Digitalphotos selber auf Photopapier ausbelichten .... geht das?

Klaus-R

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Hallo zusammen,

und ja ... ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich diesen Faden hier nennen solle ..... er könnte auch heißen:
"Endlich weiß ich, warum Smartphone Displays so absurd hohe Auflösungen haben"

oder....

Bild - 21.jpeg

"Was man mit einem Mobil - Telephon sonst noch Verrücktes machen kann"

und ...

ja ... ich bin umgefallen ... hatte ich doch kürzlich noch geschrieben, dass ich nicht vorhabe, wieder selber Bilder konventionell auszubelichten .....



aber ....



......wie sagte schon Konrad Adenauer .... "Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern?!" Heute ist heute und heute ist anders!

und ja .....

ich habe inzwischen wieder eine komplette Dunkelkammereinrichtung und vergrößere nach mehr als 22 Jahren Pause auch wieder selber Photos.

Das ist Photographie zum Anfassen .... Film ist wieder da ... so wie die Schallplatte inzwischen wieder in jedem guten Jazzclub verkauft wird, muss auch die konventionelle Photographie knapp überleben dürfen und ich schwenke die Fahne um andere zu infizieren!

Frage .... gibt es eigentlich Schnittstellen zwischen der Digitalphotographie und er konventionellen Film-Photographie?!

Nun ... eine hat lange Tradition, nämlich Film und Dia zu digitalisieren .... sozusagen Analog-Digital-Wandlung.
Geht es eigentlich auch umgekehrt? Kann man Digital nach Analog wandeln ... konkret ... kann man digitale Bilddaten selber zu Hause auf Photopapier ausbelichten, so wie man umgekehrt ja auch Filme und Dias scannen und so digitalisieren kann?!

Ich will also Digitales sozusagen analogisieren ... klar geht das beim Großdienstleister aber der soll's nicht machen .... das will ich selber machen.

Meine Idee war, ein ganz normales Smartphone-Display dafür zu gewinnen, ein Digitalphoto erstens zu vergrößern und zweitens auszubelichten.

Technisch liefern schon sehr preisgünstige Smartphones Displayauflösungen, die gar keinen Sinn mehr machen. Auch riesige 6-Zoll Geräte liefern eine Displayauflösung, die sich sehenden Auges nicht mehr nutzen lässt, dafür aber (und so kam ich auf die Idee) reichlich vergrößern lassen müsste.

Wie aber machen? Wie bekommt man eine Handy-Dsisplay Anzeige zu einem wertigen Photo-Print gewandelt?

Fakt ist, dass man mit guten Vergrößerungsobjektiven auch gut photographieren kann .... PUNKT!
Warum sollte man nicht umgekehrt mit einem guten Photoobjektiv auch prima vergrößern können?!

Will man eine 6 Zoll Handy-Display-Anzeige optisch ausbelichten, dann benötigt man ein 6x9cm Vergrößerungsgerät, das man zerstören und dann umbauen müsste, Kondenser und Negativbühne müssten entfernt werden ... das selbstleuchtende Smartphone müsste irgendwie in die bildgebende Negativ-Ebene katapultiert werden .... kurz ... es geht viel einfacher!

Jede konventionelle Kamera lässt sich nämlich auch als Vergrößerungsgerät nutzen, wenn man das Ausleuchtungsproblem des Negatives lösen kann! Es fehlt schlicht der Kondenser-Kopf, der ein Vergrößerungsgerät diesbezüglich endgültig von einer Kamera unterscheidet.

Allein .... das Handy-Display ist ja nun selbstleuchtend und so benötigt man keine Lichtdurchflutung eines Negatives, die ein Vergrößerungsgerät normalerweise ausmacht.

Die smarte Lösung ist eine 6x9cm Faltkamera, die man zum Vergrößerungsgerät umbauen kann .... und so geht das:

Bild - 7.JPG

Die Faltkamera (hier eine AGFA RECORD 6x9 - 1949-52) wird geöffnet und an einem Stativ-Galgen wie gezeigt befestigt. Der Verschluss wird auf BULB geschaltet, ausgelöst und mit einem Hölzchen offen arretiert, damit die Optik zum Ausbelichten geöffnet ist.

