Grundsätzliche Entscheidung ACDSEE vs. Gimp vs. ?

Nespresso

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Hallo zusammen,

ich stehe vor der Frage mir eine neue Software zuzulegen. Aktuell habe ich GIMP, mit dem ich mich auch erst kurz beschäftigt habe (bin vor einigen Monaten vom Mac gekommen).
Bisher habe ich kaum Praxis, was ich häufig mache, ist zuschneiden und ausrichten, ab und an habe ich mal mit der Maske (?) gearbeitet, also ein Bild in S/W geändert bis auf eine Farbe, oder stürzende Linien an einem Haus begradigt. Die letzten beiden Dinge habe ich aber anhand YouTube Filmchen 1:1 umgesetzt. Müsste das jetzt auch noch üben.

Also: Rookie!

Ich müsste auch -mal von den sehr augenscheinlichen Dingen wie Horizont, Bildausschnitte und / oder stürzende Linien- wahrscheinlich auch ein Gespür entwirckeln was bei Bildern noch zu Optimieren geht, also ein Auge dafür entwicklen.

Lightroom wegen Abo raus.

1. Frage: Warum wird hier häufig GIMP zusammen mit Darktable genannt? Welche Aufgabe übernimmt DT?
2. Frage: Da mich die Datenbank wie bei LR interessiert, ist mir ACDSee Ultimate 2020 ins Fadenkreuz gerutscht, aktuell auch im Sale. Hat hier jemand Erfahrung?

Freue mich über Tips.

Frank
 
12.02.2020
#1

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Guest

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crazy

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Hallo Frank,

zu Deiner ersten Frage: Darktable ist ein Fotoverwaltungsprogramm (das -und mehr- macht man über die Funktion "Leuchttisch") und ein Rohdatenkonverter und -bearbeitungsprogramm (die Dunkelkammerfunktion). Dafür ist Gimp nicht gedacht. Wenn ich also im Rohdatenformat fotografiere, "entwickele" ich diese Bilder zunächst mit Darktable und übergebe sie dann zu Gimp (das entfällt, wenn man von vorneherein JPG aufnimmt). .

Deswegen werden die beiden Programme halt so häufig im Zusammenhang genannt bzw. benutzt.

Ansonsten benötige ich z.B. ab und an die Bildausrichtung, weil ich mal wieder die Kamera nicht vernünftig ausrichten konnte und praktisch immer die Gradationskurve in Gimp sowie die Verkleinerung. Das war es dann in 90% aller Fälle auch schon....

Edith meint: In den 90% steckt natürlich auch die Bildnachschärfung, war mir gerade eben durchgegangen...

Viele Grüße
crazy
 
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cicollus

cicollus

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Darktable ist in erster Linie ein RAW-Daten-Entwickler. Und zwar ein sehr leistungsfähiger.

Aber es ist auch möglich, damit JPGs zu bearbeiten. Solche Sachen wie Begradigen und Zuschneiden sind einfache Grundlagen.

Ich hatte hier mal einen Darktable Workflow zusammengeschustert. Die ist aber eine auf eine ältere Version bezogen, inzwischen gibt es mehr Filter wie "Dunst entfernen", oder bessere, die Entrauschung wurde stark verbessert .

Auch bei DT bei Multimedia 4 Linux ist umfangreiche Dokumentation zu finden.
 
Foto-Adept

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Viele hier sind ja von Affinity Photo begeistert, welches Photoshop das Leben schwer macht (habe es selber). Kostet nicht viel (zZt ca 56 €) und es gibt regelmäßig kostenlose Aktualisierungen.
 

Gast11483

Guest
Also wenn es nur um die Rohdatenverarbeitung und die Bildbearbeitung geht, nutze ich für ersteres Capture One Pro und für die EBV Affinity Photo (Letzteres kann man auch zur RAW Entwicklung nutzen, aber ich finde da COP deutlich comfortabler).

Aber Capture One ist ebenso wie Affinity Photo nicht kostenfrei. Allerdings war mir der Funktionsumfang das wert.

Kleiner Hinweis: Capture One gibt es auch als eine kostenfreie Express Version, die aber fuktionell deutlich eingeschränkt ist.