +1/3 oder +2/3 EV anheben soll... :)

03b - Ektachrome nach dem Import des RAF-Files in C1

03-Ektachrome-C1.jpg

Die Farbstimmung blieb voll erhalten, ich habe nichts geändert, nach dem Import war es um die erwähnten 2/3EV heller...
Cool auch, das C1 die Einstellungen aus der Kamera übernimmt.

04 - Classic Chrome

04-ClassicCrome.jpg

05 - Eterna

05-Eterna.jpg

Außer dem Ektachrome sind alles Andere Fuji interne Filmsimulationen.
Ich werde weiter experimentieren :)
 
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