Kodak Ektar 100 -Rollfilm 120- .... Bild 1 verpasst!

Klaus-R

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Hallo zusammen,

Ärgerlich! :cry:

Der gute alte 120er Rollfilm hat je nach Aufnahmeformat eine unterschiedliche Anzahl möglicher Filmfenster.

So gehen im 6x6 Format 12 Aufnahmen damit, im 4,5x6 Format 16 Aufnahmen und in meinem 6x9 Aufnahmeformat ganze 8 Aufnahmen auf so einen 120er Rollfilm.

Mit den uralten Faltkameras muss man sehr aufpassen, weil die Kameras allesamt nicht automatisch passend den Film transportierten können!
Man muss das manuell machen und ein Schaufenster am Kamerarücken öffnen. auf dem lichtundurchlässigen Filmträger sind dann Zahlen aufgedruckt, die
genau mit dem Fenster übereinstimmen müssen.
Will sagen .... wenn die "3" genau mit dem Guckloch überteinstimmt, dann ist exakt Filmfeld 3 auf der Belichtungsmaske.
Zurückdrehen geht NICHT ... wer zu weit dreht, hat ein Bild verschenkt.

So geschah es mir leider auch .... ich habe Bild 1 verpasst und zu weit vorgespult .... warum nur?? Ich habe schlicht gar keine "1" gesehen.

Hier wird mal schön gezeigt, wie man einen 12er Film in eine alte Faltkamera einlegt und auf Bild 1 transportiert:


Ich habe mal den Filmträger analysiert, um der Sache auf den Grund zu gehen ...... ist mir jetzt klar, warum:

Bei Kodak können sie leider kein anständige "1" ..... :oops:

Mir ist zwar klar, dass die Angelsachsen handschriftlich die "1" ohne Aufstrich schreiben und bei der "7" den Querstrich weglassen .... normalerweise gilt das aber nicht für gedruckte Zahlen:

Bild - 14.JPG


Je nach verwendetem Aufnahmeformat gibt es mehrere Spuren mit Bildnummern auf den 120er Filmen: Die Dicken Pfeile markieren die Spurlagen:

Auf dem Bild unten habe ich mal die 6x6 Spur, die 6x7 Spur und (meine) 6x9 Spur gekennzeichnet:


Bild - 15.JPG

Leider habe ich die durchaus "unübliche" KODAK "1". die nur als Strich daherkommt micht als "1" erkannt und leider überspult.:cry:

Dumm gelaufen! Beim nächsten Kodak Rollfilm weiß ich dann bescheid!

Grüße

Klaus
 
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20.01.2019
#1

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Schau mal hier: Kodak Ektar 100 -Rollfilm 120- .... Bild 1 verpasst! . Dort wird jeder fündig!

Gast11156

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Hallo zusammen,

Ärgerlich! :cry:

Der gute alte 120er Rollfilm hat je nach Aufnahmeformat eine unterschiedliche Anzahl möglicher Filmfenster.

So gehen im 6x6 Format 12 Aufnahmen damit, im 4,5x6 Format 16 Aufnahmen und in meinem 6x9 Aufnahmeformat ganze 8 Aufnahmen auf so einen 120er Rollfilm.

Mit den uralten Faltkameras muss man sehr aufpassen, weil die Kameras allesamt nicht automatisch passend den Film transportierten können!
Man muss das manuell machen und ein Schaufenster am Kamerarücken öffnen. auf dem lichtundurchlässigen Filmträger sind dann Zahlen aufgedruckt, die
genau mit dem Fenster übereinstimmen müssen.
Will sagen .... wenn die "3" genau mit dem Guckloch überteinstimmt, dann ist exakt Filmfeld 3 auf der Belichtungsmaske.
Zurückdrehen geht NICHT ... wer zu weit dreht, hat ein Bild verschenkt.

So geschah es mir leider auch .... ich habe Bild 1 verpasst und zu weit vorgespult .... warum nur?? Ich habe schlicht gar keine "1" gesehen.

