Kameraempfehlung

Krolpot

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Hallo zusammen,

ich denke über eine neue Kamera nach und hätte gerne einen Rat. Ich hätte gerne eine handliche Kamera, die dennoch einige Möglichkeiten bietet. Eine DSLR ist mir etwas zu umständlich, da ich da viel Ausrüstung brauche, die ich auch rumschleppen muss. Eine Bridge käme infrage, aber auch ein Smartphone mit wirklich guter Kamera. Ich möchte auf jeden Fall Zeit und Blende einstellen können, manueller und automatischer Zoom wäre auch schön. Das sind eher sehr geringe Anforderungen. Alle möglichen Automatiken brauche ich nicht. Das Objektiv sollte wirklich gut sein und eine gute Schärfe liefern.
Mehr fällt mir gerade nicht ein. Die Preisobergrenze lege ich fest, wenn ich weiß, was ich dafür bekomme. Sicher habt ihr Empfehlungen für mich. Danke. :)
 
25.12.2019
#1

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Guest

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Harald

Harald

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Hallo,
eine grundsätzliche Frage: Welche Brennweite? Smartphone und Bridge stellen ja fast Gegenpole dar, Festbrennweite gegenüber großem Brennweitenbereich.

Welche Kamera hast du jetzt und was würdest du gerne verbessern?

Ich kenne die Möglichkeiten der Top-Smartphones jetzt nicht, allerdings wird da schon allein von der Sensorgröße her eine menuelle Blendeneinstellung nicht viel Auswirkung haben. Hintergrundunschärfe wird da eher über Software geregelt.
 

Krolpot

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Hallo Harald,
du hast natürlich vollkommen recht. Die Brennweite hatte ich vergessen. Meine aktuelle Kamera ist eine Lumix DMC-FZ28. Da ich gerne variable Brennweite hätte, wäre wahrscheinlich die Bridge die bessere Wahl. Eigentlich kann die Kamera, was ich will, nur die Auflösung mit 10 Megapixel könnte noch etwas besser sein, um bei manchen Details noch mehr Schärfe zu bekommen. Sollte ich von JPG auf RAW umstellen?
 
Elvira B.

Elvira B.

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Wie wärs denn mit ner Lumix FZ 82, mit der kannst du machen, was du so angegeben hats und sie hat 1.200mm Brennweite wobei ich ja gestehen muß, mir ist das noch immer zu wenig an Brennweite, aber die is halt auch handlich, ich hab die auch und auch ihre Vorgängerin die FZ 72.

Am liebsten ist mir allerdings die Nikon Coolpix P 900 😉 die ist dann leider nich mehr ganz so handlich.
 
dj69

dj69

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Also so eine Panasonic Bridge ist ein ganz schönes Trumm.
Die genannte Nikon ist noch größer und fast größer als eine DSLR mit angesetztem Standard-Zoom
Und ich gebe zu Bedenken, ein solch enormer Zoombereich ist IMMER mit Kompromissen hinsichtlich der Auflösung und Schärfe behaftet. Zumal ist der Sensor relativ klein, was bei höheren ISO Werten sehr schnell zu argem Rauschen führt.
Ich persönlich würde hier eine gebrauchte MfT-Systemkamera von Olympus oder Panasonic, oder eine ebenfalls gebrauchte Fujifilm X-T1 oder X-T10 mit dem jeweiligen Kitzoom den Vorzug geben.
Dir Bildqualität ist einfach besser und mann kann sich die doch sehr kompakten Objektive dann nach seinem Gusto zusammenstellen.
 
