Canon EF

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Hallo zusammen,

ich brauch eure Hilfe. Ich stell mich gerade ein wenig doof an.

Ich habe vor Jahren eine Canon EF (FD-Mount) geerbt, welche in einem guten Zustand ist und auch funktioniert.

Aber ich blicke einfach die Bedienung nicht. Ist es wirklich so, dass ich lediglich die ISO und die Verschlusszeit einstellen kann? Die Blende wird dann automatisch gewählt?

Ich stehe gerade echt auf'm Schlauch.

Ich hoffe jmd. kann mir helfen.

Gruß

Flo
 
01.04.2020
#1

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ThomasRS

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Die Blende wird von der Kamera ans Objektiv weitergegeben.
Das ist eine fest eingestellt Zeitvorwahl/Blendenautomatik.
Die ISO-Einstellung ist für den eingebauten Belichtungsmesser zuständig.
Mehr "kann" die Kleine nicht.
 
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Danke euch beiden.

Habe mir die Anleitung durchgeschaut, aber ich stelle mich gerade etwas dämlich an...

Ich habe das Objektiv in die "A"-Stellung gebracht. Demnach müsste die Blende ja nun automatisch gesteuert werden. Aber sie ist dermaßen geschlossen, dass ein fokussieren nicht möglich ist.
Was mach ich denn falsch?

Gruß

Flo
 
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Danke euch beiden.

Habe mir die Anleitung durchgeschaut, aber ich stelle mich gerade etwas dämlich an...

Ich habe das Objektiv in die "A"-Stellung gebracht. Demnach müsste die Blende ja nun automatisch gesteuert werden. Aber sie ist dermaßen geschlossen, dass ein fokussieren nicht möglich ist.
Was mach ich denn falsch?

Gruß

Flo
Haste denn frische Batterien in dem Teil ? Wenn ja , auch mal die Kontakte im Batteriefach reinigen !
Die sind bei so alten Kameraden meist oxidiert . Q-Tipp mit etwas Brennspiritus anfeuchten und mal drüber gehen. Das Gehäuse dabei so halten daß nichts reinläuft. Das geht auch mit normalem Essig.
Paar Minuten einwirken lassen !
Danach nochmal mit nem neuen Stäbchen trocken reiben. Wenn das nichts bringt Bodendeckel abschrauben und nachsehen ob vielleicht auch ein Kabel das zum Batteriefach führt , oxidiert ist (meistens Grünspan).
mfG
 
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Wiedereinsteiger

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Wenn ich mich recht entsinne ist es wichtig dass das Objektiv schon beim Ansetzen auf A steht. Was Du beschreibst klingt für mich wie falsch angesetzt. Mein Tipp: Objektiv runter, auf A stellen, (wenn das Objektiv in Ordnung ist steht es jetzt auf Offenblende, heisst es sind keine Blendenlamellen sichtbar), Verriegelungsring einrasten so dass er sich nicht mehr drehen lässt (gilt nur für die alte Ausführung der FD-Optiken, die mit dem Verriegelungsring, bei Originalobjektiven den "Chromring") und das Objektiv ansetzen. Objektiv bleibt auf A. ISO und gewünschte Zeit einstellen, wenn das belichtungsmäßig passt geht es los ;-)
 
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Das ist ja das Problem hier zu helfen ....keine genauen Infos !
Schlägt den die Belinadel überhaupt aus wenn die Kamera eingeschaltet ist ?
Mit der spärlichen Info "was mache ich falsch" ist das ein Lesen in der Glaskugel...
mfG
 
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Servus zusammen,

frische Batterien sind eingelegt. Alles ist auch wunderbar sauber, demnach nichts oxidiert.
Der Belichtungsmesser funktioniert auch, da auf der rechten die empfohlene Blende angezeigt wird. Er reagiert auch, wenn unterschiedliche Verschlusszeiten ausgewählt werden.

Der Tipp, dass Objektiv abzunehmen, auf A zu stellen und wieder anzubringen, hat leider nichts gebracht. Zwar ist die Blende komplett offen, wenn das Objektiv abgenommen wurde, allerdings geht sie direkt wieder zu, wenn es an der Kamera angeschlossen wird.

