Coolpix B500 ?

  • Autor des Themas chrisfix
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chrisfix

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Hallo,

mich würde mal Interessieren was ihr so von den sog. "Bridge Kameras" haltet.
Bin darauf gestoßen da meine Tochter eine Nikon Coolpix B500 ins Visier genommen hat und sich überlegt ob sie so eine nehmen soll oder doch in Richtung DSLR gehen soll.

Was meint ihr denn zu dieser Art von Kameras ?


Gruß
Chris
 
26.01.2017
#1

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Guest

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Wolfrodo

Wolfrodo

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Hey Chris
Da du laut deiner Ausrüstungsübersiche eine B500 besitzt, müsstest du doch eigentlich am besten beurteilen können, ob das was für deine Tochter ist, oder ob sie mehr will.
Wie alt ist denn deine Tochter bzw wie fotografisch bewandert ist sie denn?
Was könnte sie denn mit einer DSLR jetzt machen, das mit der B500 nicht ginge?

Wie gesagt, du hast ja so ein Teil. Drücks ihr doch in die Hand und schau obs passt.:D
 

chrisfix

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Hallo Wolfgang,

tja denke das ist in meiner Ausrüstungsübersicht etwas verwirrend, hier steht sie da ich angenommen habe so eine bald in der Familie zu haben. :)
Aber dem ist eben nicht nicht so, es wird noch hin und her überlegt, du weist vielleicht wie das so ist bei Jugendlichen (17) und ihren Spleens. Heute ist dies interessant und morgen eben wieder nicht, ich weiß einfach auch nicht ob sie ihr derzeitiges Interesse nicht bald wieder verliert und ich dann 2 Kameras habe.
Diese Kamera wurde eigentlich wegen ihres günstigen Preises anvisiert, ich stehe jedoch eher auf die "klassische" Variante oder kleinen Kompakten Kameras.
Bin mit der Canon 500D eigentlich sehr zufrieden.
Aber natürlich hat diese BridgeKamera auch ihre Reize. :D

Mich würde darum hier einfach mal die Meinungen unter Fotografie Begeisterten interessieren und ob es vielleicht doch Schwachstellen gibt.

Gruß
Chris
 

Harald

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Ich finde diese Kameras gerade für die Altersgruppe ok.

Vorteile ggü einer DSLR:
Von Makro bis zu starkem Tele bietet sie das gesamte Spektrum der Brennweiten zum günstigen Preis. Das macht ja einen Teil der Faszination aus - Dinge zeigen, die man mit bloßem Augo so nicht wahrnimmt. Mehr als mit dem Handy möglich ist.
Zusätzliche Objektive anschaffen und wechseln kann und möchte nicht jeder.

Außerdem ist Dank des kleinen Sensors und der hohen Schärfentiefe der Frustfaktor geringer. Bei der DSLR ist halt nur das scharf, was man exakt anfokussiert.

Nachteile:
Wenn die Kamera kein eigenes Programm dafür hat, das Unschärfe nachträglich hinzufügt, dann ist es schwer, damit Portraits mit unscharfem Hintergrund zu erstellen. Gerade die Zielgruppe spielt ja gerne damit.

Das Erlernen der Grundlagen der Fotografie ist damit kaum möglich, weil man keinen direkten Einfluss auf Blende und Verschlusszeit nehmen kann. Die B500 hat nur einige Automatiken.

Und natürlich die Bildqualität, die durch den kleinen Sensor begrenzt ist.
Ausschnittvergrößerungen, tiefergehende Bearbeitungen oder große Abzüge sind damit kaum möglich, sind allerdings oft auch nicht gefragt. Für Webauflösung, Urlaubs-Fotobücher und normale Abzüge reicht die BQ meist völlig aus.

Eingeschränkt ist auch die Bildqualität bei wenig Licht, also auf Partys usw.'
Das könnte schon eher ein Grund sein.


