Kopenhagen....

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Hallo zusammen,

natĂŒrlich ein Nachtrag aus 2019 .....

Kopenhagen: 😊

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GrĂŒĂŸe und schöne Photos

Klaus
 
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25.05.2020
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Schau mal hier: Kopenhagen.... . Dort wird jeder fĂŒndig!
gewa13

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Moin Klaus,

die Bilder wirken auf mich total digital, fast ein wenig steril mit der brillanten SchÀrfe - sozusagen kristallin. 4 und 23 sind meine Favoriten.
 
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Moin Klaus,

die Bilder wirken auf mich total digital, fast ein wenig steril mit der brillanten SchÀrfe - sozusagen kristallin. 4 und 23 sind meine Favoriten.
Hallo Gerhard,

danke fĂŒr Deinen Kommentar.😊

Ja ... seitdem ich auch wieder mit Negatv-Film photographiere kann ich mir vorstellen, was Du mit "DIGITAL" meinst. Das ist ein ganz eigener Look (einer mit absolutem Perfektionsanspruch), an den wir uns inzwischen alle gewöhnt haben ..... in Grunde faszinierend, was solche 42MP Aufnahmen alles herauskristallisieren und an kleinsten Details offenbaren.
Die Versuchung, im Zuge der digitalen Entwicklung wirklich DAS PERFEKTE Histogramm auszusteuern und durch das feinste Tone - Mapping auch noch die allerletzten Details durchzuzeichnen ist ein Anspruch, mit dem man (also ich) mit Bedacht umgehen sollte.
Ich mach' mir da inzwischen mit der EBV eine MĂŒhe, die auch zu weit gehen kann .... also danke fĂŒr diese RĂŒckmeldung ... ich hab' das mal registriert!

Aber was meinst Du denn mit "steril"? Ich hatte (ganz im Gegenteil) gerade mal versucht, möglichst "lebendige" Aufnahmen herauszusuchen und hier zu zeigen?

GrĂŒĂŸe und schöne Photos

Klaus
 
gewa13

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Moin Klaus,

danke, daß Du auf meinen Kommentar so detailliert eingehst. Steril kommt ja aus dem medizinischen und bedeutet keimfrei. Ich meine damit nicht das Motiv. Die Fotos sind Pixel fĂŒr Pixel fehlerfrei und ohne Makel. Es ist nichts zufĂ€lliges mehr in den Bildern technisch gesehen. Ich habe das GefĂŒhl, daß man in das Bild reinzoomen könnte wie bei den Apfelbrot MĂ€nnchen und immer wieder neue Details hervorkommen wĂŒrden. Oder anders ausgedrĂŒckt das Gegenteil von expressionistischen GemĂ€lden. Kann man mit solch hochauflösenden Kameras noch lichtmalen?
Ich kann nicht sagen ob das durch die EBV ist, dazu mĂŒĂŸte ich mal ein Bild wie z.B. die Nr. 13 im Original sehen.
Ein Bild von einem Klatschmohn mit Deiner Sony und einer alten 6 MP Kamera im Vergleich könnte das "steril" vielleicht verdeutlichen. Ich werde auch mal ein Foto mit einer neuen Kamera im Vergleich zu meiner alten Minolta 7D probieren.
Bild 26 hat einen sehr schönen unscharfen Hintergrund. Das finde ich z.B. gar nicht steril.
 
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Hallo Gerhard,

joo ... jetzt verstehe ich, was Du meinst! Es gibt kein einziges (noch so sauber entwickeltes und archiviertes) Negativ oder Dia, was in Deinem Sinne (nativ!) so steril ist, wie unsere fast makellos "sauberen" Digitalaufnahmen.
Im Leben bin ich nicht so ein Pedant, auf meinen Bildern achte ich auf jeden Sensorfleck (und wenn ich einen finde, reinige ich den Sensor umgehend) bzw. retouchiere (frĂŒher sagte man "entflecken" dazu) die jeweilige Aufnahme akribisch.

