Nachmittag im Val Savarence

Diskutiere Nachmittag im Val Savarence im Landschaften & Natur Forum im Bereich Bildbesprechungen; Nein - auch dort, wo die Italiener französisch reden, wird Weihnachten nicht Anfang September gefeiert... Im tief eingeschnittenen, von Nord...
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #1
AB-AndreasBeck
AB-AndreasBeck
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Nein - auch dort, wo die Italiener französisch reden, wird Weihnachten nicht Anfang September gefeiert...

Im tief eingeschnittenen, von Nord nach Süd verlaufenden Val Savarenche im Schatten der Viertausender um den Gran Paradiso und den Mont Blanc erhebt sich die Sonne auch im Sommer nur um die Mittagszeit über die steil aufragenden Bergflanken. Wie als Entschuldigung für ihr allzu kurzen Besuch verabschiedet sie sich mit einem faszinierenden Lichtspiel: Längst vom Berg verdeckt bringt sie die 500 m über dem Talboden stehenden Lärchen zum silberglänzenden Strahlen.

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Die Lichtpunkte sind keine Sterne, sondern fliegende Fruchtkörper des Schmalblättrigen Weidenröschens (EPILOBIUM ANGUSTIFOLIUM), das in den Westalpen bis auf 2500 m vorkommt.

Kamera: Sigma SD1
Objektiv: Sigma 50-500 EX APO RF bei 500 (750) mm


Andreas
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #2
Moin Andreas,

da hast du ne wunderschöne Stimmung gekonnt eingefangen. Gefällt ausgezeichnet. :daumen:
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #3
Schliesse mich da Steffen´s Meinung an :daumen:
Die fliegenden Fruchtkörper wären bei mir auch als Sterne durchgegangen :p











Gruss
JAN
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #4
Vielen Dank, Steffen und Jan!

Und danke auch an den Waldschrat. Dank seines Tipps (Marcel Minnaert: Light and color in the outdoors) kann ich den Effekt sogar erklären.

Fast jede Oberfläche wird bei sehr flacher, streifender Draufsicht spiegelig. Das gilt auch für die Nadeln und die Rinde der Lärchen. Überall gibt es immer wieder Stellen, an denen die Spiegelbedingung gegeben ist. Diese Lichtreflexe schließen sich auf die Entfernung zu den Lichtsäumen zusammen. Es ist also kein Reif oder Tau im Spiel.

Voraussetzung ist - logisch - ein dunkler Hintergrund und gleißendes Sonnenlicht. Beides ist durch die Klare Luft aufgrund der Höhe die für einen "Sonnenuntergang" ungewöhnlich frühe Tageszeit gegeben. Ein Polfilter habe ich übrigens nicht verwendet - es hätte aufgrund der Aufnahmerichtung zur Sonne ja nichts gebracht.




Wenn's und wen's interessiert noch ein paar Bilder aus dieser Ecke (nur als kleiner Reiseführer ohne großen künstlerischen Anspruch gedacht):


Val Savarence, Breuil-LePont.
31.August, morgens gegen 10 Uhr, Blick vom Frühstückstisch auf dem höchstgelegenen Campingplatz Europas (Temperatur -2,5°C)

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Ein Stündchen später ist die Temperatur um 30 Grad gestiegen, Blick 180°-Gegenrichtung

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Steinige Landschaft, hier mit dem Schmalblättrigen Weidenröschen (die weißen Samen fliegen im Eingangsbild durch die Luft)

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Je näher man dem Talschluss kommt, umso urtümlicher wird die Szenerie:

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  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #5
..und noch drei:



Bildstock auf der verlassenen Alpe Meyes Dèsot: Selbst Viertausender-Gipfel (hier der Grand-Paradis/Gran Paradiso) wirken in dieser Umgebung wie schlichte Hügelketten

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Tiefblick auf den Ort Valsavarenche

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Auch Berge können einfach schön sein: Der Ciaforon

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Objektive: 3,5/10-20 mm und 2,8/17-50 mm, außer letztes Foto: 4-6,3/50-500 mm bei 116(174) mm


Andreas
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #6
Vielen Dank fürs Herzeigen dieser klasse Fotoserie! :)

Wir haben Freunde im Aostatal und sind etliche Male hingefahren. Leider ist es sich jetzt schon länger ausgegangen, aber ich freue mich jetzt umso mehr über diese Bilder.