Nachzügler

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Hallo zusammen,

ich denke über eine neue Kamera nach und hätte gerne einen Rat. Ich hätte gerne eine handliche Kamera, die dennoch einige Möglichkeiten bietet. Eine DSLR ist mir etwas zu umständlich, da ich da viel Ausrüstung brauche, die ich auch rumschleppen muss. Eine Bridge käme infrage, aber auch ein Smartphone mit wirklich guter Kamera. Ich möchte auf jeden Fall Zeit und Blende einstellen können, manueller und automatischer Zoom wäre auch schön. Das sind eher sehr geringe Anforderungen. Alle möglichen Automatiken brauche ich nicht. Das Objektiv sollte wirklich gut sein und eine gute Schärfe liefern.
Mehr fällt mir gerade nicht ein. Die Preisobergrenze lege ich fest, wenn ich weiß, was ich dafür bekomme. Sicher habt ihr Empfehlungen für mich. Danke. :)
Warum bleibst Du nicht , wie der sprichwörtliche Schuster , bei Deinen Leisten und schaust Dich wenn's denn unbedingt mehr Pixel sein müssen , nach ner gebrauchten FZ-1000 oder gar 2000 um ? Klasse Leicaoptik und viel Brennweitenspielraum.
Ich hab als Bridge unter anderem "nur" die FZ 50 mit 10 Mega und das Teil macht gestochen scharfe Fotos.
Mein eingestelltes "vernetzt" hab ich mit der FZ 50 gemacht.
panasierende Grüße-OTTI
 
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Elvira B.

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Naja, ich liebe meine FZ 1000, die macht super Bilder, aber von viel Brennweitenspielraum, kann man bei 400mm Brennweite nun wirklich nich reden 😉
 
LuckyJan

LuckyJan

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Hallo Krolpot. Meine Tochter hat gestern die Pana FZ2000 bekommen , heute haben wir sie ein bischen getestet , sie macht erstaunlich gute Bilder , ist zwar nicht ganz klein ,daher aber vergleichsmäsig leicht. Zoombereich , auf KB umgerechnet , ist 24 - 480 mm und für sie ( und für mich auch 😉👍👍 )völlig ausreichend. Ich kann diese Kamera wärmstens empfehlen👍👍

LG
Jan
 

Krolpot

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Ich danke euch für eure Antworten. Wenn ich das richtig sehe, muss ich für eine deutliche Verbesserung ziemlich tief in die Tasche greifen. Ich werde mir das mal unters Kopfkissen legen und mir eure Vorschläge anschauen. Aber vielleicht bleibe ich auch, wie Nachzügler gesagt hat, bei meinem Leisten. Danke, ihr habt mir sehr geholfen. :)
 
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Harald

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Eine deutliche Verbesserung der Bildqualität geht in ersten Linie über einen größeren Sensor.
Die FZ28 hat so ziemlich die kleinste Sensorgröße, die es gibt. Zwar gibt es hier auch technische Fortschritte seitdem, z.B. rückbelichtete Sensoren und mehr Megapixel, aber die großen Qualitätssprünge gibt das nicht. Für die großen Zoomfaktoren sind diese kleinen Sensoren aber noch nötig, sonst müssten die Objektive und damit die Kameras riesig werden.

Bilder von größeren Sensoren brauchen nicht so stark vergrößert zu werden, das ergibt schon mal eine bessere sichtbare Bildauflösung. Außerdem haben sie - zusammen mit der technischen Weiterentwicklung - einen größeren Dynamikumfang. Heißt, es lassen sich größere Hell-Dunkel-Unterschiede darstellen, ohne dass Lichter ausfressen (=komplett weiß erscheinen) und Tiefen absaufen (=schwarz).

Hier hat auch das RAW-Format Vorteile gegenüber der JPG-Ausgabe, es sind noch mehr Bildinformationen enthalten, die in der EBV sichtbar gemacht werden können. Außerdem kann der Weißabgleich hinterher noch geändert werden. Gerade bei Bildern jetzt in der Weihnachtszeit bei Kunstlicht ganz nützlich. ;)
Das kann auch bei deiner FZ28 was bringen, obwohl die Dynamik bei solch alten Winzsensoren auch im RAW nicht so prall ist. Probiers einfach aus.

