Kamera für Immobilienfotos

  • Autor des Themas Dragonate
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Dragonate

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Hallo Forumgemeinde,

ich suche eine Kamera die sich für den Beruf des Immobilienmaklers eignet. Es geht also Hauptsächlich um Außen- und Innenaufnahmen von Häusern.

Mein Budget habe ich mir bei ca. 750 € gesetzt und dieses sollte ein Weitwinkelobjekttiv enthalten.
Ich habe bisher mit einer Sony A 58 gearbeitet (das "A" ist so ein Fisch) und hauptsächlich in der Automatik Funktion gearbeitet. Ich hatte damals noch extra einen Kurs genommen um das beste aus der Kamera rauszuholen mit verschiedenen Einstellungen von Parametern usw. aber die Fotos wurden immer schlechter als im Automatik Modus, welcher durchgehend sehr gute Fotos lieferte.

Will sagen dahin wird auch dieses mal die Reise gehen, ich werde im Automatikmodus oder halbmodus oder was es noch gibt Fotografieren.

Könnt ihr mir hier eine gute Kamera empfehlen die in mein Budget passt? Nach ersten recherchen halte ich die Marken Nikkon, Canon und Sony am besten.
 
26.01.2017
#1

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Steffen1207

Steffen1207

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Ich habe bisher mit einer Sony A 58 gearbeitet (das "A" ist so ein Fisch)
Nix Fisch, Alpha. :p

Moin,

und erstmal herzlich willkommen hier.

Wenn du mit der Alpha 58 gut klargekommen bist, dann behalte sie doch. Arbeite auch gerne im Automatikmodus, wenn du damit am besten zurechtkommst, auch kein Problem.

Was für den angedachten Zweck brauchst, ist ein Ultraweitwinkelzoom, etwa eines, daß bei einer Brennweite von 10mm beginnt. Damit solltest du für deine fotografischen Aufgaben sehr gut aufgestellt sein.
 
Harald

Harald

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Da schließe ich mich an, die Sony A58 kann das so gut wie jede andere Kamera.
Sinnvoll ist hier sogar das Klappdisplay mit dem schnellen "Liveview", mit dem man bei Außenaufnahmen den Kamerastandpunkt etwas erhöhen kann, um stürzende Linien zu vermeiden.

Überhaupt ist mit einem Weitwinkelobjektiv in Verbindung mit Gebäuden die Aufnahmetechnik wichtiger als die Kamera.
Hier gilt es sorgfältig zu fotografieren, um stürzende Linien zu vermeiden.

Sehr kurze Brennweiten stellen Räume auch größer dar, als sie in Wirklichkeit sind.
Für das Exposé mag das zunächst vorteilhaft klingen, kann aber vor Ort dann zu Enttäuschungen führen.
Das will also mit Augenmaß eingesetzt werden.

Ein empfehlenswertes Objektiv für die Sony wäre das Sigma 10-20mm f/3.5, da es relativ lichtstark ist für Innenaufnahmen aus der Hand und relativ wenig verzeichnet.
Jedoch verzeichnen kleine Brennweiten immer etwas, deshalb wäre eine Nachbearbeitung zu empfehlen mit einer Software, die .B. kissenförmige Verzeichnungen (= nach außen gebogene Wände) korrigieren kann.
 

Dragonate

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Also die Sony verbleibt natürlich in dem alten Unternehmen und ich glaube dieses Modell neu kaufen kann ich gar nicht mehr.

Wenn man mal bei Amazon schaut gibt es von allen Marken die meisten Modelle komischerweise nur gebraucht.

Aber freut mich ja schonmal das ihr mir bestätigt, das man gemäß meiner Zwecke so weiter arbeiten kann.

Gibt es da vielleicht von Sony ein Nachfolgermodell welches als neues Kamera gut zu erwerben ist?

Vielen Dank für die Empfehlung des Objekttives. (Sigma 10-20mm f/3.5) Wovon mach ich denn abhängig welche Weite ich zwischen 10 und 20 mm am besten Wähle?