Bei einem Photo-Seminar (habe den Teilnehmern am Beamer gezeigt, wie man Digitalaufnahmen "poliert") hat mich mal ein Teilnehmer gefragt, obn ich das wirklich bei jeder Aufnahme so mache, dass ich jede Linie begradige, entzerre usw.. und ich habe das tatsĂ€chlich bejaht. 😊
Jedes Photo, das Potential hat, kriegt bei mir ein absolutes "Polishing Up" ... egal, wie lange das dauert ... das ist meine Passion. 😊

Ich mach' das in der Tat auch mit digitalisierten Film-Aufnahmen so (noch ungleich mehr Aufwand aber wahnsinnig interessant und ganz anders im Ablauf, als digital), frage mich aber selbstkritisch dann auch, ob ich nicht einen Teil des "analogen" Flairs damit "wegdigitalisiere".

Schwierige Frage sowieso .... aber dank Deines Kommentares denke ich da jetzt ja mal gerade 'drĂŒber nach!

Wenn ich mir allerdings ĂŒberlege, wie wenig DAMALS im konventionellen Photolabor gestalterisch möglich war und was WIR JETZT GESTALTEN können, dann möchte ich auch wieder nicht zurĂŒckrudern wollen.😊

Zitat:
__________________________________________________________________________________
Ich habe das GefĂŒhl, daß man in das Bild reinzoomen könnte wie bei den Apfelbrot MĂ€nnchen und immer wieder neue Details hervorkommen wĂŒrden.
__________________________________________________________________________________
Ist irre, was die A7 mit einer ordentlichen Optik an Details auflösen kann und was man hinterher auf den Aufnahmen (insbesondere den Panoramen) noch nacherleben kann, was man im schnellen Augenblick auf der "Durchreise" gar nicht mitbekommen konnte!

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Klaus
 
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19.694
(....) Kann man mit solch hochauflösenden Kameras noch lichtmalen?
Ich kann nicht sagen ob das durch die EBV ist, dazu mĂŒĂŸte ich mal ein Bild wie z.B. die Nr. 13 im Original sehen.
(.....)
Das, lieber Gerhard, ist schon eine philosophische Frage die ich persönlich mit einem eindeutigen JA beantworte und hinzufĂŒge, dass das in der Tat fĂŒr mich seit 1999 die ewige Faszination der Digitaphotographie in Verbindung mit der dadurch möglich gewordenen digitalen Bildverarbeitung (meinetwegen Bildmanipulation😊)geblieben ist.

Photographieren ist fĂŒr mich GESTALTEN und nicht nur ABBILDEN ....
Abbilden wĂŒrde zu kurz greifen und die Photographin/den Photographen dem Maler in den Schatten stellen!

Bild Nr. 13 ist ein gutes Beispiel .... ich greife Deine Idee mal eben auf:

Aus der Kamera:

Bild - 3.JPG

Gestaltet:

Bild - 2.jpg

Die Kamera nimmt viel mehr auf, als auf ein einziges Bild "draufgeht".
Spannend ist es, Licht, Schatten und Details so herauszuarbeiten, wie das ein Maler auch machen wĂŒrde.
Das ist noch lange kein Composing, weil nur "herausgearbeitet" wurde und nicht verÀndert.

Bei Reisebildern compose ich im Sachzusammenhang nie .... verbietet sich da ja irgendwie auch, da retouchiere ich maximal.

Das Composen selber ist ein ganz anderer (sehr reizvoller) Aspekt der Photographie, den ich bekanntermaßen ja ebenfalls sehr spannend finde.

GrĂŒĂŸe und schöne Photos

Klaus
 
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Ein kurzer Nachtrag noch ......

Spitzenkameras (haben wir alle!) liefern in aller Regel o.o.c langweilige und flache Aufnahmen ... und das mĂŒssen sie zwangslĂ€ufig NATÜRLICH auch!!!😊

Eine Spitzenkamera zeichnet mit maximalem Dynamikunfang so viele Tonwerte und Farben, wie nur technisch möglich auf! Genau das soll sie auch und zwar OHNE jede RĂŒcksicht auf die spĂ€tere Bildwirkung.

