Bildbearbeitung mit Photoshop (CS3)

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Eyvindur

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Zunächst mal 3 Buchtips

Dan Margulis, Photoshop Lab Color
Dan Margulis, Photoshop Farbkorrektur
Scott Kelby, Photoshop Down & Dirty

Letzters ist eine Sammlung von unzähligen Tips und Tricks rund um Photoshop, die ersten beiden haben meine arbeitsweise mit Photoshop grundlegend geändert. Vorsicht, das sind zwei mächtige Schinken und der liebe Dan mag der absolute Guru sein, sein Schreibstil ist jedoch äußerst schwer verständlich. Meine Arbeitsweise basiert im wesentlichen darauf, sozusagen eine Kurzfassung von kanpp 2.000 Seiten mit einigen eigenen (wichtigen) Ergänzungen.

Fangen wir an, ich nutze die Farbräume RGB und Lab, für die Druckvorstufe durchaus auch mal in CMYK - was zu der Aussage führt, ein Bild besteht aus 10 Kanälen, nämlich RGBLabCMYK und es gibt keinen Grund auch nur auf einen Kanal zu verzichten. Im wesentlichen werden diese Kanäle relativ früh für den Befehl Kanal-/Bildberechnung und später vor allem für das erzeugen von Masken benutzt - für bestimmte Bearbeitungsschritte ist eine Kanalmaske jeder manuell angelegten Maske überlegen. Ich geh jetzt mal davon aus, das jeder weiß wie Masken eingesetzt und erzeugt werden - wenn nicht Fragen.

Farbräume, die ersten Bearbeitungsschritte zur Erzeugung eines Bildes mit vernünftiger Detailzeichnung (im Prinzip also ein perfekt duchgezeichnetes SW Bild) und die Erstretusche finden in RGB statt (Adobe RGB), die gesamte Farb- und Schärfebearbeitung in Lab.

Zuerst wird erst mal der gewünschte Bildausschnitt gewählt und mit dem Bereichsreparaturpinsel / Kopierstempel von Sensorflecken oder Staub und Fusseln (Scan), sowie unerwünschten Bilddetails befreit.

Kanal-/Bildberechnung und Kanalmixer sind die Werkzeuge um Bilddetails aus guten Kanälen in schlechte Kanäle einzuarbeiten. Dies geschieht auf einer Duplikatebene und führt zwar zu schrecklichen Farbverschiebungen, aber da die Ebene auf dem Verrechnungsmodus Luminanz steht wird eben nur - die gewünschte - Luminanz auf die darunter liegende Ebene übertragen. Wen es interessiert kann sich ruhig mal damit beschäftigen, führt hier jedoch erst mal zu weit.
Bei dem eingestellten Problembild - in wesentlichen Bildpartien viel zu dunkel - hätte das aber erst mal wenig gebracht, um dieses Bild aufzuhellen und die - vorhandene - Zeichnung in den Schatten sichtbar zu machen gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen das Erzeugen und Überlagern von zwei Bildduplikaten mit unterschiedlichem Gammut (AdobeRGB mit Gammut 1,0 und 2,8) - war mir in diesem Moment aber zu aufwendig, also die schnelle Lösung - eine Duplikatebene im Verrechnungsmodus Negativ Multiplizieren. Deutlich ausgefressene Lichter mittels einer Maske auf der Duplikatebene erhalten und die Wirkung mit dem Deckkraftregler aussteuern (Zur Not auch zweimal). Jetzt sollte das Bild immerhin schon mal so aussehen das deutlich Zeichnung in den Schatten entsteht ohne das die Lichter ausfressen und man sich langsam vorstellen kann das aus dem Bild doch noch etwas werden könnte. Wenn das mit dem Negativ Multiplizieren nicht klappt bleibt nur der Weg über die unmöglichen Gammutzuweisungen oder die digitale Mülltonne.

Was jetzt noch kommt ist eine Überprüfung der vorhandenen Farbstiche. Hierzu ist im Infofenster eine Anzeige auf Lab gestellt, die Farben lassen sich so deutlich einfacher Beurteilen (mehr dazu im nächsten Teil). Hier muß jetzt lediglich geprüft werden ob ich einen durchgehenden Farbstich im Bild habe oder ob sich der Farbstich im Helligkeitsverlauf ändert. Ist letzteres der Fall muß mittels einer Gradiationskurve in RGB jeder Farb-Kanal einzeln angepaßt werden, im ersten Fall ist die Lab Korrektur einfacher.
Zum Abschlluß nochmal mit einer 300% Ansicht penibel auf Sensorflecken bzw Staub/Fussel prüfen und korrigieren.

Jetzt kann das ganze als xyz4711rgb1.psd gespeichert werden, anschließend wird alles auf die Hintergrundebene reduziert und nach Lab konvertiert (Dither ausschalten).

