Erstes Makro

Henbe

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Innerhalb eines Fotokurses muss ich auch dieses Thema ran.

Die Fotos sind mit dem Standard-Objektiv EF 18-55 und einem Retroadapter erstellt. Die Kamera war ohne Makroschiene auf einem Stativ befestigt.

D.h. das Fokussieren ist händisch gemacht wurden. Um hierzu eine bessere Kontrolle zu haben, nutze ich einen TP-Link Router, der über W-LAN mit einem Tablet 7“ verbunden ist. Mit der App DSL-Controller kann ich das Bild kontrollieren, die Belichtungszeiten festlegen und die Kamera auslösen.


#1 Teil einer Modellbahnlok HO

Lok_1.jpg


#2 Herrenarmbanduhr
Uhr_2.jpg
 
18.01.2014
#1

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Guest

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muezin

muezin

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Hallo Bernhard,

gefällt mir! :daumen:
An Macro muss oder besser will ich auch noch ran...
Beim ersten Bild ist die Schärfentiefe relativ groß, auf wieviel hast Du abgeblendet? (Ist leider nicht in den Exifs)

Und das zweite ist doch wesentlich stärker vergrößert, oder nicht?
Wobei meine Augen beim zweiten nicht so recht wissen, worauf sie verharren sollen. Aber scharf ist es allemal!

Wie sind deine Erfahrungen mit dem/der 'Wirless DSL-Controller'-App?

Und was heisst 'MUSST' Du ran, macht doch Spaß, oda ned? :p
 

Henbe

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Beim ersten Bild ist die Schärfentiefe relativ groß, auf wieviel hast Du abgeblendet? (Ist leider nicht in den Exifs)
Moin Günther,

hier habe ich einen typischen Anfängerfehler gemacht. Bei Fotos mit einem Retroadapter stellt die Kamera natürlich keine Exif- Daten zur Verfügung, da das Objektiv ja um 180° gedreht auf der Kamera sitzt.
Ich hätte mir die Daten aufschreiben müssen. Ich meine aber dass ich Blende 11 oder 16 eingestellt hatte. Ausserdem ist das Foto etwas stärker nachgearbeitet.

Und das zweite ist doch wesentlich stärker vergrößert, oder nicht?
Wobei meine Augen beim zweiten nicht so recht wissen, worauf sie verharren sollen. Aber scharf ist es allemal!
Du hast recht mit der Vergrösserung. Das sind Zahnräder aus einer Herrenarmbanduhr, die ich ohne Lupe nicht erkennen kann.
Ich wollte einmal testen, wie weit man ohne spezielle Makrotechnik kommt. Da ich z.Zt. auch keine Makroschiene habe ist das ewas ein Zufallsprodukt. Ich habe die Uhr so verschoben bis ich diese Ansicht hatte. Mit einer Makroschiene hat man natürlich bessere Möglichkeiten. Ich bin beim Einrichten einmal gegen das Stativ gekommen, dann geht die ganze Nummer wieder von vorn los.

Wie sind deine Erfahrungen mit dem/der 'Wirless DSL-Controller'-App?
Für solche Sachen ideal. Ich versuche das Thema mal etwas weiter zu beschreiben. Ich vermute mit dem DSLR Controller hättest du bei deinen Hochspannungsmasten auch Vorteile gehabt.
 
Janni

Janni

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Hallo Bernhard,

schön das Du jetzt auch an das Themengebiet "Makro" musst :p
Das obere Bild mit der Modelleisenbahn ist nicht schlecht, nur die vielen Fusseln sind natürlich.....:psst:, aber das kannst Du Dir ja selber denken :D
Von der Schärfe isses noch OK, da kann man sogar noch was rausholen.

Vom unteren "Uhrenbild" kann ich das von der Schärfe allerdings nicht sagen, hier ist die Schärfe nicht wirklich gut.....liegt aber auch an der
extremen Retrovariante, da haste schon recht stark vergrössert und die Grenzen sind vermutlich erreicht worden :(

Das harte Licht war dahingehend auch nicht vorteilhaft, auf solchen matallischen Oberflächen entstehen schnell solche harten Reflexionen.

Hast Du für das Abblenden in Retrostellung den bekannten Blenden-Trick angewendet ? Denn normalerweise ist (wenn man nichts macht) das
Objektiv in Offenblendstellung und die Bilder werden mit Offenblende abgelichtet ;)









Gruss
JAN
 
Peter_M

Peter_M

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Das unangenehme an Produktmakros ist ..... das man hinterher immer zu viel Staub sieht. Wenn man diese Erfahrung einmal gemacht hat liegen ein Blasebalg, bzw. Pinsel bereit und das Motiv ist gut gereinigt.

Ich "persönlich" finde den Aufwand den du getrieben hast, mit Tablet und Co, aber zu groß. Die Canon sollte Liveview können und wenn du dann in das Bild zommst sollte das locker genügen.

