Macbook kaufen

Diskutiere Macbook kaufen im Bildbearbeitung Forum im Bereich FOTOGRAFIE FORUM; Hallo Leute, ich möchte mir als Desktopersatz ein Macbook pro kaufen. Ich denke an ein 15" mit einer HDD, Alternativ eines mit SSD. Meine Frage...
  • Macbook kaufen Beitrag #1
Tg16
Beiträge
8
Hallo Leute,
ich möchte mir als Desktopersatz ein Macbook pro kaufen. Ich denke an ein 15" mit einer HDD, Alternativ eines mit SSD. Meine Frage: Muss es tatsächlich eine SSD sein? Mir geht es hier um das budget. Preisunterschied meiner Favoriten
HDD 500gb, 8gb Ram, I7 2,3 1799€
SSD 256gb, 8gb Ram, I7 2,3 2000€

PS ich habe auf meinem Rechner bereits fast 150gb für das itunes belegt.
 
  • Macbook kaufen Beitrag #2
Also ich würde immer eine SSD vorziehen, aber auch nur weil ich selber eine habe und einem danach alles lahm vorkommt ;)

Ein Mac ist ansich natürlich auch mit einer normalen Festplatte schon (gefühlt) flotter als ein Windows PC, aber wenn es das Budget zulassen würde, dann SSD ;)
 
  • Macbook kaufen Beitrag #3
Geht auch beides?

Ich mache gute Erfahrungen mit einer Kombi aus SSD und HDD. System und Programme laufen auf dem schnellen Flashspeicher, die Daten lagern auf der kostengünstigen Platte. Das Ganze allerdings unter Windows auf einem ThinkPad.

Vielleicht ist das ja auch bei Apple eine Option?

Ansonten: Ich würde die teurere SSD-Variante wählen. Wenn es dann wirklich nicht reicht, kann man immer noch eine externe Platte daneben stellen.

Einmal SSD, immer SSD;)
 
  • Macbook kaufen Beitrag #4
Man kann das mittlerweile ziemlich sinnfrei gewordene DVD-Laufwerk rausnehmen und stattdessen eine SSD einbauen. Dann könnte man so verfahren, wie Luke es vorgeschlagen hat.

Ich würde mir erstmal das MacBook für 1799,-- unter den Nagel reißen. Vielleicht noch 8GB Ram dazu... und später, bei Bedarf, s.o.
 
  • Macbook kaufen Beitrag #5
Weiss nicht, ob das Thema noch aktuell ist.

Ich habe erst vor kurzer Zeit meinen iMac gegen ein 15,4" MacBookPro getauscht. Da ich leider nur auf Ruinen auf dem Gebrauchtmarkt gestossen bin habe ich mich letzten Endes doch für ein neues Gerät entschieden. Nach ein wenig Korrektur am Preis (die Verhandlungen verliefen angesichts des ohnehin schon tief gefallenen Preises) etwas zäh aber bei 1630 Euro bin ich dann mit dem Gerät aus dem Laden gestiefelt. Das erste Upgrade waren 16 GB RAM die ich mir gebraucht für 115 Euro an Land gezogen habe. Der nächste Step war das Upgrade der Festplatte von 500 GB HD auf 256 GB SSD. Während der Speicherausbau keine wirklich spürbare Auswirkung auf die Arbeitsgeschwindigkeit erbrachte hat die SSD dazu im Gegensatz wie ein Blitz eingeschlagen. Neustart in unter 10 Sekunden ist wirklich beachtlich, die Startzeit von Photoshop ist extrem schnell und die Bearbeitung von Bildern egal welcher Größe ist... wow... :eek: Kostenpunkt der SSD lag bei 169 Euro bei Gravis.

Ein wenig Sorge hatte ich wegen des Einbaus der Bauteile. Immerhin verbirgt sich alles unter der schicken Haube des Unibody und man muss sich ein klein wenig überwinden, den Deckel am Boden abzuschrauben. Sind die 10 Schrauben aber mal entfernt und der Deckel geöffnet liegt alles wie gewohnt darunter frei und zugänglich zum Austausch bereit. Da wird viel Wind um Nichts gemacht. Wobei bei einem iMac zum Vergleich ein Festplattentausch nun wirklich nicht trivial ist. Für das MacBook Pro allerdings ist es ein Akt der 10 Minuten in Anspruch nimmt.

Während der Tausch des Speichers ohne weitere Massnahmen abgeschlossen werden kann wird bei der internen Festplatte noch ein weiterer kleiner Arbeitsschritt nötig. Die SSD oder jede andere größere Platte ist ja leer. Dem MBP liegt aber im Gegensatz zu früheren Modellen keine Betriebssystem DVD oder ein Stick mit dem System bei. Die notwendigen Daten holt man sich von der verbauten Platte oder in wirklich allerletzter Not aus dem Netz.

Von der vorher verbauten Platte kann man aber sogar ganz bequem eine Wiederherstellung des Systemes auf der jungfräulichen Platte anfertigen: Die ausgebaute Platte wird in einem externen Gehäuse an das MBP angeschlossen und mittels des Festplattendienstprogrammes wird von der nun externen alten Platte eine Wiederherstellung auf der neuen leeren internen gestartet. Das Ganze dauert, je nach Größe des belegten Speicherplatzes und den installierten Programmen, 12 Minuten (in meinem Fall bei 37 GB) oder länger. Danach lässt sich das System wie gewohnt starten und benutzen. Alle installierten Programme müssen nicht erneut installiert werden und auch alle Daten befinden sich an gewohnter Stelle. Das Festplattendienstprogramm macht demnach auch das Zubehörtool CarbonCopyCloner de facto überflüssig.