Mir taugen vor allem die UWW-Bilder sehr gut. Ich habe gerade erst ein Paar Testbilder mit dem 10-20 mm f3.5 von Sigma und dieses UWW zahlt sich definitiv aus.
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #7
Eigentlich bin ich ja nicht zum und wegen des Fotografieren(s) hin gefahren, sondern um mal irgendwo - so richtig am Ende aller Welt - etwas Ruhe zu finden.

Wie man an den Bildern sieht, ist das auch gelungen - nur war die Zeit einfach zu kurz. Allerdings gilt das mit der Ruhe wohl nur in der Nachsaison, denn der Grand-Paradis ist einer der am leichtesten besteigbaren 4000er der Alpen, vor allem deshalb, weil der Ausgangspunkt schon 2000m hoch liegt.

Mir liegt es eher daran, die (meistens) einsamen Pfade zu finden, die zu spektakulären Nahsichten führen.

Das 10-20mm habe ich praktisch ausschließlich im oberen Brennweitenbereich (15-20mm) benutzt. In den Bergen sollte man die ganz großen Bildwinkel meiden (aber selbstverständlich: Keine Regel ohne Ausnahme!), weil "alles drauf" die Landschaft verniedlicht und verflacht. Ich habe es eigentlich nur deshalb verwendet, weil mein 17-50 im Bereich bei und unter 20 mm eine ziemlich maue Abbildungsqualität hat - darüber allerdings umso besser (immer in den Maßstäben des Merrill-Sensors gemessen).

10-20 mm f3.5 von Sigma


Dazu noch kurz eine Bemerkung: Es gibt ja von Sigma zwei 10-20mm 0bjektive. Ich hatte zunächst das f=4-5,6 geordert - zwar kaum billiger, aber es kommt mit 77mm Filterdurchmesser aus. Das ist nicht nur oftmals der entscheidende Kostenfaktor, ich habe auch einige für mich wichtige Objektivvorsätze, die es größer gar nicht gibt

Es hat sich aber schnell gezeigt, dass die lichtschwächere Variante mit dem Merrill-Sensor nicht mithalten kann - es war immer zu erkennen, dass die Fotos ab 11 - ca. 15 mm auf der linken Seite nicht so scharf waren wie rechts. Auf hohem Niveau, aber durch den direkten Vergleich an jedem Bild halt unübersehbar. Laut Sigma ein Manko dieser Optik, die sich nicht in den Griff bekommen lässt.

Mit der lichtstärkeren Variante bin ich dagegen sehr zufrieden, auch wenn die Ecken auf dem Bildschirm bei voller Auflösung fürchterlich aussehen - auf 30x45-Prints sind sie aber eigenartigerweise in Ordnung - vorausgesetzt, die Einstellungen bei der Objektkorrektur im RAW-Konverter (SPP) stimmen.

Andreas
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #8
Hallo Andreas!

Das ist ja ein Feuerwerk wunderschöner Aufnahmen! :klatschen:
(Wenn ich das mal so vollkommen undifferenziert zusammenfassen darf. ;))

Besonders heraus ragt für mich gleich die erste Aufnahme. Ungewöhnliche Lichtstimmung. :daumen:
Danke für's virtuelle Mitnehmen sagt der Waldschrat!




_
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #9
Dazu noch kurz eine Bemerkung: Es gibt ja von Sigma zwei 10-20mm 0bjektive. Ich hatte zunächst das f=4-5,6 geordert - zwar kaum billiger, aber es kommt mit 77mm Filterdurchmesser aus. Das ist nicht nur oftmals der entscheidende Kostenfaktor, ich habe auch einige für mich wichtige Objektivvorsätze, die es größer gar nicht gibt

Es hat sich aber schnell gezeigt, dass die lichtschwächere Variante mit dem Merrill-Sensor nicht mithalten kann - es war immer zu erkennen, dass die Fotos ab 11 - ca. 15 mm auf der linken Seite nicht so scharf waren wie rechts. Auf hohem Niveau, aber durch den direkten Vergleich an jedem Bild halt unübersehbar. Laut Sigma ein Manko dieser Optik, die sich nicht in den Griff bekommen lässt.

Mit der lichtstärkeren Variante bin ich dagegen sehr zufrieden, auch wenn die Ecken auf dem Bildschirm bei voller Auflösung fürchterlich aussehen - auf 30x45-Prints sind sie aber eigenartigerweise in Ordnung - vorausgesetzt, die Einstellungen bei der Objektkorrektur im RAW-Konverter (SPP) stimmen.