Lichtstark hört sich gut an, für die Innenräume...
 
Steffen1207

Steffen1207

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Ein empfehlenswertes Objektiv für die Sony wäre das Sigma 10-20mm f/3.5, da es relativ lichtstark ist für Innenaufnahmen aus der Hand und relativ wenig verzeichnet.
Jedoch verzeichnen kleine Brennweiten immer etwas, deshalb wäre eine Nachbearbeitung zu empfehlen mit einer Software, die .B. kissenförmige Verzeichnungen (= nach außen gebogene Wände) korrigieren kann.
Prinzipiell ja, aber...

...Das genannte Sigma verzeichnet wirklich kaum. Ich hatte es einst selbst.

...Ich habe bewußt empfohlen, beim Automatikmodus zu bleiben, denn der Fragesteller braucht die Kamera ja für seine Arbeit als Immobilienmakler und ich kann mir vorstellen, daß er in seiner Arbeitszeit noch andere Dinge zu tun hat als Bilder zu bearbeiten. Daher bin ich davon ausgegangen, daß gut brauchbare Bilder direkt aus der Kamera gefragt sind. ;)
 
Steffen1207

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Also die Sony verbleibt natürlich in dem alten Unternehmen und ich glaube dieses Modell neu kaufen kann ich gar nicht mehr.
Im Prinzip kannst du heutzutage jede Kamera kaufen, die Hersteller tun sich in Sachen Bildqualität quasi nichts mehr. Mein Tipp: Geh zu nem Händler und nimm verschiedene Kameras in die Hand. Was dir von der Handhabung her am besten liegt nimmste dann. ;)
 

Dragonate

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Alles klar,

das ist ja mal eine angenehme Vorgehensweise. Aber könntet Ihr mir noch mal etwas bezüglich des Weitwinkelobjekttives erklären, welche Brennweite am besten genommen werden sollte?
 
Steffen1207

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Alles klar,

das ist ja mal eine angenehme Vorgehensweise. Aber könntet Ihr mir noch mal etwas bezüglich des Weitwinkelobjekttives erklären, welche Brennweite am besten genommen werden sollte?
Naja, es geht hier ja um ein Zoomobjektiv, 10-20mm. Das gibt dir die Möglichkeit, die Brennweite in diesem Bereich selbst zu wählen. Wenn der Bildausschnitt, den du im Sucher oder auf dem Display siehst Dir passt, dann passt es.
Oder habe ich die Frage jetzt nicht richtig verstanden ?
 
Janni

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Also zur Brennweite kann ich nur sagen das man bei Immobilienfotos garnicht so weitwinkelig arbeiten sollte,
hatte Harald auch schon richtigerweise angesprochen ;)
Bei solchen Aufnahmen gilt es den natürlichen Blickwinkel zu erhalten, denn bei sehr weitwinkligen Aufnahmen
wirkt der Raum grösser und an den Randern stark verzerrt (z.B. Bilder an der Wand) :eek:

Nachzulesen auch in vielen Fachbüchern zur Architekturfotografie ;)

Wenn unbedingt mit Weitwinkel dann würde da jedenfalls bei ca. 35mm bleiben und nicht weniger Brennweite
nehmen (das Umrechnen mit dem jeweiligen Cropfaktor vorrausgesetzt) :)

Wichtig auch, Kamera geradehalten um stürzende Linien zu vermeiden :daumen:







Gruss
JAN

 
Harald

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35mm sind sicher sinnvoll, wenn man die Sehgewohnheiten nicht austricksen will.
In der Werbung ist mehr Weitwinkel üblich. Man schaue sich nur mal diverse Hotelhomepages an, da wirken auch die kleinsten Zimmer wie Tanzsäle. ;)

Auch wird man z.B. in einem Gäste-WC oder einer kleinen Küche damit nicht weit kommen.
Kleine Brennweiten bieten sich deshalb an, wenn man viel aufs Bild bekommen will/muss.
Für normale Räume sollte man nicht zu weitwinklig gehen.

