Klaus-R
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Hallo zusammen,
und ich hatte noch überlegt, ob ich diesmal die langen Tüten mit an die Costa Del Sol mitnehmen sollte .... ich hab dann doch noch zwei meiner beiden uralten T2 Objektive mitgenommen ... die wiegen ja wirklich kaum was.
Ein 350mm/F:5,5 Kawanon und meine 68mm "Wundertüte" Beroflex 500mm/F:8,0.
Kein Witz ... beide Objektive sind ebenso alt, wie leicht. Das 500er Beroflex wiegt wirklich ganze 650 Gramm ... Leichtmetall (im wahrsten Sinne) eben kein billiger Kunsttoff.
Das ca. 45 Jahre alte 350er ist sogar noch ein paar Gramm leichter und gerade diese Leichtigkeit ist es, die stundenlange Geduldsspiele dann erträglich werden lässt. Ein weiterer Vorteil ... beide Objektive lassen sich an meinen beiden SLR-Systemen nutzen SIGMA und CANON ... ich muss also solche Brennweiten nicht noch doppelt herumschleppen ... sehr praktisch.
Auf die Idee, dass ich in Europa mal freie Papageien photographieren kann, wäre ich so schnell nicht gekommen. Ich hatte in Mittelamerika welche photographiert ... aber da gehören sie ja eigentlich (nativ) auch hin.
Selten sind sie, aber es gibt sie offensichtlich.
Gesehen habe ich die erst nachdem ich sie gehört hatte ... ein Gezetere, wie im Zoo ... nur schriller. ... man hört sie, bevor man sie sieht.
Seit einigen Minuten weiß ich jetzt auch (juchhu!! wieder Internet!) wen ich da abgelichtet habe. Vieles, was ich gerade gelesen habe, konnte ich beobachten und auch ablichten.
MÖNCHSITTICHE
Das hört sich "klein" an ... die Tiere sind aber richtig stattlich große Papageien, die man auch in Europa antreffen kann.
Das Besondere ....; der Mönchsittich ist der einzige Papagei, der Nester aus Zweigen baut ... und was für welche ... das sind schon halbe Häuser ... vollüberdacht, mit mehreren "Räumen". Auch interessant ... die Tiere bauen Gemeinschaftsnester für mehre Brutpaare.
Genau das brachte mich sozusagen auf die Palme ... eigentlich zur Palme, denn dort bauen sie gerne ihre Nester hin.
Die hübschen Kerlchen sind nach Geschlecht nicht zu unterscheiden. Männchen und Weibchen sehen exakt glech aus ... hier mal so ein verliebtes Brutpärchen ....

So ... es wäre jetzt Quatsch, wenn ich das, was ich gerade selber erst nachgelesen habe hier als "Wissen" verkaufe ... wie so oft, ist's hier sehr schön erklärt...
http://de.wikipedia.org/wiki/Mönchssittich
Ich zeige lieber mal die Bilder....
Übrigens ... die Palmenaufnahmen sind alle mit dem 500er Beroflex an SIGMA SD15 entstanden. Später habe ich dann herausgefunden, wo die Männchen das Nestmaterial abbeißen .... ein Baum, der inzwischen ziemlich kahl aussieht. Hier konnte ich näher ran ... diese Photos sind dann also mit dem 350er Kawanon Tele aufgenommen worden. Alle Bilder sind Offenblenden, fast alle SIGMA SD15, die mit dem extrem harten knalligen Sonnenlicht sehr gut zurecht kam. Die Sonne steht um diese Jahreszeit in Südspanien extrem tief. Auch in den Mittagsstunden sind die Schatten extrem lang. Schwierig war's insgesamt, einen "Weg" in die Palmen und Sträucher zu finden ... und dann noch den Lichtstrahl so, dass kein Schlagschatten eines Zweiges oder Palmwedels das Bild vernichtet.
Entsprechend viel Ausschuss hat es gegeben. Alle Bilder bei offenen Teleblenden ... viel Spaß.