Eine ansehnliche und "schöne" Bildgestaltung ist im Anschluss durch den Photographen zu leisten.😊
Jedes Handy liefert auf Anhieb "lebendigere" Farben und "knackigere" Kontraste!

Deswegen sind sind ja eben viele nicht so "Ahnungsvolle" Bildbetrachter von schnellen "Sofotrbild-Kameras" so begeistert und verstehen die ANDEREN Photo-Philosophen gar nicht.😊

Die Sache ist nur die .... das QualitÀts-RAW hat das X-fache Ausarbeitungspotential verglichen mit dem SOFORT-JPG.

Das aber kapieren nur die Photo-Philosophen .... den Knipsern bleibt diese Welt verschlossen .... nicht schlimm ... jeder hat andere Interessen .... ich weiß, was mich fasziniert.😊

GrĂŒĂŸe

Klaus
 
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gewa13

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Moin Klaus,

danke danke ...

die Nr. 13 ist ein gutes Beispiel. die bearbeitete Version sieht aus wie mit "weißer Riese" gewaschen und klinisch rein aufgehĂ€ngt. Es ist ein ganz neues Bild, was mit dem ursprĂŒnglichen Bild nichts mehr zu tun hat. Die Stimmung des unbearbeiteten Bildes, das Wetter ein wenig dunstig und diesig, mit einem leichten kĂŒhlen Wind, der einem entgegenweht, ist herausgefiltert und ĂŒbrig ist das Skelett, die Brillanz, das Gerippe, die reine digitale Information des Bildes. Dem Bild fehlt sozusagen die Firnis. Ich frage mich, wenn man das gleiche Bild mit anderen Lichtbedingungen machen wĂŒrde, ob das Ergebnis nach der Bearbeitung gleich wĂ€re?
Ich möchte das nicht bewerten, ich weiß nicht welche der beiden Versionen die bessere ist. Ich kann nur versuchen die Unterschiede zu beschreiben.
Mich erinnert das an etwas, was der "Stilpirat" mal in seinem Buch "Abenteuer Fotografie" geschrieben hat, dass die Hochzeitsfotografen mit hochauflösenden Kameras technisch perfekte digitale Bilder mit extrem teuren Kameras machen, um sie danach in der Bearbeitung oft wieder mit einer UnschÀrfe, Vignette, Sepia Tönung zu "verschlechtern" (aus technischer Sicht - nicht Àsthetisch).
Ich neige bei meinen Fotos z.B. dazu die Farbregler nach rechts zu schieben und die Bilder bunter zu machen, um irgendwie zu einem Velvia-Look zu kommen.
Ich bin letztendlich ratlos ...
Das hat letztendlich dazu gefĂŒhrt, daß ich im Moment in einer fotografischen Krise bin und im Moment nicht weiß wozu ich ein Foto machen soll, ich finde fĂŒr mich nichts herausfordernd neues bzw interessantes. Letztendlich bin ich von meinen Bildern enttĂ€uscht ...
Gut daß ich auch noch ein einem Fotoclub bin, da muß ich ein Foto zum Thema Blau und ein Bild zum Thema Religion machen.
ich sehe mir jedoch unheimlich gerne Bilder von anderen an ...
 
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19.694
Na ... deswegen besprechen wir doch hier und irgendwie "ratlos" ist ja irgendwie jeder, der sich mit der Photographie intensiver beschÀftigt!

Zu einer "Krise" darf das aber bitte nicht fĂŒhren! 😊 😊

Das wĂŒrde bedeuten, dass aus Spaß auf einmal bitterer Ernst wĂŒrde! Das wollen wir doch auf gar keinen Fall!

Ich versuche noch einmal zu illustrieren, was eine "Spitzenkamera" aus einer "Szene" macht!

