RAW oder DNG?

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N'Kwango

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Ich hab mal eine Frage zum DNG-Format: Weil ich meine RAW’s ohnehin mit Lightroom bearbeite und konvertiere, speichere ich die Bilder zur Archivierung auch gleich im DNG-Format ab.
Hier die mir bekannten Vor- und Nachteile des DNG-Formats:

+ Langzeitkompatibilität und etwas geringere Dateigröße. :p
- (Noch?) Keine auf Objektiv-Messdaten basierende Korrektur der Objektivfehler. :mad:

Kennt vielleicht jemand weitere eventuelle Nachteile, die DNG gegenüber dem RAW hat?
 
04.11.2010
#1

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mahlemiut

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Kommt drauf an, ob das Raw Format linearisiert konvertiert wird. Bei Foveon Dateien z. Bsp. ging das nur unter Linearisierung, womit eine 'Grundbelichtung' durchgeführt wird, was gegebenenfalls die Menge an verwendbaren Daten etwas einschränkt. Bei Bayer Sensoren sollte es auch ohne gehen.
 

paradiselost

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DNG hat viele Vorteile, es ist ein Standard von Adobe, nicht propritär wie ein jeder Hersteller seine eigene Suppe (=RAW Format kocht), meine Sony R1 RAW Files (.SR2) konvertiere ich immer platzsparend ins .DNG Format, weil meine R2 anders als meine Nikon keine (lossless) Datenkompression anwendet..somit spart das ca. 50% Platz auf der Platte...bei den aktuellen HDD Preisen nicht unnütz. :cool: Ferner zeichnet Leica z.B. direkt im .DNG Format auf, also Rohdaten, eben RAW.
 
skynyrd

skynyrd

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zumindest bei den "Big Player" kann getrost das markeneigene RAW benutzt werden ... es wird auch in 10 Jahren noch Software geben, die Canon & Nikon RAWs lesen kann ... Bitmap-Dateien können ja auch von jeder Software noch gelesen werden, obwohl das Format eigentlich nicht mehr Verwendung findet.

Extra RAWs von Canon ins DNG-Format umzuwandeln halte ich für Zeitverschwendung ... ausser man spart sich knappen Speicherplatz ... die Langzeitkompatibilität wird bei beiden Formaten gleich gut sein.
 

paradiselost

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Da DNG ein übergreifender Standard ist und kein propritärer Hersteller-eigener Mischmasch, ist es das zukunftssichere Format...wird garantiert auch in langer Zeit noch lesbar sein, von Adobe Produkten (de facto Referenz Standard) generell sowieso.

Aber da Canikon ja in ihren DSLR Modellen selbst eine Kompression anbieten sowie die Auswahl von 12/14bit bei den besseren Modellen erübrigt sich eine Umwandlung ins DNG Format. Firmen wie Leica & Co speichern allerdings per se direkt im DNG Format.
 
Peter_M

Peter_M

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Als Nikon-Nutzer erkenne ich durch DNG keine Vorteile, vor allem nutze ich nahezu keine Adobe Produkte. Ich habe meine Kamera so eingestellt das viele Bilder exakt so raus kommen wie ich es will. Warum sollte ich den großen Nachteil übernehmen das die Kameraeinstellungen im RAW-Bild nicht mit ausgewertet werden.

NEF, TIFF und JPG, mehr brauche ich nicht.
 

paradiselost

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Wie ich schon gesagt habe, für Canikon User ist es auch nicht wirklich erdacht, da kann man die eigenen, propritären Formate nutzen.
 

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Ich wüsste nicht das DNG gegenüber CR2 einen Vorteil böte. Die Herstellerunabhängigkeit ist kein Argument. Das CR2 format ist dokumentiert und wird von allen RAW konvertern unterstützt. Und das wird wohl auch in langer Zukunft so sein.

Die Dateigröße mag ein Grund sein. Die CR2 der 6D sind 24 MB groß, während die DNG 20 MB gross sind.

Aber, ich hätte Bedenken, das bei der Konvertierung einige EXIF Daten flöten gehen. Bei meinen ersten Tests waren zum Beispiel die Angaben zum Objektiv verschwunden.

Ergo: Ich packe meine CR2 nicht an. Das sind meine "Negative" und die bleiben wie sie sind.

Matthias
 
Robert

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Antworten könnten u.U. ausbleiben: der letzte Beitrag war bereits fast genau zwei Jahre alt ;)
 
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