Unterhalb der Optik muss unbedingt eine Filter- und Shutter-Halter montiert werden ... ich habe das mit einem Schweißdraht gelöst.

Das hier gezeigte Orangefilter ist uralt und war eigentlich für die Filterschublade

Ich kann das Handy zwar vom Desktop-Rechner aus mit den Negativ-Daten über ein Datenkabel beschicken, es gibt aber leider (noch) keine Software, mit der ich das Display (remote) ein und ausschalten könnte, um die Belichtung genau zu timen.

Eben das (also die Belichtungszeit des Photopapieres) muss händisch gemacht werden (was sehr einfach geht .... dazu später).

Hier der simpele Shutter (einfache schwarze Pappscheibe), die auf den Filterhalter gelegt wird, um das Gerät am Belichten zu hindern, und entfernt wird, um die Projektion des Handybildes zwecks Vergrößerung zu ermöglichen.

Bild - 2.JPG


Eigentlich kann man jetzt das Smartphone direkt auf die Negativbühne legen, um ausbelichten zu können ..... nur .... gibt es leider ein Problem damit, dass solche alten Sucherkameras einen Mindestfokus von gerade mal um einem Meter haben.
Die Optik ist nicht das Problem, die kann dann näher fokussieren, wenn man den Fokusanschlag ausbaut, (so geschehen!) .... aber .... das reicht noch nicht!
Wer kleine Aufnahmen (10x15 oder 13x18) ausbelichten will, muss sich einen Lichtschacht bauen, auf den dann das Schmaatfön gelegt wird, damit so kurzes Fokussieren möglich wird.


Bild - 6.JPG


Bild - 7.JPG


Bild - 8.JPG

Ich nehme vorweg .... es funktioniert ... ansonsten könnte ich mir das hier ja auch sparen!

Wie aber muss man digitale Bilddaten wandeln, damit man sie auf diese Weise elektronisch digital ausbelichten kann?
Schwarz-Weiß ..... ist das sehr einfach ....

Das Bild muss zunächst einmal seitenverkehrt werden, damit die Ausbelichtung dann (gemäß Strahlengang des Objektives) wieder richtig herum kommt.
Dann Invertieren (Positive to Negative) dann (je nach verwendetem Papier) unbedingt den Kontrast reduzieren .... das KODAK Papier macht knallharte Kontraste!

IMG-20211120-WA0007.jpeg

Farbe .....

Bild - 20.jpeg


Color Prints waren immer schon vom Negativ aus eine Herausforderung ... aber kein wirklich unlösbares Problem, solange der Photo-Laborant wirklich voll "farbtüchtig" ist .... kein Scherz!

Etwa 40 % der Männer und auch einige Frauen sind nicht wirklich "farbtüchtig", also mehr oder weniger ausgeprägt farbenblind und dann wird es leider "schwierig", eigentlich unmöglich, RA4-Farbpapier neutral anzufiltern.

Wie das im CMY-Filtersystem funktioniert erkläre ich bei Interesse sehr gerne .... ist auch kein Hexenwerk, sprengt aber hier den Rahmen des Fadens total.

Jedenfalls habe ich mir zum elektronischen Anfiltern des RA4-Color-Photopapieres mal digitale CMY-Filter nach dem System-KODAK angelegt .... das CMY-System (Cyan/Magenta/Yellow) ist quasi das "NEGATIV", des RGB-Farbsystems ... so wird NEGATIV-Farb-Photopapier traditionell "angefiltert" .... heute würde man sagen .... "weißabgeglichen".

Wie gesagt .. ich kann's nur anreißen ... bei NACHMACH-INTERESSE garantiere ich, dass ich gerne ein Buch darüber schreibe ... aber hier wird das alles zu viel!

Oben zeige ich ein natives "orangemaskiertes" Farbfilmnegativ.

Auf solche orange-maskierten Negative ist das RA4 Colorpapier abgestimmt!