Mehr Sensorfläche bedeutet zunächst auch größere Objektive und damit größere Kameras. Es gibt aber auch hier Tricks, das etwas abzumildern, indem man schon in der Kamera Verzeichnungen korrigiert, die durch all zu kompakte Objektive entstehen.

Lange Zeit waren 1/1.7" oder 1/1.8" Sensoren die "großen" Kompaktkamerasensoren. Da gab es Canons G-Reihe, Nikon P7700 oder die Lumix LX. Eine gute Kamera mit einigermaßen großem Brennweitenbereich ist z.B. die Olympus Stylus 1.

Seit einiger Zeit fertigt Sony allerdings den 1"-Sensor mit 20MP, der schnell das Maß der Dinge im Kompaktkamerabereich wurde. Sony brachte auch gleich die RX100 (superkompakt) und die RX10 (28-200mm mit f/2.8 durchgehend) als "Benchmark", die mittlerweile einige Schwestermodelle bekommen haben.

Mit dieser Sensorfläche kommst du schon nah an die "DSLR-Qualität", kannst ernsthaft Bildbearbeitung hinterher machen und auch schon deutliche Ausschnitte erstellen.

Mittlerweile gibt es auch von Canon und Panasonic eine ganze Palette Kameras mit dem Sensor.
Preis-leistungsmäßig top finde ich die Lumix-Modelle TZ101 und FZ1000.

Danach kommt dann der Schritt zur Systemkamera, angefangen mit dem 4/3"-Sensor des "MFT-Systems" über APS-C bis zum Kleinbildformat.
Neben den noch größeren Sensoren bist du dabei halt deutlich vielseitiger, was die Optiken angeht.
 
gewa13

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Moin Krolpot,
ne kleine gebrauchte Panasonic G5 für unter 100 und irgendeine Festbrennweite oder Zoom von Panasonic oder Olympus?
 

Krolpot

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Hallo Harald,

vielen Dank für deine sehr ausführliche Aufklärung über die Bedeutung der Sensorgröße. Du hast dir sehr viel Mühe gemacht. :) Ich muss mir die ganzen Informationen erst einmal ein paar Tage unters Kopfkissen legen und mir ein paar Gedanken machen, was ich will und was mir das wert ist. Die Fotografie ist nur eins von drei Hobbys und eines der beiden anderen ist teurer.
 
Harald

Harald

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Als Nachtrag noch ein kleines Beispiel, warum es sich auch bei Kompaktkameras lohnen kann, RAW-Daten aufzuzeichnen: In der Bearbeitung des RAW ließen sich im Himmel noch Strukturen sichtbar machen (unten), die im JPG endgültig verloren waren. Gerade bei bedecktem Himmel kann dadurch ein Bild gewinnen, wenn die Himmelsflächen nicht ganz weiß sind.
Die Kamera ist eine alte Kompakte mit rel. großem Sensor (Ricoh GX200, Sensorgröße 7,6mm*5,7mm; FZ28: 6,2mm*4,6mm)
R0010234-ak.JPGR0010234-bk.jpg
 
Der Bü...

Der Bü...

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Hej...

als handliche Ersatzkamera habe ich eine Sony RX-100 II. Die hat einen 1"-Sensor, kann RAW aufnehmen und hat WLAN und NFC mit dabei. Die Kamera bekommst du gebraucht für ca. 200,- €
Diese Bilder habe ich damit aufgenommen...

Djerba 2019

Evtl. kannst du dich nach der Sony a6000 umschauen, die bekommt man gebraucht für 350,- € mit dem 16-50 Kit Objektiv.

Am Besten auch mal zu einem Elektromarkt gehen und dort die Kamera wegen Größe und Handling betrachten... Das hat mir geholfen...

Gruß, der Bü...
 
hartin

hartin

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Moinsen,
mein Tip Sony RX100 III nicht zu teuer,lichstark,etwas langsam zu den neueren RX100 Modellen aber immer noch TOP Bildqualität!