Hier ein Testbericht zu der Kamera:
http://www.dkamera.de/testbericht/nikon-coolpix-b500/
 
Wolfrodo

Wolfrodo

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Hmm ... Chris ... ich habe auch 3 Kinder im ähnlichen Alter. Da weiß ich genau was du meinst.
Helfen kann dir da wohl kaum jemand. Für den günstigen Preis der B500 ist ja nicht viel kaputt gegangen, wenn du die Kamera in einem halben Jahr wieder verkaufen würdest.
Das Risiko wirst du eingehen müssen.
Natürlich ist eine Bridge immer ein Kompromiss, und zwar so ziemlich bei allem. Ich hatte auch mit einer Bridge begonnen (Nikon P900) und habe aber bald gemerkt, dass ich mehr will ...

- Die ISO war nicht das beste, hat schon bei ISO800 stark gerauscht
- Hatte kein RAW-Format sondern nur JPG.
- Das Objektiv war mir zu lichtschwach (besonders im Zusammenhang mit der schwachen ISO-Leistung echt doof)
- Die Einstellungen waren schnell an den Grenzen zB. Längste Belichtung war 30sec. also quasi nix mit Langzeitbelichtung.

....usw...

Also für die normalen Fotos hats immer gereicht ... tolle Bilder machen die allemal. Vieles Nachteilige ist halt eben auch der kleineren Sensorgröße geschuldet

.... hier mal ein paar Bilder aus einer Bridge (Nikon Coolpix P900 .. glaub hatte die gleiche Sensorgröße)

ExLR 4.jpg
ExLR Blatt.jpg
ExLR Sonntag Mittag 043.jpg
ExLR Sonntag Mittag 046.jpg
ExLR Vogel.jpg
 
Wolfrodo

Wolfrodo

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Kleiner Nachtrag .. die P900 hatte die üblichen Modi P, A, S, M ..das wäre auf jeden Fall zu empfehlen, wenn jemand ernsthaft das fotografieren lernen wollte. Habe gerade gesehen, die B500 hat das nicht, schade.
 

chrisfix

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Finde ich toll das sich hier auch User zu einem eher "unwichtigen" Thema gern äußern.
Eure Hinweise hatte ich mir auch schon ähnlich vorgestellt, aber man ist eben nicht immer sicher was die eigene Urteilskraft angeht in einem Bereich den andere deutlich besser kennen.
Ja das mit der schwachen ISO Leistung der B500 (ca.16.000) finde ich auch schon nicht Zoo prickelnd, da ist es einfach schwierig gute Fotos auf einer Party zu machen. Die Kids ärgern sich ja auch gleich extrem wenn die Aufnahmen mal etwas "unscharf" sind, dann ist immer gleich die "sch..." Kamera schuld. :)

Aber auch der recht günstige Preis geben einen Anreiz mich evtl. auf diese Kamera einzulassen. Einen gigantischen Zoom hat sie für ihre kompakte Größe finde ich auch. Wenn auch die Hälfte sicher als digitaler Zoom angelegt sein wird.

Aber wirklich interessante Meinungen hier. :)
 
Wolfrodo

Wolfrodo

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Also die P900 hatte den sagenhaften 83fach Zoom (Brennweite 2000) .. optisch! Die B500 hat einen 40fachen (Brennweite 900). .. allerdings ist das eben nur schöngerechnet mit dem Cropfaktor. wenn halt ein Mini-Sensor im Gehäuse steckt, brauchts für 900mm Brennweite auch nicht viel Linse und umgerechnet auf das Vollformat haben wirs da sicher mit ner 200-300mm Brennweite zu tun ...(bin jetzt zu faul zum rechnen) :D
 

chrisfix

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Hast ganz recht, wenn man den 40x Zoom der B500 umrechnet sind wir bei einer 200-300mm Brennweite. Sollte eigentlich für die meisten reichen. :)
 

chrisfix

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Ups hatte das mit den ISO Werten falsch in Erinnerung , sind bis 6400.
Hier die Brennweite:
4,0 bis 160 mm (Bildwinkel entspricht 22,5 bis 900 mm bei Kleinbildformat)
 

chrisfix

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Habe mich jetzt doch noch für die Nikon Coolpix B500 entschieden, ist einfach ein genial günstiger Preis, und wenn sie doch nichts taugt bringe ich sie am Montag eben wieder zurück. ;)
Habe sie eben ausgepackt und dank der beigelegten AA-Batterien konnte ich gleich mal loslegen und testen. Muß mir aber erst noch alles genau durchlesen.

