Frage eines Neulinges zur CANON EOS 550D

  • Autor des Themas tgg
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tgg

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Hallo alle zusammen,
habe mich seit längerem nicht mehr gemeldet
wegen der vielen Arbeit bei mir,
sry deswegen.
Nun zu meinen ersten Erfahrungen hinsichtlich meiner neuen Kamera
EOS 550D.
Für mich als Laien ist dieses Ding der absolute Wahnsinn.
Und das obwohl ich erst mit den Motivprogrammen
rumgefummelt habe, einfach irre die Resultate.

Nun brauch ich mal wieder eueren Rat:
Habe bis jetzt immer mit der höchsten Auflösung im JPEG Format
fotografiert.
Habe letztes Wochenende dann mal Bilder vom Weihnachtsbummel in der Kölner Innenstadt im RAW Format ausprobiert.

Nach der umfangreicheren Bildbearbeitung am PC konnte ich optisch
auf den ersten Blick kaum Unterschiede sehen,
mal davon abgesehn das ich diese Bilder auch nur in den Canon Programmen sehen kann, was eigentlich unpraktisch für mich ist.

Was ist eurer Meinung für meine privaten Amateurfotos für den Hausgebrauch denn nun praktischer, JPEG oder RAW??

Mal davon abgesehn das ich meine JPEG Bilder auch gerne am TV mir mit der Familie anschaue, und das mit RAW nicht geht.
Oder gibts da spezielle Programme zur Umwandlung für,
und wenn ja was sind da die Vor oder auch Nachteile??

Für eine Antwort bin ich euch dankbar.

Liebe Grüße aus Köln.
TGG
 
21.12.2010
#1

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Telekomiker

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Hallo TGG

Dumme Fragen gibt es nicht !

Meiner Meinung nach gehört Deine Frage aber nicht in die Mitgliedervorstellung, sondern wäre mit einem aussagekräftigen Titel, z.B. "EOS 550D: RAW oder Jpeg?" (damit man diese Thematik auch später mal wiederfindet) in den Bereich Canon-Forum und hier dann Canon Dunkelkammer, wo solche Fragen besser aufgehoben sind.

Nun zu Deiner Frage (habe zwar keine Canon, macht aber nichts, da die Problematik bei allen gleich ist):
Wenn Du Deine Bilder in jpeg fotografierst dann werden diese Bilder Kameraintern bereits bearbeitet (Kontrast, Schärfe etc) und zwar so, wie sich der Programmierer das vorgestellt hat!

Im RAW-Format werden die "Rohdaten" des Bildes, ähnlich wie bei einem Negativfilm, bereit gestellt und Du kannst mit der entsprechenden Software viel mehr aus den Bildern herausholen, als das im Jpeg-Format möglich ist.

Aus diesem Grunde würde ich immer mit dem RAW-Format arbeiten, da ich hier viel individueller arbeiten kann und auch Fehler in der Belichtung, Weißabgleich etc ausgleichen kann.
Ich kenne jetzt nicht die Canon-Software, aber bei meiner Sigma-Software kann ich die bearbeiteten RAW-Dateien anschließend im Jpeg-Format abspeichern.

Ich gehe mal davon aus, dass sich auf deine frage auch aus dem Canon-Lager einige melden werden, die Dir hinsichtlich der Canon-Software besser weiterhelfen können.

Vielleicht könnte ja mal ein Mod deine Frage ins Canon-Forum verschieben und eventuell auch den Titel ändern wenn Du nichts dagegen hast.
 