Feste Regeln gibt es wohl nicht, hier würde ich mehrere Bilder mit verschiedenen Brennweiten machen und hinterher das auswählen, das den stimmigsten Eindruck bietet und trotzdem möglichst viel zeigt.


Das Nachfolgemodell zur A58 ist bei Sony übrigens die A68.
Kannst du dich erinnern, Dragonate, welches Objektiv mit der A58 benutzt wurde?
 

Dragonate

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Also ich sag mal so, ich kenne natürlich auch die gelegentliche Kritik von Kunden das die Räume unterschiedlich auf den Fotos vorab auf sie gewirkt haben.

Witzigerweise aber in beide Richtungen. Kunden sagten mir manchmal Sie hatten sich die Räume kleiner oder auch größer vorgestellt - obwohl ich immer nach dem gleichen gusto Fotografiert habe.

Wir versuchen halt schon mit einem Foto möglichst viel vom Raum raufzukriegen um einen umfassenden Eindruck vermitteln zu können - da wir einen Raum auch nicht aus vier Perspektiven fotografieren möchten bzw. am Ende dadurch dann zu viele Bilder entstehen und die Portale da auch gewisse Grenzen haben.

Ich habe gerade nachgeschaut - ist auch ein Sigma Objektiv:
 

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Harald

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Ok, das war dann eine ähnliche Wahl wie unser Vorschlag.
Es gibt von Sigma das gezeigte 10-20mm mit Blende 4-5.6 und eins mit größerer Blende 3.5 durchgehend.
Letzteres ist optisch besser und verzeichnet - wie Steffen aus erster Hand berichtet hat - auch weniger. Und viel teurer ist es auch nicht, weshalb ich das wählen würde.

Dazu dann eine Kamera nach Wahl, der Hersteller ist dabei ziemlich egal und es kann auch ein Einsteigermodell sein.
Ich persönlich würde eine wählen, die einen tauglichen Liveview hat, damit man vom Bildschirm aus fotografieren kann. Gerade in Räumen kann man damit oft bessere Positionen einnehmen, weiter in die Ecke gehen, usw.

Von daher war die Sony schon eine gute Wahl. Meine Empfehlung wäre deshalb die Sony A68 mit dem genannten Sigma. Die A58 ist wohl in den Läden kaum noch anzutreffen, sonst wäre die mit Blick auf das genannte Budget noch besser gewesen.
 
Steffen1207

Steffen1207

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Dazu dann eine Kamera nach Wahl, der Hersteller ist dabei ziemlich egal und es kann auch ein Einsteigermodell sein.
Ich persönlich würde eine wählen, die einen tauglichen Liveview hat...
Von wegen Kameraempfehlung: Meine "bessere Hälfte" hat seit Kurzem ne Canon 700D. Die hat natürlich Liveview, dazu ein Schwenkdisplay mit Touch-Bedienung. Heißt, man tippt mit dem Finger auf die Stelle auf dem Display, wo der Fokus hinsoll, die Kamera stellt auf diesen Punkt scharf und löst dann automatisch aus. Eine sehr nützliche Erfindung ist das, wenn mich jemand fragt. :daumen:
 

Dragonate

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Vielen Dank für eure Antworten.

Ich denke ich werde mich für die Sony Alpha 68 mit dem von euch vorgeschlagenen Sigma Objektiv entscheiden.

Die von Steffen erwähnte Canon habe ich mir auch noch angeschaut - da Sie ja im gleichen Preissegment anzutreffen ist. Diese hat wohl mehr Bedienkomfort und ein besseres Display für Live-View usw.

In den Tests schneidet die Sony aber wiederum mit besserer Bildqualität ab und da ich auch mit weniger komfort bereits gut in der Lage war die alte Sony Alpha 58 zu bedienen ist das dann für mich die beste Lösung.

Also die solls dann sein - warte jetzt nur noch ein paar personelle Gespräche ab...
 

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