Andreas

Vielen Dank für deine ausführliche Erklärung!

Ich habe mir selbst eh auch das 10-20 mm f3.5 zugelegt und fühle mich jetzt umso mehr in meiner Auswahl bestätigt. :)
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #10
das 10-20 mm f3.5 zugelegt

Noch 'ne kleine Anmerkung:

bei mir sind die Korrekturwerte in SPP:


  • Objektivprofil aktivieren

aber:


  • Korrekturstärke auf 0%

Erstaunlicherweise verbessert sich das Foto trotzdem ganz wesentlich (0% bedeutet offensichtlich nicht, dass keine Korrektur durchgeführt wird)

Die Einstellung der Korrekturstärke wird aber wahrscheinlich von Exemplar zu Exemplar variieren. Deshalb der Regler.

Andreas
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #11
Das ist ja ein Feuerwerk wunderschöner Aufnahmen! :klatschen:

In 40 Jahren Fotografieren wurde ich nie das Gefühl los:

Die besten Aufnahmen gelingen immer dann, wenn man gar nicht fotografieren will...:rolleyes:

Besonders heraus ragt für mich gleich die erste Aufnahme...

..aber eigentlich ganz profan entstanden: Während des Mittagessens. Dieses leicht zeitlich nach hinten versetzt, aufgrund der bei Bild 2 erklärten Verhältnisse.

Das 500er mit Kamera auf dem kurzen Dreibein neben mir auf der Tischplatte. Der linke Daumen auf dem Knopf des Kabelauslösers, in der rechten Hand der Löffel, während mein Mund die Suppe aus selbst gesammelten Pilzen genießt. Die Augen beobachten den Bergrücken, damit ich den optimalen Moment nicht verpasse. Meine Ohren lauschen der mir Gegenübersitzenden, die mir gerade von der Multitasking-Fähigkeit erzählt, zu der nur Frauen fähig sind. Sie muss ja irgendwie recht haben, denn Essen und gleichzeitig anthropologische Vorträge halten ist zumindest mir nicht in die Wiege gelegt. Na ja - langsam schweifen Teile meines Gehirns doch etwas ab. Denn unwillkürlich beschäftigt mich ganz nebenbei auch noch die Frage, welche Eingreifmöglichkeiten mir blieben - würde die Beste in Handschellen abgeführt. Das erscheint (aufgrund des täglichen Speiseplanes) unausweichlich, denn das Sammeln von Pilzen ist im Nationalpark strengstens verboten.

So (wenigstens so ungefähr) müsst Ihr Euch das "making of" vorstellen.

So long und danke noch mal

Andreas
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #12
Noch 'ne kleine Anmerkung:

bei mir sind die Korrekturwerte in SPP:


  • Objektivprofil aktivieren

aber:


  • Korrekturstärke auf 0%

Erstaunlicherweise verbessert sich das Foto trotzdem ganz wesentlich (0% bedeutet offensichtlich nicht, dass keine Korrektur durchgeführt wird)

Die Einstellung der Korrekturstärke wird aber wahrscheinlich von Exemplar zu Exemplar variieren. Deshalb der Regler.

Andreas
Vielen Dank für deinen Tipp!

Ich verwende den Regler eigentlich nur selten, aber es gut zu wissen, dass 0% offenbar nicht bedeutet, dass SPP am Bild keine Verbesserung durchführt...
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #13
Ui das sind tolle Landschaften... aber 4000er als Hügelketten...
Bei mir als Flachländer ist alles über 10m Bergähnlich ;)
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #14
Ui das sind tolle Landschaften... aber 4000er als Hügelketten...

Danke :)


Hügelketten... da habe ich was geschrieben! Ja, mir war vor Ort selbst nicht klar, was genau ich da auf den Sensor gebannt habe. Ich hielt das für irgendwelche Vorgipfel. Erst als ich zu Hause mithilfe von Geodaten die genauen Namen der Berge gesucht habe, wurde mir klar, dass ich den Meister „Paradies“ mit seinen 4069 m persönlich erwischt hatte. Der zackige Felsgipfel links daneben ist der Petit-Paradis/Piccolo Paradiso mit 3923 m (#5, 1.Bild)


Nun, man muss nur dort hinaufsteigen. Dann stellt man schnell fest, was es bedeutet, dass man aufgrund der Höhe für jeden Schritt doppelt so viel Luft atmen muss wie gewohnt. Auch wenn der Weg eigentlich keinerlei technische Schwierigkeiten aufweist. Und dann braucht nur das Wetter umzuschlagen. Dann sieht es innerhalb weniger Minuten – entspannt von außen betrachtet – so aus:


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Wer da drinsteckt, bekommt unvermittelt die volle Brutalität der Elemente zu spüren. Rein rechnerisch ist es dort oben 37 Grad kälter als bei gleicher Wetterlage an der Küste. Bei Starkwind aufgrund vom Wettersturz ausgelöster lokaler Thermik kommen dann schnell noch mal 20 oder sogar 30 Grad dazu.