Habe nur eben 4 QuickAuhnahmen ohne Vorbereitung gemacht. Na ja.
Aber da geht sicher noch mehr. Hoffe ich.
 

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Peter_M

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Das dürfte ein Smartphone nicht schlechter können.
 

chrisfix

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Ja Peter, sollen ja keine diskussiosgrundlagen sein, nur schnell geschossene Motive ohne jegliche Vorbereitung und Bildkomposition.
 

chrisfix

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Hallo,
habe mich jetzt doch von der Coolpix B500 getrennt und werde mehr mit meiner bewährten Canon 500D unterwegs sein und versuchen mich da etwas mehr "einzuarbeiten".
Die Möglichkeiten sind hier doch einfach vielfältiger, auch wenn ich noch ein gutes Zoom und Makro brauche. :)

Gruß
Chris
 
Klaus-R

Klaus-R

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Jooo .... ich persönlich kann's wirklich nachfühlen. Wer mehr will, muss etwas mehr mit sich herumschleppen ... und sooo viel mehr muss es auch nicht sein, denn es gibt auch leichte und gute Sachen für Wechselsysteme.;)

Grüße und schöne Photos

Klaus
 

Pitty1201

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Blende bei einer Coolpix B 500

Hallo,
Haber mich gerade hier angemeldet um vielleicht hier eine Antwort zu bekommen.
Ich habe eine Nikon Coolpix B 500, bin eigentlich Neueinsteiger und möchte es zum Hobby werden lassen, nun suche ich aber die Einstellung für die Blende :confused: und hoffe vielleicht eine Antwort zu bekommen.

Vielen Dank im Voraus :daumen:
 
ekin06

ekin06

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Hallo Pitty1201,

willkommen im Forum. Ich zitiere hier einfach mal den Test von dkamera
Ein paar Parameter wie die Sensorempfindlichkeit, den Weißabgleich und die Belichtungskorrektur kann man zwar verändern, auf die Verschlusszeit oder die Blende lässt sich aber kein Einfluss nehmen. Wer selbst viele Einstellungen vornehmen möchte, ist bei der B500 daher sicherlich falsch.
Quelle: http://www.dkamera.de/testbericht/nikon-coolpix-b500/praxis.html

Auch im Handbuch konnte ich nichts zu diesem Thema finden. Du kannst also nur indirekt über die Programme Einfluss nehmen. Es tut mir Leid dir dies mitteilen zu müssen. :(
 

Corky

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Hallo.

Ich habe mir letztens eine Nikon B500 gekauft und damit erste Erfahrungen gesammelt.

Ich habe bisher schon mit einer Spiegelreflexkamera, einer Kompaktkamera, einer Bridgekamera von Fuji und einer Handykamera fotografiert.

Zur Entscheidung, ob die Nikon B500 für Euch die richtige Wahl ist, solltet Ihr Euch 5 Gedanken durch den Kopf gehen lassen.

Das Allererste was ich sagen kann: Es gibt keine perfekte Kamera. Es gibt lediglich Kameras die perfekt für die eigenen Bedürfnisse sind.

Zum Anderen sind Kameras wie viele technische Geräte Verschleiß, auch sie haben eine Lebensdauer, danach ist man mit einer Neuanschaffung gut beraten.

Drittens kauft Euch immer 2 zusätzliche Akkus, das reicht für einen Ausflug.

Viertens 75% eines guten Bildes macht das Motiv aus. Nur 25% liegen auf der Kamera.

Und Last but not least: Man kann durchaus mit jeder Kamera auf irgendeine Art und Weise das gleiche Resultat bekommen. Die einzige Frage ist: Wieviel Zeit möchte ich investieren?

Konkret zur Nikon B500.

