Plötzliche Probleme mit meiner SD9 und SD14

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Robert_R

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und die Erkenntnis , daß sie wegen einem Akku-Ladegerät entstanden sind.
Zum Vorfall:
Um auf Reisen nicht immer mehrere Akku-Ladegeräte mitzuschleppen (2x für SD9 + 1x SD14 + die dazugehörigen Netzgeräte) habe ich beim blau/gelben C ein Universal-Ladegerät gekauft mit dem laut Beschreibung sowohl NiCad / NiMH Akkus als auch Li-Ion Akkus für SD9 und SD14 wiedergeladen und sogar aufgefrischt werden könnten. Vor Reiseantritt habe ich noch alle Akku-Typen mit den jeweils zugehörigen orig. Ladern aufgeladen und so konnte ich anfangs meiner Ferien einem ungetrübtem Foto-Spaß frönen, bis dann die Akkus nachgeladen werden mußten. Stellt Euch vor : An der SD9 das 18-200 OS ,frisch geladene Akkus , Camera auf „One“ , ca. 4-5 Aufnahmen gemacht und danach beginnt plötzlich der OS mit lautem Surren zu vibrieren , daß mir vor Schreck die Cam. fast aus der Hand gefallen wäre . Mein erster Gedanke: Nun hat`s mich auch erwischt (die oft zitierte schlechte Sigma-Qualität). Nach einigen Flüchen und Verwünschungen machte ich dann mit der SD14 weiter und siehe da das „200 OS„ funzte wieder ,aber nach etlichen Aufnahmen begann nun die 14er zu spinnen indem der Spiegel nach jeder Aufnahme kurz hängen blieb . Weil die Batterie-Anzeige dann auch nach ca. 10-15 Aufnahmen „Halb“ meldete , dämmerte mir langsam ,daß ich mit dem Kauf des Uni-Ladegerätes einen üblen Griff ins Klo gemacht haben könnte. Wieder zu Hause stellte ich fest , daß einige NiMH- Akku sogar durch das Uni-Ladegerät geschädigt wurden und auch ein CR123A-Akku gab beim Laden mit dem orig. Lader sofort den Geist auf. Mittlerweile funzen aber beide Cameras wieder ohne Fehl und Tadel nachdem ich meine Akkus mit einem qualitativ einwandfreiem La-Gerät auflade.
Meine Erkenntnis: Wenn die Sigma`s anfangen zu „spinnen“ dann auch die Ladegeräte sorgfältig auf ev. Fehler überprüfen .
Freundliche Grüße
Robert_R
 
04.11.2009
#1

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Guest

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Robert

Robert

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Das zeigt mir, dass es Sinn macht, entweder alternative Geräte genauestens zu testen oder doch lieber beim Original zu bleiben!

Danke für den Erfahrungsbericht!
 

pedro

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Gut, wenn man das weiß. Also nicht zu sehr sparen. Die Kombinationen, die die Hersteller da zusammenstellen, haben wohl doch Sinn.
 
netzuser

netzuser

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Hallo Robert,
schade,dass es so gelaufen ist.
Schicke doch den Bericht an den C-Kundendienst nach Hirschau.
Mal sehen was der "Weltkonzern" dazu sagt.

Gruß
Uwe
 
crazy

crazy

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Erstmal "Danke" an Robert_R für Deinen Erfahrungsbericht...

Gut, wenn man das weiß. Also nicht zu sehr sparen. Die Kombinationen, die die Hersteller da zusammenstellen, haben wohl doch Sinn.
Das hat mit den Herstellern nur zweitrangig zu tun: klar, die wollen natürlich nicht, dass ihre Kunden nach kurzer Zeit auf der Matte stehen, weil der Akku den Geist aufgegeben hat - also liefern sie Ladegeräte aus, die die Akkus nicht killen. Soweit - so gut.

Seit Erfindung des Akkus gilt: jeder ungeeignete Lader killt die besten Akkus ohne Probleme nach spätestens 5 Ladezyklen...mit viel Glück auch noch irreparabel...

Oder anders ausgedrückt: günstige Akkus sind meistens nicht das Probem, es sind die vermeintlich günstigen Ladegeräte...

Noch etwas anders ausgedrückt: 90% aller angebotenen Akkuladegeräte sind nichts weiter als "Schrott ab Werk"...

Gruß, Karsten
 

Robert_R

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Hallo Uwe,

den Uni-Lader konnte ich ohne Probeme zurückgeben (kostete ja immerhin 50,- Flocken). Für meine NiMH Akkus habe ich mir ein wirklich i.O.Gerät gekauft das sogar auch noch 10€ billiger war .