Hier wird mal schön gezeigt, wie man einen 12er Film in eine alte Faltkamera einlegt und auf Bild 1 transportiert:


Ich habe mal den Filmträger analysiert, um der Sache auf den Grund zu gehen ...... ist mir jetzt klar, warum:

Bei Kodak können sie leider kein anständige "1" ..... :oops:

Mir ist zwar klar, dass die Angelsachsen handschriftlich die "1" ohne Aufstrich schreiben und bei der "7" den Querstrich weglassen .... normalerweise gilt das aber nicht für gedruckte Zahlen:

Anhang 153344 betrachten


Je nach verwendetem Aufnahmeformat gibt es mehrere Spuren mit Bildnummern auf den 120er Filmen: Die Dicken Pfeile markieren die Spurlagen:

Auf dem Bild unten habe ich mal die 6x6 Spur, die 6x7 Spur und (meine) 6x9 Spur gekennzeichnet:


Anhang 153345 betrachten

Leider habe ich die durchaus "unübliche" KODAK "1". die nur als Strich daherkommt micht als "1" erkannt und leider überspult.:cry:

Dumm gelaufen! Beim nächsten Kodak Rollfilm weiß ich dann bescheid!

Grüße

Klaus
.... ist mir am Freitag auch passiert😁, war sowieso nur ein Testfilm vg :)
 
oz75

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Ärgerlich...:confused:

Krass finde ich aber, dass Du wieder nach Altvätersitte arbeitest...:D
Hast halt doch noch Entwickler im Blut...:cool:

Gruß,
Oz
 
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Wirklich schade - trotzdem danke für den Hinweis, wird mir beim nächsten Mal dafür dann hoffentlich nicht passieren :cool:
 
Klaus-R

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Hallo zusammen,
die Photochemie hat für mich einen gewissen Nostalgiewert .... ist ganz sicher kein Ersatz oder Alternative für die digitalen Spitzenleistungen moderner Kameras.

Den Reflecta X120 Mittelformat Scanner empfehle ich hiermit dann wirklich mal! Die Scan-Ergebnisse lassen sich (versuchsweise durchgeführt!) Mit einem auf dem Handy-Display durchleuchteten und dann mit dem SIGMA 50mm MACRO digitalisierten REPRO NICHT toppen.

Die REPRO-Lösung mit dem Handy als Lichtquelle geht zudem auch nur SW!

FEG .... hast Du mal Farbnegative oder DIAS mit Deiner Methode digitalisiert? Da würden mich Deine
Ergebnisse nämlich mal sehr Interessieren.:giggle:

Meinem Handydisplay fehlen wohl mehrere Wellenlängen, die für eine brauchbare Farbwiedergabe wohl nötig wären.:oops:

Es lassen sich beim Negativ-Positiv-Umwandeln keine brauchbaren Farben erzeugen .... mit allen Kniffen der EBV wirklich nicht.

Auch der Reflekta Scanner liefert "aus dem Kasten" kein Endergebnis, das farblich passt.
Die mitgelieferte Software ist außerordentlich leistungsschwach.

Prima klappt die Bild-Nachbearbeitung dann mit Affinity Photo.

Ich habe mir für den KODAK EKTAR 100 einen Skript geschrieben "Makro", der den Film dann quasi "ausfiltert" und auf alle anderen Scans automatisch angewendet werden kann.

Inzwischen kann ich aus den Negativen noch erheblich mehr Details herausholen ... das ist wirklich auch EBV-mäßig sehr interessant.

Grüße

Klaus
 
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Mit meinem KB-Scanner (sehr preiswerter Versandrückläufer), der nach dem Selben Prinzip arbeitet, wie der
Reflecta X120, bin ich übrigens sehr unzufrieden. Negative sind noch erträglich, aber von meinen alten Dias kriege ich keine vernünftigen Farben und keine Zeichnung in den Lichtern hin!
Die LED-Einheit ist einfach zu hell und überstrahlt den CCD total. Ich habe das Teil zerlegt, um da eine Graukarte vor die LED-Einheit zu legen .... leider ist die LED-in die Bodenplatte unter einer eingeklebten Glasplatte nicht erreichbar.:cry:

Ich habe also einen anderen Scanner bestellt ......

Grüße

Klaus
 

Gast11156

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Mit meinem KB-Scanner (sehr preiswerter Versandrückläufer), der nach dem Selben Prinzip arbeitet, wie der
Reflecta X120, bin ich übrigens sehr unzufrieden. Negative sind noch erträglich, aber von meinen alten Dias kriege ich keine vernünftigen Farben und keine Zeichnung in den Lichtern hin!
Die LED-Einheit ist einfach zu hell und überstrahlt den CCD total. Ich habe das Teil zerlegt, um da eine Graukarte vor die LED-Einheit zu legen .... leider ist die LED-in die Bodenplatte unter einer eingeklebten Glasplatte nicht erreichbar.:cry:

Ich habe also einen anderen Scanner bestellt ......