khoe

khoe

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hallo
ich nutze eine alte eos 20D und muss zum Thema Raw sagen. Es ist richtig das man unter Umständen mehr aus den Raw Bildern heraus holen kann als die Kamera erstellte Jpgs zeigen. Ich sage unter Umständen den man muss aber schon Wissen was man da tut. all zu oft ist es so das man ganz schön fummeln muss um erst einmal das Ergebnis zu erreichen das die Kamera zustande gebracht hat.
Daher ein Tipp es ist ja kein Problem beide Formate schon bei der Aufnahme zu speichern. damit hat man schon mal ein Jpg das man gleich anschauen kann und wenn man sich dann mal eingefuchst hat in die Raw bearbeitung kann man dann noch aus seinen Bildern noch etwas mehr herausholen. Es ist ja so wenn man Anfänger ist weiss man bei der Raw bearbeitung nicht ob man bei der bearbeitung einen Fehler gemacht hat oder ob es einfach nicht besser geht.. da kann man schon mal schauen was hat die Kamera gemacht .. das muss ich auf allefälle erreichen können. erst wenn das der Fall ist dann kann man an die Feinheiten gehen und vielleicht in den Tiefen oder in den Lichtern noch mal etwas Pushen oder an der Farbtemperatur (Weisabgleich). Es ist nicht so das man aus einem Guten JPG nicht auch noch etwas herausholen kann. es geht auch einiges nur halt nicht so einfach wie in der Raw-bearbeitung aber auch hier sind Grenzen. Aber das muss man selbst herausfinden wie weit die einzelnen Korrekturen vertretbar ist. Es ist nicht so das JPG Bilder schlechter sein müssen als die mit Raw gemachten. Viele Denken Besseres Werkzeug macht automatisch bessere Bilder.
Zu den Konvertern ist zu sagen Canon liefert ein Programm auf CD mit das ist aber nicht so der Brüller..
Raw Konverter gibt es verschieden da muss man einfach mal schaun was einem Zusagt.
Gruß Klaus_H
 

PeterS

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Raw entwickeln geht mit der mitgelieferten Software von Canon, mit Photoshop Elements, ich nutze Oloneo, super einfach zu bedienen und sehr viele Möglichkeiten. Die noch gültige Beta Version ist kostenfrei....
Zum Raw oder Jpeg, meine persönliche Meinung ist für den stinknormalen Hausgebrauch oder auch zur einfachen Nachbearbeitung reicht mir Jpeg. Allerdings in manchen Situationen baut die Kamera schon etwas Mist, da läßt man sich mit Raw eher mal ein paar Möglichkeiten offen. Bzw. ein in Jpeg schlechtes Bild, kann man in Raw noch retten.
Die ganzen Motivprogramme z.B haben in der Raw Speicherung keine Funtkion mehr.
Ich selber speicher meistens in Jpeg weil ich auf die ganze Entwicklung usw. keine Lust habe. Außerdem wenn ich die Bilder später nutze müßte ich zu dem Raw Format später auf jedenfall ein Jpeg speichern, also habe ich doppelt so viel Speicherplatz. Oder ich muß bei jedem weitergeben auf DVD oder Fernseher usw. immer wieder in Jpeg entwickeln.
Ich denke wenn ich meine Bilder speziell für ein Projekt nutze, zum weiterbearbeiten oder ähnliches dann lieber Raw.

Gruß Peter
 
Jacobi

Jacobi

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Die Frage ist eigentlich ganz einfach zu beantworten. Du mußt Dir nur die Frage stellen ob Du bereit bist viel Zeit, Arbeit und Hirnschmalz in so etwas wie EBV zu investieren. Wenn Du die Frage mit Ja beantwortest begibst Du Dich auf den Weg um irgendwann aus guten Bildern eventuell bessere Bilder zu machen. Antwortest Du mit Nein bleibt es bei den (?) guten Bildern.

Und um es letztendlich ganz deutlich zu sagen, für den überwiegenden Teil der EBV Nutzer (und Ihre Umgebung) wäre es besser gewesen obige Frage mit Nein zu beantworten ........Duck und weg
 
Klaus-R

Klaus-R

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Hallo zusammen,

da hier jetzt das Fachgespräch dominiert, erlaube ich mir jetzt doch mal (nach Vorschlag des Threadstarters) nach "CANON DIGITALKAMERAS" zu verschieben.;)

Ich ändere jetzt auch einfach mal den Threadtitel, um Aussagekraft sicherzustellen ... ich denke/hoffe, dass das auch in Ordnung geht ... sonst einfach meckern!;)

Grüße

Klaus
 
Peter_M

Peter_M

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Ich selber speicher meistens in Jpeg weil ich auf die ganze Entwicklung usw. keine Lust habe. Außerdem wenn ich die Bilder später nutze müßte ich zu dem Raw Format später auf jedenfall ein Jpeg speichern, also habe ich doppelt so viel Speicherplatz. Oder ich muß bei jedem weitergeben auf DVD oder Fernseher usw. immer wieder in Jpeg entwickeln.
Ich denke wenn ich meine Bilder speziell für ein Projekt nutze, zum weiterbearbeiten oder ähnliches dann lieber Raw.
Hallo,

Ich denke so gehen auch die meisten Spiegelreflexanwender vor.
Ich fotografiere nur in RAW. Übrigens sieht man im RAW-Konverter auch nicht das RAW-Bild, denn das gibt es nicht, sondern immer ein Vorschaubild.