Da das später oft benötigt wird, noch etwas zu den Ebenenverrechnungen. Im Ebenenmenü links neben dem Deckkraftregler ist ein PullDown Menü mit dem jeder Ebene der gewünschte Verrechnungsmodus zugewiesen werden kann - steht standartmäßig auf Normal (also 100%ige Überlagerung, steuerbar mit Deckkraftregler). Sonst noch wichtig sind Multiplizieren - Negativ Multiplizieren - Aufhellen / Hellere Farbe - Abdunkeln / Dunklere Farbe - Ineinanderkopieren (wichtig für Retusche) - Luminanz - Farbe - Hartes/Weiches/Strahlendes Licht - der Rest ist unnötig. Wer das ganze noch detailierter will kann mit einem Doppelklick rechts neben dem Ebenennamen das komplette Verrechnungsmenue öffnen. Hier können zusätzlich zu den obigen Modi noch die Kanäle einzeln und unterschiedlich stark überblendet werden, die Regler der Ebenen lassen sich durch Klicken auf den Regler bei gedrückter ALT Taste teilen - hiermit kann den ein Übergangsbereich festgelegt werden. Die Ebenenmodi ruhig mal durchspielen, das Thema Ebenen-/Kanalüberblendung mit den Ebenenreglern führt hier derzeit erst mal zu weit. Ist aber ein wirksames Werkzeug um Farben zu überblenden (jedoch nicht so fein dosierbar wie mittels Masken) und wenn es jemaden interessiert kann man später detaillierter darauf eingehen.

So, für Heute hab ich genug geschreibselt (Tipfehler bitte entschuldigen - aber die Tastatur leidet ein wenig unter irgendwelchen Brotkrümeln .... smile), demnächst gehts in Lab weiter, die Themen:

<Farbraum Lab - Vorteile>
<Bild-Anpassen-Tiefen/Lichter>
<Farbbearbeitung in Lab: Gradiationskurven>
<Schärfen>
<finale Bearbeitung / Effekte>

Nachdem ich jetzt geduscht habe ist auch die Frage geklärt was hier so gestunken hat, es stinkt immer noch - also ist der Hund.

Fragen werden jederzeit gerne beantwortet, wenn ich irgendwo zu schnell oder zu oberflächlich bin sagen - für mich ist hier einiges selbstverständlich was nicht für jeden gelten muß, ich setze häufig zu viel voraus (schimpft meine bessere Hälfte immer). Allerdings bitte keine Grundsatzdiskussionen in diesem Fred, macht dazu einen eigenen auf, ich geb da gern meinen Senf dazu.
 
23.07.2009
#1

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Guest

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Robert

Robert

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Hallo Wolfgang,

vielen Dank für diese super Einführung! Ich frag dann auch gleich mal stellvertretend für alle, die es auch wissen wollen: warum empfiehlt es sich, mit Masken zu arbeiten und wie macht man das?
 

Eyvindur

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Seufz .... Grins

ganz kurz, wenn Du über der eigentlichen Bildebene zB eine Einstellungsebene (Gradiationskurven, Sättigung, ........) hast in der die Farben verändert sind und sich diese Änderung nicht auf das ganze Bild auswirken sollen brauchst Du eine Schablone (Maske) die die Änderungen der Einstellungsebene beschränkt. Unter Ebenen - Ebenenmaske - alles einblenden erzeugst eine Blankomaske (weiß) zu der aktiven Ebene. Mit dem Pinsel, ganz weich und schwarzer Farbe kannst Du nun die Bereiche die nicht von den Änderungen der Einstellungsebene betroffen sein sollen abdecken. Mit STRG+I negierst Du die Maske, kehrst die Auswahl also um. Für den Pinsel läßt sich zusätzlich die Deckkraft einstellen. Der Gaußsche Weichzeichner funktioniert auch auf Masken, wenn die Übergänge zu hart sind. Effektivere Masken via Bildberechnung - hierzu aber später mehr.
 
Robert

Robert

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Wer viel fragt ... :D ... lernt auch viel ;)

Wenn Du nun ein Bild mit Photoshop bearbeitest, wie lange brauchst Du dafür im Durchschnitt? Oder sind die Korrekturen zu unterschiedlich, als dass man da einen Durchschnittswert angeben könnte?
 

Eyvindur

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wie lange pro Bild, hmmmmm.... , ist durchaus unterschiedlich. Bei normalen Dateigrößen und wenig Retuschieraufwand rechne ich pro Bild unter 30 Minuten (also Sensordreck retuschieren, Farben aufbereiten, Standardschärfung), muß ich zB den Hintergrund aufbereiten knapp über 30 Minuten. Anders sieht es bei People- und Innenarchitektur aus, erhöhter Retuschieraufwand, bei Architektur zusätzliche Anpassungen hinsichtlich entzerren und wegen schlechtem Licht viel Farbanpassungen - also bei People sage ich mal unter 1 Stunde, Architektur 1-2 Stunden.
Im Moment habe ich viele Scans auf dem Tisch, Dateigröße schlappe 110 MB, da läuft unter 2 Stunden wenig und 4 Stunden kommen auch vor. Allerdings ist hier das Problem eher die Rechenleistung - was bei normalen Dateien flott läuft bläht sich bei so großen Ausgangsdateien gewaltig auf. Für jedes Bild werden Arbeitsschritte zusammengefaßt und es entstehen meißt 3-4 PSD Dateien mit jeweils 500 - 800 MB. Eine komplette Bildberechnung bei der Speicherung dauert - 50% der angegebenen Zeit gehen hier für Rechenzeiten drauf - die eigentlichen Bearbeitungszeiten sind also auch nicht wirklich länger - nur der Rechner quält sich und mich.

