King Regula IP ..... Kameraportrait

Klaus-R

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Hallo zusammen,

Die Firma King und Bauser begann 1949 in Bad Liebenzell damit, Photoapparate herzustellen. Die Regula IP war die allererste KING, die im Gründungsjahr (eben 1949) in Produktion ging. Das Besondere war und ist ihre Winzigkeit und ihre damalige (wie heutige) Hochwertigkeit.

Die Regula I war eine schicke, moderne und nicht ganz preiswerte Kamera so kurz nach dem Weltkrieg. Fast die gesamte Produktion ging damals in den Export, weil kaum jemand in Deutschland dafür das nötige Kleingeld hatte.

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Die KING kam in einer hübsch gemachten Ledertasche, die in diesem tadellosen Zustand wirklich Seltenheitswert hat.

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Diese Regula ist wirklich aus 1949. Nur in diesem Jahr ist der Filmtransport noch über ein Rändelrad realisiert. Schon 1950 hatte sie dann einen Schnellspannhebel,
wie man ihn von unzähligen späteren Kleinbildkameras ja kennt.

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Die Regula I wurde in zwei Ausführungen angeboten. Die Standard-Version hatte einen PRONTO Zentralverschluss und ein 50mm / f:4,5 Objektiv.
Der Pronto Verschluss ist einfach gehalten und bietet nur drei Verschlusszeiten (1/200s - 1/75s - und 1/25s), ferner B-Belichtung.

Schöner ist natürlich die gehobene Ausstattung mit dem PRONTOR - S Zentralverschluss, der alle Zeiten von 1/300s bis 1s kann, ebenso B-Belichtung.
Dazu bietet der Prontor - S Verschluss auch noch ein "Vorlaufwerk" an (heute Selbstauslöser genannt), das die Kamera bis zu 10s zeitverzögert auslösen kann.
Die gehobene Regula I kommt ferner mit einem Steinheil München 50mm/f:2,8 um die Ecke.

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Typisch für alte Kameras mit Zentralverschluss ist eine heute nicht mehr übliche Verschlusszeitenreihe, wie man gut erkennen kann. Ein Problem macht das nicht wirklich .....😊..... man nehme einfach einen Belichtungsmesser aus dieser Zeit. Mein Gossen aus den 1950ern hat beide Reihen zur Wahl, die modernere also auch.

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Die alte KING ist eine Kleinbildkamera ..... ja und klein 'isse auch!😊 Kleiner als 'ne Leica.
Hochwertig auch das Innenleben! Der Film wird nicht einfach nur über Schienen geführt, sondern über leichtgängig werkelnde Edelstahlrollen transportiert.
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Oben das Filmzählwerk, das manuell genullt werden muss. Der Filmtransport stoppt automatisch für jedes neue Filmfeld und arbeitet sehr genau (will sagen, die Stege zwischen den einzelnen Aufnahmen sind exakt gleich breit und entsprechen der Kleinbild-Norm (das ist beim Scannen sehr wichtig!)

Der Verschluss wird NICHT automatisch beim Filmtransport gespannt, sondern muss separat vorne an der Optik gespannt werden. Ebenso ggfls. das Vorlaufwerk.

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Die Blende wird an einem Schieber stufenlos am Objektiv eingestellt.
Leider hat die kleine Regula keinen Entfernungsmesser! Man muss also die Entfernungen schätzen und dann einstellen. Das kann im Nahbereich bei einem 2,8er Objektiv natürlich nicht klappen, weil man sich unterhalb von 2,5m ganz schnell mal verschätzt. Ich habe deswegen auch für dieses Schätzken einen
Mischbild-Entfernungsmesser erstanden, der aber noch nicht geliefert wurde.
Die Regula hat die mir immer sehr wichtige Doppelbelichtungs-Sperre.
Eine solche Doppelbelichtungssicherung verhindert, dass man auslösen kann, bevor der Film transportiert worden ist.