Wer DSLR nutzt und nur JPG fotografiert hätte ähnliche Ergebnisse mit einer Kompaktkamera oder guten Bridge erzielen können.

Ich erkenne einen wesentlichen, qualitativen Unterschied ob ich meine Bilder Out of the box anschaue oder einzeln entwickle.

Eine zeit lang habe ich JPG und RAW gleichzeitig abgespeichert, zur Zeit nur noch RAW. Zumindest bei Nikon und den richtigen Programmen, CaptureNX2/ViewNX2 erhalte ich bei rascher Standardkonvertierung bessere Ergebnisse als es die Kamera kann. Übrigens übernimmt bei Nikon die Software auch alle internen Einstellungen, also Bildstil, Schärfung, Sättigung. Würde mich wundern wenn es bei Canon anders wäre.

Auch wenn man mit RAW nun noch nichts anfangen kann, würde ich immer RAW mit abspeichern lassen. Vielleicht ändert sich die persönliche Einstellung und man will dann noch mal seine Bilder richtig sehen.

Speicherplatz ist ein Argument das nicht mehr zählt.

Jeder der etwas ernsthafter oder interessierter fotografiert wird feststellen das er seine Bilder nicht immer gleich entwickelt. RAW hat den Vorteil das ich Bilder wieder neu interpretieren kann, das ist sehr wertvoll.

Ich vergleiche es mit meinem Motorrad, wenn ich nur JPG nutzen würde, also nur den ersten Gang drin lasse geht es mal nicht schneller als 110km/h, mit RAW nutze ich alle Gänge und habe viel mehr Spaß :p

... und wer Sigma nutzt murmelt Nachts ohnehin immer nur spp..spp...spp ;)
 
fotom

fotom

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Erfahrungswerte RAW

Hallo,

zu RAW: Das unbehandelte RAW bietet meiner eigenen Erfahrung nach einige Vorteile, die den einzigen Nachteil, der Dateigrösse, überwiegen.

Zu nennen sind da neben den mehr erhaltenen Details auch die bessere Farbwiedergabe und die Detailzeichnung in den Tiefen und dunklen Bereichen eines Bildes. Selbst an der D3s lasse ich die Kamera interne jpg- Engine links liegen, um mehr an Information zu erhalten, die sonst in den dunklen Bereichen sehr gerne "absaufen". Kann allerdings auch sein, dass ich die jpg- Einstellungen noch nie so richtig im Griff hatte...

Ein anderer negativer Aspekt beim Umgang mit RAW kommt bei mir nicht zu tragen: Normale Windows basierte Rechner können mit dem RAW- Format der Kameras erst einmal nichts anfangen. Sie benötigen einen Konverter, der die Daten interpretieren und in ein verständliches Format wandeln kann. Das ist meist jpg. Dazu liefern die Kamerahersteller ein entsprechendes Programm mit. Canon legt sogar eine recht umfangreiche und charmante Software bei, mit der sich neben der RAW- Entwicklung auch gleichzeitig Anpassungen vornehmen lassen können. Bei Nikon ist es wohl vergleichbar die ViewNX- Software. Richtig interessant wird es bei Nikon allerdings erst mit CaptureNX, das man sich zwar für recht überschaubares aber trotzdem zu zahlendes Geld optional zulegen muss.

Als Mac- User entfallen solche Aspekte allerdings, denn Mac- OS X kann von Haus aus die RAW Daten selbst aktueller Kameras interpretieren und nativ darstellen. Trotzdem benötigt man zum weiter Bearbeiten und Weiterreichen der Bilddaten einen geregelten Workflow, um mit den Daten anschliessend auch etwas Sinnvolles anstellen zu können.