LG
 
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Das sind mal richtige Infos , danke. Hier mal eine Kopie eines Textes wie das mit dem Blendenmechanismus der Canon-Optiken funktioniert :
"

Aber zunächst muß ich erstmal etwas ausholen, also es gibt zwei Sorten von FD-Objektiven:
1. die älteren mit einem drehbaren Chromring zur Verriegelung
2. die sogenannten new-FD Objektive, ohne Chromring, aber mit einer silbernen Entriegelungstaste

Die mit dem Chromring werden geradeaus an eine FD-Kamera angesetzt und beim Ansetzen drückt eine der drei Bajonett-Nasen vom Kamerabajonett eine kleine Blattfeder nach innen, die den Chromring entriegelt. Mit Federkraft (vom Blendenhebel) dreht der sich ein kleines Stückchen ein so daß das Objektiv nicht mehr abfällt. Um es richtig zu befestigen dreht man jetzt den Chromring noch weiter, bis er fest sitzt.

New-FD-Objektive sind auf den ersten Blick völlig anders, die haben keinen drehbaren Außenring, sondern werden (so wie EF-Objektive an eine EOS) angesetzt und dann als ganzes im Uhrzeigersinn gedreht, bis die Verriegelung mit einem hörbaren Klick einrastet. Zum Abnehmen drückt man die silberne Entriegelungstaste am Objektiv und dreht es linksherum um es zu entriegeln.

Das Faszinierende beim FD Bajonett war ein Konstruktionsdetail, von dem Canon beim EF-Bajonett später wieder abgerückt ist, wohl weil man es inzwischen als übertriebenen Aufwand angesehen hat:
Beim FD-Bajonett werden die das Auflagemaß bestimmenden Paßflächen nur aufeinandergesetzt, aber nicht gegeneinander verdreht. D.h. die Paßflächen unterliegen keinerlei mechanischem Verschleiß durch noch so oftes An- und Absetzen des Objektives. Meines Wissens ist kein anderes Kamerabajonett derartig konstruiert, auch beim EF-Bajonett reiben die Paßflächen von Kamera- und Objektivbajonett aneinander, wenn man das Objektiv beim Ansetzen oder Abnehmen verdreht.



So unterschiedlich die beiden FD-Objektivtypen auch erscheinen, sie passen ans gleiche Bajonett. Der drehbare Ring wurde bei den new-FD Objektiven sozusagen nach innen verlagert, diese haben hinten sämtliche Übertragungselemente und Hebel auf einer drehbaren Scheibe angebracht, während bei einem Chromring-Objektiv diese Teile fest mit dem Objektivkörper verbunden sind.


So genug abgeschweift, zurück zu Deinem eigentlichen Problem: Wie steuert man die Blende?

Das FD-Bajonett hat dazu eine mechanische Steuerung, die über zwei Hebel erfolgt. Wenn man von hinten auf das Objektiv schaut, so daß der rote Punkt oben in der zwölf-Uhr-Position liegt, dann sieht man einen kleinen Hebel bei 9-11 Uhr und einen größeren bei 6 Uhr, der sich ca. bis ca. 5 Uhr bewegen läßt.

Der kleine Hebel ist der sog. Blendensimulator, der große der Abblendhebel.

Der Blendenring hat neben den Blendenwerten noch eine Automatikstellung, die mit einem grünen A markiert ist.
Bei new-FD-Objektiven hat der Blendenring eine Entriegelungstaste neben dem grünen A, die man drücken muß, um den Blendenring auf A oder zurück auf einen Blendenwert stellen zu können.

Im an eine FD-Kamera angesetzten Zustand ist die Blende stets voll geöffnet (Offenblendenmessung und helles Sucherbild)
Wenn man den Blendenring auf einem Blendenwert stellt, bewegt sich der Blendensimulator-Hebel entsprechend und signalisiert der Kamera darüber die gewählte Blende. Wenn man die FD-Kamera auslöst, bewegt diese den Abblendhebel nach rechts, damit schließt das Objektiv die Blende auf den eingestellten Wert.