Damals teuer, heute kaum beachtet. Ich habe 30,-€ für die alte Dame abgegeben. In diesem neuwertigen Zustand ist sie sehr selten ... die 1949er Ausführung
sowieso.

Die spannende Frage .... kann man mit diesem 70 Jahre alten Winzling auch schöne Photos machen?

Gucken wir doch mal:

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Tja .... ist denn so ein 70 Jahre altes Steinheil 50er auch scharf .... für heutige Ansprüche?

Gucken wir doch mal rein:

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Hier der Crop:

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Grüße und schöne Photos

Klaus
 
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30.06.2019
#1

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Schau mal hier: King Regula IP ..... Kameraportrait . Dort wird jeder fündig!
pquattro

pquattro

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Klaus, super Bericht und Fotos!!!! :)

Grüße,
Peter
 
Towy

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Dem kann ich mich nur anschließen. Spannender Bericht und klasse Aufnahmen. Bestimmt hast Du sogar die Farbentwicklung selbst gemacht ...
 
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dj69

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Moin Klaus,
ich schließe mich meinen Vorrednern an :)
Klasse Bericht, tolle Fotos und eine wirklich interessante Kamera!
Und ja, das Objektiv ist auch für heutige Ansprüche noch scharf :)
 
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Klaus-R

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Hallo zusammen und danke für Euer Interesse an der photographischen Vergangenheit.

Die Aufnahmen sind vom Samstag ... die Kamera habe ich seit Freitag.😊
Für die Filminteressierten:

FILM:

Der Film ist ein 36er KODAK Gold 200, gekauft bei DM für knapp 3,-€.
Das ist einer der preiswertesten Farb-Negativfilme am Markt. Der "Gold" ist ein Klassiker .... eine Emulsion, die seit den 1970ern nicht verändert wurde. KODAK-typisch zeichnet er sehr warm ... in den Schatten mir persönlich zu warm, aber das lässt sich digital natürlich problemlos nach persönlichem Geschmack anpassen.

ENTWICKLUNG:

Alle noch erhältlichen Farb-Negativfilme werden nach dem von KODAK (gottseidank!) durchgesetzten C41
Prozess entwickelt.
Früher SEHR teuer und SEHR aufwendig in der Durchführung, ist die C41 Entwicklung inzwischen zum sehr bezahlbaren Kinderspiel geworden, seitdem es neue Chemikalien von COMPARD gibt.
Das genannte DIGIBASE-KIT wird sofort gebrauchsfertig als Arbeitslösung geliefert, kann bei beliebigen Temperaturen ab 20 Grad Celsius verwendet werden UND ist extrem lange haltbar.
Das schwierige Temperieren auf damalige 38-Grad Prozesstemperatur entfällt nun!

Mein Kit ist jetzt 7 Monate lang im Gebrauch!!! Das ist unglaublich! Damals war TETENAL sauteuer und nur wenige Tage lang angesetzt haltbar .... auch die Konzentrate nur wenige Wochen.

COMPARD verspricht eine Ergiebigkeit von 14 Kleinbild oder Rollfilmen .... der Film oben ist schon der 15. und der Entwickler hat nach nun 7 Monaten (im Keller gelagert) immer noch keine Ermüdungserscheinungen.

Wer sich für die "neue" C41 Entwicklung im Detail interessiert .... HIER gibt's mehr:

C41 Farbfilme zu Hause selber entwickeln ... ganz einfach!

FILMENTWICKLUNG OHNE DUNKELKAMMER UND OHNE WECHSELSACK:

Auch die Bilder oben habe ich in meiner AGFA-RONDINAX 35U😊 Tageslicht-Entwicklungsdose entwickelt
Dazu mehr HIER:

Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks .....

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
Towy

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Klaus, da hast Du mich direkt angesteckt. Schau mal:

s-l1600-2.jpg

1, 2, meins ...