Mein Workflow besteht zuerst aus dem Importieren der Daten in das jedem Mac mitgelieferte Programm "iPhoto". Es interpretiert die Bilddatei und legt beim Importieren automatisch und zusätzlich ein ausentwickeltes jpg an. Das Importieren dauert dadurch zwar etwas länger, aber die Ergebnisse sind schon in diesem automatisierten Prozess erkennbar besser als die der Kamera internen jpg- Engine. Will ich das fertige jpg on the fly verwenden, ziehe ich es aus dem Programm heraus auf den Schreibtisch und kann es als fertiges jpg weiter geben, weiter verarbeiten oder vorher verkleinern.

Wenn mir ein Bild dann immer noch nicht zusagt, öffne ich es "zu Fuss" in Photoshop, wobei da als erster Schritt mit Camera RAW das Bild konvertiert und dabei entsprechend den eigenen Wünschen angepasst werden kann. Öffnet man mehrere Bilddateien gleichzeitig, kann man die Parameter automatisch auf die restlichen anwenden. Das ist sehr praktisch.

Übrigens steht auch Photoshop Elements der Camera RAW Konverter zur Verfügung. Das Programm Photoshop Elements kostet sehr überschaubare 70 Euro bei den üblichen Verdächtigen und stellt besonders für Nikonanwender eine ernst zu nehmende Alternative zu CNX dar. CNX ist zwar teurer, im anschliessenden Bildbearbeitungsprozess aber nicht so intuitiv und einfach zu bedienen wie PSE. Zudem nutzt CNX die in der Kamera abgelegten Presets der sogenannten Picture Styles und entwickelt dann die RAWs in genau diesen Einstellungen. Ein nicht immer zielführender Prozess, da man diese Styles ja bei RAW Aufnahmen umgehen möchte. Ganz sicher wäre ich mir dabei zudem auch nicht, ob die eingestellten Parameter immer den fotografischen Bedingungen on location oder generell von mir angepasst worden sind im Vorfeld. Ein definitiv für mich zu Unbehagen führender Umstand, da ich manchmal erst vor Ort die Parameter ändere und gerne mal in der Kamera etwas übersehe. Bei RAW allerdings egal...

Ein weiterer charmanter Vorteil der iPhoto- Software ist die Möglichkeit, non destruktiv Bilder zu verändern und jederzeit den Ausgangszustand wieder herzustellen.

Aber nun genug der Apple- Werbung... Die Vorzüge bei RAW überwiegen in meinen Augen, deshalb habe ich nichts anderes mehr an meiner Kamera eingestellt.
 

zolder88

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Jpg oder RAW

Hallo TGG,

sicherlich läßt sich aus RAw-Dateien mehr herausholen als aus einem automatisch entwickelten Jpg.
Dies hört sich erstmal gut an.
Aber:
Man muß die Bearbeitungssoftware beherrschen und auch grundsätzlich etwas von Bildbearbeitung verstehen.
Auch den Zeitfaktor von durchaus 5 Min. pro Bild (es kann auch leicht sehr viel länger dauern) sollte man nicht unterschätzen.
Bei z.B. 500 Urlaubsbildern kommen nach dieser Rechnung locker 40 Std Nachbearbeitung zusammen.

Gruß
Gerold
 
wpau

wpau

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Als Mac- User entfallen solche Aspekte allerdings, denn Mac- OS X kann von Haus aus die RAW Daten selbst aktueller Kameras interpretieren und nativ darstellen.
In iPhoto wird nicht die RAW Datei benutzt, sondern das eingebettete Jpeg Bild, das man auch auf dem LCD der Kamera sieht. Dieses Jpeg Bild ist mit den Voreinstelllungen der Kamera für die Jpeg Einstellungen entstanden. Das RAW Abbild nutzt diese Informationen nur bei den Programmen der Kamera Hersteller.

Bei meiner Sony A850 ist dies deutlich zu sehen, wenn ich im Sony Programm oder in Bibble5 Pro arbeite. Bei Sony werden diese Jpeg Vorgaben wie DRO, Kontrast, Schärfe, etc. von der Kamera Software verwendet und man erhält gleich ein relativ gut aussehendes Bild, das kaum eine Nachbearbeitung benötigt. Dies gilt aber nur, wenn vorher in der Kamera die Jpeg Einstellungen verändert werden.


