Große Heidelibelle ...

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Klaus-R

Klaus-R

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Hallo zusammen,

die große Heidelibelle ist nicht leicht zu bestimmen, weil sich viele Heidelibellen sehr ähnlich sehen. Besonders schwierig ist die Unterscheidung von der Gemeinen Heidelibelle, die im Durchschnitt etwas kleiner ausfällt, der "Großen" aber ansonsten zum verwechseln ähnelt.

Sichere Klarheit schafft eine gute Aufnahme dann, wenn man die Gesichtszeichnung erkennen kann. Die schwarze Stirnzeichnung endet bei der "Großen" Heidelibelle stumpf vor den Augen, während sie bei der gemeinen Heidelibelle an den Augen noch etwas nach unten abfällt.

Ich zeige ein Weibchen, das ich farblich auch schöner gezeichnet finde. Die Männchen entwickeln eine Orange-rote Körperfärbung.

Große Heidelibelle:

CANON EOS 5D (@ISO 1600) + Porst 75-260mm / F:4,5 Macro;)

Bild-1.jpgBild-2.jpg

Bild-3.jpgBild-4.jpg

Grüße und schöne Naturphotos

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
12.08.2014
#1

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Guest

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GuidoAustria

GuidoAustria

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Hey Klaus.

Gaaaaanz großes Kino.
Schauen super aus deine Libellen-Fotos.
Würde ich mir sofort an die Wand hängen.
 
Peter_M

Peter_M

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:daumen: Da sind wirklich schön die Details dieser Luftikuse zu sehen.
 
Klaus-R

Klaus-R

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Ja ... die "Dame" sitzt da auf einem Rundstahl, der einen Blumenkübel hält.;)

Noch Zusatzinfo: Alle Großlibellen sitzen mit abgewinkelten Flügeln. Kleinlibellen legen ihre Flügel nach hinten an.

Alle Heidelibellen-Arten haben die Besonderheit , dass sie ihre Flügel weit nach unten hängen lassen ... so auch die "Große", die ich oben zeige.

Phototechnik:

Ich habe noch gestern Aufnahmen mit einer als "MACRO" ausgewiesenen Optik gezeigt:

http://www.bilderforum.de/t21196-herbst-mosaik-jungfer.html

Ob sich eine Optik für den "Nahbereich" eignet, oder nicht, folgt IMHO absolut keiner Logik oder Bezeichnung. Man muss es einfach ausprobieren.

Auch wenn viele (moderne) Festbrennweiten die Bezeichnung MACRO tragen, heißt das noch lange nicht, dass sie genau dort ihre wirkliche Stärke haben. Schließlich kann man alle diese Objektive bis Unendlich fokussieren. Reine Makro-Objektive können sie deswegen aller Logik nach ja auch nicht sein.;)

Das hier verwendete mindestens 45 Jahre alte Zoom liebe ich ja seit Jahren heiß und innig für solche Zwecke. Nicht nur, weil's verdammt sauber zeichnet, sondern auch, weil es enorm flexibel ist und sich im Handumdrehen auf verschiedenste Abbildungsmaßstäbe und Entfernungen umstellen lässt.

Ich habe z.B. ein bauähnliches TOKINA 100-300mm / F:5,0 ... auch aus der Zeit. Das ist für normale Aufnahme-Abstände gut geeignet, erzeugt aber im Nahbereich nur unscharfen Matsch. Man steckt nicht drin ... einfach mal was ausprobieren. Teuer muss das IMHO alles mal wieder gar nicht werden.

Grüße und schöne Naturphotos

Klaus
 
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