Ihr möchtet das Fotografieren als Hobby entdecken / ausüben. Die Nikon B500 macht im Automatikmodus immer ein Bild. Das heißt man kann immer beurteilen, ob das Motiv interessant ist. Man kann beurteilen, ob man selbst über die Gabe verfügt gute Motive zu erkennen. Hat man ein Talent ein guter Fotograf zu werden? 08-15 Bilder beeindrucken die Masse nicht.

Die Nikon B500 verfügt darüber hinaus über Motivprogramme. Man weiß, was man fotografieren möchte und stellt das in der Kamera ein. Die Erfolgsquote auf ein gutes Bild steigt.

Man kann mit der Nikon B500 Fotografieren lernen. Kauft Euch ein Stativ, sucht ein Motiv bestehend aus Vordergrund, Mitte und Hintergrund und experimentiert mit den Motivprogramme und variiert mit den Einstellungen für ISO Weißabgleich und Blitzeinsatz. In der Wiedergabe der Bilder lassen sich die Bilddetails wie Blende, ISO, Belichtungszeit... usw. ablesen und man weiß dadurch, was die Kamera eingestellt hat und welches Ergebnis sich erzielen lässt.

Die Vorteile der Nikon B500 sind für mich

Der günstige Preis: Sollte die Kamera irgendwann den Geist aufgeben ist eine Neuanschaffung bzw. Wiederbeschaffung nicht so dramatisch.

Ihre ergonomische Form: Sie liegt gut in der Hand und ist recht leicht. Das Spektrum an Stative ist für diese Kamera recht hoch und sie fällt nicht so leicht aus der Hand.

Das schwenkbare Display und die Verbindung zum Smartphone. Damit ist eine große Vielfalt an Perspektiven zum Motiv möglich.

Die Verwendung von Standardbatterien. Damit kann man international schnell und günstig Batterien nachkaufen als wenn man einen Ausflug wegen leeren Akkus abbrechen müsste.

Das optische Zoomobjektiv: optische Zoom Funktion ist immer besser als digitale und oft hat man nicht die Möglichkeit näher ans Motiv zu gehen. Damit ist diese Kamera besser als jedes Handy.

Der fehlende Sucher: Bitte was? Aber ja, ich bevorzuge Kameras ohne Sucher. Der Sucher ist für mich (ihr dürft gerne anderer Meinung sein) eine lästige zusätzliche Kameraöffnung zum Sensor. Den Sucher braucht ihr nur, wenn ihr aus der Hand fotografiert. Ich fotografiere mit Vorliebe vom Stativ aus. Verwacklungen werden vermieden, vor allem dann, wenn man den Selbstauslöser hinzunimmt. Zum anderen braucht man den Sucher, wenn das Sonnenlicht so grell ist, dass man das Bild auf dem Bildschirm nicht mehr beurteilen kann. Braucht man nicht, wenn man eine Verbindung zum Smartphone herstellt und das Bild dort beurteilt, da kann man sich eben auch entsprechend wegdrehen. Einen Sucher braucht man auch nicht für ein Selbstporträt.

Und zuletzt erwähnt gefällt mir an der Nikon B500 die Erreichbarkeit wichtiger Einstellung. Die Motivprogramme lassen sich schnell wählen. Es ist übersichtlich dargelegt.

Das einzige Manko für ein gutes Bild mit dieser Kamera ist die benötigte Zeit. Aufgrund des frühen Bildrauschen schon bei niedrigen ISO Werten ist es nicht möglich schnelle Motive kurzzeitig zu fotografieren. Man sollte die Technik des, "Mitziehen" beherrschen oder dafür sorgen, dass das Motiv still hält. Außerdem sollte man sich mit der Nachbearbeitung von Fotos intensiv beschäftigen. Aber vielleicht gibt gerade die Nachbearbeitung den besonderen Reiz, dass aus ursprünglichen Fotos lebhafte Kunstwerke geworden sind.

Für mich als zweite Kamera ist die Nikon B500 gut genug. Empfehlen kann ich sie nur diejenigen unter Euch, die bisher nur dachten, dass das Fotografieren lediglich das Betätigen des Auslöser ist.