Import und Export mit DT

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Hallo zusammen,
ich arbeite schon länger mit DT, aktuell 2.0.3 unter Linux Mint 17.3

Import:
Bisher importiere ich meine RAWs mit Shotwell, mir gefällt dabei, dass SW das Aufnahmedatum aus den Exifs ausliest und entsprechende Ordner erstellt (Jahr/Monat/Tag) Nun nervt es mich, dass SW immer ein jpg dazu erstellt, deshalb möchte ich in Zukunft mit DT importieren, nur habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, dass DT genauso wie SW mit den Ordnern vorgeht. Gibt es da eine Möglichkeit dies so einzustellen?

Export:
Hier stelle ich immer wieder fest, dass das exportierte Foto deutlich unschärfer ist wie das bearbeitete RAW. Den Export mache ich mit JPG 8-bit und 100%. Meist muss ich dann noch das JPG nach schärfen. Woran kann das liegen?
 
03.05.2016
#1

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Guest

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cicollus

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Hallo,

@Export
vermutlich ist die Konvertierung von 14-Bit (16384) in ein 8-Bit (256-Abstufungen) Format ist wohl mit sichtbaren Verlusten behaftet ...
Schade um die Bildinformationen, warum tust Du das, um Speicherplatz zu sparen, oder soll es dann das Ausgangsbild werden?
Ich lasse mir mit dem Export in 16-Bit-Tiff die Option offen, das weiter im Gimp 2.9.x weiter bearbeiten zu können.

@Import
Ich persönlich nutze das Filesystem zur Bildorganisation, kann dir aber empfehlen, mal einen Blick auf digikam zu werfen.
Ich nutze KDE, mit dessen Werkzeugen sind meinem Geschmack nach Dateien besser zu handhaben.
Mit dem Plugin krename kann ich Dateien in Massenverfahren nach Namen, Pre- und Post-Begriffen, auch unter Einbeziehung von Daten aus Exif benennen, auch lassen sich reguläre Ausdrücke anwenden.
 
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Export

an Speicherplatz mangelt es nicht im Geringsten. Ich gebe die Bilder in Jpg aus, damit ich sie Freunden und Bekannten weiterreichen kann. Das Jpg2000 12bit kennt ja kaum jemand. Ergo bleibt mir nichts anderes übrig.

Import

Digikam habe ich schon ausprobiert, hat mir aber nicht gefallen. So werde ich wohl weiterhin für den Import Shotwell benutzen und die von Shotwell erzeugten JPGs löschen.
 
cicollus

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Kann auch sein das Darktable seine Voreinstellung nicht auf JPEG-Export optimiert hat.
Ggf. mal die Entwickler anschreiben, dort bekommt man mit Sicherheit innerhalb 3 Tagen eine Antwort, wo evtl. etwas zu drehen ist.

Ich konvertiere und speichere die entwickelten Fotos im TIFF-Format, um ggf. für die Weiterbearbeitung in Gimp 2.9 hochwertige Vorlagen zu haben.
Die Konvertierung von TIFF zu JPEG ist per Kommandozeilemit Imagemagick's convert ein kurzes Spiel:
Code:
for img in *.tif; do filename=${img%.*}; convert -colorspace sRGB -auto-level -quality 90 „$filename.tif“ „$filename.jpg“; done
Import von Bildern in Datum-bezeichnete Ordner geht auch easy per Kommandozeile:
Code:
 exiftool -o . '-Directory<DateTimeOriginal' -d %Y/%m/%d quelle/
Hierbei wir eine Ordnerstruktur Jahr-Monat-Tag erzeugt und die Bilddateien einkopiert. quelle/ soll der Pfad zu den Bildern sein.

