...und eine Kurzvorstellung der Herangehensweise.
Über Alternativvorschläge würde ich mich sehr freuen!
Nach Öffnen des Bildes zunächst Ansicht von 51% auf 50% angepasst.
Eine Bild-Einschätzung ist nur bei geraden Teilerverhältnissen
(200%, 100%, 50%, 33%, 25%) möglich, weil ja sonst immer in der
Anzeige extrapoliert/interpoliert werden muss.
Weißabgleich auf die Gischt, dabei verschiedene Stellen probiert
Kontrast auf +1,5, damit es "Knackigkeit" bekommt.
Die Schatten dann wieder mit FillLight +0,8 "hochgeholt".
Volle Lichterabsenkung -2,0 wegen der extrem hellen Spitzlichter.
Diese sind grundsätzlich nicht zu retten. Macht aber auch nichts, denn hier
ist sogar der Dynamikbereich von menschlichen Augen überschritten.
Wohl kaum Jemand würde wohl hier in den Spitzlichtern der
Sonne mit bloßem Auge irgendwelche Farben erkennen.
Dann Schatten -0,1, sodass die tiefsten Tonwerte gerade unten anschlagen
(blaue markierte Zonen im Screenshot).
Entrauschen: Chrominanz auf Maximum, was das durch ISO400 bedingte
Farbrauschen etwas zurückdrängt. Luminanz auf Null, denn das
beeinträchtigt sonst die Schärfe, und das feine Helligkeits-"Korn" der SD14
bei ISO400 sieht m.E. eigentlich ganz schick aus. Könnte auch ein Agfa
APX100/400 SW-Film gewesen sein.
Schärfe auf +0,5 nach Augenmaß, um den leichten
Schärfeverlust durch die Entrauschung zu kompensieren
Das war es, glaube ich, schon.

Was meinste, Robert?
Wie gesagt, auf Hinterfragen meines Workflows und Alternativen bin ich
sehr neugierig.
Grüße vom Waldschrat!
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