Grüße

Klaus
..... hoffentlich klappt es dann besser für Dich, was mich anbelangt bleibe ich vorerst bei meiner selbstgebauten Box und der A 58. vg :)
 

Gast11156

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Hallo zusammen,
die Photochemie hat für mich einen gewissen Nostalgiewert .... ist ganz sicher kein Ersatz oder Alternative für die digitalen Spitzenleistungen moderner Kameras.

Den Reflecta X120 Mittelformat Scanner empfehle ich hiermit dann wirklich mal! Die Scan-Ergebnisse lassen sich (versuchsweise durchgeführt!) Mit einem auf dem Handy-Display durchleuchteten und dann mit dem SIGMA 50mm MACRO digitalisierten REPRO NICHT toppen.

Die REPRO-Lösung mit dem Handy als Lichtquelle geht zudem auch nur SW!

FEG .... hast Du mal Farbnegative oder DIAS mit Deiner Methode digitalisiert? Da würden mich Deine
Ergebnisse nämlich mal sehr Interessieren.:giggle:

Meinem Handydisplay fehlen wohl mehrere Wellenlängen, die für eine brauchbare Farbwiedergabe wohl nötig wären.:oops:

Es lassen sich beim Negativ-Positiv-Umwandeln keine brauchbaren Farben erzeugen .... mit allen Kniffen der EBV wirklich nicht.

Auch der Reflekta Scanner liefert "aus dem Kasten" kein Endergebnis, das farblich passt.
Die mitgelieferte Software ist außerordentlich leistungsschwach.

Prima klappt die Bild-Nachbearbeitung dann mit Affinity Photo.

Ich habe mir für den KODAK EKTAR 100 einen Skript geschrieben "Makro", der den Film dann quasi "ausfiltert" und auf alle anderen Scans automatisch angewendet werden kann.

Inzwischen kann ich aus den Negativen noch erheblich mehr Details herausholen ... das ist wirklich auch EBV-mäßig sehr interessant.

Grüße

Klaus
Hallo, zuerst gebe ich Dir recht, das alles hier kann mit den digitalen Spitzenkameras nur begrenzt mithalten, wir sprechen aber hier von Kameras die lässig die 2.000,-€ Grenze überschreiten. Die Tablet -App kann nur begrenzt eingesetzt werden, obwohl ich bei meinem Tablet eine Bildschirmauflösung von 1980 x 1050 habe gibt es bei starker Vergrößerung oder hartem Kontrast Pixelstrukturen, was bestimmt auch bei der Farbumsetzung einen Einfluss hat. Der gebauten Box mit Laborleuchte und stärkerer matter Acrylglasscheibe traue ich da einiges mehr zu. Ich habe Farbdias aber nur in 35 mm, muss sie nur wieder herauskramen, ich werde sie dann bearbeitet hier einstellen. Die EBV spielt, glaube ich, eine beträchtliche Rolle bzw. die Reihenfolge der Arbeitsabläufe, wenn ich z. B. vor dem Invertieren (Darktable) die Basiskurve der Kamera und den Kontrast einstelle, erziele ich bessere Ergebnisse , hoffentlich bringen Dir meine Erfahrungen was ..... vg :)
 
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Gast11156

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Hallo, wie versprochen stelle ich ein paar Dias (Kodak Chrom) unbearbeitet, nur verkleinert und nachgeschärft für's Forum, ein. Da in RAW gescannt wurde muss man ja schärfen. Ich habe bewusst solche extreme Situationen (von dunkel nach hell) gewählt. Danke, dass Du Dias von mir sehen wolltest, an diese Bilder habe ich schon gar nicht mehr gedacht, die Bilder stammen von unserem Brasilien-Tripp :cool: , die müssen dringend eingescannt werden!

DSC02433.jpg. DSC02435.jpg

DSC02436.jpg. DSC02434.jpg

PS: zum scannen habe ich die gebaute Box verwendet, das Tablet erschien mir zu risikoreich, damals hatte ich die Chinon CE 3 dabei vg :)
 
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Gast11156

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..... hier noch ein Bild, diesmal leicht die Schatten mit dem Zonensystem angehoben, dadurch sieht man ein bisschen mehr Struktur am Felsen .... die Dias lassen leider in der Qualität schon nach!