Mit exiftool gibt es viele Möglichkeiten, siehe manpage oder Internet.
Ein Beispiel wäre noch, alle Bilddateien nach Datum und Uhrzeit umbenennen:
Code:
exiftool . '-FileName<CreateDate' -d '%Y-%m-%d_h%H:m%M:s%S.%%e'
 
Waldschrat

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...
Export:
Hier stelle ich immer wieder fest, dass das exportierte Foto deutlich unschärfer ist wie das bearbeitete RAW. Den Export mache ich mit JPG 8-bit und 100%. Meist muss ich dann noch das JPG nach schärfen. Woran kann das liegen?

JPEG ist schlicht ein (stark) verlustbehaftetes Dateiformat und tatsächlich nur zum allerletzten Schritt:
Foto vorzeigen, im Forum posten, an Freunde senden,... geeignet. Eben durch die verlustbehaftete Kompression
werden die Dateien so schön klein. ;) Sollte ich hier Eulen nach Athen getragen haben: Sorry. Aber Deine Anfrage wirkte
ein wenig so, als sei Dir dieser Grundsatz noch
nicht ganz klar.

Herzlicher Gruß vom Waldschrat!
 
cicollus

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Nö, nicht unbedingt. Nur weil die Farben von 3x16-tausend auf 3x256 Abstufungen komprimiert sind - wie viel Farbstufen hat denn das Original? - heißt das noch nicht, dass das exportierte Foto "deutlich unschärfer" ist.
Ein Grund wie ein entstehende deutliche Unschärfe wäre z.B. die Veränderung der Bildgröße.
 
Waldschrat

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Unbedingt sichtbar nicht, aber vom Prinzip her schon.
Es ist ja nicht nur die Reduzierung auf 8bit. JPG entfernt auch eine Menge weiteter Informationen aus dem Bild.
(Ganz ähnlich wie verlustbehaftete Audiokompressionen wie MP3.)

Aber das weisst Du doch selbst. ;)
 
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Ein Grund wie ein entstehende deutliche Unschärfe wäre z.B. die Veränderung der Bildgröße.
Die verändere ich aber nicht, ich gebe die volle Größe aus. (Einstellung 0:0)
Solche "unscharfen" Fotos dann zu posten, vor allem in Foto-Foren macht keinen Spaß, denn dann kommen die Kommentare, dass es unscharf ist. Andere stellen doch auch knackscharfe Fotos ein, wie schaffen die das? Ich habe mir auch schon öfter anhören müssen "...dann arbeite doch mit Lightroom, dann klappt das auch"
 
cicollus

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Dann lies dir Thread #4 durch.
Damit meine ich, nimm als Workarround ein anderes Tool zur Konvertierung.

Aber normal ist das Verhalten bei dir nicht.
Bei mir bleiben auch die Ausgaben nach JPEG scharf.

Kann mir nicht vorstellen woran das liegt, vielleicht eine verkorkste Konfig-Datei.
Probiere mal: Darktable entfernen, löschen des Verzeichnisses $HOME/.config/darktable und installiere Darktable neu.
 
cicollus

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Googelst du nach dem Problem, tritt es wohl häufiger auf. Speziell im Zusammenhang mit einer bestimmten Ubuntu-Version. Ob da nun eine bestimmte grafik-Bibliothek verantwortlich ist oder das dem Ubuntu mitgelieferter DT-Version?
Welches DT nimmst Du denn, das dem Ubuntu beiliegende oder das vom Pascal de Bruijn = pmjdebruijn-PPA? Das vom Pascal ist OK.
 
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Mein BS ist linux Mint 17.3 Cinnamon 64bit
Ich habe die PPA von Pascal de Bruijn bei mir eingepflegt und nutze DT aus dieser Quelle in der aktuellen Version 2.0.3

Probiere mal: Darktable entfernen, löschen des Verzeichnisses $HOME/.config/darktable und installiere Darktable neu.


Das habe ich schon hinter mir, ohne Erfolg
 
cicollus

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OK, das 17ner Linux Mint habe ich auch, allerdings nutze ich KDE. Das dürfte aber keine Rolle spielen...
Als ich noch Gimp 2.8 nutzte, exportierte ich ebenfalls in JPEG, aber ohne sichtbare dadurch entstandene Unschärfe.
Mit Verwendung von Gimp 2.9 ziehe ich das 16Bit-TIFF vor.