Will man nun digitale Bilder auf eben dieses Papier ausbelichten, muss man logischerweise mit eben einer solchen Maske auflaufen ....quasi einen maskierten Farbfilm "digital nachbauen".

Nur so bekommt man eine Basis für den dann immer wieder erforderlichen Weißabgleich für eine individuelle Film-Photopapier Kombination.

Wechselt man dann (gezwungenermaßen) zu einer anderen Kombination (Papier-Film), muss erneut abgeglichen werden.



Das eigentliche Fein-anfiltern erfolgt dann mit meinen digital erstellten Farbkorrekturfiltern ....

Bild - 19.jpg

Bei klassischer (also vom Negativ) ausgehenden Ausbelichtung werden eben diese Filterwerte nicht angeklickt, sondern "gelegt".
Man legt also entsprechend der Filterung ausgesuchte Farbkorrekturfilter in die Filterschublade des Vergrößerungsgerätes, um farbneutrale Aufnahmen zu erhalten.
Alternativ kann man auch einen Vergrößerer verwenden, der einen stufenlos einstellbaren Farbmischkopf hat.

Die Idee funktioniert!

Hier erste COLOR Ausbelichtungen von DIGITAL nach ANALOG!

Bild - 16.jpg

Sinn und Zweck?!

Nun ... der grundsätzliche Nachteil der konventionellen Filmphotographie war, ist und bleibt, dass nur sehr wenig Bildmanipulation/-gestaltung möglich ist.
Digital sieht das ganz anders aus ... da gibt es inzwischen nix mehr, watnich' gibt und geht.
So gesehen macht es sogar "Sinn" (egal ... auch wenn Sinn eigentlich Spaß ist), einen Film zu belichten, dann zu entwickeln, dann DIGITAL das Bild zu bearbeiten und letztlich wieder konventionell händisch auszubelichten.


Hier das auf 6x9cm getrimmte Handybild (hier ein Positivbild, das so natürlich nicht ausbelichtet werden kann .... nur um zu zeigen, dass ein 6x9 Vergrößerungsgerät IDEAL für ein 6 Zoll Smartphon Display ist.

Bild - 4.JPG


SW-Ausbelichtungen:

Bild - 31.jpeg


Das sind superscharfe schön grauwertabgestimmte SW-Ausbelichtungen im 10x15cm Format auf FOMA-SW Photoppier.
Dass die Aufnahmen vom Handydisplay kommen, wird auch ein "Kenner" nicht sehen können .... da ist wirklich kein Pixel zu sehen

Ironischerweise zeige ich hier Photos, die auf Film aufgenommen waren, dann gescannt wurden und dann elektronisch auf echtes Photopapier ausbelichtet wurden.
Kann sowas Sinn machen?? Warum nicht direkt vom Negativ aus ausbelichten?
Und ja ... das macht unbedingten Sinn, weil man an direkt ausbelichteten Negativen ja gar keinen Bearbeitungsspielraum hat. So kann man digitale Bildbearbeitung nutzen, um letztendlich dann doch zu einem (dann gut gemachten, weil bearbeiteten) Photo zu kommen.

Colour Ausbelichtungen .....

Jetzt wird es ungleich schwieriger ....

Eine umfangreiche Versuchsreihe ergab, dass es besser ist, eine (uraltes) Maskierungsfilter in den Strahlengang der Ausbelichtung einzubauen.

Ursprünglich diente dieser von AGFA gefertigte Filter dazu, uralte (noch unmaskierte Farbfilme) zum Ausbelichten zu auf RA4-Papier verwenden zu können.

In diesem Falle maskiert er dann schon "ausgefummelte" digitale Photos so, dass sie dem auf maskierte Farbfilme abgestimmten Farbphotopapier entsprechen..


Bild - 9.JPG

Bild - 10.JPG

Entwicklung der Positive ....

SW: Für Schwarz Weiß Photopapier, das bei Zimmertemperatur entwickelt werden kann, empfehle ich die traditionelle Schalenentwicklung bei rotem Labor - Safelight.

Der RA-4 Color-Prozess MUSS bei 35 Grad durchgefdührt werden.