Da Du sagtest "selten", dachte ich, da schlage ich mal zu. Warte also auf ein kleines Päckchen :) und dann brauch ich wohl noch ein paar Tipps von Dir, wenn das Teil nicht nur in der Vitrine stehen, sondern auch Bilder machen soll. :)
 
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nordhamburger

nordhamburger

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Moin Klaus,

ich bin nach unserem Norwegen-Urlaub , bis Nordkap, auch wieder ansprechbar und freue mich,
dass du wieder ein so tolles Stück Kameratechnik aus vergangenen Tagen vorstellst.
Was es in der jungen Republik alles an wirklich toller Technik gegeben hat, faszniert mich immer
wieder. Danke für die Vorstellung der tollen Regula, weiter viel Spaß mit mechanischer Technik.
 
Towy

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Erstaunlich die Suche nach der Regula I-C ohne Transporthebel bringt irgendwie nichts. Alle angezeigten Kameras haben den Hebel oder eine andere Typenbezeichnung. Vielleicht habe ich ja was besonderes ergattert?

158113

Auf jeden Fall ist es eine der frühen Versionen, da (wie bei Deiner auch) noch kein Logo auf der Kopfplatte steht.
 
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Klaus-R

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WOW! Da hast Du eine mit COMPUR RAPID Verschluss .... das ist eine TOP Ausführung, von der ich nichts wusste.
Der COMPUR RAPID toppt den PRONTOR-S noch mit 1/500s.
LEIDER ist der COMPUR sehr störanfällig! Vorsicht also! Sagt der Verkäufer zu, dass alle Zeiten sauber ablaufen??
Problematisch sind beim COMPUR Verschluss die langen Verschlusszeiten ... die funktionieren oft nicht und ebenfalls das Vorlaufwerk, das oft klemmt.

Also sofort ausprobieren und ggfls. reklamieren. Reparatur ist bei Spezialisten möglich, aber teurer, als die Kamera.
Die Kamera sieht top aus! Ist die Tasche auch dabei?

Ich halte Dir die Daumen, dass diese seltene 1949er ebenfalls funktioniert!
Interessant auch, dass bei dieser eine Seriennummer eingraviert ist .... fehlt bei meiner

Glückwunsch!

Ist ja erstaunlich, dass es mir gelungen ist hier jemanden mit dem alten Zeugs "anzufixen"😊

Du kannst sicher sein, dass Du mit dem Schmuckstück oft angesprochen wirst .... ist mir jedenfalls in Düsseldorf passiert. Da hast Du auf jeden Fall was sehr besonderes!👍

Grüße und viel Spaß mit der alten KING Regula

Klaus
 
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Towy

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Oh cool. Wenn das Teil da ist, komme ich auf Dich zu. Tasche ist wohl nicht dabei. Wie prüft man denn, ob die Zeiten korrekt ablaufen? Muss mir ja noch ansehen, wie man die Kamera bedient.

Verkäufer ist ein Fotohaus in Solingen. Da hoffe ich mal, es stimmt, wenn die sagen technisch ok.
 
Klaus-R

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Wie prüft man denn, ob die Zeiten korrekt ablaufen? (...)
Verschluss auslösen und hören, ob die Mechanik gleichmäßig und vor allem ohne stehenzubleiben durchläuft. Bei einem Defekt, öffnet der Verschluss zwar, bleibt aber, (ohne nach der eingestellten Zeit zu schließen) dann offen stehen.

"Technisch o.k." heißt klar, dass auch der Verschluss tadellos arbeitet. Ein Fachhändler sollte das auch beurteilen können .... auch wenn ich da schon anderes erlebt habe. Bei einem gewerblichen Angebot besteht ja gar kein Risiko für Dich. 😊

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
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Klaus-R

Klaus-R

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Entfernungsmesser:

Noch ein Tipp ..... nicht nur für diese frühe Nachkriegskamera (mit Vorkriegstechnik) also für
praktisch alle Modelle ohne Entfernungsmesser.

Es gab damals (bzw. gibt 😊) sog. entkoppelte Entfernungsmesser, die man einfach auf den Blitzschuh der Kameras aufsteckte. Der nächste Entwicklungsschritt war dann, dass man ab Mitte der 1950er Jahre dazu überging, diese sog. entkoppelten Mischbild-Entfernungsmesser auch gleich in die Kameras mit einzubauen.