Im Automatikbetrieb verhält sich die Sache andersherum, hier bewegt die Kamera beim Auslösen zunächst den Blendensimulator-Hebel auf die der gewünschten Blende entsprechende Position und anschließend wird durch Betätigung des Abblendhebels die Blende auf diesen Wert geschlossen.

Für Retrofotos ist der Automatikbetrieb völlig uninteressant, deshalb konzentrieren wir uns auf den manuellen Modus, wir stellen den Blendenring also nicht auf die A-Position, sondern auf einen Blendenwert.


Jetzt haben wir eigentlich nur noch ein Problem:
Wenn ein FD-Objektiv nicht an eine Kamera angesetzt ist, sind als Transportschutz die Blendenlamellen verriegelt, und zwar stets in einer Stellung, die bei lichtstärkeren Objektiven in etwa der Blende 5,6 entsricht, während Zooms oft auf ca. 11-16 schließen.


Nach meiner obigen Beschreibung der Objektivansteuerung durch eine FD-Kamera sollte jetzt klar sein, daß wir nur 2 Dinge erreichen müssen:
1. Das Objekiv muß in den Zustand versetzt werden, in dem es sich angesetzt an ein Kamerabajonett befindet
2. der Abblendhebel muß betätigt werden, sonst bleibt das Objektiv auf Offenblende.


Die Vorgehensweise für Punkt 1 unterscheidet sich zwischen Chromring-Objeitiven und new-FD Objektiven.

Bei den Chromringobjektiven ist die Sache ganz einfach:
Wenn man von hinten ins Bajonett schaut, liegt genau oben, wo sich (bei von hinten gesehen nach rechts gedrehtdem Chromring) der rote Punkt befindet,
ein kleiner Paßzapfen im Bajonett. Etwa zwei Millimeter links vom Paßzapfen befindet sich (größtenteils vom Chromring verdeckt!) ein etwas größerer Verriegelungsbolzen. Dieser wird beim Ansetzen ans Kamerabajonett von einer der Nasen des Kamerabajonettringes ins Objektiv gedrückt und entriegelt damit den Chromring. Alles, was man hier tun muß, ist also den Verriegelungsbolzen z.B. mit einem feinen Schraubendreher zu drücken, und schon ist der Chromring entriegelt und läßt sich leicht bis an seinen Anschlag drehen. Das Objektiv verhält sich nun, wie an einer Kamera angesetzt und öffnet die Blende vollständig.
Um die Prozedur rückgängig zu machen (z.B. damit man den Objektivdeckel wieder aufsetzen kann) muß man nur den Chromring zurückdrehen, bis er einrastet.


Bei den new-FD-Objektiven wird die Sache etwas komplizierter,
da wir hier die im Objektiv drehbar gelagerte Scheibe mit den Hebeln drehen müssen.
Und die Verriegelung erfolgt bei den new-FD Objektiven doppelt, und zwar über zwei Blattfedern.
Wir betrachten das Objektiv von hinten aufs Bajonett und zwar wieder so, daß der rote Punkt sich genau oben in der zwölf-Uhr Position befindet.
Dann befindet sich die beiden Verriegelungs-Blattfedern auf den Positionen "halb Eins" sowie auf vier Uhr, in den Bereichen, die beim Ansetzen an eine Kamera durch die Bajonett-Nasen des Kamerabajonetts gedrückt und damit entriegelt werden.