Grundsätzlich kann man dafür auch die traditionelle Schalenentwicklung verwenden (es gibt dafür Untersetzer-Schalenwärmer), schnell aber verwandelt sich das Photolabor dann in eine ungesunde Dampfsauna und die Photochemie oxidiert schnell am Luftsauerstoff.

Ich empfehle die viel einfachere und schnellere Trommelentwicklung in Film-Entwicklungstanks.

In der "Trommel" ist es nach Warmvorwässerung erheblich einfacher, die 35Grad zu temperieren und zu halten.

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
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23.11.2021
#1

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Der Bü...

Der Bü...

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Hej...

du bist ein verrückter Kerl... 😳😳😳
Das ist ja mal eine geile Idee...
Wenn ich das richtig verstehe hast du das Licht vom Display dazu genutzt um das Fotopapier auszubelichten????

Hast du das nach Gefühl gemacht mit dem Ausbelichten???

Gruß, der Bü...
 
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Hej...

du bist ein verrückter Kerl... 😳😳😳
Das ist ja mal eine geile Idee...
Wenn ich das richtig verstehe hast du das Licht vom Display dazu genutzt um das Fotopapier auszubelichten????

Hast du das nach Gefühl gemacht mit dem Ausbelichten???

Gruß, der Bü...
Ja ... so ist es! Das Handydisplay liefert quasi das selbstleuchtende Negativ, das ich dann klassisch auf Photopapier ausbelichten kann.

Die "Kunst" ist es, am Rechner ein adequates Negativ aus einem Digitalbild herzustellen, das sich infolge dann wie ein "echtes" Filmnegativ benimmt und sich dann passend zu den Eigenheiten des Photopapiers ausbelichten lässt.

Dieses Bild wird dann über ein Datenkabel zum Handy kopiert und über meine "Erfindung" auf das lichtempfindliche Photopapier ausbelichtet.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen Desktoprechner im Photolabor würde nutzen können.
Wie oben schon angemerkt .... Smartphone-Displays haben inzwischen absurd hohe Auflösungen, die im normalen Gebrauch eigentlich Unsinn sind, weil niemand mit der Lupe auf das Handy guckt!
Die Qualität solcher Displays reicht problemlos für DIN A 3 Ausbelichtungen auf Photopapier.

Das Anfiltern des RA4 Farb-Photopapiers war nicht ganz einfach, weil das Zeug natürlich für Glühfadenlampen als Lichtquelle zum Ausbelichten ausgelegt ist und eben nicht auf das LED-Backlight eines Gerätedisplays.

Neutrale Farben sind dennoch machbar .... wie oben ja gezeigt......

Grüße und rettet Film

Klaus
 
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dj69

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Klaus, du kommst auf Ideen, Wahnsinn :D
Danke für diesen ausführlichen Bericht! Sehr interessant!
 
matt314

matt314

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Auch von mir vielen Dank für diesen Bericht, das hat mich schon oft geärgert, das digitale Fotos nur „fremd“ ausbelichtet werden können, selbst bei SW.
Und hybride Verarbeitung könnte so manches Papierle sparen und Dinge ermöglichen die mit Film sonst nur mit großem Aufwand oder unmöglich wären.
Ich habe noch eine alte Zeiss-Ikon Nettar 6x9, da müßte ich mal etwas experimentieren demnächst.

viele Grüße

Matt
 

gorvahloh

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Schöne Idee - ich denk schon seid seid ca. 2Jahren daran : Wie bekomme ich das digitale Bild auf das Fotopapier....bis jetzt dachte ich immer : "Ein Beamer der auf kurze Distanz scharf projiziert und dessen Helligkeit ich regeln kann und die Negativ Bilder aus dem Laptop" .
Ich hab schon mal Fotopapier direkt auf dem Laptop Monitor gelegt, also eine Art Kontaktkopie gemacht. Ich kam auf ca. 1sec. Belichtungszeit und das Ergebnis war auch nicht scharf genug.
Übrigens das mit der Kamera als Vergrösserer, funktionierte in meiner Jugend auch schon...ich war jung hatte kein Geld für einen Vergrösserer...ein paar Dachlatten, eine Blech Honigeimer mit Lampe und eine Revue 400 KB Kamera als Vergrösserungsobjektiv und Mutters Plastikschüsseln für die Chemie....
Gruß
 
