Der rote Pilz und die Geschichte der Kuh

Diskutiere Der rote Pilz und die Geschichte der Kuh im Landschaften & Natur Forum im Bereich Bildbesprechungen; Als ich neulich im Wald unterwegs war... ... habe ich zunächst einmal, ganz nebenbei dieses Rind/diesen Bullen getroffen... :eek: Wie ich...
  • Der rote Pilz und die Geschichte der Kuh Beitrag #1
ekin06
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Als ich neulich im Wald unterwegs war...

... habe ich zunächst einmal, ganz nebenbei dieses Rind/diesen Bullen getroffen... :eek:
IMG_7830.jpg

Wie ich mittlerweile erfahren habe, ist es vor einem Jahr aus einer Herde von einem einige Kilometer entfernten Gehöft geflohen. Das Vieh wird nicht eingefangen, weil es sich einfach nicht einfangen lässt. Ein Abschuss stand vermutlich nie zur Debatte. Eine Frage die ich mir Stelle... wovon lebt das Rind? Vermutlich frisst es die ganze Zeit Gras und hält sich zur Nachtruhe im Wald auf. Das war mal ein Erlebnis mit Gänsehaut-Faktor! Da ich zunächst durch die Äste (als es noch gelegen hatte) nicht identifizieren konnte um welches Riesenobjekt (mit Fell!) es sich handelt, geht die Pumpe schon mal etwas schneller. :D



... und dann weiter im selben Waldabschnitt, fand ich in einem schmalen Lichtkegel diesen jungen Fliegenpilz. Im Nachhinein hätte ich mir gewünscht noch ein oder zwei Meter mehr Abstand genommen zu haben. Dennoch schaue ich mir das Bild sehr gerne an. :)
IMG_7844.jpg

PS: Könnte ich mir gut als Colorkey vorstellen... wer Lust hast, nur zu :)
 
  • Der rote Pilz und die Geschichte der Kuh Beitrag #2
... und dann weiter im selben Waldabschnitt, fand ich in einem schmalen Lichtkegel diesen jungen Fliegenpilz.

Moin Johannes,

das ist sicher kein Fliegenpilz, sondern eine der vielen heimischen Täublingsarten. Welche, kann ich aus´m Stegreif nicht sagen. Aber gerne herausfinden, falls erforderlich...;)
 
  • Der rote Pilz und die Geschichte der Kuh Beitrag #3
Nicht? Kann man ihn wenigstens essen? Da nehme ich ihn das nächste Mal mit. :D

Danke
 
  • Der rote Pilz und die Geschichte der Kuh Beitrag #4
Nicht? Kann man ihn wenigstens essen? Da nehme ich ihn das nächste Mal mit...

Wie gesagt, ich müßte die genaue Art noch bestimmen, dann könnte ich dir sagen, ob man den essen kann oder lieber nicht. Bei den Täublingen ist die Artenvielfalt hierzulande wirklich groß und einige Arten sehen sich sehr ähnlich.

Bei den Täublingen (Und NUR!!! bei diesen) gibt es eine einfache Regel: Alles, was scharf oder bitter schmeckt, kannste stehen lassen. Alles was mild ist, ist eßbar. Um von dieser Regel Gebrauch zu machen, muß also erstmal klar sein, daß wirklich ein Täubling vor einem steht! Ansonsten gilt die noch viel einfachere Regel bei Waldpilzen: Im Zweifelsfall Finger weg! Das schützt sicher vor bösen Unfällen. Und als Farbtupfer auf dem Waldboden sind Pilze doch genauso schön wie in der Pfanne, oder? ;)
 
  • Der rote Pilz und die Geschichte der Kuh Beitrag #5
Ich habe gerade mal recherchiert: Das ist wohl der Kirschrote Speitäubling. Hatte ich als Ausgangspunkt für die Recherche schon vermutet. Wie der Name schon sagt: Nicht besonders lecker aber auch nicht sooo dolle giftig. ;)

 
  • Der rote Pilz und die Geschichte der Kuh Beitrag #6
Na, da lass ich mal lieber die Finger davon. Ich selbst es eh nicht so gerne Pilze... :D
 
  • Der rote Pilz und die Geschichte der Kuh Beitrag #7
Freilebende Kälber habt Ihr also....klasse :eek: :p

Dat Pilzken is auch gut getroffen, obwohl....mir wäre ein anderes Pilsken lieber :D






Gruss
JAN
 
  • Der rote Pilz und die Geschichte der Kuh Beitrag #8
Kennst du nicht die berühmt berüchtigte gemeine Wildkuh, deren Brut- und Verbreitungsgebiet nur in der Oberlausitz vorzufinden ist? Unter den Naturfotografen hat sie höchsten Seltenheitswert und das Schauspiel, also der eine Tag im Jahr wo sie sich zur Balz blicken lässt, wird in Strömen von Fotografen besucht. In der Presse wird davon jedes Jahr mit Live-Übertragungen berichtet.

Ich hatte hier die einmalige Gelegenheit sie außerhalb der Balz anzutreffen und so ihr äußerst subtiles Verhalten genauestens studieren zu können.

:D
 
  • Der rote Pilz und die Geschichte der Kuh Beitrag #9
Kennst du nicht die berühmt berüchtigte gemeine Wildkuh, deren Brut- und Verbreitungsgebiet nur in der Oberlausitz vorzufinden ist? Unter den Naturfotografen hat sie höchsten Seltenheitswert und das Schauspiel, also der eine Tag im Jahr wo sie sich zur Balz blicken lässt, wird in Strömen von Fotografen besucht. In der Presse wird davon jedes Jahr mit Live-Übertragungen berichtet.

Ich hatte hier die einmalige Gelegenheit sie außerhalb der Balz anzutreffen und so ihr äußerst subtiles Verhalten genauestens studieren zu können.

Stimmt. Mein Vater stammt aus der Niederlausitz, daher war ich als Kind öfter dort. Deswegen kann ich berichten, daß dort keine Wildkühe balzen und erst recht nicht brüten. Verbreiten können sie sich daher auch nicht. :D

Johannes, den Text hier hätte ich mir noch ne Weile aufgehoben, der nächste 1. April kommt ganz bestimmt. :p
Aber bis dahin hast du sicher noch ein paar andere komische Vögel aufgetrieben, die nur in der Oberlausitz balzen und brüten....;)
 
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