Brillenträger > WB und Monitoreinstellung

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Digitalios

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Moin zusammen,
durch eine Diskussion in einem andern Forum bin ich drauf gekommen:

Es gibt wegen der Durchlässigkeit im Brillenglas (bei einigen/allen Gläsern?) einen Unterschied im Weiß.

Mein Monitor ist mit dem Spyder 3 Pro eingestellt.
Ich hatte schon eine Anfrage an den Hersteller geschickt, weil das Ergebnis einen eher gelben Eindruck macht.

Auf Grund des Artikels hab ich das mal ausprobiert.
Ich sehe je nach Raumlicht einen mehr oder weniger deutlichen Unterschied, wenn ich den Bildschirm mit oder ohne Brille betrachte.
Ohne Brille ist Weiß weißer, ohne diesen Gelbstich.

Meine Kunststoffbrillengläser sind nicht getönt.

Das bedeutet doch, dass man das beim kalibrieren beachten muss.

Betrifft das nur Kunststoffgläser?

Wie ist eure Erfahrung, was kann man machen?
Ist das bei der Hobbybildbearbeitung irrelevant?
 
09.12.2010
#1

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Guest

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netzuser

netzuser

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Hallo Heinz,
ich habe solche Probleme nicht.
Meine Monitore 2x EIZO S1931 im erweiterten Betrieb,
meine Brille Trifocal mit Zeiss Gläsern.
Ob mit oder ohne Brille,ich sehe keinen Unterschied,nur in der Schärfe.:)
Gruß
Uwe
 
magician76

magician76

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Mein Monitor (HannsG) ist mit dem Eye one Match kalibriert und mit meiner Brille (Brille 24) sehe ich ebenfalls keinen Unterschied im weiß.
 

Digitalios

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Hallo Uwe, :)

Ich hatte vorher bei meinem Viewsonic 2030b nach dem Kalibrieren nichts ungewöhnliches bemerkt.
Erst jetzt beim Dell 2709W mit erweitertem Farbraum fiel mir das nach dem Kalibrieren auf. Und als ich die Diskussion las, hatte ich mal drauf geachtet.

Hängt wohl mit der Transmission der Gläser zusammen.
Zum Beispiel
alte Gläser 90% Transmission bei 408nM, 50% bei 375nM oder neue Gläser 90% Transmission 420 , 50% bei 410
Begründet mit der Netzhautschonung durch geringeren UV Anteil.

Hab davon aber keine Ahnung. :eek:

Ich habe Rodenstock Gleitsicht Kunststoffgläser. Mit Zeiss kam ich nicht klar.

Der Unterschied ist mit meinen beiden Brillen gleich deutlich zu sehen.
Nur bei heller Raumbeleuchtung fällt es weniger auf. Wohl weil hier das Umgebungslicht mehr Einfluss auf den Bildschirm hat (??).

Wie gesagt, ich hab keine Ahnung, warum und wieso. Darum die Frage hier. :)
 
skynyrd

skynyrd

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Also ich habe nen klaren Unterschied, besonders bei Fluoreszenzröhren ... liegt an der Beschichtung der Brillengläser. Wurde mir damals beim Fie.... ehmm beim Optiker noch klar gesagt. Brillen mit dunklem, umlaufend fassendem Gestell "schlucken" auch ein klein wenig Licht weg, im Gegenteil zu Brillen, deren Gläser nicht umlaufend gefasst sind.
 
Peter_M

Peter_M

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Eine derartige Farbwahrnehmung hat nichts mit einem Farbton in Brillengläsern zu tun. Es kann zwar vorkommen das Gläser die etwas älter sind durch UV einen gelblichen Ton bekommen, dies wird aber nicht als Farbe wahr genommen.

Häufiger kommt vor das ein grauer Star die Farbwahrnehmung deutlich in Richtung gelb/bräunlich verändert. Das ist aber ein Thema das oft erst bei 70+ zuschlägt, seltener vorher.

Also ich habe nen klaren Unterschied, besonders bei Fluoreszenzröhren ... liegt an der Beschichtung der Brillengläser. Wurde mir damals beim Fie.... ehmm beim Optiker noch klar gesagt.
Leider wurdest du von einem Ahnungslosen beraten. Das sichtbare Spektrum wird durch eine Vergütung nicht verändert.
 

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