DSLR in Nässe und Regen

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uomo

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@MartinB85: "Aber mal im Ernst: wie gut halten die Sigmas eigentlich die Feuchtigkeit aus?"

Tipps und Tricks dazu würden mich auch interessieren.

Für Kundeneinsätze und da kann ich nicht kneifen habe als Regenschutz im Auto liegen: Eine Rolle Frischhaltefolie, die als Regenschutz für Cam und Optik dient, schön durchsichtig ist und alle Bedienelemente gut zeigt sowie etliche Plastiktüten und eine Rolle Haushaltspapier zum abtrocknen und ein großes Bundeswehr-Regencap für mich.



Michael
 
02.08.2009
#1

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Guest

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Saturn

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Es ist ja hinreichend bekannt,
wie "pfleglich" ich mit meiner Ausrüstung umgehe.
Sehr oft gehe ich durch den Regen, die Kamera geschultert, sie wird dann unweigerlich nass,
aber das steht sie durch.

Ich habe mal die SD10 auf einem Balkon vergessen und dort lag sie auf dem Boden,
im strömenden Regen, mit dem Makro 105 drauf.
Nichts passiert.


LG
Ulli
 

MartinB82

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Hallo Michael,

danke für die Idee und Umsetzung, dies in einem neuen Thread auf zu greifen :D

Nachdem außer Sorgen, bis jetzt keinerlei Nebenwirkungen aufgetreten sind: Irgendjemand dabei, der auch mal negatives zu berichten weiß? :rolleyes:


Regenschirm hatte ich vergessen, Frischhaltefolie nicht dabei (aber der Gedanke ist gut) und natürlich hätte ich die Kamera auch in der Tasche lassen können, aber dann wäre das folgende "Tatort-Foto" auch nicht möglich gewesen, in dem die Straße zu einem "Fluss" wird. ;)

Gruß Martin
Regentropfen.jpg
 
Klaus-R

Klaus-R

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Hallo Michael,

ich hatte ja schon im Costa Rica Thread geschrieben, dass mir SD9 und SD14 und auch das 80-400er OS mehrmals klätschnass geworden sind. So schnell, wie da der Wolkenbruch losbricht, kannst Du die Sachen überhaupt nicht in den Rucksack kriegen. Ist der Kram dann endlich verstaut, kann er nich trocknen und erhöht die Luftfeuchtigkeit im Rucksack zu Lasten aller anderen Photosachen zusätzlich. Ich hatte mir da wirkliche Sorgen gemacht!

Kurzum, ich behaupte, der Kram ist absolut spritzwasser- und tropenfest ... da ist abslout nichts kaputt gegangen.
Hab ich glaub ich auch schon geschrieben .... meine angeblich wasserdichte 11-Flocken Billigarmbanduhr hat's nicht überlebt.:D

@ Ulli .... wenn ich im nächsten Leben als SIGMA wiedergeboren werde, dann wünsch ich mir ein anderes Herrchen!

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
Robert

Robert

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Hallo Martin,

sehr schönes Foto, gerade auch wegen der Umsetzung in sw!
 

MartinB82

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So, war ja mal klar das irgend jemand mal eine Sigma baden schicken musste. Saturn hatte ja mal schöne Bilder zum Thema Sensorreinigung gezeigt, aber ich meine mich zu erinnern das das Exemplar a) eh schon defekt war und b) keine SD14 :D.

War per Kanu auf einem herrlichen Bächlein in der Mecklenburgischen Seenplatte unterwegs, als das Boot auf einer verborgenen Wurzel auf lief und kenterte. Die DP1s war dem Tauchtest zum Glück entzogen, da sie mir um den Hals hing.

Aber die SD14 ging für fast eine Sekunde unter, mit dem 18-200mm OS dran! :eek: (Ebenso eine kompakte von Canon).

Immerhin war sie gerade ausgeschaltet... bis ich später beim Einräumen feststellte das sich das Einstellrad zwischenzeitlich versehentlich aktiviert hatte und die Kamera an war. Der Bildschirm funktionierte, aber beim Ausschalten der Kamera war der Bildschirm verdächtig hell. Das Display zog einfach Strom. Ein und Ausschalten brachte das gleiche Ergebniss - 'ausgeschaltet' leuchte der Bildschirm wie eine kleine Taschenlampe. Erst die Entnahme des Akkus lies Ruhe einkehren, aber wirklich gutes verhieß das nicht.

Obwohl die SD14 weitestgehend trocken wirkte (Akkufach war feucht), konnte ich das vom 18-200er nicht behaupten: da war viel Feuchtigkeit ins Innere gelangt und bei den nächsten hundert Mal Tubus ein und ausdrehen (Zoomen) war dieser 'mit Wasser geschmiert'.

An Fotografieren mit der DSLR war erst mal nicht mehr zu denken.

Bei einem vorsichtigen Funktionstest am nächsten Tag tat sich rein gar nichts, die Kamera war tot.


Drei Tage später funktionierte die Kamera teilweise wieder, gab jedoch eine Fehlermeldung beim Versuch auf die SD-Karte (per Adapter) zu schreiben.

Heute, fünf Tage später, funktioniert die SD14 einwandfrei, als wäre nie was gewesen.