Grüße
Klaus
und ich hatte noch überlegt, ob ich diesmal die langen Tüten mit an die Costa Del Sol mitnehmen sollte .... ich hab dann doch noch zwei meiner beiden uralten T2 Objektive mitgenommen ... die wiegen ja wirklich kaum was.
Ein 350mm/F:5,5 Kawanon und meine 68mm "Wundertüte" Beroflex 500mm/F:8,0.
Kein Witz ... beide Objektive sind ebenso alt, wie leicht. Das 500er Beroflex wiegt wirklich ganze 650 Gramm ... Leichtmetall (im wahrsten Sinne) eben kein billiger Kunsttoff.
Das ca. 45 Jahre alte 350er ist sogar noch ein paar Gramm leichter und gerade diese Leichtigkeit ist es, die stundenlange Geduldsspiele dann erträglich werden lässt. Ein weiterer Vorteil ... beide Objektive lassen sich an meinen beiden SLR-Systemen nutzen SIGMA und CANON ... ich muss also solche Brennweiten nicht noch doppelt herumschleppen ... sehr praktisch.
Auf die Idee, dass ich in Europa mal freie Papageien photographieren kann, wäre ich so schnell nicht gekommen. Ich hatte in Mittelamerika welche photographiert ... aber da gehören sie ja eigentlich (nativ) auch hin.
Selten sind sie, aber es gibt sie offensichtlich.
Gesehen habe ich die erst nachdem ich sie gehört hatte ... ein Gezetere, wie im Zoo ... nur schriller. ... man hört sie, bevor man sie sieht.
Seit einigen Minuten weiß ich jetzt auch (juchhu!! wieder Internet!) wen ich da abgelichtet habe. Vieles, was ich gerade gelesen habe, konnte ich beobachten und auch ablichten.
MÖNCHSITTICHE
Das hört sich "klein" an ... die Tiere sind aber richtig stattlich große Papageien, die man auch in Europa antreffen kann.
Das Besondere ....; der Mönchsittich ist der einzige Papagei, der Nester aus Zweigen baut ... und was für welche ... das sind schon halbe Häuser ... vollüberdacht, mit mehreren "Räumen". Auch interessant ... die Tiere bauen Gemeinschaftsnester für mehre Brutpaare.
Genau das brachte mich sozusagen auf die Palme ... eigentlich zur Palme, denn dort bauen sie gerne ihre Nester hin.
Die hübschen Kerlchen sind nach Geschlecht nicht zu unterscheiden. Männchen und Weibchen sehen exakt glech aus ... hier mal so ein verliebtes Brutpärchen ....

So ... es wäre jetzt Quatsch, wenn ich das, was ich gerade selber erst nachgelesen habe hier als "Wissen" verkaufe ... wie so oft, ist's hier sehr schön erklärt...
http://de.wikipedia.org/wiki/Mönchssittich
Ich zeige lieber mal die Bilder....
Übrigens ... die Palmenaufnahmen sind alle mit dem 500er Beroflex an SIGMA SD15 entstanden. Später habe ich dann herausgefunden, wo die Männchen das Nestmaterial abbeißen .... ein Baum, der inzwischen ziemlich kahl aussieht. Hier konnte ich näher ran ... diese Photos sind dann also mit dem 350er Kawanon Tele aufgenommen worden. Alle Bilder sind Offenblenden, fast alle SIGMA SD15, die mit dem extrem harten knalligen Sonnenlicht sehr gut zurecht kam. Die Sonne steht um diese Jahreszeit in Südspanien extrem tief. Auch in den Mittagsstunden sind die Schatten extrem lang. Schwierig war's insgesamt, einen "Weg" in die Palmen und Sträucher zu finden ... und dann noch den Lichtstrahl so, dass kein Schlagschatten eines Zweiges oder Palmwedels das Bild vernichtet.
Entsprechend viel Ausschuss hat es gegeben. Alle Bilder bei offenen Teleblenden ... viel Spaß.





Grüße
Klaus
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