Erledigt nightshots

  • Autor des Themas L*A*B
  • Erstellungsdatum
13.11.2009
#1

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Guest

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netzuser

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Pedro,nicht so ungeduldig,
an der Ausrede arbeitet er noch.
[SCHILD]duckundweg[/SCHILD]
Gruß
Uwe
 

pedro

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Ja klar, aber das geht mit dem Loconarr natürlich auch. ;)
 
onelow

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.....da bin ich wieder....
Licht.jpg
Grüße vom Niederrhein.
Reinhold

.....das Zeug, was Du geraucht hast, sollten wir teilen Pedro....:D
 

pedro

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Ich bin von Natur so, brauche nichts zu rauchen. ;) Grüße, pedro

Beitrag zum Thema. Vor 10 Jahren mit einer analogen Edixa-SLR gemacht:



 
L*A*B

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Vor 10 Jahren mit einer analogen Edixa-SLR
Offensichtlich mit Loconarr-SX... :cool:

Aber im Ernst:
Konventionelle Photos, handwerklich gut gemacht, sind herrlich.
Das schließt aber nicht die Lust zum technischen Experiment und zur Suche nach neuen Gestaltungskonzepten aus.

Da eine Bildbesprechung meiner Photos hier offensichtlich schwer vorankommt, lade ich die Forumsmitglieder ein, in diesem Thread weiter eigene Beiträge zum "lightwriting" einzustellen.


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pedro

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Nö, ISCOTAR 50/ 1 : 2.8 (wird übrigens heute als Loconarr-CV vertrieben) :cool:
 
L*A*B

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Ein Dialog ist eine Kommunikation zwischen Personen mit Rede und Gegenrede. Sein Gegensatz ist der Monolog, das Gespräch einer Person mit sich alleine.

Ein "sokratisches Gespräch" mit Denken, Reflexion und Selbstbesinnung ist dabei die ideale Umsetzung und setzt erhebliche Empathie, Logik und soziale Intelligenz vorraus.

Ein gelungener Thread beinhaltet diese Aspekte.

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L*A*B

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@Ferula: THX!

(Für das Aufgreifen des Vorschlags zu einer konstruktiven Fortführung des Thread).

Das Interessante an "lightwriting" ist imho der Spannungsbogen zwischen der Suche nach einem geeigneten Motiv sowie der Vorplanung und dem Endergebnis, welches erheblich von Zufallseinflüssen beeinflußt wird. Bei unseren Photos handelt es sich übrigens um eine Sonderform des "lightwriting", weil nicht eine punktuelle Lichtquelle vor dem Objektiv bewegt wird, sondern der Effekt eigentlich auf einem gezielten Verwackeln der Kamera beruht.

Bei gelungener Komposition wirkt das Photo weniger als Abbildung und konkrete Aussage, sondern als graphische Darstellung wie in der abstrakten Malerei.
(Das zum Statement: "an der Ausrede arbeitet er noch"...).


IMG12815.jpg
 

pedro

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Ich denke, dass du bei den Outdoor-Bildern, wenn du, wie du sagst, gezielt verwackelst, in den meisten Fällen kaum genug Bewegungsradius hast, eine prägnante Dynamik der Linienführung zu erzeugen.

Anders wäre das bei fahrzeugunterstütztem Lightwriting, wo man noch eine Amplitude hinzufügen könnte.
Oder bei der Ablichtung sehr großer Objekte (Reinholds Foto).

Deine Methode ist IMHO meistens effektiver, wenn man sie im Innenraum anwendet (siehe meine Bilder mit EDIXA-SLR). Durch den möglichen Radius (der Objektivbewegung) bekommen die Zeichen wesentlich mehr Dynamik, was ihre Deutlichkeit und Kommunizierbarkeit signifikant erhöht.

Scheinbar kommt es jetzt auf eine Diskussion der Methode heraus, sicher nicht der Dialog, den du wolltest, aber ...

Grüße

pedro

P.S.: Der Dialog wird durch deine nachträglichen, massiven Editierungen erschwert.
 
L*A*B

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Scheinbar kommt es jetzt auf eine Diskussion der Methode heraus, sicher nicht der Dialog, den du wolltest
Doch, das ist O.K. Thx.

P.S.: Der Dialog wird durch deine nachträglichen, massiven Editierungen erschwert
Kann ich verstehen. Ich leide am Wittgenstein-Syndrom: "Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“
 

pedro

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Ist aber einfacher, wenn du dann ein neues Posting erstellst und die Referenz klar machst.

