hgm2000
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Einst war der Kunstbunker ein ganz normaler Bierkeller am Tiergärtnertorplatz nahe dem Albrecht Dürrerhaus. Kurz nach Kriegbeginn begann man sich tiefer unter schwierigsten Bedingungen in den Fels unter den Burgberg einzugraben. Man traf Vorsorge die Kunstschätze von Nürnberg vor den Bombenhagel, Feuer, Gas und Plünderungen in Sicherheit zu bringen. Den Abschutt brachte man an den Fluß ( Pegnitz ) wo daraus die heutige Insel Schütt entstand. Der Kunstbunker war zur damaligen Zeit einzigartig in Deutschland. In bis zu 24m tiefe entstand ein ausgeklügeltes System zu Bewässerung, Beheizung und Belüftung, das für optimale Bedingungen sorgte. Selbst Räume und einrichtungen für Wachpersonal wurden nicht vergessen. Bombensicher eingelagert waren, um nur einige auf zuzählen: der englische Gruß von Veit Stoß aus der Lorenzkirche, die Reichkleinodien ( Kaiserkrone, Zepter und Reichsapfel ) - heute als Copien zusehen im alten Rathaus, das Männleinlaufen von der Frauenkirche am Hauptmarkt, das Sebultusgrab von Peter Fischer aus der Sebaltuskirche, das Unterteil vom Sakramenshäuschen aus der Frauenkirche und der " Krackauer Marienaltar von Veit Stoß von dem ich leider kein Bild habe. An den Marienaltar hat Veit Stoß von der Planung 1476 bis zur Fertigstellung 1486, gearbeitet. Für den Auftag zog er für die Zeit nach Krackau. Weitere Einlagerungen waren Kirchenfenster aus den schon genannten Kirchen und Skulptuen!

Jetzige Haus vom Kustbunker - das ursprüngliche Haus wurde durch eine Bombe zerstört. Schade ist, daß es nicht wieder im Orginalen aufgebaut wurde!

Die Abstützungen wurden angebracht weil noch nicht genug Fels darüber ist.

Zugang zum Punker

Belüftungsschacht durch 16m Sandstein.

Aufentshaltsraum für Wachpersonal. Der Bunker war ständig mit Wachpersonal besetzt. Über einen Volksempfänger wurden sie vor den nächsten Fliegerangriff gewarnt - die zwei Panzertüren wurden dann geschlossen
Toiletten

Jetzige Haus vom Kustbunker - das ursprüngliche Haus wurde durch eine Bombe zerstört. Schade ist, daß es nicht wieder im Orginalen aufgebaut wurde!

Die Abstützungen wurden angebracht weil noch nicht genug Fels darüber ist.

Zugang zum Punker

Belüftungsschacht durch 16m Sandstein.

Aufentshaltsraum für Wachpersonal. Der Bunker war ständig mit Wachpersonal besetzt. Über einen Volksempfänger wurden sie vor den nächsten Fliegerangriff gewarnt - die zwei Panzertüren wurden dann geschlossen
Toiletten