Klaus-R

Klaus-R

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Hallo zusammen und vielen Dank für Euer Interesse.
😊

Die Bildergebnisse, die ich mit der hier gezeigten Methode erreiche sind makellos scharf und in den Tonwerten wohl nicht von "echten" Negativ-Ausbelichtungen zu unterscheiden.
Einen Beamer auf so kurze Distanzen zu fokussieren scheidet schon deshalb aus, weil solche Projektionsobjektive leider nicht abblendbar sind, bei so kurzer Fokussierung (für die sie nicht gerechnet sind) keine scharfen Ausbelichtungen abliefern und viel zu viel Licht werfen, das nicht für das Photopapier dosiert werden kann.
Photopapier direkt auf ein Display zu legen geht leider auch aus zwei Gründen nicht:

Das Papier müsste direkt auf den lichtgebenden Dioden liegen, um scharfe Bildergebnisse zu liefern! Das tut es aber nicht, weil das Display ja eine Glasplatte haben muss, die einen gewissen Abstand von den "Pixeln" schafft, so dass es zu Unschärfen kommen muss. Außerden sind alle Displays grundsätzlich viel zu hell für lichtempfindliche Papieremulsionen und lassen (für Farbausbelichtungen unerlässlich) keine optische Filterung zu.
Letztlich kann die Belichtungszeit ja nicht gesteuert werden.

Was ich hier mache kostet wirklich nur Peanuts und funktioniert klasse! Wenn man z.B. das RA4-Farbpapier einmal neutral angefiltert hat und Bildschirmübereinstimmung realisiert hat, dann ist man wirklich fertig und kann beliebig viele Aufnahmen ausbelichten, ohne nachjustieren zu müssen.

Wichtig ist mir auch, dass der Kram handlich (also wegräumbar😊) bleibt.

Ich habe noch weitere Ideen und Teile bestellt, um die Digital-Analog-Wandlung weiter zu optimieren und zu vereinfachen.

Insbesondere die Papierentwicklung in Farbe will ich noch vereinfachen! Ich ziele auf eine Tageslichtentwicklung in Trommeltechnik ab. Die erforderlichen 35 Grad Prozesstemperatur lassen sich so viel einfacher und stressfreier realisieren, als bei 590 Nanometer Color-Safelight-Schalenentwicklung .... Mondlicht ist grell dagegen!

Ich habe auch noch hochwertigere optische Filter (also strahlengangtaugliche Filter) bestellt, die die Colour-Prints noch brillanter werden lassen.

Der hier mögliche SWITCH zwischen DIGITAL und ANALOG begegnet dem Riesennachteil, der mich 1999 so radikal hat zur Digitalphotographie wechseln lassen, nämlich die kaum mögliche Bildbearbeitungsoption beim klassischen Ausbelichten von Negativen.

So können wir Bilder entweder DIGITAL oder auf Film aufnehmen, dann digital bearbeiten und anschließend wieder konventionell ausbelichten ... in erstaunlich guter Bildqualität.😊

Wer mitziehen will, ist herzlich eingeladen! Ich berichte und berate gerne weiter. Und es wird nicht wirklich teuer!

Steht die Sache einmal, dann ist das Verbrauchsmaterial erheblich preiswerter als jeder Druck ... und qualitativ einem "echten" Photo deshalb gleich, weil's ja ein echtes Photo ist!

Grüße und rettet Film!😊

Klaus
 
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matt314

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Moin Klaus,

Hast du den Abstand der Box zwischen 6x9 Kamerabühne und Smartphone gerechnet oder empirisch probiert?
Sieht nach etwa vier cm aus.
Muss der Fokusanschlag im Objektiv zwingend zusätzlich entfernt werden?
Noch mal Danke für die klasse Arbeit!
viele Grüße

Matt
 
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