Meteorologisch lässt sich solches kaum vorhersagen - die Großgipfel sind topografisch „singuläre Punkte“, über denen Schlechtwetterblasen entstehen können, die von keinem Wettermodell erfasst werden. Hüttenwirte und Bergführer sind in aller Regel die besseren Informationsquellen.


Das soll aber niemanden abschrecken - im Gegenteil - nur zur Vorsicht mahnen. Auf den Friedhöfen liegen halt - hier wie dort - einige, die sich in der Erwartung schöner und spektakulärer Fotos in den "Hügelketten" nicht haben bremsen lassen...:eek::eek::eek:


In diesem Sinne

Andreas
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #15
Na ja man könnte 4000er auch als riesen Hügel bezeichnet. Damit wären sie denk ich auch einverstanden. :D

Nein, im Ernst... ich komme selbst aus dem Flachland, aber ich war schon als Kind einige Male im Aostatal dort und von daher bin ich diese Berge gewöhnt. :)
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #16
Ja, ich glaube, die meisten haben mich schon richtig verstanden.
Aber ich wurde einfach das Gefühl nicht los, der eine oder andere Mitleser könnte meinen Ausdruck als Aufforderung verstehen, seine alpine Karriere mit einem 4k-Gipfel beginnen zu wollen.

Der Paradiso ist zwar wirklich einer der leichtesten Viertausender in den Alpen, aber das gilt nur bei guten Verhältnissen - da gibst Du mir sicher recht..

Es gibt ein äußerst beeindruckendes Schwarzweißfoto von Jürgen Winkler "Bergsteiger im Höhensturm am Gran Paradiso", das die Kehrseite zeigt. Ich konnte es leider nicht verlinken - und es hier einstellen geht wohl aus rechtlichen Gründen nicht.

Mein Text oben ist im Prinzip eine Beschreibung dieser Fotografie.

Andreas
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #17
Der Gran Paradiso... da werden bei mir Kindheitserinnerungen wach! :) Unsere Freunde haben damals unweit von dort, in Aymavilles, gewohnt und hatten uns auch erzählt, dass dieser Berg relativ leicht besteigbar ist.

Ich habe jetzt nach dem von dir genannten Bild gesucht, es aber nicht finden können... doch ich werde nicht so leicht aufgeben.
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #18
Ich habe jetzt nach dem von dir genannten Bild gesucht, es aber nicht finden können...

zum Beispiel

-> Winkler, Jürgen: Aus den Bergen, Verlag Josef Berg München (1993), Seite 95
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #19
-> Winkler, Jürgen: Aus den Bergen

Nachtrag: Ich habe mir Anfang der Woche dieses Buch (auf Verdacht) bei Amazon als Gebunden/Gebraucht/gut gekauft für 13,94 Euro (es ist wirklich in sehr gutem Zustand angekommen). Es gab mehrere Angebote zu vergleichbaren Preisen bei Amazon und in der bekannten Bucht.

Nachdem ich den Tipp vor nicht einer Stunde hier eingestellt habe, schaute ich gerade noch mal nach: Es ist ein Wunder geschehen: Bis auf eines sind alle weg - und das ist plötzlich auf 289,90 gestiegen - lt. Angebot eine Taschenbuchausgabe.

Seltsam - oder?? Sind hier alle Bergfotofans?


Andreas


P.S.: Schönes, schweres Buch mit ausgezeichnetem Druck. Aber 289,90???
 
  • Nachmittag im Val Savarence Beitrag #20
Vielen Dank für den Buchtipp!

OK dann werde ich mich ebenfalls auf Amazon umsehen. 289,90 Euro dafür sind wahrlich ein ordentlicher Patzen Geld, dass ich für das vermutlich nicht ausgeben würde... aber für 13,94 Euro kann ich das Buch schon bestellen, auch wenn es etwas beschädigt sein sollte, würde ich trotzdem gut damit leben. ;)
 
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