DSC02438.jpg

PS: noch eins, ich habe diesmal bei der Scannaufnahme die Sony A 58 auf Glühbirne im Weißabgleich eingestellt, ich glaube die Farben sind jetzt originalgetreu .

vg :)
 
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Klaus-R

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Hallo Feg.....

danke für die Farb-Ergebnisse ... das ist sehr aufschlussreich und interessant für mich.
Mich rückt das noch näher an die Verwendung von Scannern .... vielleicht werde ich Dich überzeugen, vielleicht auch nicht ... wir müssen nicht zwingend einer Meinung sein.

Zunächst mal sei bemerkt, dass die Scanner AUCH KEINE Farbabstimmungen liefern, die ohne Nachbearbeitung durchgehen ... das ist bekannt und alles andere wäre ein Wunder an das ja keiner glaubt.

Früher im Farb-Photolabor war das ja noch schwieriger! Jeder Farb-Film hat einen nativen individuellen Farbstich ... geringste Abweichungen beim Entwickeln beeinflussen die Farben .... das Farbphotopapier war überaus "wechselhaft" .... sogar dann, wenn man verschiedene Papiergrößen mit den selben GRUNDZAHLEN verwendet hat. Oft waren verschiedene Größen noch nichteinmal mit den selben Grundzahlen zu bekommen, so dass man, wenn man von 13x18 auf 18x24 Papier wechselte, soeiso neu "anfiltern" musste.

Sowohl die Nagativ-Scanner, wie auch Deine REPRO-Methode arbeiten NUR mit einem einfachen Kamera-WB-abgleich, der den Job absolut nicht machen kann!

Dennoch liegt mein Mittelformat-Scanner näher an einem brauchbaren Ergebnis, als mein KB-Scanner, der schlicht nix taugt ... ein anderer ist unterwegs.

Ich habe diesen "Renkforce" 5MP Scanner und der taugt einfach nix .... für 37,-€ kann ich das allerdings verschmerzen ... für Negative geht's noch, DIAS kann er gar nicht.

نتيجة بحث Google عن الصور حول https://asset.conrad.com/media10/isa/160267/c1/-/de/1507246_AB_01_FB/renkforce-ds100-5m-diascanner-negativscanner-5-mio-pixel-digitalisierung-ohne-pc-display-speicherkarten-steckplatz.jpg?x=520&y=520

Ich bin aber sehr sicher, dass ein guter Negtiv-DIA-Scanner für KB nicht viel kosten muss!

Gucken wir mal hier:


Ich sehe ganz deutlich, dass der preisgünstigste Scanner hier das beste Ergebnis abliefert! Unschwer IMHO auch erkennbar, dass Megapixel beim Digitalisieren von KB-Vorlagen gar nix bringen ... insbesondere bei Farbnegativ und DIA-Vorlagen. Das gibt nicht mehr als 5MP her .... was ich immer schon vertreten habe.
Ich finde die Seite leider jetzt so schnell nicht wieder .... aber ich hatte Vergleiche zwischen sündhaft teuren PROFI Scannern und günstigen Consumer Geräten gefunden ... mit für mich nur marginalen Unterschieden .... lohnt sich imho nicht.

Zu Deinen Colour Ergebnissen ..... wie gesagt .... auch meine Scanner können die Eigenheiten eines Farbfilmes nicht über einen simpelen WB-erfassen bzw. kompensieren.

Kurz: auch Deine Farben sind IMHO stark "verdreht".:giggle:

Ich hoffe ich darf mal Deine Bilder abgleichen, wie ich das "sehe"?

Vorher:

DSC02433.jpg
Nachher:

Bild - 16.jpg

Vorher:

DSC02438.jpg

Nachher:

DSC02438b.jpg

Was ich hier gemacht habe ist mit einem einfachen WB nicht möglich. Ich habe selektiv die Farben für
HIGHLIGHTS MIDRANGE und LOWLIGHTS separat jistieren müssen. Das dauert einige Minuten und erfordert eine starke EBV-Software.
Wenn man das für jedes Einzelbild separat machen müsste, würde man verrückt. Ich mach' sowas mit
Affinity Photo für ein repräsentatives Einzelbild und nehme ein sog. MACRO auf .... Photoshop kann das natürlich auch.

Mit einer Stapelverarbewitung (Batch-Processing) kann ich dann diese "Filterung" für alle Aufnahmen eines Filmes anwenden.