Wie sieht es da mit der Schärfe aus?

Im Prinzip weiß ich auch nicht weiter :( ... Vielleicht wendest Du dich mal an ein anderes Forum, z.B lumiere-forum.de,
möglicherweise kennt man das Problem dort?
 
cicollus

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Das sind das vielleicht noch die Einstellung für den Export
Max Größe: 0 x 0
Vergrößern erlauben: nein

... und unter den Optionen (Zahnrad) - zentrale Option:
Hochqualitatives Resampling für den Export: [Haken]
Pixel-Interpolation: Lanczos3
 
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Ich habe jetzt gerade ein Update auf 2.0.4 gemacht und zur Probe ein Bild exportiert. Das Linke ist das RAW bearbeitet in DT, das Rechte das JPG, beide in 200% auf dem Bildschirm dargestellt. Für mich sieht das JPG aus, als wäre jemand mit dem Weichzeichner drüber gegangen, mal abgesehen von der Farbabweichung.
 

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Hast du Ausgabefarbprofil und Anzeigeprofil identisch eingestellt? Und kann dein Bildbetrachter die Farbprofile lesen?
Vergleichst du immer auf 200%? Da kann es auch sein, dass der Bildbetrachter schlechter interpoliert als Darktable. Wie sieht es denn bei 100% aus?

Ich würde mal ein anderes Betrachtungsprogramm für JPGs testen. Oder vielleicht auch als Gegencheck das exportierte Bild nochmal mit DT importieren und da vergleichen.

Und falls da immer noch Unterschiede sind, mal an die Mailingliste wenden, da lesen auch die Entwickler mit.
 
cicollus

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Bei mir sehen die Bilder völlig identisch aus, auf dem Monitor absolut nicht zu unterscheiden.
Weder in Schärfe, noch in der Farbe!

Als Bildwiedergabe nehme ich qeegie, der ist ist auf die selbe Monitor.icc-Profilwert eingestellt.
 
cicollus

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Dumm wäre es, aber nicht ausgeschlossen, wenn Darktable mit der RAW-Datei deiner Kamera nicht zurechtkommen würde.
Probiere mal ein anderes RAW.

Startest Du Darktable von der Konsole: darktable -d all
kommt da irgendwie eine Fehlermeldung beim Bildexport?
 
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Hast du Ausgabefarbprofil und Anzeigeprofil identisch eingestellt? Und kann dein Bildbetrachter die Farbprofile lesen?
Vergleichst du immer auf 200%? Da kann es auch sein, dass der Bildbetrachter schlechter interpoliert als Darktable. Wie sieht es denn bei 100% aus?
Wo meinst du jetzt? Im Leuchttisch unter globale Optionen oder in der Dunkelkammer Ein- und Ausgabe Profil?
Ich würde mal ein anderes Betrachtungsprogramm für JPGs testen. Oder vielleicht auch als Gegencheck das exportierte Bild nochmal mit DT importieren und da vergleichen.
Ich habe schon verschiedene Bildbetrachter ausprobiert, habe sogar FF auf eingebettete Farbprofile eingestellt, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Bildbetrachtern sind unwesentlich, auch in 100% Ansicht.

Und falls da immer noch Unterschiede sind, mal an die Mailingliste wenden, da lesen auch die Entwickler mit.
Auch das habe ich schon probiert, aber mein Post wird zurück gewiesen obwohl meine Email verifiziert ist. Kann also mein Anliegen im Forum nicht einstellen.

Kannst du mir mal deine Einstellungen posten, die du verwendest?
Ich habe zudem noch einen kalibrierten Monitor im Einsatz. Hier habe ich feste Profile (sRGB, AdobeRGB, Hardware Kalibrierung ab Werk) und auch ein eigenes mit Colormunki erstelltes Profil als Hardware Kalibrierung.
 
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