Gekrümmter Sensor...

  • Autor des Themas muezin
  • Erstellungsdatum
16.06.2014
#1

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Guest

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Janni

Janni

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Jo, klingt alles logisch und könnte das Feld neu aufmischen....aber warum erst jetzt diese Entwicklung ?

...damit alle wieder neue Kameras und Objektive kaufen müssen :D









Gruss
JAN
 
Peter_M

Peter_M

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Neu ist die Sache nicht, vielleicht bei der digitalen Fotografie, es gab früher schon Luftbildkammern die den Film auf eine gewölbte Fläche zogen.
Dumm ist es sicher nicht wenn man dadurch z. B. die sphärische Abberration durch den Sensor ausgleichen kann. Es bleiben aber noch genug Abbildungsfehler übrig. Zu viele Hoffnungen sollte man nicht hegen.
 
skynyrd

skynyrd

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Ich vermute auch, dass der gekrümmte Sensor NICHT der "Stein der Weisen" ist ... aber ein theoretisch logischer Schritt ... ich frage mich nur, ob dieses System nur bei einer festen Brennweite funktioniert ???
 

KaPe

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Klingt plausibel.

Ich muß mir über diese Innovation aber sicherlich keinen Kopf mehr machen.
 
Steffen1207

Steffen1207

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Auf welch abenteuerliche Ideen einige so kommen, nachdem sie festgestellt haben, daß mit dem Megapixelwahnsinn kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist.
Es gibt reihenweise hervorragend korrigierte Objektive, die nicht mal mehr allzu teuer sind, da sie zu hauf produziert werden. Richtig teuer sollte hingegen sollte diese Neuerfindung des Rades werden, falls das Projekt jemals die marktreife erreicht. Meine Meinung dazu.;)
Und wie weiter oben schon erwähnt: Es geht hier um die erneute Beseitigung eines einzigen Abbildungsfehlers, den man auf andere Art schon seit Jahrzehnten in den Griff bekommen hat. Das Zeiss Planar / Pancolar gibt es seit wie vielen Jahrzehnten? Auch bei diesen alten Dingern ist Bildfeldwölbung ein Fremdwort.
 
skynyrd

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Nunja ... mit dem gewölbten Sensor muss dieser Abbildungsfehler überhaupt nicht mehr korrigiert werden, was klar besser ist als die beste Korrektur der Welt. Durch das Wegfallen dieser einen Korrektur kann man wohl auch mit Verbesserungen bei anderen Abbildungsfehler rechnen. Ich habe da spontan CAs im Sinn.
Da die korrekturelemente aus Glas im Objektiv wegfallen, erwarte ich generelle Verbesserung der Abbildungsleistung/Auflösung. Die finanziellen Einsparungen beim Objektiv werden wohl gleich vom aufwändiger produzierten Sensor wieder weggefressen.

Ich erwarte wirklich kein "Gamechanger" ... aber ich bin sehr neugierig und gespannt, wie viel Einfluss diese neue Technologie aufs geschossene Foto hat !
 
Waldschrat

Waldschrat

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Soeben erst entdeckt.
Interessant!
Vielleicht wird diese Idee ja irgendwann sogar zur billigen Massenware,
weil so die Plastelinsen in den Schmattfones besser abbilden dürften. ;)
 
Waldschrat

Waldschrat

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Teuer sind dann vielleicht die letzten Profimodelle mit "extra geradem Sensor", für die ewiggestrigen Fans der guten alten Objektive...:rolleyes: ;)
 
Klaus-R

Klaus-R

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Hmmm ... die Reinigung solcher Bildsensoren wird natürlich dann ein besonderes Thema werden ... die üblichen Sensorswabs werden den Job dann nicht mehr machen können.

Die andere Frage, die ich mir dann stelle ..... Je nach Brennweite, Konstruktion der Optik usw. sollte die Bildfeldwölbung unterschiedlich sein. Will sagen, die Kugel, auf deren Oberfläche dann abgebildet wird, hat je nach Objektiv dann eigentlich auch unterschiedliche Durchmesser bzw. Radien.

Ein starkes Tele z.B. bildet näherungsweise exakt auf eine plane Ebene ab!
Soll das dann "konterkorrigiert" werden??

Ja ... und wie so oft ... meine Bedenken ... ob die Welt das mal wieder wirklich braucht?!:confused:

Grüße und weiterknipsen

Klaus
 
Steffen1207

Steffen1207

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Die andere Frage, die ich mir dann stelle ..... Je nach Brennweite, Konstruktion der Optik usw. sollte die Bildfeldwölbung unterschiedlich sein. Will sagen, die Kugel, auf deren Oberfläche dann abgebildet wird, hat je nach Objektiv dann eigentlich auch unterschiedliche Durchmesser bzw. Radien.

Ein starkes Tele z.B. bildet näherungsweise exakt auf eine plane Ebene ab!
Soll das dann "konterkorrigiert" werden??

Ja ... und wie so oft ... meine Bedenken ... ob die Welt das mal wieder wirklich braucht?!:confused:
Moin Klaus,

da bin ich völlig bei dir. Für jeden gewölbten Sensor wäre eine Festbrennweite fällig, die genau zu der Wölbung paßt.

Aber Sony wird nicht nur mit nem einfachen gewölbten Sensor um die Ecke kommen, sondern mit einem biegsamen Sensor, der mit der angesetzten Optik kommunizieren kann, und dann seine Biegung exakt den Anforderungen des Objektives anpasst. ;)
Die Welt braucht sowas nicht. Jedenfalls meine Welt. Es gibt ausreichend Möglichkeiten, der Problematik der Bildfeldwölbung zu begegnen:
-zum Ersten Festbrennweiten: Die sind verzeichnungsmäßig so gut korrigiert, daß jedes Bild mit ihnen wirklich plan erscheint.
-zum Zweiten: Softwarelösungen. Hiermit läßt sich jedes Bild auch aus Zoomobjektiven am kurzen oder langen Ende verlustfrei gradebiegen.

Es besteht imo wirklich keine Notwendigkeit, das Rad neu zu erfinden.;)
Wenn es doch getan wird, der örtliche Blödmarktverkäufer wird uns das dann schon als einmalige Innovation auftischen.;)

Der Ehrlichkeit halber sollte ich aber hinzufügen, daß ich einer bin, der Sonyprodukte jedweder Art nicht mag. Dafür habe ich meine Gründe, die ich gern darlege, wenn mich jemand fragt.;)