Tja .... Hybrid-Photographie (Photochemie + Digitalisierung) ist alles andere als "mal eben so".
Interessant 'isses ... und sehr wohl möglich 'isses auch.

Grüße und weiterforschen .....:giggle:

Klaus
 
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Hallo Feg.....

danke für die Farb-Ergebnisse ... das ist sehr aufschlussreich und interessant für mich.
Mich rückt das noch näher an die Verwendung von Scannern .... vielleicht werde ich Dich überzeugen, vielleicht auch nicht ... wir müssen nicht zwingend einer Meinung sein.

Zunächst mal sei bemerkt, dass die Scanner AUCH KEINE Farbabstimmungen liefern, die ohne Nachbearbeitung durchgehen ... das ist bekannt und alles andere wäre ein Wunder an das ja keiner glaubt.

Früher im Farb-Photolabor war das ja noch schwieriger! Jeder Farb-Film hat einen nativen individuellen Farbstich ... geringste Abweichungen beim Entwickeln beeinflussen die Farben .... das Farbphotopapier war überaus "wechselhaft" .... sogar dann, wenn man verschiedene Papiergrößen mit den selben GRUNDZAHLEN verwendet hat. Oft waren verschiedene Größen noch nichteinmal mit den selben Grundzahlen zu bekommen, so dass man, wenn man von 13x18 auf 18x24 Papier wechselte, soeiso neu "anfiltern" musste.

Sowohl die Nagativ-Scanner, wie auch Deine REPRO-Methode arbeiten NUR mit einem einfachen Kamera-WB-abgleich, der den Job absolut nicht machen kann!

Dennoch liegt mein Mittelformat-Scanner näher an einem brauchbaren Ergebnis, als mein KB-Scanner, der schlicht nix taugt ... ein anderer ist unterwegs.

Ich habe diesen "Renkforce" 5MP Scanner und der taugt einfach nix .... für 37,-€ kann ich das allerdings verschmerzen ... für Negative geht's noch, DIAS kann er gar nicht.

نتيجة بحث Google عن الصور حول https://asset.conrad.com/media10/isa/160267/c1/-/de/1507246_AB_01_FB/renkforce-ds100-5m-diascanner-negativscanner-5-mio-pixel-digitalisierung-ohne-pc-display-speicherkarten-steckplatz.jpg?x=520&y=520

Ich bin aber sehr sicher, dass ein guter Negtiv-DIA-Scanner für KB nicht viel kosten muss!

Gucken wir mal hier:


Ich sehe ganz deutlich, dass der preisgünstigste Scanner hier das beste Ergebnis abliefert! Unschwer IMHO auch erkennbar, dass Megapixel beim Digitalisieren von KB-Vorlagen gar nix bringen ... insbesondere bei Farbnegativ und DIA-Vorlagen. Das gibt nicht mehr als 5MP her .... was ich immer schon vertreten habe.
Ich finde die Seite leider jetzt so schnell nicht wieder .... aber ich hatte Vergleiche zwischen sündhaft teuren PROFI Scannern und günstigen Consumer Geräten gefunden ... mit für mich nur marginalen Unterschieden .... lohnt sich imho nicht.

Zu Deinen Colour Ergebnissen ..... wie gesagt .... auch meine Scanner können die Eigenheiten eines Farbfilmes nicht über einen simpelen WB-erfassen bzw. kompensieren.

Kurz: auch Deine Farben sind IMHO stark "verdreht".:giggle:

Ich hoffe ich darf mal Deine Bilder abgleichen, wie ich das "sehe"?

Vorher:

Anhang 153425 betrachten
Nachher:

Anhang 153426 betrachten

Vorher:

Anhang 153427 betrachten

Nachher:

Anhang 153428 betrachten

Was ich hier gemacht habe ist mit einem einfachen WB nicht möglich. Ich habe selektiv die Farben für
HIGHLIGHTS MIDRANGE und LOWLIGHTS separat jistieren müssen. Das dauert einige Minuten und erfordert eine starke EBV-Software.
Wenn man das für jedes Einzelbild separat machen müsste, würde man verrückt. Ich mach' sowas mit
Affinity Photo für ein repräsentatives Einzelbild und nehme ein sog. MACRO auf .... Photoshop kann das natürlich auch.

Mit einer Stapelverarbewitung (Batch-Processing) kann ich dann diese "Filterung" für alle Aufnahmen eines Filmes anwenden.

