In die Sonne geschaut

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  • In die Sonne geschaut Beitrag #1
Steffen1207
Steffen1207
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8.722
Moin Leute,

hier:



wurde ja kürzlich diskutiert, wie eine Sonnenfinsternis zu fotografieren wäre.

Ich kann mich daran erinnern, daß wir früher, also ganz früher ;) im Astronomieunterricht in der Schule Sonnenbeobachtungen mittels eines Teleskopes vorgenommen haben, vor dessen Objektiv eine rußgeschwärzte Glasscheibe angebracht war.

Hmmm, so müßte doch was gehen, oder? :idee:
Also habe ich mir ein olles UV-Filter geschnappt und in einer Kerzenflamme mit einer Rußschicht versehen, natürlich die dem Objektiv abgewande Seite. ;) (Liebe eventuelle Nachahmer: Vorsicht! Das Glas muß sehr gleichmäßig erwärmt werden, sonst kann es reißen!). Dann habe ich vor das berußte Filter noch ein anderes ohne Rußschicht geschraubt, weil die Schicht absolut nicht wischfest ist aber stark färbend...:D

Nun ja, was soll ich zum Ergebnis sagen? Seht selbst. Natürlich läßt sich bei meiner Methode des "Beschichtens" die Schichtstärke und deren Gleichmäßigkeit nicht steuern. Die Schicht ist also unregelmäßig dick und war am Ende zu dick, so daß ich die Sonne mit High-Iso fotografiert habe....;)

Mal sehen, was mir noch einfällt....





#1
comp__DSC2605.jpg






#2
comp__DSC2611.jpg






#3
comp__DSC2612.jpg
 
  • In die Sonne geschaut Beitrag #2
...da ist ein Schweisserglas sicher eine Alternative.....:cool:
 
  • In die Sonne geschaut Beitrag #3
Bitte nicht nachahmen!

Liebe Foristen,

wenn euch eure Kamera und euer Auglicht etwas Wert sind, nutzt bitte spezialisierte Filter für die Sonnenbeobachtung.

Der günstigte Ansatz sind Filterfolien:


Ihr lauft sonst Gefahr, die Kamera -und bei Durchsicht duch den optischen Sucher- auch euer Augenlicht zu gefährden.

"Pflichtlektüre" in der Angelegenheit:


Grüße,
Oz

EDIT: Auch Rettungsdeckenfolien, wie häufiger im Netz "empfohlen", sind KEIN sicherer Ersatz für entsprechende Sonnenfiltergläser oder -folien!
 
  • In die Sonne geschaut Beitrag #4
Da gebe ich Oz recht. Macht da keine Experiment!!!
Sonnenfilterfolie von Baader, da kann nix mehr passieren.
 
  • In die Sonne geschaut Beitrag #5
Moin Moin,
dem Steffen erstmal Danke für den Tip! :daumen:
Hatte gerade mal nach gegurgelt und bin auch bei Bader gelandet.
Aber auch bei Ebay werden die Bader Filter & Folien angeboten.
 
  • In die Sonne geschaut Beitrag #6
Ich hab mir schon so'ne Folie bestellt. Reicht ja auch für einige Filter und kostet nicht die Welt :D
 
  • In die Sonne geschaut Beitrag #7
Moin,
klar ist Filterfolie die bessere Lösung. War ja auch nur ein Versuch. Augenlicht und Kamera sind noch in Ordnung und früher war so ne berußte Scheibe ein gängiges Werkzeug. Ich habe natürlich das präparierte Filter mal gegen die Sonne gehalten und durchgeschaut, bevor ich Aufnahmen damit gemacht habe.
Aber auch von mir an dieser Stelle noch mal der Rat: Lieber nicht nachmachen, es kann tatsächlich viel schiefgehen...:ausrufezeichen:
 
  • In die Sonne geschaut Beitrag #8
Hallihallo!

An dieser Stelle lieber keine Experimente!
Ich weiss nichts über die spektrale Durchlässigkeit einer Rußschicht.
Sollte aber das sichtbare Licht gut gedämpft sein, jedoch noch reichlich
IR und/oder UV durchkommen, ist das für die Augen sicher nicht opti
und es fehlt dann gar der Selbstschutz des Auges (Pupillenverengung, Lidschluss-Reflex)! :eek:


Astronomieunterricht!
Daher kenne ich eine andere Variante:
:pfeil: Okularprojektion auf eine weiße Fläche.
Dafür reicht ein Fernglas aus.


Herzliche Grüße in die Runde und schöne Beobachtungen!




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