crazy
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Hallo zusammen,
weil Bastian grade in diversen Themen zeigt, was mit High-ISO und den Nikons so alles geht habe ich mich daran erinnert, dass mal irgendwer sowas bei Kerzenlicht sehen wollte (ich glaube, das war Klaus, bin mir aber nicht mehr sicher).
Nun denn: Nikon D3 bei ISO 12.800 und Kerzenlicht.

Was sagt mir das? Allerfeinste Strukturen sind bei einer solchen ISO-Einstellung nicht mehr wirklich gut zu erkennen (die Streulichtblende ist aus Metall und hat innen eine superfeine Riffelung, die in diesem Bild einfach nur untergeht z.B. - auch die Holzstruktur ist nicht mehr das, was sie eigentlich war...). Je unschärfer die Bildbereiche, desto heftiger fällt das Rauschen auf.
Andererseits: man kann doch noch recht gut erkennen, was ich da fotografiert habe
Das Bild zeigt etwa 70% des ursprünglich aufgenommen Bildes (den Rest hab' ich abgeschnitten, weil er sowieso nur tiefschwarz war), wurde aus dem RAW in RawTherapee entwickelt ohne irgendeinen Regler angefasst zu haben. Keine Rauschunterdrückung, keine Kurvenkorrektur. Nach dem Verkleinern in GIMP mit der Einstellung "10" nachgeschärft, um die Verkleinerung zu kompensieren. Was mir noch auffiel: kein einziger Bildbereich ist ausgerissen, alles noch innerhalb des Dynamikumfanges. Na also: Geht doch!
Ansonsten: ich hab' mal mit dem 85/1,8 AF-D in genau dieser Situation rumgepröbelt: Der Autofokus hat bei der oben gezeigten Situation SOFORT gegriffen - egal, auf welches Feld und welchen (beleuchteten) Bildbereich ich gezielt habe
Meine Erfahrung bisher ist jedenfalls, dass ich mir bis ISO 6.400 bei dieser Kamera keine allzu großen Gedanken machen muss, ob das Ergebnis noch was wird oder nicht. Ehe jetzt noch einer fragt: Und wozu braucht man das - wer schonmal sich auch noch bewegende Tiere bei Sturzbachregen aufnehmen wollte, weiß es....
Gruß, Karsten
weil Bastian grade in diversen Themen zeigt, was mit High-ISO und den Nikons so alles geht habe ich mich daran erinnert, dass mal irgendwer sowas bei Kerzenlicht sehen wollte (ich glaube, das war Klaus, bin mir aber nicht mehr sicher).
Nun denn: Nikon D3 bei ISO 12.800 und Kerzenlicht.

Was sagt mir das? Allerfeinste Strukturen sind bei einer solchen ISO-Einstellung nicht mehr wirklich gut zu erkennen (die Streulichtblende ist aus Metall und hat innen eine superfeine Riffelung, die in diesem Bild einfach nur untergeht z.B. - auch die Holzstruktur ist nicht mehr das, was sie eigentlich war...). Je unschärfer die Bildbereiche, desto heftiger fällt das Rauschen auf.
Andererseits: man kann doch noch recht gut erkennen, was ich da fotografiert habe
Das Bild zeigt etwa 70% des ursprünglich aufgenommen Bildes (den Rest hab' ich abgeschnitten, weil er sowieso nur tiefschwarz war), wurde aus dem RAW in RawTherapee entwickelt ohne irgendeinen Regler angefasst zu haben. Keine Rauschunterdrückung, keine Kurvenkorrektur. Nach dem Verkleinern in GIMP mit der Einstellung "10" nachgeschärft, um die Verkleinerung zu kompensieren. Was mir noch auffiel: kein einziger Bildbereich ist ausgerissen, alles noch innerhalb des Dynamikumfanges. Na also: Geht doch!
Ansonsten: ich hab' mal mit dem 85/1,8 AF-D in genau dieser Situation rumgepröbelt: Der Autofokus hat bei der oben gezeigten Situation SOFORT gegriffen - egal, auf welches Feld und welchen (beleuchteten) Bildbereich ich gezielt habe
Meine Erfahrung bisher ist jedenfalls, dass ich mir bis ISO 6.400 bei dieser Kamera keine allzu großen Gedanken machen muss, ob das Ergebnis noch was wird oder nicht. Ehe jetzt noch einer fragt: Und wozu braucht man das - wer schonmal sich auch noch bewegende Tiere bei Sturzbachregen aufnehmen wollte, weiß es....
Gruß, Karsten