Tja .... Hybrid-Photographie (Photochemie + Digitalisierung) ist alles andere als "mal eben so".
Interessant 'isses ... und sehr wohl möglich 'isses auch.

Grüße und weiterforschen .....:giggle:

Klaus
.... hi, danke für den Video-Link, ich habe ja bewusst nichts angepasst ( Weißabgleich usw.), um Dir eine genaue Beurteilung zu ermöglichen, Darktable hat solche selektive Anpassungen ebenfalls, übrigens Deine Farbbearbeitung an meinen Bildern gefällt mir gut. Recht hast Du, wenn man mehr Qualität in der Fotografie erreichen will, gehört einfach mehr hineinkniehen und Fachwissen dazu! Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß mit der analogen Fotoarbeit ..... vg :)
 
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Danke Danke ... ich hab' Spaß daran und werd's behalten.:giggle:

Sooo ... und jetzt noch mal ganz kurz (denn es ist ein eigenes Thema!) zum Vergleich unserer beiden Digitalisierungsmethoden .....

Wie oben gesagt ... ich kriege mit meinen bescheidenen Mitteln mit der Repro Methode (Durchlichtquelle mein Schmaaatfön) einfach keine Farben aus Negativen hin.

Ich denke aber, wir können mal die Auflösung SW einigermaßen vergleichen:

Repro Abtastung mit SIGMA 50mm EX MACRO an SONY A7r (42MP) vs. REFLEKTA X120 Scanner Abtastung.

REPRO:

Bild - 2.jpg

REPRO-CROP:

Bild - 1.jpg

Reflecta X120 Scanner:

Bild - 3.jpg

Scanner CROP:

Bild - 4.jpg

Also ich finde, dass die 42MP der Sony selbst aus diesen riesigen 6x9 Negativen nicht mehr herausholen als der 14MP Scanner das kann. Mir gefällt die relative "Knackigkeit" des Reflecta Scanners hier sogar noch einen Tacken besser.
Selbst wenn ich mit einer besseren Lichtquelle reproduzieren würde, um die Farben hinzubekommen, wäre mir das umständliche Ablichten der Negative doch irgendwie zu viel Aufwand.

Wir sehen aber, dass beide Methoden zu wirklich ordentlichen Ergebnissen führen und dass die Kohle für den Mittelformat Scanner wirklich gut angelegt ist.
Das Gerät taugt außerordentlich und ich hoffe, dass ich für KB auch etwas ähnlich ordentliches bekommen werde.

Grüße und viel analogen Spaß

Klaus
 
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Danke Danke ... ich hab' Spaß daran und werd's behalten.:giggle:

Sooo ... und jetzt noch mal ganz kurz (denn es ist ein eigenes Thema!) zum Vergleich unserer beiden Digitalisierungsmethoden .....

Wie oben gesagt ... ich kriege mit meinen bescheidenen Mitteln mit der Repro Methode (Durchlichtquelle mein Schmaaatfön) einfach keine Farben aus Negativen hin.

Ich denke aber, wir können mal die Auflösung SW einigermaßen vergleichen:

Repro Abtastung mit SIGMA 50mm EX MACRO an SONY A7r (42MP) vs. REFLEKTA X120 Scanner Abtastung.

REPRO:

Anhang 153435 betrachten

REPRO-CROP:

Anhang 153436 betrachten

Reflecta X120 Scanner:

Anhang 153438 betrachten

Scanner CROP:

Anhang 153440 betrachten

Also ich finde, dass die 42MP der Sony selbst aus diesen riesigen 6x9 Negativen nicht mehr herausholen als der 14MP Scanner das kann. Mir gefällt die relative "Knackigkeit" des Reflecta Scanners hier sogar noch einen Tacken besser.
Selbst wenn ich mit einer besseren Lichtquelle reproduzieren würde, um die Farben hinzubekommen, wäre mir das umständliche Ablichten der Negative doch irgendwie zu viel Aufwand.

Wir sehen aber, dass beide Methoden zu wirklich ordentlichen Ergebnissen führen und dass die Kohle für den Mittelformat Scanner wirklich gut angelegt ist.
Das Gerät taugt außerordentlich und ich hoffe, dass ich für KB auch etwas ähnlich ordentliches bekommen werde.