Anschließend kamen dann die zahlreichen sog. Messsucherkameras, die gekoppelte Entfernungsmesser dergestalt integrierten, dass Entfernungsmessung und -einstellung gleichzeitig vorgenommen werden konnten.

Entkoppelt geht das so, dass man mit dem Mischbild-messer die Entfernung ermittelt, von einer Skale abliest und dann das Messergebnis am Fokusstellring der Kamera einstellt, es also auf die Kamera überträgt.

Meine Erfahrungen diesbezüglich sind so, dass man Entfernungen im Nahbereich unter 3m nicht mehr wirklich genau genug "schätzen" kann. Mit 'ner 6x9 Faltkamera hat man aufgrund ihrer kaum vorhandenen Tiefenschärfe überhaupt keine Chance, den Fokus zu setzen .... man braucht einen Entfernungsmesser!

Eben einen solchen Aufsteck-Entfernungsmesser gab es von Voigtländer direkt zu Beginn der Nachkriegsproduktion (also ebenfalls ab Ende der 1940er).
Natürlich funktioniert der mit allen anderen Kameras aus der Zeit nicht weniger gut.

Ich habe inzwischen zwei davon .... einen, der Museumszustand hat (sehr teuer und bleibt bei meiner Bessa 1) Der gleiche ist heute nochmal hier angekommen .... mit starker Patina, optisch und technisch aber einwandfrei und sehr günstig erstanden:

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Ein Mischbild Entfernungsmesser funktioniert so, dass man sich den zu fokussierenden Punkt im Messsucher anschaut und durch Drehen des Rändelrädchens zwei horizontal sich verschiebende
Bilder zur Deckung bringt. Liegen beide Mischbilder (nur im anzufokussierenden Punkt) exakt übereinander, dann kann man die Entfernung zu diesem Punkt am Rädchen ablesen.😊

Zuvor muss der Messsucher allerdings manuell einmal auf unendlich kalibriert werden .... dazu dient
das kleine Stellrädchen in der Mitte (roter Kringel). So ist ganz genaues Fokussieren mit praktisch jeder antiken Kamera möglich und dringend notwendig, wenn man damit zum Beispiel auch mal ein Portrait machen möchte.
Ferner ist im Nahbereich darauf zu achten, dass bei weniger als 1,4m Aufnahmeabstand, der Parallaxefehler der Sucherkamera eine merkliche Rolle spielt! Die Kamera muss dann etwas nach oben gekippt werden (Querformat) bzw. etwas nach links gekippt werden (Linksgedrehtes Hochformat) oder nach rechts gedreht werden (rechtsgedrehtes Hochformat).
(Die meisten Photographen drehen die Kamera nach links, so dass der rechte Arm beim Hochformat oben ist.)

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Schön auch, wenn die (oft verschwundene) formschöne Ledertasche von Voigtländer noch mitgeliefert werden kann:

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Hoffe, dass das alte Zeugs von Interesse ist?!😊

Es ist möglich mit dem alten Zeugs wirklich hochwertige und einwandfreie Aufnahmen in den Kasten zu bringen, aber es ist überhaupt nicht einfach! Man muss sich sehr dafür interessieren und auch ein bischen üben, bis man die extrem umständliche Bedienung solcher Feinmechanik- und Optikwunder in den Fingern hat. Auch wenn man's dann 'drauf hat, muss man sich sehr konzentrieren und alle Einstellungen immer wieder überprüfen!!! Schnell hat sich mal die Verschlusszeit beim Einpacken der Kamera verstellt und man hat ja nunmal keine Bildnachschau!! Man merkt's erst, wenn dann der fehlbelichtete Streifen am Haken zum Trocknen hängt ...😭

Sinn macht's keinen, aber extrem viel Spaß, mit so einer Ausnahmekamera 2019 zu Werke zu gehen .... das kann wirklich nicht mehr jeder ... und viele dieser alten Sachen sind einfach traumhaft schön anzuschaun und anzufassen, wenn man Sinn dafür hat.

