Nochmal Bilder mit dramatischen Wolken....

28.04.2019
#1

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Guest

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othello8

othello8

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Das sind feine Sigmamotive! Es freut mich sehr von Dir auch mal mehr Naturbilder zu sehen. Ist aber mein ganz persönliches Thema. Bin halt kein Stadtmensch.....
Bei der Bearbeitung hast Du aber auch ganz schön an den Reglern "gedreht", lach! Aber das Ergebnis ist sehr ausdrucksstark. Gefällt mir sehr gut!
 
Waldschrat

Waldschrat

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Also ich find diese blauen Wolken-Unterseiten Klasse! Auch und gerade weil da Struktur drin ist. Es gibt ja auch eher strukturlose Schichtbewölkungen, welchen den ganzen Himmel überziehen. Die wären im Vergleich nicht so interessant gewesen. War der Vordergrund durch eine hellere Zone / Wolkenloch mehr oder weniger im Rücken des Fotografen so beleuchtet, wie es das Foto zeigt, oder hast Du da sehr in der EBV aufgehellt?

Herzlicher Gruß!
 
pquattro

pquattro

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Hallo Waldschrat, die hellere Zone/Wolkenloch war schon viel mehr heller. :) Aber ich belichte grundsätzlich, also fast immer vorsichtsweise im Minus, sogar manchmal bis - 2,5 EV, dass ich keine verbrannte Flächen im Bild habe. 😉😌 Bei den Sigma`s ist es kein Problem; holt man daef dann nicht zu viel mit EVB heller machen. 👍
Und das Wetter oder Dunkelheit ohne Sonne ist auch ganz normal machbar; man soll freilich die richtige SW dann dazu nehmen; wissen freilich, was das Bild braucht. 😉😇
 
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Waldschrat

Waldschrat

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Hallo Waldschrat, die hellere Zone/Wolkenloch war schon viel mehr heller. :)
...
Hier bin ich mir nicht sicher, ob wir uns richtig verstehen und Du das selbe meinst wie ich.
Aber ist mir an dieser Stelle auch nicht so wichtig.


Aber ich belichte grundsätzlich, also fast immer vorsichtsweise im Minus, sogar manchmal bis - 2,5 EV, dass ich keine verbrannte Flächen im Bild habe. 😉😌 Bei den Sigma`s ist es kein Problem; holt man daef dann nicht zu viel mit EVB heller machen. 👍
Also, keinerlei "verbrannte" Flächen im Bild zu haben, ist natürlich vollkommen korrekt, und mir ist in vorhergehenden Fäden mit Deinen Bilder und Kommentaren schon aufgefallen, dass Du dafür eine Wahrnehmung hast. Glückwunsch! 👍 Ausgebrannte Spitzlichter sind eben meiner Meinung nach ein nicht akzeptabler Bildfehler. Erstaunlich finde ich in diesem Zusammenhang, dass es tatsächlich Leute zu geben scheint, die sowas gar nicht zu sehen scheinen. Kam hier im Bilderforum schon vor. Mir persönlich machen überbelichtete Stellen in Fotos regelrecht Schmerzen. 😃 Aber zum "im Minus" belichten:

Wesentlich ausgeprägter als bei Bayer-Sensor-Kameras ist bei Foveon-Kameras eben auch, dass der Bildinhalt unterhalb der maximalen Durchbelichtung kurz vor dem "verbrennen" dann sehr schnell degradiert, je weniger durchbelichtet, viel schneller als bei Bayer-Kameras. Das ist bei den Quattros und der SD15/DP1x/DP2x wegen der Vorverstärkung vor dem A/D-Wandler ("Analog Front End - AFE") sicherlich weniger dramatisch als bei den Kameras, die kein AFE besitzen. Allen voran die SD9. Richtige Belichtung ist also keinesfalls eine ganz vorsichtige Belichtung "lieber 1EV oder 2EV weniger", sondern es gibt nur eine richtige Belichtung, und die ist: So weit durchbelichtet wie irgend möglich!

In der Praxis handhabe ich persönlich das so, zunächst auf Motive zu achten, die inhärent wenig Kontrast zeigen, die von vornherein keine ausgeprägten Spitzlichter haben. Vor Ort achte ich ferner sehr auf das Histogramm, und erstelle praktisch immer eine Belichtungsreihe in halben oder drittel Stufen, (je nachdem was die Kamera kann.) Das richtig belichtete Rohbild ist jenes, welches gerade noch keine ausgerissenen Spitzlichter zeigt. Solche Regeln wie "immer 0,7EV unterbelichten" oder ähnlich finde ich nicht zielführend, weil meistens nicht präzise zutreffend. Nicht selten nutze ich gerade bei der SD9 im Entwicklungsprozess das Rohbild, welches ggü. dem letzten Rohbild der Reihe ohne ausgerissene Spitzlichter 1EV mehr durchbelichtet, also 1EV überbelichtet ist, welches also deutliche ausgerissene Spitzlichter zeigt. Diese Spitzlichter repariere ich dann aus den Daten der Belichtung, die gerade noch keine ausgerissenen Spitzlichter aufweist. Manchmal bastele ich das auch umgedreht: Entwickle als Hauptbild jenes Rohbild, welches gerade noch intakte Spitzlichter hat, und verbessere die Tiefen, die Schatten, aus einer ein oder manchmal sogar zwei EV mehr durchbelichteten Aufnahme, hole mir auf diese Weise also 1-2 Stufen mehr Dynamikbereich ins Bild, als die Kamera aufzeichnen könnte.

Hoffentlich hab ich Dich mit diesen Zeilen nicht "erschlagen".

Herzlicher Gruß und das Entscheidende: Viel Freude an Deinen Siechmas!
der Waldschrat
 
pquattro

pquattro

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Waldschrat,

holt jeder Fotograf hat seine Tricks, Methoden und Gewohnheiten. Ich fotografiere lieber schnell und mit Unterbelichtungen und ohne Stativ und ohne Belichtungsreihen. Nicht dass die B.R. schlecht sind; ich habe dazu aber leider kein Geduld und ein Stativ noch dazu mit schleppen. Die Kamera ist von mir schnell zum Auge gebracht, Komposition schnell im Sucher gemacht, Klick und fertig. Was ich kontrolliere ist Histogramm, aber das ist unterwegs ca. Alles. :)
Ich rechne damit, dass meine Raw`s etwas dunkel werden, aber nicht so, dass sie unbrauchbar sind. Die Bilder kriegen hauptsächlich schöne Kontraste inkl. Mikrokontraste und satte Farben, usw., Quattro ist für diese Art zu fotografieren sehr flexibel; bin sehr zufrieden. :)
Nicht nur Quattro, aber auch die SD9 und die SD14 zeigen sehr gute Ergebnisse; ich gehe bei diesen Sigmas`s mit der Unterbelichtung nicht so weit, nur so um ca. -1EV, -1,5 EW, aber es ist auch sehr wirksam und ich kriege sehr schöne Farbigkeit und super Tiefe und Plastizität. Freilich, dass im Endprozess haben die Bilder genauso die Stimmung wie ich mir wünsche und in meinen Augen von mir sehe.
Wie es in der Tat vor Ort in Wirklichkeit war, also die Lichtsituation usw., ist mir in der Tat wurscht, Hauptsache, dass das Bild in meinen Augen, wenn von mir fertig, perfekt ist.

Grüße,
Peter
 

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