Grüße und viel analogen Spaß

Klaus
.... bei diesem Vergleich ist der Reflecta Scanner zugegebenermaßen besser, wobei ich sagen muss, das meine selbstgebaute Box besser ist als bei mir das Tablet, Dein Vergleich gefällt mir (y). vg :)
 
Klaus-R

Klaus-R

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.... für Kleinbild habe ich jetzt einen Rollei Scanner bestellt .... soll am Dienstag ankommen.
Der Renkforce macht den Job leider wirklich schlecht .... ich werde dann berichten.

Grüße

Klaus
 
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Und noch mal eine Frage ..... (ist für mich eh zu spät ....:cry:)

Wie sehen Deine jahrzehnte alten Kodachrome Dias denn inzwischen auf dem Lichtpult aus? Die sollen ja besonders langlebig sein?!
Ich habe damals auf AGFAChrome gesetzt ... mir gefielen die Farben damals besser .... inzwischen leider nicht mehr.
Die Dias sind leider stark ausgedünnt (verblichen) und leider auch ins Grüngelbliche verschoben.
Es wird dringend Zeit, sie zu digitalisieren, solange sie noch genug Zeichnung haben, dass man Gradation und Farbe noch angleichen kann.
Auf der Leinwand kann man die nicht mehr genießen .... wie gesagt.

Hier steht auch .....

Agfa Agfachrome – Wikipedia

..... dass sich der Kodachrome als deutlich zeitfester erwiesen habe .....

Bei den Diafilmen kam der E6 Standardprozess leider erst sehr spät ... und der war ja auch Kleinlabor-tauglich.
Der Kodachrome wurde 2009 eingestellt, weil das letzte Labor, das die hochkomplizierte K-14 Umkehr-Entwicklung noch angeboten hatte, den Dienst einstellte.

Grüße

Klaus
 
Kangal1966

Kangal1966

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Auf die Gefahr, dass ich gleich gesteinigt werde :cool: aber schaut ihr die alten Bilder überhaupt jemals an ?? über die vielen Jahre müßt ihr ja unzählige Bilder haben........:unsure::unsure:
 
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Gast11156

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Und noch mal eine Frage ..... (ist für mich eh zu spät ....:cry:)

Wie sehen Deine jahrzehnte alten Kodachrome Dias denn inzwischen auf dem Lichtpult aus? Die sollen ja besonders langlebig sein?!
Ich habe damals auf AGFAChrome gesetzt ... mir gefielen die Farben damals besser .... inzwischen leider nicht mehr.
Die Dias sind leider stark ausgedünnt (verblichen) und leider auch ins Grüngelbliche verschoben.
Es wird dringend Zeit, sie zu digitalisieren, solange sie noch genug Zeichnung haben, dass man Gradation und Farbe noch angleichen kann.
Auf der Leinwand kann man die nicht mehr genießen .... wie gesagt.

Hier steht auch .....

Agfa Agfachrome – Wikipedia

..... dass sich der Kodachrome als deutlich zeitfester erwiesen habe .....

Bei den Diafilmen kam der E6 Standardprozess leider erst sehr spät ... und der war ja auch Kleinlabor-tauglich.
Der Kodachrome wurde 2009 eingestellt, weil das letzte Labor, das die hochkomplizierte K-14 Umkehr-Entwicklung noch angeboten hatte, den Dienst einstellte.

Grüße

Klaus
Hi, habe ich nicht gewusst, dass der Kodachrome dem K-14 Prozess unterlegen war - ich habe noch lange nicht alle Dias gesichtet aber die die ich bis jetzt gesehenen habe sehen noch gut aus, für 33 Jahre nicht schlecht! Doch wie Du sagst, muss ich die Dias auch schnellst möglich digitalisieren, ich habe ja auch so einen Filmscaner (DigitNow von Amazon), nach dem Du die Vorteile von Filmscaner so anpreist, habe ich auch ein paar Dias durchgezogen.... aber das geht wirklich gar nicht, obwohl das ein 10 MP Scanner ist, ich habe ihn gleich wieder weggepackt :rolleyes:. vg :)
 
Klaus-R

Klaus-R

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Auf die Gefahr, dass ich gleich gesteinigt werde :cool: aber schaut ihr die alten Bilder überhaupt jemals an ?? über die vielen Jahre müßt ihr ja unzählige Bilder haben........:unsure::unsure:
Du wirst nicht gesteinigt .... aber es ist ganz anders!

Viele meiner Aufnahmen entstanden in Zeiten extremer persönlicher Belastungen!! Du bist ja selber ein Babyboomer und weißt, dass es diese Generation nicht besonders leicht hatte, hat und haben wird.

