Wenn ich morgens aufstehe, gucke ich erstmal, was wir heute wieder für
Iso- und Weissabgleichwetter haben...

Da mach ich dann erstmal
eine Grobeinstellung. Meine Piepmätze kenn ich inzwischen. Die Spatzen halten sich mehr in Bodennähe auf, springen höchstens mal auf einen
Mauervorsprung und sind nicht besonders hektisch. Da hat man dann noch
ein bisschen Zeit für das Drehen am Rädchen, bei manueller Einstellung...
Sonst seh ich zu, dass ich bei Vogelfotografie die Einstellung P nehme und möglichst auf
1/60 sek. komme. Dann klappt es meistens.
Natürlich spielt der Zufall eine Rolle. Aber ein bisschen muss man auch
vorbereitet sein, auf das, was evtl. kommen könnte...

In diesem Fall sind es ca. 6 Bilder, die ich geschossen habe... Von der Schärfe sind sie alle 'was geworden. Nur guckte der Spatz in die falsche
Richtung, also aus dem Bild heraus... Gut, dass er seinen Kopf noch
gedreht hat... Das sind dann die Glücksfälle...
Draussen liegt die Kamera auf einem festen Platz.
Neulich hätte ich sie fast vergessen, als es zu regnen anfing...

So viel wollte ich eigentlich jetzt gar nicht schreiben...:ups: Ach, ist ja Sonntag...
Am Rad drehe ich aber wirklich, wenn die Schwanzmeisen kommen. Da muss man echt schnell reagieren und viele Misserfolge sind schon vorprogrammiert.
Aber irgendwann klappt es.
Ich danke euch für Lob...
Lieber Gruss
Marie