oz75
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...genauer die Zeche Nachtigall im Muttental, Witten.
Witten und Sprockhövel gelten als die Wiege des Ruhrbergbaus.
Kleiner Exkurs:
Im Devon und Carbon, also vor gerade einmal 400-300 Millionen Jahren prallten die Urkontinente Gondwana und Laurussia aufeinander (Variskische Orogenese) - Gebirge entstanden. Nördlich davon senkte sich die Erde - Moore bildeten sich. In Verbindung mit starker Sedimentation aus dem Gebirge und des Urmeeres in die Tiefebene wurde reichlich Biomasse unter luftundurchlässigen Sedimenten eingeschlossen. Diese Schichtenkuchen aus Sumpfwälder-Biomasse wurde im Rahmen des Prozesses der fortschreitender Inkohlung unter reichlich Druck und Temperatur in den Tiefen des Erdinneren gebacken.
Und nach ein paar hundert Millionen Jahren waren dann die Steinkohlen (bituminösen Kohlen) des Ruhrgebiets fertig.
In Witten und Sprockhövel ging der Abbau im 13 jahrhundert los. Grund dafür war, dass die Flöze dort in Folge von weiteren Gebirgsfaltungen an die Erdoberfläche treten und somit leicht erreichbar waren/sind.
#1

#2

Dieselben Flöze fallen unstet (Faltung) aber doch fortwährend vom nordwestlichen Ruhrgebiet in Richtung des südwestlichen Ruhrgebiets ab. Dort liegen sie dann bereits in 700-1000m Tiefe.
Das Ganze zieht sich fort bis an die Nordsee (ca. 6000m Tiefe.), dort weiter (8000m), bis die Flöze des Carbon in den Kohlegebieten Englands (Durham) wieder an die Erdoberfläche treten.
#3
Interessante Entdeckung am hinteren Ausgang des "Besucher"stollens
...

#4 Photo-Erklärbär Klaus

#5 Kleine Impression aus dem Inneren des Stollens: Gebückter Gang ist angesagt...

Witten und Sprockhövel gelten als die Wiege des Ruhrbergbaus.
Kleiner Exkurs:
Im Devon und Carbon, also vor gerade einmal 400-300 Millionen Jahren prallten die Urkontinente Gondwana und Laurussia aufeinander (Variskische Orogenese) - Gebirge entstanden. Nördlich davon senkte sich die Erde - Moore bildeten sich. In Verbindung mit starker Sedimentation aus dem Gebirge und des Urmeeres in die Tiefebene wurde reichlich Biomasse unter luftundurchlässigen Sedimenten eingeschlossen. Diese Schichtenkuchen aus Sumpfwälder-Biomasse wurde im Rahmen des Prozesses der fortschreitender Inkohlung unter reichlich Druck und Temperatur in den Tiefen des Erdinneren gebacken.
Und nach ein paar hundert Millionen Jahren waren dann die Steinkohlen (bituminösen Kohlen) des Ruhrgebiets fertig.
In Witten und Sprockhövel ging der Abbau im 13 jahrhundert los. Grund dafür war, dass die Flöze dort in Folge von weiteren Gebirgsfaltungen an die Erdoberfläche treten und somit leicht erreichbar waren/sind.
#1

#2

Dieselben Flöze fallen unstet (Faltung) aber doch fortwährend vom nordwestlichen Ruhrgebiet in Richtung des südwestlichen Ruhrgebiets ab. Dort liegen sie dann bereits in 700-1000m Tiefe.
Das Ganze zieht sich fort bis an die Nordsee (ca. 6000m Tiefe.), dort weiter (8000m), bis die Flöze des Carbon in den Kohlegebieten Englands (Durham) wieder an die Erdoberfläche treten.
#3
Interessante Entdeckung am hinteren Ausgang des "Besucher"stollens

#4 Photo-Erklärbär Klaus

#5 Kleine Impression aus dem Inneren des Stollens: Gebückter Gang ist angesagt...

