Wenn man bei Makroaufnahmen einmal Blut geleckt hat macht es schnell Spaß und motiviert lang anhaltend. Ich finde das ein Makro-Objektiv eine lohnende Anschaffung ist die nebenbei noch eine perfekte Portraitlinse abgibt.
 

Henbe

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Das obere Bild mit der Modelleisenbahn ist nicht schlecht, nur die vielen Fusseln sind natürlich.....:psst:, aber das kannst Du Dir ja selber denken :D
Eigentlich hatte ich von dir auch nichts anderes ERWARTET:klatschen:.
Leider stand mir keine Lokomotivenreinigungsfachkraft:D zur Verfügung. Mit den Fusseln ist Absicht. Die Lok ist über 50 Jahre alt und wird nicht gereinigt.

Vom unteren "Uhrenbild" kann ich das von der Schärfe allerdings nicht sagen, hier ist die Schärfe nicht wirklich gut.....liegt aber auch an der
extremen Retrovariante, da haste schon recht stark vergrössert und die Grenzen sind vermutlich erreicht worden :(

Das harte Licht war dahingehend auch nicht vorteilhaft, auf solchen matallischen Oberflächen entstehen schnell solche harten Reflexionen.
Das ist die absolute Grenze der Vergrösserung.
Das harte Licht habe ich in der Nachbearbeitung reingebracht. Ich muss die Bilder im Lehrgang kommentieren und da ist es von Vorteil, wenn man etwas überzieht.

Hast Du für das Abblenden in Retrostellung den bekannten Blenden-Trick angewendet ? Denn normalerweise ist (wenn man nichts macht) das
Objektiv in Offenblendstellung und die Bilder werden mit Offenblende abgelichtet ;)
Joo ich habe mit den Blendentrick gearbeitet. Eigentlich stehen dir ja Erklärungen zu, aber ich versuch's mal.

  1. Objektiv normal auf die Kamera setzen.
  2. Blende einstellen.
  3. Abblendtaste drücken
  4. Objektiv mit gedrückter Abblendtaste von der Kamera nehmen
  5. Objektiv auf den Adapter schrauben und los gehts.
Wenn hier einen Fehler macht fotografiert man mit der Offenblende und dann kommt sowas raus.

_MG_1121_1.jpg
 
Steffen1207

Steffen1207

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  1. Objektiv normal auf die Kamera setzen.
  2. Blende einstellen.
  3. Abblendtaste drücken
  4. Objektiv mit gedrückter Abblendtaste von der Kamera nehmen
  5. Objektiv auf den Adapter schrauben und los gehts.
Moin Bernhard,
einfacher geht das bestimmt mit nem manuellen Altglas, bei dem du die Blende sowieso am Blendenring schließen mußt. Also Objektiv retro an die Kamera, Blende einstellen und los gehts...
 

Henbe

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Moin Bernhard,
einfacher geht das bestimmt mit nem manuellen Altglas, bei dem du die Blende sowieso am Blendenring schließen mußt. Also Objektiv retro an die Kamera, Blende einstellen und los gehts...
Hi Steffen,

wenn man Altgläser hat ist das wesentlich einfacher. Man kann dann die Blende auch bei aufgesetztem Retro verstellen. Bei meiner Art muss für jede Änderung der Blende umgebaut werden und damit alles wieder neu eingestellt werden.

Aber bei mir bestehen die Altgläser in erster Linie aus Kölsch- Gläsern.
 
Steffen1207

Steffen1207

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Aber bei mir bestehen die Altgläser in erster Linie aus Kölsch- Gläsern.
Also ich bevorzuge Weizenbier. Aus relativ neuen Gläsern.:D

Apropos Altgläser: Wenn du die Makrogeschichte vertiefen möchtest: Gut erhaltene Balgengeräte für M42 bekommst du ab 40 Öcken. Gute Objektive gibbet wie Sand am Meer, teilweise für'n Taschengeld. Was du noch brauchst, ist ein M42-Adapter für die Kamera. Für Canon am besten einer mit Chip, damit dich das AF-Messsystem der Kamera auch bei der Verwendung manueller Gläser beim Fokussieren unterstützt.
Diese alten Objektive machen übrigens auch im "Alltagsgeschäft" Spaß, wie ich selber gerade feststellen darf.:)
 

Henbe

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Gut erhaltene Balgengeräte für M42 bekommst du ab 40 Öcken. Gute Objektive gibbet wie Sand am Meer, teilweise für'n Taschengeld. Was du noch brauchst, ist ein M42-Adapter für die Kamera. Für Canon am besten einer mit Chip, damit dich das AF-Messsystem der Kamera auch bei der Verwendung manueller Gläser beim Fokussieren unterstützt.
Diese alten Objektive machen übrigens auch im "Alltagsgeschäft" Spaß, wie ich selber gerade feststellen darf.:)
Die Nummer mit den Balgengeräten für M42 wusste ich nicht. Werd mal schauen.

Die entsprechenden Adapter habe ich bereits. Ich schlage mit z.Zt. mit einer Beroflex 500 "Wundertüte" rum.
 
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