dj69
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Am vergangenen Donnerstag habe ich mit einemortskundigen Freund eine kleine Wanderung unternommen.
Es ging rund um den Ulmenstein, ein Berg hier in unmittelbarer Nachbarschaft, dessen markante Basaltspitze einst weithin durch den Wald sichtbar war und an derer Statt heute ein tiefes mit Wasser gefülltes Loch klafft.
Der Basalt wurde abgebaut, er diente unter Anderem zur Befestigung der Holländischen Küsten und liegt in diversen Bahndämmen.
Der Steinbruch war nur von 1911 bis 1928 in Betrieb, danach war Abbau und Förderung unrentabel. Der Steinbruch wurde aufgegeben und füllte sich langsam mit Wasser.
Auf der Trasse, deren Bilder ich Euch hier zeige, wurde nun von 1911 bis 1928 der abgebaute Basalt vom Steinbruch zum nahen Verladepunkt (3,5 km) auf die "richtige" Bahn transportiert. Es kamen Winden zum Einsatz, die Strecke ist zu Steil für Loks, und darum war es auch nicht möglich, mehr als 2 Loren pro Abschnitt nach unten zu befördern.
Unterwegs kannte man an drei Stellen sehr deutliche Änderungen im Gefälle erkennen und auch noch erahnen, dass hier mal eine Winde und weitere technische Einrichtungen zum Transport der Loren vorhanden waren. Die Loren mussten also unterwegs umgespannt werden, es waren vermutlich drei Stationen.
In den 1970er Jahren wurde die Trasse dann als Wanderweg ausgebaut, geriet aber in den 1990er Jahren wieder in Vergessenheit.
Nur im Wald ist die Trasse heute noch wirklich als solche zu erkennen, fast vollständig erhalten und begehbar. An einigen wenigen Stellen wurde sie durch Forstwege unterbrochen.
Unten im Ort ist die Trasse in Wirtschaftswege umgewandelt worden, ein Teil dient auch heute noch als Wanderweg. Aus mir unerfindlichen Gründen habe ich davon aber keine Fotos gemacht...
In den Feldern sieht die Trasse meist so aus wie auf dem Bild. Es war durchaus ein bisschen abenteuerlich
#01 - unter diesem Trampelpfad verbirgt sich die alte Strecke

#02 - hier geht es in den Wald

#03 - und dann auch gleich mächtig bergauf.

#04 - man befindet sich quasi in einem grünen Tunnel

#05 - hier erreichen wir ein Plateau in der Strecke. Das Gefälle ändert sich deutlich. Vermutlich war hinter siesem "Knick" eine Winde installiert.

#06 - die Trasse verläuft hier durch einen mächtigen Einschnitt, im laufe der Zeit wurde die Wurzel hier unterhöhlt, der Baum steht aber nach wie vor.

Es ging rund um den Ulmenstein, ein Berg hier in unmittelbarer Nachbarschaft, dessen markante Basaltspitze einst weithin durch den Wald sichtbar war und an derer Statt heute ein tiefes mit Wasser gefülltes Loch klafft.
Der Basalt wurde abgebaut, er diente unter Anderem zur Befestigung der Holländischen Küsten und liegt in diversen Bahndämmen.
Der Steinbruch war nur von 1911 bis 1928 in Betrieb, danach war Abbau und Förderung unrentabel. Der Steinbruch wurde aufgegeben und füllte sich langsam mit Wasser.
Auf der Trasse, deren Bilder ich Euch hier zeige, wurde nun von 1911 bis 1928 der abgebaute Basalt vom Steinbruch zum nahen Verladepunkt (3,5 km) auf die "richtige" Bahn transportiert. Es kamen Winden zum Einsatz, die Strecke ist zu Steil für Loks, und darum war es auch nicht möglich, mehr als 2 Loren pro Abschnitt nach unten zu befördern.
Unterwegs kannte man an drei Stellen sehr deutliche Änderungen im Gefälle erkennen und auch noch erahnen, dass hier mal eine Winde und weitere technische Einrichtungen zum Transport der Loren vorhanden waren. Die Loren mussten also unterwegs umgespannt werden, es waren vermutlich drei Stationen.
In den 1970er Jahren wurde die Trasse dann als Wanderweg ausgebaut, geriet aber in den 1990er Jahren wieder in Vergessenheit.
Nur im Wald ist die Trasse heute noch wirklich als solche zu erkennen, fast vollständig erhalten und begehbar. An einigen wenigen Stellen wurde sie durch Forstwege unterbrochen.
Unten im Ort ist die Trasse in Wirtschaftswege umgewandelt worden, ein Teil dient auch heute noch als Wanderweg. Aus mir unerfindlichen Gründen habe ich davon aber keine Fotos gemacht...
In den Feldern sieht die Trasse meist so aus wie auf dem Bild. Es war durchaus ein bisschen abenteuerlich
#01 - unter diesem Trampelpfad verbirgt sich die alte Strecke

#02 - hier geht es in den Wald

#03 - und dann auch gleich mächtig bergauf.

#04 - man befindet sich quasi in einem grünen Tunnel

#05 - hier erreichen wir ein Plateau in der Strecke. Das Gefälle ändert sich deutlich. Vermutlich war hinter siesem "Knick" eine Winde installiert.

#06 - die Trasse verläuft hier durch einen mächtigen Einschnitt, im laufe der Zeit wurde die Wurzel hier unterhöhlt, der Baum steht aber nach wie vor.