Hier muß man also die beiden Blattfedern niederdrücken und gleichzeitig die schwarze Scheibe mit den Hebeln darauf zunächst ein paar Millimeter im Uhrzeigersinn drehen. Dann braucht man die Blattfedern nicht mehr niederzudrücken und kann die schwarze Scheibe den restlichen Weg im Uhrzeigersinn drehen, bis der Verriegelungsknopf (in der zehn-Uhr-Position) hörbar und sichtbar herausspringt.
Achtung: Zum Verdrehen der Scheibe NICHT an den Hebeln anfassen und (gerade bei lichtstärkeren Objektiven) aufpassen, daß man nicht auf die Hinterlinse faßt und dort Fingerabdrücke hinterläßt...
In der sieben-Uhr Position befindet sich der sogenannte Lichtstärkenkontakt. Das ist ein Zapfen, über dessen Länge das Objektiv der Kamera die Lichtstärke bei Offenblende signalisiert. Am besten, man schiebt mit dem Daumennagel an diesem Zapfen, um den inneren Ring (auf dem sich der Zapfen befindet) zu drehen.
Das Ganze ist etwas fummelig, weil man immer eine Hand zuwenig hat. Fein raus ist, wer einen Helfer hat, der die beiden Blattfedern entriegelt.

Wenn man einen zusätztlichen Objektiv-Rückdeckel hat, kann man sich die ganze Prokelei ersparen, indem man den modifiziert:
Die Rückdeckel haben eine kleine Nase an dem oberen Bajonett-Ohr, die an der entsprechenden Nase an der Position des roten Punktes anstößt und verhindert, daß der Objektivdeckel ganz eingedreht werden kann und die Verriegelung einrastet. (Denn dann müßte man zum Abnehmen des Deckels auch den Entriegelungsknopf drücken, und die Blendenlamellen wären bei aufgesetztem Deckel nicht mehr verriegelt).
Wenn man diese Nase abfeilt, läßt sich der Deckel komplett verriegeln. Und wenn man dann noch ein großes Loch in den Deckel schneidet, daß die Hinterlinse freiliegt, hat man einen Retro-Deckel, der ein Kamerabajonett simuliert.



An diesem Punkt angekommen, haben wir unser Objektiv (egal ob Chromring- oder new-FD) also soweit, daß es "glaubt" an einer Kamera angesetzt zu sein.
Wink


Damit sind wir bei beiden Objektiv-Typen bereit für Punkt 2: Der Abblendhebel muß betätigt und in der betätigten Position verriegelt werden.

Besitzer eines FD-Makroobjektives sind hier fein raus, denn die Makroobjektive haben entweder eine Verriegelung für den Abblendhebel, die sich mit einem kleinen Drehschieber betätigen läßt (bei Chromring-Objektiven) oder der Abblendhebel ist ganz einfach über eine Raste hinwegzuschieben, so daß er in der Endposition stehen bleibt (bei new-FD-Objektiven). In beiden Fällen sollte man den Hebel wieder entriegeln, bevor man das Objektiv in den Normalzustand zurückversetzt, um den Rückdeckel aufzusetzen.

Bei nicht-Makro FD-Objektiven muß man sich ein kleines Verriegelungs-Werkzeug basteln. Dazu schneidet man sich einfach aus einem Stück ca. 1-2mm dickem Kunststoff ein Stück von 6,5 mm Breite heraus. Wenn man jetzt den Abblendhebel durch nach rechts Drücken betätigt, hält man das Kunststoffstück hinter den Hebel und läßt ihn dagegen zurückfedern, so daß er das Kunststoffstückchen festklemmt, das ihn in der betätigten Position hält.

Das war's Wir sind am Ziel!
Jetzt kann man die gewünschte Blende am Blendenring einstellen, das Objektiv blendet sofort auf den eingestellten Wert ab."

Kopiert für dich von dieser Seite : https://www.traumflieger.de/forum/viewtopic.php?t=16674
Beitrag Nr. 6

mfG
 
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Danke dir, ich hab es endlich raus....

Es lag am Hebel für die Springblende hinten am Objektivanschluss. Je nach Stellung erfolgt die Einstellung der Blende manuell, oder halt automatisch. Ich hatte den Hebel halt so eingestellt, dass die Blende stets manuell eingestellt werden musste.

