Olympus E-PM2 - welches Objektiv?

KatrinNKS

Beiträge
5
Ich besitze seit Dezember letzen Jahres die erwähnte Kamera und bin nun - als absolute Anfängerin - noch viel am Üben. Über Weihnachten habe ich eine Maus zu fotografieren versucht und musste feststellen, dass es total schwierig war, die scharf zu bekommen.

Da das Objektiv, welches dabei ist, sowieso nicht das beste ist, möchte ich mir gerne einen besseren Allrounder holen. Gedacht hatte ich an das M.Zuiko Digital 45 mm 1:1.8 Objektiv silber

Habt ihr Erfahrung damit? Vor allem im Zusammenhang mit der Olympus Pen Mini.

LG
Katrin
http://www.amazon.de/Olympus-M-Zuik...TF8&colid=2XBV4GZIRTFGJ&coliid=I30JNID2F76PDD
 

six.tl

Guest
Wenn man die ersten Schritte in das Thema Fotografie unternimmt ist es immer gut bei allen die Bedienungsanleitung der jeweiligen Kamera zur Hand zu haben.
Sofern eine geliefert wurde und nicht nur als PDF auf CD.
Des weiteren ist ratsam sich einige Grundregeln anzulesen.
Sei es hier, im Internet allgemein oder dann Fachliteratur aus dem Buchladen.
Oder z.B. hier

http://www.digitalfotografie.de/

unter Grundlagen.

Dann auch hier

http://www.fotolehrgang.de/

sehr lehrreich.

Ich habe zwar eine Olympus E1 doch bei Deiner Frage kann ich Dir leider nicht weiter helfen.
Aus Erfahrung sind die Kitobjektive manchmal nicht der Hit.
Doch für den Start sehr gut zu gebrauchen.
 
ClausB

ClausB

Beiträge
1.518
Ich nehme an du hast das 14-42mm Kitobjektiv. Erstmal, schlecht ist das Kit ganz bestimmt nicht, irgendwie ist es Mode das bei egal welcher Marke die Kit Objektive schlecht geredet werden.

Das mZuiko 1.8 45mm ist ein fantastisches Objektiv zu einem annehmbaren Preis. Allerdings ist ein kein Allrounder, sondern ein leichtes Tele. Die auf Kleinbild bezogenen 90mm Blickwinkel machen es zu einer perfekten Portraitlinse. Allerdings bin ich auch mal gerne in der Stadt damit unterwegs.

Compressed_0004.jpg

Compressed_0002.jpg

Compressed_0003.jpg
 

KatrinNKS

Beiträge
5
Schlechtmachen will ich es nicht, aber man bemerkt, dass es Einschränkungen gibt. Ich wollte auch nicht gleich ein 500€ teures kaufen, wenn ich noch nicht die Grundeinstellungen sehr gut beherrsche.

Leider gab es die Anleitung nur als PDF, die hat man natürlich unterwegs dann nicht immer dabei :/

Meine erste Fotosession war eine kleine Haselmaus im Garten. Die habe ich einfach nicht scharf bekommen. Na ja, ich werde mal schauen und den Rat, noch mehr zu lesen, auch beherzigen :) Aber ist ja schon mal sehr gut zu wissen, dass das angestrebte Objektiv ein sehr gutes ist und keine Geldverschwendung. Ob ich es nun nächsten Monat oder in zweien kaufe, ist ja auch erstmal egal ;)

LG

Katrin
 

six.tl

Guest
Kann es sein das Du an der Haselnuss zu nahe heran gegangen bist?
Die Objektive haben eine Naheinstellgrenze.
Wenn man diese unterschreitet, sprich zu nah am Objekt ist, dann stellt die Kamera nicht scharf.
Versuche bitte mal etwas anderes mit etwas Entfernunfg zu fotografieren um zu sehen ob die Kamera richtig Scharf stellt.
 

KatrinNKS

Beiträge
5
Hi Six,

das war keine Nuss, das war eine HaselMAUS ;) Da konnte ich gar nicht näher ran, die war halt nur uuuunglaublich schnell ;)

LG
Katrin
 

six.tl

Guest
Gut, da können wir eine Runde schmunzeln.:)

Eine Maus ist auch für mich zu schnell und bringt auch mir nur unscharfe Aufnahmen.
 
Steffen1207

Steffen1207

Beiträge
8.722
...die war halt nur uuuunglaublich schnell ;)

Moin Katrin,

als Anfängerin solltest du dich tatsächlich erst einmal an unbeweglichen Motiven ausprobieren. Die bekommst du dann sicher auch scharf. Denn auch ich glaube nicht, daß dein anfänglicher "Mißerfolg" an der Linse gelegen hat. So ein kleines, flinkes Nagetier, vielleicht auch noch bei ungünstigen Lichtbedingungen aufgenommen, ist nicht gerade ein unkompliziertes Motiv. Ferner sind die mit Kameras verkauften Kitlinsen, egal welches Herstellers, meist nicht so schlecht, wie sie geredet/geschrieben werden.

Laß mal was sehen, ich freue mich auf Bilder von dir.:)
 

photorrhoe

Beiträge
96
Ob ein Motiv scharf gestellt wird, hängt nicht in erster Linie vom verwendeten Objektiv ab. Nur bei schlechten Lichtverhältnissen wirkt sich eine geringe Anfangsöffnung des Objektivs (hier: 1:3,5 bei 14mm und 1:5,6 bei 42mm) unter Umständen nachteilig aus. Bei Tageslicht spielt das keine Rolle. Das lichtstarke (und auch im übrigen großartige) 45mm-Objektiv löst das Fokusproblem also nicht.

Von wesentlicher Bedeutung ist dagegen:
- Welches Fokusfeld wurde aktiviert (alle? Einzelfeld, wenn ja welches?)
- Welcher AF-Modus wurde verwendet? S-AF? C-AF? C-AF-TR? oder gar M?
- Auf welchem Wert steht die Auslösepriorität für den verwendeten AF-Modus?
- Wurde vorfokussiert (halb gedrückter Auslöser; bei sich bewegenden Motiven in der Regel eine Quelle für unscharfe Aufnahmen; zielen und abdrücken heißt hier die Devise)?

Unschärfe kann natürlich auch eine Ursache in einem Verreißen der Kamera haben.

Möglichlicherweise wären gezeigte Beispielaufnahmen eine Hilfe, falls das Problem überhaupt noch aktuell ist.

LG Albrecht