ThomasRS
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Vor Jahren habe ich mich ja schon mal über Pompeji ausgelassen.
Leidergottseidank kann man das sogar noch steigern.
Wo Pompeji das "Industrie- und Arbeiterviertel" war, war Herkulaneum die Ecke,
wo das Volk wohnte, das mit der in Pompeji verdienten Kohle hier seine Residenzen
zurechtgezimmert hat.
Da, wo einen Pompeji dadurch geflasht hat, wie schnell das alles gegangen sein musste,
hat Herkulaneum das dadurch geschafft, dass man buchstblich erkennen konnte, mit welchen
Qualitäten an Material und Know-How die Jungs damals gearbeitet haben und wie irre die
Sachen streckenweise erhalten waren.
Nur ein paar kurze Eindrücke von dem, was so im Innenbereich der Ruinen
erhalten geblieben ist, und wie man streckenweise mit ganz einfachen Mitteln
Andeutungen auf den Ursprungszustand hinbekommen hat.
Sehr strukturelles Strukturgemisch

Footsteps on the Wall?

Restaurierung für Anfänger

Jungs, der Boden ist gaaanz leicht uneben.....

Einmal den Durchblick haben

Schon allein weils ROT ist.........

Der ganze Trip hat allerdings 1 eigenartige und eine hässliche Seite:
Stehste oben über der Grabung auf einer Gallerie und guckst runter (oder rüber) in die
Grabung, siehste zwangsweise auch die Häuser um die Riesengrube herum. Die stehen direkt
am rande der Grube und sehen streckenweise schlimmer aus als die Ruinen.
Und ganz am Ende, so als üblen, miesen Knalleffekt haben die Archäo-Dramaturgen noch mal
richtig hingelangt. Bevor man das Gelände verlässt gibt es eine Ecke, in die sich die
Leute beim Ausbruch geflüchtet haben, eine Art Katakomben/Gewölbe.
Die hat man vorn freigelegt und die sterblichen Überreste der (verdammt vielen) Leute für
die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Ich habe ehrlich gesagt noch nie so viele unfassbar betroffene Menschen gesehen.
Kommen feixend und Witzchen in allen Weltsprachen reissend die Treppe runter und finden
sich Auge in Auge mit 2000 Jahre altem Grauen.
Die meisten haben sich bis zum (entfernten) Ausgang davon noch nicht wirklich erholt.
Leidergottseidank kann man das sogar noch steigern.
Wo Pompeji das "Industrie- und Arbeiterviertel" war, war Herkulaneum die Ecke,
wo das Volk wohnte, das mit der in Pompeji verdienten Kohle hier seine Residenzen
zurechtgezimmert hat.
Da, wo einen Pompeji dadurch geflasht hat, wie schnell das alles gegangen sein musste,
hat Herkulaneum das dadurch geschafft, dass man buchstblich erkennen konnte, mit welchen
Qualitäten an Material und Know-How die Jungs damals gearbeitet haben und wie irre die
Sachen streckenweise erhalten waren.
Nur ein paar kurze Eindrücke von dem, was so im Innenbereich der Ruinen
erhalten geblieben ist, und wie man streckenweise mit ganz einfachen Mitteln
Andeutungen auf den Ursprungszustand hinbekommen hat.
Sehr strukturelles Strukturgemisch

Footsteps on the Wall?

Restaurierung für Anfänger

Jungs, der Boden ist gaaanz leicht uneben.....

Einmal den Durchblick haben

Schon allein weils ROT ist.........

Der ganze Trip hat allerdings 1 eigenartige und eine hässliche Seite:
Stehste oben über der Grabung auf einer Gallerie und guckst runter (oder rüber) in die
Grabung, siehste zwangsweise auch die Häuser um die Riesengrube herum. Die stehen direkt
am rande der Grube und sehen streckenweise schlimmer aus als die Ruinen.
Und ganz am Ende, so als üblen, miesen Knalleffekt haben die Archäo-Dramaturgen noch mal
richtig hingelangt. Bevor man das Gelände verlässt gibt es eine Ecke, in die sich die
Leute beim Ausbruch geflüchtet haben, eine Art Katakomben/Gewölbe.
Die hat man vorn freigelegt und die sterblichen Überreste der (verdammt vielen) Leute für
die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Ich habe ehrlich gesagt noch nie so viele unfassbar betroffene Menschen gesehen.
Kommen feixend und Witzchen in allen Weltsprachen reissend die Treppe runter und finden
sich Auge in Auge mit 2000 Jahre altem Grauen.
Die meisten haben sich bis zum (entfernten) Ausgang davon noch nicht wirklich erholt.