Methodisch wäre es übrigens viel besser gewesen, wenn du in deinem ersten Posting den Bildern einen kleinen Aufsatz beigesellt hättest. Dieses Forum hat viele Qualitäten, ist IMHO aber nicht auf solche Themen vorbereitet. Das muss man selbst übernehmen, kann aber trotzdem nicht erwarten, dass sich daraus eine fruchtbare Diskussion entspinnt. Es könnte auch sein, dass dir (scheinbare) Bildungshuberei übelgenommen wird (nicht von mir), vor allem, wenn sie mit einer (scheinbar) exklusiven Attitüde einhergeht.

Also weiter: Was ist an deiner Methode der Vorteil und was denkst du damit zu realisieren?

pedro
 
L*A*B

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Es könnte auch sein, dass dir (scheinbare) Bildungshuberei übelgenommen wird (nicht von mir), vor allem, wenn sie mit einer (scheinbar) exklusiven Attitüde einhergeht.
Sehr verständnisvoll und stimmig, was Du da sagst.

Also weiter: Was ist an deiner Methode der Vorteil und was denkst du damit zu realisieren?
Genau wenn ich das tue, entsteht der Eindruck von "(scheinbarer) Bildungshuberei mit (scheinbar) exklusiver Attitüde". :eek:


Weil Du sehr aufrichtig gepostet hast, versuche ich es trotzdem. Mit knappen Worten:

A) Es gibt eine äußere, "objektive Realität" (nach Kant: "a priori" / daoistisch "vor-himmlich" = vor der Geburt). Das ist es, was man gemeinhin glaubt zu photographieren.

B) Es gibt eine subjektive (psychologische) Welt des Erlebens (daoistisch = "späterer Himmel" = nach der Geburt, d.h. durch eigene Trübungen verzerrt).

C) Beide sind gar nicht so leicht zu trennen, wie man gemeinhin glaubt (siehe "Projektion" in der Psychologie oder "objektive" Meßprobleme in der "Quantenphysik").

D) Wer mit photographischen Mitteln versucht, subjektive Wirklichkeit darzustellen (Stichwort "Konzeptkunst"), muß wie auch sonst in der Kunst nach verfremdenten Methoden suchen (z.B. "lightwriting") und ist stets Mißverständnissen ausgesetzt.


"...Der Grundgedanke besteht darin, daß das Gemälde oder die Skulptur selbst nicht so wichtig sind wie das Konzept dahinter. Dies kann undeutlich, komplex, faszinierend oder höchst banal sein. Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, die Idee mit dem bestmöglichen Medium zu vermitteln ... Die verwendeten Materialien sind einfache Requisiten, die für sich allein nichts wert sind ... Die Konzept-Kunst hat ihre Fallen, Die Idee muß so gut sein, daß sich der Aufwand von Künstler und Betrachter lohnt ... Erfolgreiche Konzept-Kunst sollte den Betrachter von ihrer Integrität als Ausdruck einer Idee überzeugen können. Doch wenn sich herausstellt, daß das Konzept hätte besser vermittelt werden können - zum Beispiel durch wenige Worte und nicht durch eine aufwendige Installation -, kann sich der Betrachter getäuscht fühlen."

Aus: Stewart, R. (Hrsg.) 2005. Ideen, die die Welt veränderten. Bechtermünz-Verlag. Seite 175: Konzept-Kunst.
Wie Du siehst, bin ich kein "Sophist", sondern ein "Gnostiker"... :rolleyes:


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pedro

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Also,

wenn du mal Kant und den Taoismus und die Quantenphysik nicht bemühst (die sind schon ganz müde), hört sich das ganz einleuchtend an. Wenn du sie allerdings bemühst, kochst du da eine ganz gefährliche Suppe, die einer näheren Prüfung wohl kaum standhalten dürfte.

Mancher Künstler ist da auch kein gutes Vorbild, die Philosophie ist kein Steinbruch und kein Gebrauchtwarenladen.

Zu D. Wieso muss? Fotografie (auch ohne Ph) ist an sich experimentell und die Grenzen zur experimentellen Fotografie immer fließend. Und: manches konventionelle Foto/Bild taucht tiefer in das Subjektive ein als viele Experimente. Gerade konventionell Fotografen landen oft in der Subjektiv-Bilderei. Wobei insbesondere Portrait und Landschaft/Ambiente zu nennen wären.

Gruß

pedro
 
L*A*B

L*A*B

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Mancher Künstler ist da auch kein gutes Vorbild.
Nicht nur das.
Viele sind an der Aufgabe zerbrochen - vorrausgesetzt, sie betreiben nicht nur "aboutism", sondern widmen sich mit Haut und Haaren der Sache (siehe nur als Beispiel das Buch "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten").

die Philosophie ist kein Steinbruch und kein Gebrauchtwarenladen.
Wie gesagt, wenn man nicht nur die Speisekarte liest ("aboutism"), sondern ganz eintaucht, geht es an das Eingemachte.