Tja, so lernt man immer wieder dazu. 🙂
Danke nochmal und liebe Grüße 👍
 
Personne

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Und ich wollte gerade nachfragen ob da ein Begriffsproblem vorläge : Blende belibt zu und du meinst damirtoffen 😀
Jo , im automatikbetrieb ist das ne Springblende die erst auf die gewählte Blende schließt wenn ausgelöst wird.
Dann viel Spass mit der Kamera 👍
mfG
 
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Klaus-R

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Erstmal herzlichen Dank an "Personne", für die engagierte Hilfe hier! 😊😊

Das FD-Bajonett ist schon sehr sehr speziell .... aber in seiner grundsätzlichen Bauart als sog. Klemm- oder Steckbajonett nicht wirklich neu gewesen (kleiner Fehler im oben verlinkten ansonsten gut geschriebenen Beitrag aus "Traumflieger")
__________________________________________________________
Zitat:
Beim FD-Bajonett werden die das Auflagemaß bestimmenden Paßflächen nur aufeinandergesetzt, aber nicht gegeneinander verdreht. D.h. die Paßflächen unterliegen keinerlei mechanischem Verschleiß durch noch so oftes An- und Absetzen des Objektives. Meines Wissens ist kein anderes Kamerabajonett derartig konstruiert.
___________________________________________________________

Das P6 Bajonett (ganz ähnlich konstruiert!) war schon 20 Jahre früher eine Erfindung aus Dresden:

P6-Bajonett – Wikipedia

Sorry für den OT .... aber das fiel mir an der zitierten Stelle sofort ein.😊

Grüße

Klaus
 
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Da muss man aber erstmal drauf kommen, angesichts der heutigen meist unproblematischen Digitaltechnik. 😅
 
Klaus-R

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Ich hatte auch mal CANON FD .... eine AL-1 (ein Zeitautomat). Leider haben die Kamera und meine drei Objektive den letzten Umzug (vor 23 Jahren) nicht überlebt und sind der Baufeuchte des Kellers "erlegen".

FD-Photo-Optik gehört (IMHO) neben Olympus OM zum besten, was es aus der Zeit gibt.
Leider ist bei CANON FD das Auflagemaß mit nur 42,00mm extrem kurz, so dass man die Sachen jahrelang digital nicht nutzen konnte (jetzt mit spiegellosen EVIL Kameras natürlich kein Thema mehr).

Viele haben CANON den Wechsel zum EF-Bajonett sehr übel genommen. Es gab aber leider keine Möglichkeit, das FD Bajonett für den immer dringlicher geforderten Autofokus fit zu machen, wie das NIKON mit dem F-Bajonett gelungen war.

Grüße

Klaus
 
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Ich hatte auch mal CANON FD .... eine AL-1 (ein Zeitautomat). Leider haben die Kamera und meine drei Objektive den letzten Umzug (vor 23 Jahren) nicht überlebt und sind der Baufeuchte des Kellers "erlegen".

FD-Photo-Optik gehört (IMHO) neben Olympus OM zum besten, was es aus der Zeit gibt.
Leider ist bei CANON FD das Auflagemaß mit nur 42,00mm extrem kurz, so dass man die Sachen jahrelang digital nicht nutzen konnte (jetzt mit spiegellosen EVIL Kameras natürlich kein Thema mehr).

Viele haben CANON den Wechsel zum EF-Bajonett sehr übel genommen. Es gab aber leider keine Möglichkeit, das FD Bajonett für den immer dringlicher geforderten Autofokus fit zu machen, wie das NIKON mit dem F-Bajonett gelungen war.

Grüße

Klaus
Sowas ist ja echt ärgerlich. Die Ausrüstung war ja bestimmt nicht billig.

Ich habe mich heute Morgen mal ein wenig mit der FD-Reihe beschäftigt. Es gab tatsächlich ein Objektiv, welches einen AF hatte. Aber das sieht schon sehr speziell aus. 😅 Es war das Canon FD 35-70 4.0.

Was mich aber umhaut ist die Preisentwicklung der alten Objektive. Vor Jahren hat man die noch hinterher geworfen bekommen und heute haben die doch ordentlich zugelegt. Ich hab vor vielen Jahren ein altes Konica Hexacon 28mm 1.8 geschenkt bekommen. Das Teil ist ja ne Wertanlage geworden.😲
 
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