Ein wenig anders sieht es beim 18-200er OS aus: bei diesem sind innen noch immer mehrere Linsengruppen beschlagen, wobei auch 'pumpen' bisher wenig half. Mal sehen ob ich auf trockenes Wetter warte, oder es bei 50°C in den Backofen lege, oder im Schuhgeschäft Hydroperlen besorge und es in einem luftdichten Behälter mit diesen einsperre. Ansonsten funktioniert die Fokussierung, die OS-Funktion habe ich sicherheitshalber noch nicht getestet. Jetzt noch einen Kurzschluss zu provozieren wäre blöd ;).

Ich freue mich sehr über die solide Verarbeitung der SD14 durch die Sigma-Ingenieure, der Body scheint ordentlich abgedichtet zu sein - auch ohne 'weather sealing' :klatschen:.

Damit wäre ein weiterer Unterwassertest eigentlich überflüssig. Reicht, dass ich das einmal gemacht habe - und falls es doch einer schafft darf er es gerne hier posten... ^^

P.S. die kleine Canon ist noch arg verstimmt, gibt aber zunehmend deutlichere Vitalzeichen. Ich nehme mal an solange kein Bauteil durch einen Kurzschluss zerstört ist, dürfte eine Kamera durch sorgfältiges trocknen über mehrere Tage wieder restlos funktionstüchtig werden, oder nicht?
 
Hippo

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Glück gehabt:klatschen::), zumindest mit der SD14, hoffe Du kannst das Objektiv auch noch retten.;)
 
Robert

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So, war ja mal klar das irgend jemand mal eine Sigma baden schicken musste...

Aber die SD14 ging für fast eine Sekunde unter, mit dem 18-200mm OS dran! :eek: (Ebenso eine kompakte von Canon).

...

Heute, fünf Tage später, funktioniert die SD14 einwandfrei, als wäre nie was gewesen.

Ein wenig anders sieht es beim 18-200er OS aus: ...

Damit wäre ein weiterer Unterwassertest eigentlich überflüssig. Reicht, dass ich das einmal gemacht habe - und falls es doch einer schafft darf er es gerne hier posten... ^^
Zur Nachahmung trotzdem eher nicht empfohlen :psst:

Ich halt Dir die Daumen, dass Du das 18-200 erfolgreich trockenlegen kannst - u.U. wäre es jedoch ratsam, den Sigma-Service zu kontaktieren ;)
 
Saturn

Saturn

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Ich breche zusammen!!!
Sage doch immer wieder: Sigma ist ne Zicke, aber hart im Nehmen!
Hoffentlich rostet nicht der Verschluss!

Dem 18-200 OS gebe ich da weniger Chancen :-(


Zu meiner Sensorreinigung:
War am Schluss (Kärcher) eine SD9, gekauft im DSLR-Forum, für 15 Euronen :D
Ansonsten wurde eine SD10 gezeigt, die vom Gehäuse her mit der 9er identisch ist *gg*
 

MartinB82

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Danke. :)

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

@ Ulli: der SD14-Body scheint trocken geblieben zu sein. Obwohl das Objektiv sehr feucht war scheint kein Wasser den (eigentlich nicht sonderlich dicht aussehenden) Staub/IR-Filter passiert zu haben. Trockungsflecken von Wasser sind auf diesem ebenfalls nicht vorhanden obwohl das Objektiv erst drei Tage später für längere Zeit vom Body getrennt wurde. Einzig in die Akkuaufnahme und eventuell noch das CF-Fach war ein wenig Wasser eingedrungen.
 
magician76

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Ja, die Sigmas können einiges ab :)
Ich war zu meiner Sigma Zeit auch mehrfach im Regen unterwegs und es machte ihr nichts :)
Zum Thema trockenlegen:
Ich habe vor einiger Zeit mal eine Doku über einen Profifotografen gesehen der im Jungel unterwegs war.
Sein Tip zum Thema trockenlegen: Er legte die Ausrüstung in eine Kiste in die er eine Kerze (angezündet) stellte.
Kiste zu und alles gut.
 
Telekomiker

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Ich habe vor einiger Zeit mal eine Doku über einen Profifotografen gesehen der im Jungel unterwegs war.
Sein Tip zum Thema trockenlegen: Er legte die Ausrüstung in eine Kiste in die er eine Kerze (angezündet) stellte.
Kiste zu und alles gut.
Glaube ich Dir,
denn wenn durch die Kerze die Kiste abgefackelt ist, dürften auch keine Nässe-Probleme mehr mit der Cam vorhanden sein. :eek::eek:
Und ganz nebenbei kann er seine nassen Klamotten an dem Feuerchen trocknen.:D
 

MartinB82

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Dem 18-200 OS gebe ich da weniger Chancen :-(

Hi Ulli,

deine Sorge ist zum Glück unbegründet, das 18-200mm OS funktioniert einwandfrei :D (Selbst die kleine kompakte Canon hat nach zwei Wochen hartnäckiger Dienstverweigerung wieder ihre Tätigkeit aufgenommen!)

Beide haben allerdings ein kleines störrendes Problem: es sind Trocknungsflecken auf den äußeren Linsengruppen zurückgeblieben.

@200mm nur ein wenig blasser, @18mm ein netter 'Weichfilter';)


Meine Frage an alle: Wie bekomme ich die beiden vordersten (Front-)linsen beim Sigma 18-200mm OS am besten runter. Kommt man da auch von vorne dran? Oder muss es hinten am Bajonett aufgeschraubt werden? Und ist irgendwas zu beachten, um es nicht beim Zusammenbau zu dejustieren?

Wenn irgendjemand von einer bebilderten Montageanleitung im Netz weiß, wäre ich dafür dankbar! Thanks!


Viele Grüße
Martin
 
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