Stell Dir eine Szene mit einem normalen Dynamikumfang vor! Jetzt nimmst Du die selbe Szene und stellst eine Lady im strahlend weißen Hochzeitskleid mitten rein! Was macht die Spitzenkamera nun (sinnvollerweise!)

Die selbe Szene wird nun, nur um das ĂŒberstrahlende Hochzeitskleid durchzuzeichnen etwa zwei Belis unterbelichtet, NUR, um zu verhindern, dass hellweiße Bildbereiche total ausbrennen (genau da sind unsere modernen Bildsensoren nĂ€mlich kritisch!) Die Szene wird ausgedunkelt, um möglichst alle Tonwerte zu sichern!

Ergebnis ist nun ein zwar durchgezeichnetes Hochzeitskleid, das gesamte Bokeh ist aber DÜSTER!

Genau da greife ich dann mit EBV sehr beherzt ein, maskiere das Kleid aus und helle die Umgebung angemessen auf ... kein großes Problem mit Affinity oder Photoshop!

Genau das ist heute möglich und war vor 20 Jahren noch unmöglich! Da wurde es vermieden, bei hartem Sonnenlicht zu knipsen, weil Schatten einfach nur schwarze Flecken waren und Lichter einfach nur ausbrannten!

Heute kann ich DIGITAL aus Negativ Film 20x mehr herausholen, als ich damals auf's ausbelichtete Bild
bringen konnte!

Als mir das Photographieren beigebracht wurde, habe ich noch gelernt, dass im Sommer die Sonne immer im RĂŒcken scheinen solle und das Motiv am besten den Schatten nach hinten werfen solle!😊

Und was kann ich heute mit Gegenlicht, Streiflicht und Durchlicht fĂŒr Goile Aufnahmen zaubern .... auch aus Negativ (nicht DIA!) Film?

Also .... nicht auf höchstem Niveau jammern, sondern einfach mal MUTIG gestalten, den Kram hier ins Forum ballern und mal gucken, was an Reaktionen kommt!

Wenn Dir eine Ausarbeitung gefÀllt, dann kenne ich hier niemanden, der's nicht gerne "transparent" macht, wie das geht.

Also .... KEINE Krise, sondern machen!

Machste was, passiert auch was!😊

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19.694
(...)
Es ist ein ganz neues Bild, was mit dem ursprĂŒnglichen Bild nichts mehr zu tun hat. Die Stimmung des unbearbeiteten Bildes, das Wetter ein wenig dunstig und diesig, mit einem leichten kĂŒhlen Wind, der einem entgegenweht, ist herausgefiltert und ĂŒbrig ist das Skelett, die Brillanz, das Gerippe, die reine digitale Information des Bildes. Dem Bild fehlt sozusagen die Firnis. (....)
GegenĂŒberlegung:

Warum SOLL denn eine Lichtstimmung, die mir nicht wirklich zusagt nun genau so bleiben, wie sie zum vielleicht ungĂŒnstigen Zeitpunkt der Aufnahme nun gerade war ... zumal dann, wenn ich das gestalterisch Ă€ndern kann?

Kein Maler hat Bedenken, sein Bild genau so zu malen, wie er sie sehen möchte.
Warum bitte sollen Photographen sich da unnötigerweise einschrÀnken?

Die Diskrepanz ist "Abbilden versus Gestalten"

Ausnahme Reportagephotographie ... natĂŒrlich ... 😊

Ansonsten bin ich seit vielen Jahren immer wieder fĂŒr Gestalten!😊

GrĂŒĂŸe und schöne Photos

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Hi Klaus,
sehr schöne und auch ganz nach meinem Geschmack bearbeitete Bilder :D
Kopenhagen ist eine schöne Stadt, leider war ich erst ein mal dort, und das auch nur fĂŒr einige Stunden...
Wenn das alles wieder ein wenig normaler ist, vielleicht geht es ja dann :)
 
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Sorry ... das Thema fasst mich irgendwie (positiv!) an!😊

Warum eigentlich haben wir (die alten SĂ€cke!) damals unsere Polfilter sooo geliebt??😊

Antwort: Weil man damals eine Szene wie oben Bild Nr. 13 nur so zum Hingucker machen konnte!