Da ich wegen der umfangreichen Plugin Möglichkeiten lieber mit Bibble5 Pro arbeite, nutzen mir diese Vorgaben dort wenig. Hier werden wirklich nur die Rohdaten der RAW Datei verwendet. Darum habe ich auch bei der Kamera sämtliche Bild beeinflussenden Einstellungen auf Null gesetzt und sehe dann auch auf dem LCD schon bei der Aufnahme die Darstellung der RAW Daten. Dadurch erkenne ich besser falsche Belichtungen, die mir sonst durch die Jpeg Vorgaben verfälscht werden und kaum noch eine richtige Beurteilung somit erlauben.

Dies ist nun einmal eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss. Investiere ich Zeit in die Entwicklung, oder überlasse ich der Kamera internen Software die Arbeit?
Bei den neuen Modellen von Canon, Nikon, Pentax, Olympus und Sony sind diese Algorithmen der Kamera internen Software mittlerweile so gut, das man schon etwas Übung und Erfahrung benötigt, eine gut belichtete Aufnahme mit der Hersteller Software zu verbessern. Dort wird ja der selbe Ablauf und Umfang wie bei der Kamera internen Software angewendet.

Viele benutzen aus diesem Grund auch Programme wie Lightroom, DXOLabs, Bibble5 oder Aperture, um nur einige zu nennen. Diese Programme unterscheiden sich von den Hersteller Programmen durch integrierbare Plugins zur verbesserten Bildbearbeitung. Wenn man mit seinem Programm vertraut ist, geht diese Arbeit mit den dort möglichen Voreinstellungen recht zügig.

Dazu gehört:
Tonwert Korrekturen
Optische Korrekturen
Geometrische Korrekturen
HDR Plugins
Stapelverarbeitung

um nur einige zu nennen. All dies ist mit einem Jpeg nur in begrenzter Weise möglich und ein weiterer Nachteil des Jpeg ist es, das mit jeder Verarbeitung die Qualität beim Speichern schlechter wird. Ein RAW Bild kann jederzeit wieder in die Ausgangssituation ohne Verluste zurück geführt werden. Die oben genannten Programme speichern ihre Daten nicht in die RAW Datei, sondern verwenden hierzu Zusatz Dateien und lassen somit das RAW Abbild unverändert.

Jeder Programm Hersteller bietet eine 30-Tage Testversion und dies sollte man nutzen um das zu einem passende Programm zu finden. Nach einer längeren Arbeit mit seinem Lieblings Programm ist es schwierig, mal eben zu einem anderen Programm zu wechseln, da dort dann wieder die Einarbeitungszeit beginnt, die dann auch je nach Umfang der Plugins, Monate dauern kann.
 
fotom

fotom

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RAW

Hallo Werner,

zumindest iPhoto scheint eine andere Routine zu verwenden als die aus der Kamera zu übernehmen. Dass die RAW- Datei zur Darstellung am Monitor vorher in ein jpg gewandelt wird, ist soweit nachvollziehbar, denn iPhoto zeigt "nur" Vorschaubilder an, auch wenn das RAW gerade im Arbeitsbereich "liegt". Änderungen am jpg werden nachvollziehbar in der Bibliothek abgelegt.

Der Unterschied zeigt sich besonders deutlich, wenn gleichzeitig in RAW und jpg fotografiert wird. Das jpg Bild unterliegt den Einstellungen der internen Entwicklungsengine und das RAW denen von iPhoto. Völlig unabhängig und nur den eigenen Vorstellungen unterworfen sind RAW Dateien beim Import über Camera RAW, das wohl auch Lightroom vorgeschaltet ist, oder eben den anderen genannten Programmen.

Anbei ein Beispiel, an dem man den Unterschied ooC und iPhoto sehr gut erkennt. DSC_5481 (das obere Bild) kommt als fertiges jpg aus der Kamera, DSC_5481 2 ist das über iPhoto entwickelte jpg. Leider finde ich auf die Schnelle kein passenderes Bild zum Verdeutlichen.

Wegen des Zeitbedarfes: Sofern man unter gleich bleibenden Bedingungen aufgenommen hat kann in einem Stapel der Entwicklungsprozess mit den einmal gewählten Parametern auf alles weiteren Bilder übertragen angewandt werden. Das reduziert den nötigen Zeitbedarf immens, wobei auch ich nicht verschweigen mag, dass man sich zumindest jedes Bild im Nachgang noch einmal ansehen sollte.
 

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