Lexikon: Olympus

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Lexikon: Olympus



Das Unternehmen Olympus (Jap: オリンパス株式会社), gelistet im Nikkei 225, ist ein japanischer Hersteller optischer Geräte.

Produktpalette

Zu seinem Produktportfolio gehören analoge sowie digitale Kameras wie die Olympus E-1, die weltweit erste Kamera im Four-Thirds-Standard. Daneben bietet Olympus starre sowie flexible Endoskope, Mikroskope sowie Analysensysteme und Sortierroboter [1] für die Labordiagnostik [2] an. und ist marktführenden im Bereich digitaler Diktiergeräte.

Analoge Sucherkameras / Geschichte


Olympus XA


Olympus schuf mit den Sucherkameras der Modellreihen Trip und Pen (für Halbformat) einige der am längsten produzierten Kamerareihen überhaupt. Mit der bekannten XA-Reihe (XA1, XA, XA2, XA3 und XA4) brachte Olympus eine kompakte, gut gestaltete Sucherkamera mit guten technischen Eigenschaften und Kunststoffgehäuse auf den Markt, die als eine der ersten modernen Serienkameras einen fest angebauten, und damit unverlierbaren, Schutzschieber besaß, der nicht nur das Objektiv schützte sondern zugleich erst beim Öffnen die Belichtungsmessung aktivierte und den Auslöser freigab.


Bemerkenswert sind auch die Objektive selbst die, angesichts ihrer hervorragenden optischen Eigenschaften und der Lichtstärke, sehr kurz und kompakt gebaut sind. Dadurch bleiben sie auch in aufnahmebereiter Position mit der Frontlinse merklich hinter der vom Objektivschieber und seinem Gegenstück gebildeten Ebene und sind dadurch bis zu einem gewissen Grad gegen mechanische Angriffe und Streulicht geschützt.
Ein Blitz wurde serienmäßig mitgeliefert und kann per Gewindeschraube seitlich am Kameragehäuse angebracht werden. Die Anbringung, weit von der optischen Achse des Objektivs, führt dazu, dass die Ausleuchtung für eine Kompaktkamera recht plastisch ist und die lästigen roten Augen zuverlässig verhindert werden.


Als Nachfolger der XA-Modelle wurde 1991 die µ-1 mit Autofokus, integriertem Blitz und motorischem Filmtransport eingeführt und bis 1996 produziert. Seit 1996 wird deren Nachfolgemodell µ-II angeboten, welche bis heute die meistverkaufte Kompaktkamera für 35-mm-Film geworden ist. Als Objektiv ist ein Zuiko 35/2,8 montiert, welches zum Transport im Kameragehäuse versenkt und erst beim Auslösen in seine Schärfeposition ausgefahren wird.

Analoge Spiegelreflexkameras

Olympus bot mit dem OM-Kamerasystem eine Palette besonders kompakter Spiegelreflexkameras an. Letztes und modernstes Modell war die OM-4 Ti. Besonderes Merkmal war das hochentwickelte Blitzsystem, mit dem erstmals Vollsynchronblitzen mit Schlitzverschluss bis 1/2000 s möglich wurde. Darüber hinaus ist das ausgefeilte Makroblitzzubehör ein besonderes Merkmal des Olympus-Systems.


Nach dem Ende der Spiegelreflex-Systemkameras konzentrierte sich Olympus auf Bridge-Kameras der IS-Serien 10, 100 und 1000.
Erwähnenswert ist auch eine der ersten Halbformat-Spiegelreflexkameras, die kompakte Pen F Systemfamilie mit Pentaprismensucher.

Olympus E-1



Digitale Spiegelreflexkameras


  • C-1000-Serie - ab 1997
  • E-10 - 2000
  • E-20 - 2001
  • E-1 - 2003
  • E-3 - 2007
  • E-300 - 2004
  • E-500 - 2005
  • E-330 - 2006
  • E-400 - 2006
  • E-410 - 2007
  • E-510 - 2007
  • E-420 - 2008
  • E-520 - 2008
Digitaltechnik – Four-Thirds-Standard

Nach längerer Abstinenz im Bereich der Spiegelreflexfotografie entwickelte Olympus in Zusammenarbeit mit Kodak einen neuen Standard für digitale Spiegelreflexkameras, den Four-Thirds-Standard, auf dem das Olympus E-System basiert.
Alle digitalen Spiegelreflexkameras sowie die aktuellen Zuiko-Wechselobjektive von Olympus entsprechen den Vorgaben des Four-Thirds-Standards.

Mikroskopie

Für die Industrie sowie den biologisch-medizinischen Bereich ist Olympus neben Zeiss, Leica und Nikon ein bekannter Anbieter hochwertiger Stereomikroskope und Lichtmikroskope. Das Unternehmen entwickelt auch Laser-Scanning-Mikroskope. Zunehmend etabliert sich Olympus in der molekularbiologischen und -medizinischen Forschung als Anbieter von High-Content-Screening-Systemen. Dazu gehören die Laser-Scanning-Cytometry und die Single-Molecule-Correlation-Spektroskopie (Fluoreszenz-Korrelations-Spektroskopie).


Quelle: wikipedia.org
 
20.09.2008
#1

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Guest

Schau mal hier: Lexikon: Olympus . Dort wird jeder fündig!

Ulf Schneider

Beiträge
10
Da möchte ich mal ein bisschen was ergänzen

Lexikon: Olympus

Digitale Spiegelreflexkameras


  • C-1000-Serie - ab 1997
  • E-10 - 2000
  • E-20 - 2001
  • E-1 - 2003
  • E-3 - 2007
  • E-300 - 2004
  • E-500 - 2005
  • E-330 - 2006
  • E-400 - 2006
  • E-410 - 2007
  • E-510 - 2007
  • E-420 - 2008
  • E-520 - 2008
  • E-100RS - 2000
  • E-450 - 2009
  • E-620 - 2009
  • E-30 - 2009
  • E-P1 - 2009
Ob die E-100RS und die E-P1 in diese Reihe passen ist umstritten, da kein Spiegel vorhanden ist.

Digitaltechnik – Four-Thirds-Standard

Nach längerer Abstinenz im Bereich der Spiegelreflexfotografie entwickelte Olympus in Zusammenarbeit mit Kodak einen neuen Standard für digitale Spiegelreflexkameras, den Four-Thirds-Standard, auf dem das Olympus E-System basiert.
Alle digitalen Spiegelreflexkameras sowie die aktuellen Zuiko-Wechselobjektive von Olympus entsprechen den Vorgaben des Four-Thirds-Standards.
Zum Four-Thirds-Konsortium gehören zahlreiche weitere Firmen. Kameras gibt es mittlerweile von Panasonic und Leica. Sigma liefert passende Objektive. Im Jahre 2008 wurde Fourthirds um den Micro-Fourthirds-Standard erweitert. Hauptmerkmal ist der fehlende Spiegel. Kameras nach diesem Standard sind die Panasonic G1 und die Olympus E-P1.

Ulf Schneider