Der Polfilter hat drei Leistungen gleichzeitig gebracht! Der Grelle Himmel wurde erstens stÀrker gezeichnet, zweitens abgedunkelt und drittens farbintensiviert.

Gleichzeitig wurde die ansonsten total unterbelichtete Szene gegenĂŒber demn Himmel aufgehellt!

In der SW-Photographie wurde Àhnliches mit graduell steigernd mit GELB-, ORAHNGE- und ROTfiltern erreicht.

Das ist die analoge Art, wie jahrzehntelang die Dynamik von Landschafts- bzw. auch anderen Gegenlichtsituationen komprimiert wurde .... auch wenn der Begriff "DYNAMIKKOMPRESSION" erst Jahrzehnte spÀter erfunden wurde.

Ich weiß definitiv, dass Nild 13 auf Diafilm gar nicht ohne Polarisationsfilter möglich gewesen wĂ€re und auch heute noch nicht IST. DafĂŒr ist der Belichtungsumfang von Umkehrfilm einfach zu gering!

Mit ordentlichem Negativ-Film kann ich nach digitaler Abtastung Àhnlich gut zaubern, wie mit direkter digitaler Aufnahmetechnik.

Nun hat der Polfilter ganz entscheidende Nachteile! Er muss radial gedreht werden, um optimale Wirkung zu erzeugen UND er schluckt zwei Blendenstufen Licht. Außerdem geht nichts schnell oder spontan damit, das erfordert Einstellungsarbeit.

Heute (zum Thema zurĂŒck!) erĂŒbrigt sich so mancher Filter deswegen, weil unsere Kisten so enorm PERSIL-perfekt Unmengen von Bildinfos aufzeichnen, die man per EBV nur "rausholen" muss UND DASS IST DER EIGENTLICHE SPAß daran, ein Photo am Rechner zu verfeinern.

Diejenigen, die digitale Bildgestaltung ablehnen (werden immer weniger!) akzeptiere ich gerne, verstehe es aber seit 1999 und den allerersten Photoshops fĂŒr Windows 3.11 nicht mehr wirklich.

GrĂŒĂŸe und schöne Photos fĂŒr alle ....

Klaus
 
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Moin Klaus,

vielen vielen Dank ...
soviel Wirbel wollte ich eigentlich gar nicht verursachen ...

Ich verstehe allmÀhlich wie Du arbeitest und was Deine Ziele bei der Bildbearbeitung sind.
Ich habe auch Photoshop, Affinity, Gimp ... ich habe auch schon einen mehrabendlichen Kurs bei der Volkshochschule zu Photoshop mitgemacht ... ich weiß auch was Maskieren, Ebenen usw. bedeutet und wie man das macht, aber bis zum Workflow sind wir in dem Kurs nicht gekommen. Trotzdem bin ich meilenweit davon entfernt die Bildbearbeitung zu beherrschen.
Ich mach also Fotos (vorzugsweise, wenn ich mal ein neues Objektiv oder eine neue Digicam ausprobiere) und sitz dann immer erst in Apple-Fotos Programm davor, nehme erst mal den Zauberstab(automatische Bildoptimierung), schiebe dann probeweise ein paar Regler hin und her und höre damit auf, wenn mir das Foto einigermaßen gefĂ€llt.
Aber das ist's doch nicht oder? Das wird mit der Zeit langweilig ...
Du, Klaus; machst ein Foto und hast am Computer ein Ziel, wo Du mit dem Foto hinmöchtest und zudem das Wissen, einen Workflow, mit Dem Du Dein Ziel erreichst.