Die Frage nach den Datenmengen und deren Handhabung stellt sich auf einem Mac nicht. Meine iTunes Bibliothek liegt schon seit jeher auf einer externen Platte (im Gegensatz zur Version unter Windows kann man beliebig viele Bibliotheken an unterschiedlichen Orten, sogar auf einem USB- Stick, anlegen und diese beim Start auswählen).

Genauso funktioniert es auch mit den Bibliotheken unter iPhoto. Alle meine Events liegen auf separaten Festplatten, die ich entweder mit USB3 oder FireWire800 anspreche. Angesichts der hohen Übertragungsrate spielt es keine wirklich große Rolle mehr, ob die Daten intern oder extern lagern.

Da Speicherplatz gegenwärtig günstig geworden ist habe ich für die Bilder der Hasselblad eine 2TB externe HD und für die der Nikon eine 1TB große. Da ich die Nikon schon erheblich länger habe wird da nun auch eine 2TB Ergänzung kommen. Für unterwegs habe ich neben einer kleinen 2,5" 500GB HD noch eine externe SSD mit 128GB SSD in einem FW800 Gehäuse. Die ist dann als schneller Zwischenspeicher dabei und da sie unempfindlich gegen Stöße oder andere Einflüsse ist hat sie sich mittlerweile als ständiger Begleiter etabliert, schon an meinem MacBook Air. Freundlicherweise hat das Gehäuse auch einen USB2 Port, der ist dann aber wirklich langsam...

Die 128GB wären intern sicher auch ausreichend gewesen, preislich bewegt sich diese Größe bei mittlerweile unter 80 Euro.

Unter dem Strich: Mit 4 GB ist das MacBook Pro mit 15" schon ordentlich schnell, einen wirklichen Schub erhält es mit einer SSD. Eine 500GB SSD im direkten Tausch erscheint mit allerdings noch überproportional teuer, 128 GB ist ein Minimum, 256 GB ein gesunder Kompromiss.

Belässt man es bei den 4GB und rüstet nur die SSD nach dann liegt man bei einem Preis um die 1725 Euro. Wenn man nicht jeden Tag Gigabyte an Video schneidet und tausende Bilder in kurzer Zeit zusammen rechnen MUSS dann ist das 15" mit seinem i7 Quadcore schon ein ordentlicher Dampfhammer in der Grundkonfiguration. Limitierungen ergeben sich nur aufgrund der Speichergrösse in einzelnen Programmen. Photoshop CS6 wollte auf meinem MacBook Air mit 4GB partout nicht mehr als 10 Bilder unter der Photomerge Funktion zu einem Panorama zusammen setzen. Auf meinem iMac mit 16GB konnte ich 45 Bilder noch zusammen würfeln. Mehr habe ich bislang nicht ausprobiert.

Die kleineren MacBookPro haben übrigens keine 4 Kern Prozessoren sondern "nur" Dual Cores mit 2 Kernen. Einige Programme profitieren von mehr Kernen (darunter Photoshop). Wenn die Displaygrösse aber eine wesentliche Rolle bei der Kaufentscheidung spielt dann würde ich nicht lange grübeln.

Am 22.10. ist ein Event angekündigt bei dem neue MacBook Pro erwartet werden. Sicher werden diese schneller sein als die jetzige Generation. Der Einführunsgpreis wird allerdings bei 1799 sein (so viel, wie die gegenwärtigen Modelle) und bis der Preis bei den üblichen Verdächtigen einbricht könnte schon ein wenig dauern.

Eine gute Adresse für Macs ist übrigens

Dort kann man sich das Gerät auch konfigurieren zu, wie ich finde, noch einigermassen fairen Tarifen (verglichen mit dem Apple- Store). Auch SSD Optionen gibt es da.

Wenn man Speicher selbst nachrüsten möchte ist für Apple Nutzer diese Seite interessant:



Einfach das eigene Modell suchen und die gewünschte Speichergrösse aussuchen. Auch SSD und externe Platten mit FireWire400/800 wie auch USB2/3/FW400/800 in einem Gehäuse wird man hier finden.

Viel Spass bei der Suche!
 
  • Macbook kaufen Beitrag #6
... Alternativ eines mit SSD. Meine Frage: Muss es tatsächlich eine SSD sein? Mir geht es hier um das budget. Preisunterschied meiner Favoriten
HDD 500gb, 8gb Ram, I7 2,3 1799€
SSD 256gb, 8gb Ram, I7 2,3 2000€
....

Hi,
ich habe ein Lenovo Thinkpad W530 und hatte eine SSD eingeplant. Das Teil läuft aber so schnell, dass ich den Kauf einer SSD ersteinmal auf später verschoben habe.
(i7 / 16GB / 1920x1080 etc. / W7 / W8 / Linux)

Gruß
 
  • Macbook kaufen Beitrag #7
Besonders unter Windows sind die größten Geschwindigkeitszuwächse nach dem Einbau einer SSD zu verzeichnen. Wenn die Leistung und die Verarbeitungsgeschwindigkeit bereits völlig ausreicht dann kann man von der SSD absehen. Wie mir gesagt wurde kann man mittels eines mitgelieferten Tools den Geschwindigkeitsindex unter Windows ermitteln. Leider weiss ich nicht, wie es heisst.

Auf Seiten des Macs ist der Geschwindigkeitsgewinn besonders bei den Arbeitsprogrammen bemerkenswert. Ich könnte mir vorstellen, dass man das unter Win auch bemerken wird.
 
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