Wie man Filme selber verarbeitet habe ich schon beschrieben ... gerne mehr, bei Interesse ... und wie man Filme hochwertig digitalisiert, berichte ich auch gerne .... da ist viel MIST im Netz unterwegs ... gerne, wie ich das mach'....😊

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
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Schöne Haptik kann mich begeistern (welchen Mann auch nicht 😏).
 
Klaus-R

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.... das ist wundervolles Spielzeug mit dem man SOGAR auch schöne Aufnahmen machen kann. 😊

Ich bin ja selber hier im Forum WIEDER angefixt worden, mal nach 20 Jahren wieder in Film zu machen und sozusagen ELEMENTAR zu photographieren .... da kommen ganz alte Gefühle und Erinnerungen wieder hoch ....
Es gibt aber noch ganz andere Streams, die ich zwar nicht nachfühlen kann, aber dennoch begrüße, weil sie die Photo-Retro-Bewegung ebenfalls stärken.....

LOMOGRAPHY!

Ich kann den Hype darum nicht verstehen, weil man /frau für weniger Geld eine wirklich sehr gute Kamera kaufen könnte ..... hier mal für Interessierte, was die neue Film Szene so ausmacht:

Lomografie – Wikipedia

Lomography: Was ist das eigentlich? | Reiseblog BRAVEBIRD








Also .... mir geht das ab! Ich verstehe den Reiz des Unschrfen, des Verwackelten, des Chromatisch Abberetierten und Vignettierten nicht wirklich??! Wie können grottenschlechte Plastikkameras hypen?!
Was ist da "schön" oder "kreativ" 'dran.

Positiv an LOMO finde ich, dass junge Leute (ohne meinen Sinn für Kamera-Nostalgie) mal Zugang zum Einlegen eines Filmes in eine Kamera bekommen.👍

Könnte ja sein, dass auch mal jemand merkt, dass es richtig gute Kameras für weniger Geld gibt, als 'ne DIANA oder 'ne HOLGA oder andere LOMOs!

Hauptsache, es werden mal wieder zwei drei Filme verkauft, damit Film nicht stirbt! Wäre schade, fände ich!

Grüße

Klaus
 
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Towy

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Jo. Diese Plastik-Sch....e bringt halt gutes Geld. Super Marketing. Andererseits ein gutes Foto muss nicht scharf und auch nicht technisch perfekt sein. Trotzdem gibt es Fotos, die obwohl sie unscharf, verwackelt, fehlbelichtet und sonst wie mangelhaft sind, einfach faszinieren und berühren.

Der Haken - nicht jedes unscharfe, verwackelte, fehlbelichtete etc. mangelhafte Foto wird dadurch zur Kunst und erzielt auch nicht die oben beschriebene Wirkung. Die Lomos haben es großteils verstanden genau diesen Eindruck ihrer Klientel einzureden.

Ein wirklich spannendes Thema. .
 
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Klaus-R

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Hmmmm,

die hier diskutierte Kamera z.B. gehört zum weltbesten ihrer Zeit. Ihre Aufnahmen "unperfekt" zu gestalten, ist ja ein Leichtes .... nur umgekehrt erscheint es mir unmöglich, aus 'ner "DIANA" oder 'ner "HOLGA" in meinem Sinne ordentliche Aufnahmen rauszuholen. 😊

Aber ja .... Hauptsache es macht Spaß ....😊

FILM geht jedenfalls auch ohne LOMO! 👍

Grüße

Klaus
 
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Der Bü...

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Wow, dass die Kameras 1949 bereits "IP"-tauglich waren, wusste ich nicht.
Hat die wenigstens W-LAN?
 
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Das mit dem WLAN probiere ich morgen gleich mal in der Regionalbahn aus! Die neuen RRX Züge bieten jetzt kostenloses WLAN. Wenn ich die REGULA verbunden kriege, melde ich mich nochmal! 😊

Grüße

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