Es gibt aber ja viele verschieden mögliche Ziele ... das macht mich dann noch ratloser ... Wer seinen Style gefunden hat, ist da im Vorteil

Dann das Problem was soll ich denn fotografieren? Letztes Jahr bin ich als weitestes bis Döbeln gekommen, das ist 40 km entfernt - mit dem Zug hin und mit dem Fahrrad durchs Muldental zurĂŒck. Wenn ich dann mal nach Dresden, Leipzig, Prag oder Karlsbad komme, bin ich so geflasht, daß ich in der Regel gar keinen Fotoapparat mitnehme, sondern gierig aufsauge, was ich da zu sehen bekomme. Zum Fotografieren habe ich dann meistens keine KapazitĂ€t mehr ...

Wer seinen Style gefunden hat hat natĂŒrlich dann auch Vorteile bei der Motivwahl ...

Das alles ist ein weiter Weg ... und wenn man dann noch von der faszinierenden Kameratechnik und deren Weiterentwicklungen abgelenkt wird und auch von vielen schönen alten Objektiven aus der Analogzeit ... dauert es noch lÀnger
 
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@gewa13 Moin Gerhard, ich klinke mich hier mal ein weil ich, glaube ich wenigstens, schon nachvollziehen kann was du meinst. Ich hatte in den Zeiten der KontaktbeschrĂ€nkung den Fotoblues, das fing erst an sich wieder zu bessern, als die Felder und BĂ€ume blĂŒhten und sich wieder Motive boten.
In die Stadt oder den Park oder an den See hab ich die Kamera auch nicht mehr mitgenommen, zu der Zeit, war irgendwie doof, hab den PC aufgerÀumt und alte Bilder gesichtet, Erinnerungen nachgehangen...
Aber es gibt Motive, auch in unmittelbarer NÀhe, die Felder leifern gerade eine schöne Abwechslung, die Landschaft auch, die Wanderungen hier in der Umgebung wie die verspÀtete Maitour haben da wieder Ideen gebracht.
Ich stelle fĂŒr mich immer wieder fest, dass sich die Art zu fotografieren und auch die Art die Bilder anschließend zu bearbeiten sich immer weiter entwickelt, ich finde sie hĂ€ngt auch vom verwendeten Equipment und nicht zuletzt vom Motiv ab.
Die Bildbearbeitung ist ein weites Feld, vieles entsteht beim ausprobieren, try and error quasi ;)
Ich steige gerade von Lightroom auf Capture One (C1) um, auch eine Baustelle :D und muss aber auch sagen, die Systeminternen "Bildbearbeiter" habe ich nie verwendet. Die Fotos App von Apple ist meiner Meinung nach Mist, ein guter RAW Konverter macht da deutlich mehr Spaß.
Hast Du nicht auch eine Fuji?
Capture One bietet fĂŒr Fuji, Sony und mittlerweile auch Nikon nĂ€mlich die kostenlose Version Capture One Express an. Ein sehr leistungsfĂ€higes System, im Vergleich zur Vollversion in den Funktionen ein wenig reduziert, trotzdem ein vollwertiger RAW-Konverter.
Gestern abend musste ich wieder mal Taxi-Papa machen, ich habe die Kamera mit einem Objektiv mitgenommen und auf dem RĂŒckweg einfach an einem Feldweg angehalten und habe Bilder im Feld gemacht. Eigentlich wollte ich Details und Ähren, hab dann aber eine tolle Abendstimmung noch dazu bekommen. Die Bilder habe ich in C1 importiert aber nicht viel dran gemacht.
Und der Weg ist doch das Ziel, ist man am Ende des Weges wird es schnell langweilig, oder?
Also Kopf hoch und immer die Kamera am Mann, frei nach dem Motto: Ein Leben ohne Kamera ist möglich, aber Sinnlos :D
Das ist jetzt zwas ein wenig OT, aber ich glaube das ist OK
 
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Moin Dirk,

herzlichen Dank ...

Ich hab mir heute ein gebrauchtes "Sichma" 18-35mm gegönnt und war damit im Garten und habe auch ein paar Blumen-Fotos gemacht. So fÀngt bei mir immer eine oft kurze Phase der Fotografierlust an, bis sie dann wieder langsam im Sande verlÀuft ...
Capture One werde ich mir auf jeden Fall mal holen und probieren ... Danke, eine gute Idee fĂŒr mal schlechteres Wetter ... ja, Fuji habe ich auch, aber heute war mal die Pentax dran ...
Ich glaube aber, daß ich mit egal welchem Programm keine besseren Ergebnisse erreiche als mit Apple Fotos, es sei denn ich habe Spezialprobleme zu lösen.

