Kodak Ektachrome 100VS

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Martin

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Hallo Zusammen,

letzten Sommer hatte ich mir neben ein paar anderen Filmsorten zum ersten mal den o.g. Diafilm von Kodak zugelegt.
Ich wollte einfach mal in der Praxis testen, ob er mir von der Farbanmutung her besser gefällt als der Fuji Velvia 50 bzw. 100.

Ein eindeutiges Urteil konnte ich mir dabei noch nicht bilden (Velviabilder folgen noch). Ich finde die Farben beider Filme jeweils auf ihre Weise sehr ansprechend.

Gescannt habe ich die Dias mit dem Canoscan 8800F. Dabei habe ich die Canon-Software Scangear verwendet. Silverfast war zwar im Lieferumfang in der Basisversion vorhanden aber ich habe festgestellt, dass ich in Scangear im erweiterten Modus auf einfachere Weise zu ähnlich guten Ergebnissen komme.

Ich habe mir mittlerweile schon für unterschiedlichste Negativ- und Positivfilme Profile in Scangear angelegt. Das klappt wunderbar.

Hier das Making OF vom letzten Sommer:

MakingOF - Z-20 Tokina RMC-M 24 2.8.jpg

Und hier die Ergebnisse:

Kodak EKVS100 2.jpg

Kodak EKVS100 3.jpg

Kodak EKVS100 4.jpg

Kodak EKVS100 5.jpg

Kodak EKVS100 6.jpg

Ende Teil 1
 
23.05.2010
#1

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Guest

Schau mal hier: Kodak Ektachrome 100VS . Dort wird jeder fündig!
Martin

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Teil 2

Kodak EKVS100 7.jpg

Kodak EKVS100.jpg

Achso, es war übrigens auch schon mal wieder "echte" 24mm Weitwinkel nutzen zu können :)

Einen schönen Sonntag

Martin
 
wpau

wpau

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Die Ergebnisse sprechen für sich.
Schon beachtlich was in den Farbfilmen für eine Leistung steckt. Erst in den letzten 3 Jahren ist diese Qualität auch im DSLR Bereich erreicht worden.
Bei den Kompakten mit den kleinen Sensoren ist ein Film vielleicht immer noch die bessere Lösung, eine gute analoge Kamera mit lichtstarkem Objektiv, oder einer gebrauchten Leica M2, die leider zu astronomischen Preisen verkauft werden.
 
Wiedereinsteiger

Wiedereinsteiger

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Hallo Martin,

finde es hochinteressant, mal (wieder) Aufnahmen zu sehen,
die analog entstanden sind. Gefällt mir auch gut, die Farben, die Perspektive... :klatschen::klatschen:

Eine Frage:
Wo ist das?
 
Martin

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Ja, das ist wahr Werner. Die Leica-Preise sind auch im analogen Bereich hoch angesetzt. Aber zum Glück kann man auch mit preiswerterer Ausrüstung zu annehmbaren Ergebnissen kommen.
Letztes Jahr habe ich bei einem Urwald-Urlaub einfach mal wieder bewusst meine digitale Ausrüstung zu hause gelassen und habe die o.g. Pentax und eine Zenith TTL nebst ein paar Optiken mitgenommen.

Irgendwie komme ich von der analogen Technik nicht los. Trotz allen objektiven Vorteilen digitalen Equipments.

@Pitt:

Das sind Ansichten des Neumarkts in Dresden. Auch wenn ich schon lange in Dresden wohne, so kann ich mich immer wieder für dessen Altstadt begeistern.

Ich würde mich freuen, wenn ich hier im Forum auch Eure analogen Ergebnisse ansehen dürfte.
Wenn ihr den Filmtyp noch dazuschreiben könntet, dann wäre das toll. Ich interessiere mich sehr für die farblichen Unterschiede (sw Filme interessieren mich ebenfalls) aber auch für Unterschiede im Kontrastverhalten.
Das soll auf keinen Fall dazu dienen, um Vergleiche anzustellen, die irgendwelchen sterilen Testbedingungen genügen. Dass das nicht funktioniert ist klar.
Dafür sind die eingesetzten Scanner/Verarbeitungsalgorithmen zu unterschiedlich.
Ich würde einfach nur gern sehen was da so möglich ist und mich dran erfreuen :)

Viele Grüße
Martin
 
Martin

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Das sind klasse Aufnahmen! Ich mag den Sensia 100 mit seinen natürlichen Farben und dem toleranten Belichtungsspielraum sehr.

Wenn ich analog unterwegs bin, dann ist auf jeden Fall auch immer ein Sensia 100 dabei.

Hast du die Aufnahmen durch Abfotografieren mittels Diaduplikator digitalisiert?
Wenn ja, dann wäre das auch für mich interessant. Die Qualität ist wirklich gut.

Gruß
Martin
 
Robert

Robert

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...
Hast du die Aufnahmen durch Abfotografieren mittels Diaduplikator digitalisiert?
Wenn ja, dann wäre das auch für mich interessant. Die Qualität ist wirklich gut.

Gruß
Martin
So ähnlich: ich habe sie mit einer Nikon D70 und angesetztem 105 VR Micro Nikkor aus einem Leica Pradovit mit Umrüstsatz abfotografiert!
Auf diese Art und Weise habe ich rund 20.000 Dias in relativ kurzer Zeit digitalisiert ;)
 
Martin

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So ähnlich: ich habe sie mit einer Nikon D70 und angesetztem 105 VR Micro Nikkor aus einem Leica Pradovit mit Umrüstsatz abfotografiert!
Auf diese Art und Weise habe ich rund 20.000 Dias in relativ kurzer Zeit digitalisiert ;)
Also die Ergebnisse sprechen für sich!
Wie genau kann ich mir das vorstellen? Hast du das Objektiv des Pradovit entfernt und dann quasi dein Makroobjektiv in den Schacht gehalten?
 
Robert

Robert

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Also die Ergebnisse sprechen für sich!
Wie genau kann ich mir das vorstellen? Hast du das Objektiv des Pradovit entfernt und dann quasi dein Makroobjektiv in den Schacht gehalten?
Mir gefallen die Ergebnisse auch, vor allem die Arbeitsgeschwindigkeit spricht für sich!

Das Objektiv des Pradovit wird entfernt, ebenso die Vergrößerungslinse. Stattdessen gibt es eine Farbkorrekturscheibe, die in den Projektor eingesetzt wird.
Dann noch das Makroobjektiv (100er Brennweite brauchst Du auf jeden Fall) in Richtung Projektorschacht auf dem Stativ ausrichten und schließlich mit Fernbedienungen für Projektor und Kamera synchron ein Magazin nach dem anderen in geschätzten 2 Minuten durchfotografieren :)
 
Martin

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Das ist eine Variante die ich auch mal ausprobieren werde. Da muss mein Reflecta Diamator 2505 AF IR herhalten.

Klingt ja so, als ob der Umbau reversibel ist.
Kannst du mir noch etwas genaueres zur Farbkorrekturscheibe sagen?
Wo kann man diese bzw. das Ausgangsmaterial dafür beziehen?

Grüße
Martin
 

Eule

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martin, entwickelst und ausbelichtest du farbfilm selbst zu haus?
 

Eule

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hi,

nein ich entwickle auch keine farbfilme selbst. nur s/w.
für die ein, zwei farbfilme pro jahr, ist mir der aufwand zu groß.
zum anderen habe ich auch keine ausrüstung für farbe.
und die farbchemie ist dann doch auch zu teuer, für nur zwei filme. das lohnt nicht.

btw. ein gutes farblabor könnte ich auch an der hand gebrauchen. welches ist es denn in dd?