Ich stelle gerade fest, dass ich unzählige Aufnahmen habe (insbesondere DIAS), die ich nichtmal gerahmt habe ... ergo niemals wirklich gesehen habe, weil Ausbildung, Beruf dann Studium, dann Hausbau usw. einfach keine Zeit dafür gelassen haben.
Es ist schon wirklich spannend, die alten Zeiten jetzt mal auf einem Computer Bildschirm zu erleben, an den zum Zeitpunkt der Aufnahmen nicht einmal zu denken war.
Geht sogar noch weiter .... beim Kramen in den alten Kisten sind mir Negative in die Hände gefallen, die noch aus den 1950er und 60er Jahren sind ... Familienerbe sozusagen ... auch sehr interessant sowas.
Erfreulicherweise sind Farb-negativ- und besonders die alten SW-negativ-Aufnahmen sehr viel zeitfester, als die DIA-Formate, auf die ich zeitweilig gesetzt hatte, als die Zeit zum Ausbelichten von Negativen im eigenen Labor einfach nicht mehr zur Verfügung stand. 1999 war dann der Punkt, wo ich mit totaler Faszination DIGITAL weiterging.

Diese Knipse hat damals ein kleines Vermögen gekostet:

OLYMPUS | News Release: CAMEDIA C-1400L , C-1000L and P-300 Digital Color Printer

Und solche Aufnahmen gingen damit (mit der Oly 1400L ... eine TOP-Consumer Kamera damals) .... wie gesagt, vor 20 Jahren:

Bild - 13.jpg

Diese Kamera (gerade mal 1,4Megapixel) hat mich damals dermaßen fasziniert, dass ich satte 20 Jahre lang keinen Film mehr eingelegt habe .... nun ja gerade wieder ......:giggle::giggle::giggle:

UND DA IST NATÜRLICH NIX VERBLICHEN ..... DIGITAL ja eben!

Spätestens die zeitgleiche CANON EOS D30 (NICHT 30D) von 1999 hat alles was Kleinbild war in den Schlagschatten der Photographie gestellt .... mit gerade mal 3,2 Megapixeln ... und NEIN!! Kein Kleinbild-Farbfilm kann sie toppen ... egal was andere erzählen, ich weiß, dass es vor 20 Jahren soweit war, dass DIGITAL endgültig besser war!

Hier der uralte DPREVIEW Bericht ...seit 20 Jahren im Netz!

Canon EOS-D30 Review

Leider war die D30 damals völlig außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten .... die oben gezeigte Olympus C1400L hatte schon 2500,-DM gekostet ... das wären heute rund 2.000,-€.

Dennoch hat die alte Silberhalogenid-Photographie wirklich ihren Charme .... wenn man was mit der photographischen Vergangenheit anfangen kann .... sonst sicher nicht!

Hi, habe ich nicht gewusst, dass der Kodachrome dem K-14 Prozess unterlegen war - ich habe noch lange nicht alle Dias gesichtet aber die die ich bis jetzt gesehenen habe sehen noch gut aus, für 33 Jahre nicht schlecht! Doch wie Du sagst, muss ich die Dias auch schnellst möglich digitalisieren, ich habe ja auch so einen Filmscaner (DigitNow von Amazon), nach dem Du die Vorteile von Filmscaner so anpreist, habe ich auch ein paar Dias durchgezogen.... aber das geht wirklich gar nicht, obwohl das ein 10 MP Scanner ist, ich habe ihn gleich wieder weggepackt :rolleyes:. vg :)
Nein! Der Kodachrome und seine K-14 Entwicklung haben sich ja gerade als das Beste ihrer Zeit erwiesen! Ich lag mit AGFA leider falsch!
Da ist nix unterlegen ... eher überlegen! Kein aderer DIA Filmtyp ist nach Jahrzehnten noch so gut in Schuss, wie eben Kodachrome!(y)(y)

Das Heimlabor Problem war ja eben nur, dass K-14 einfach nicht "Do IT Yourself" zu machen war ... die Filme mussten raus zur Entwicklung.

Das spätere E6 Standardverfahren war nicht "besser" aber auch für Selbermacher realisierbar und kann auch heute noch durchgeführt werden. E6 Filme und die passnede Photochemie ist noch zu bekommen.

Grüße und weiterknipsen!

Klaus
 
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