@ Klaus:
je lÀnger ich Deine Bildbearbeitungen betrachte, umso besser gefallen die mir ... das hat schon Stil!
 
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Gerne :)
GlĂŒckwunsch zum neuen Sigma :)
Ich glaube aber, daß ich mit egal welchem Programm keine besseren Ergebnisse erreiche als mit Apple Fotos, es sei denn ich habe Spezialprobleme zu lösen.
Die Möglichkeiten in C1 sind so enorm groß, dagegen ist Apple Fotos ein Witz ;)
Aber der Weg ist das Ziel, wie schon gesagt, und vielleicht öffnen sich beim rumprobieren ja auch weitere TĂŒren :)
Bei C1 hat man ĂŒbrigens 30 Tage zum Testen, Adobe gibt ja nur noch 2 Wochen...
UND man kann die C1 Lizenz kaufen, man muss kein Abo abschließen. Da lohnt auch die Vollversion fĂŒr alle Kameramarken.
 
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Moin, ich habe gerade gemerkt, dass ich Capture One fĂŒr Sony bereits seit 2015 installiert habe. Ich habe mir gerade die Fuji Version kostenlos zum Probieren besorgt. Ich gucke mal ... Ich erinnere mich dunkel daß ich die zum Entrauschen genommen hatte ...
 
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19.694
(...)
@ Klaus:
je lÀnger ich Deine Bildbearbeitungen betrachte, umso besser gefallen die mir ... das hat schon Stil!
.... ĂŒbrigens alles mit Affinity Photo gestaltet .... ich kann nur immer wieder sagen, dass ich Affinity fĂŒr
wirklich genial halte. 😊

Affinity ist ĂŒbrigens ebenfalls ein genialer RAW-Converter fĂŒr sehr viele Marken .... klasse fĂŒr Sony ĂŒbrigens.
Vorteil ist dann, dass man einen durchgehenden Workflow hat .... vom RAW bis zum komplett fertigen Bild.

Ich rÀume aber ein, dass Affinity Photo Einarbeitungszeit fordert .... genau so, wie Photoshop.
Die endlosen Möglichkeiten, die es bietet, mĂŒssen auch erstmal erkundet und erlernt werden .... da muss man Geduld haben, und die habe ich auch.

Hilfe dabei sehe ich ĂŒbrigens (ich wiederhole mich da) nicht bei Gruppenschulungen, denn da diktiert immer der Langsamste das Tempo fĂŒr alle, sondern in den vielen guten und kostenlosen Youtube-Tutorials im Netz.

In der digitalen Bildgestaltung liegt wirklich ein Riesenpotential!!

Vorher:

Bild - 2.JPG

Nachher:

Bild - 1.jpg

Digitale Bildmanipulation kann aus einem Touristenschnappschuss ein wirklich gestaltetes Bild "zaubern".
So, als sei man EXKLUSIV vor Ort gewesen ... in einem gerÀumten GebÀude zum Beispiel.

Unmöglich damals .... 'ne Riesenchance heute!
Affinity kostet einen Witzpreis und kann wirklich alles, wenn man die Geduld hat, sich damit wirklich auseinanderzusetzen.😊

GrĂŒĂŸe und schöne Photos

Klaus
 
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1.023
Hervorragende Aufnahmen Klaus!👍
Man sieht sofort, hier wurde nicht nur draufgehalten, sondern gestaltet, ein Blick fĂŒr die Deatails huschte auch noch drĂŒber und die Bearbeitung danach, ist ebenfalls wie gewohnt bestens.
PS: Deinen AusfĂŒhrungen zur Bildbearbeitung bzw. Bildgestaltung kann ich mich zu 100% anschließen.
 
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