Mit den Masken alles klar ?

Zurück zum eigentlichen Thema, spätestens ab LAB arbeite ich ausschließlich mit sogenannten SmartObjects, d.h. die Bildebenen werden in SmartObjects gewandelt. Der Vorteil hierbei ist das jeder Befehl jederzeit wieder aufgerufen werden und neu angepaßt werden kann. Dazu kommt das pro Ebene mehrere Befehle gestapelt sind und vor allem kann ich jeden Befehl hinsichtlich seiner Deckkraft einzeln anpassen.

Warum arbeite ich in LAB, einfach weil es einfacher und schneller ist. Die Farb- und Bildanalyse ist wesentlich einfacher wie in RGB und für die Farbbearbeitung gibts halt nix besseres - allerdings birgt LAB auch Gefahren, denn schnell werden nicht darstellbare Farben generiert. In LAB stellt es kein Problem dar zB 100L 0a 100b zu generieren (100L reines Weiß, 0a neutral, 100b reines Gelb) - nur wie sieht diese Farbe aus? Es ist also wichtig in LAB keine unmöglichen Farben zu erzeugen, letztendlich aber eigentlich nur in der Theorie ein Problem - wenn ich eine LAB Datei wieder nach AdobeRGB konvertiere kümmert sich PS darum das alles in den neuen Farbraum paßt und das macht es ausreichend gut (allerdings mach ich wenig Produktfotos wo es auf wirklich exakte Farben angekommt). Also LAB bietet einige Gefahren, aber für den täglichen Umgang ist es hinsichtlich Farbbearbeitung unschlagbar und schnell, darüber hinaus gibt es einige wichtige Befehle die in LAB einfach besser arbeiten.

LAB ist in erster Linie mal der Einsatz von Gradiationskurven. IN RGB beinhaltet jeder Kanal die Farb- und die Helligkeitsinformationen, in LAB sind Helligkeit und Farbe getrennt. Im L-Kanal steckt die reine Helligkeitsinfo, im a-Kanal die Infos zu Grün und Magenta, im b-Kanal die Infos zu Blau und Gelb. Die kalten Farben sind in der Kurve immer in der linken Hälfte und von den Werten her negativ, die warmen Farben sind rechts und positiv. Messe ich also im Bild eine Farbe und erhalte im b-Kanal negative Werte weiß ich das das Blau ist - anhand der Werte weiß ich also sofort was Sache ist, in RGB ist sowas deutlich komplexer. Steht in LAB eine Zahl in Klammern bedeutet dies der Wert ist negativ.
Farbstiche werden beseitigt indem der 0-Durchgang der Farbkanäle auf der X-Achse nach links (weniger kalte Farbe) oder rechts (weniger warme Farbe) verschoben wird. Der 0-Durchgang muß also immer - durch anklicken und ziehen) fixiert werden, dann können die Farben durch anpassen der Kurvenform intensiviert (Kurven werden steiler) oder abgeschwächt (Kurven werden flacher) werden. Eine normale Kurve im a/b Kanal sieht so aus, von unten Links nach oben Rechts (128)-0-128, eine gute Farbintensivierung ergibt sich durch aufsteilen der Kurven auf (100)-0-100. Die Kurven lassen sich auch komplett kippen, also von oben Links nach unten Rechts. Wichtig ist zunächst immer die Fixierung des 0-Durchganges und durch verschieben desselben nach Links/Rechts die Korrektur eines Farbstiches, anschließend kann der entsprechende Farbton durch aufsteilen/abflachen (Linear oder Kurvig) angepaßt werden.
Wenn man dem L-Kanal eine leichte S-Form verpaßt und die Bildwichtigen Teile im steilen Kurvenbereich liegen löst sich Dunst praktisch in nichts auf !
TIP, wenn ich bei gedrückter, linker Maustatste durchs Bild fahre sehe ich in der Gradiationskurve wo sich der Bildpunkt auf der Kurve befindet.

Das ganze ruhig mal ausprobieren, bevor es nächste Woche mit der Bearbeitung des viel zu dunklen Bildes weitergeht.
 

Eyvindur

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machen wir weiter, jetzt sollte das ursprünglich sehr dunkle Bild deutlich aufgehellt sein - kein gutes Bild, aber die vorher untergegangenen Tiefen zeigen jetzt endlich Strukturen (egal wie es gemacht wurde, mit Bildberechnung, negativem Multiplizieren von Duplikatebenen oder Zuweisung von "falschen" Gammawerten - wichtig ist das die vorhandenen Strukturen sichtbar geworden sind). In RGB wäre ich jetzt fertig, als Konvertierung nach LAB.

Jetzt geht es darum die Lichter und Schatten anzupassen, die Farben sind noch egal. Normalerweise wären Gradiationskurven und das Anpassen des L-Kanals ausreichend, bei soviel Dunkelheit wie hier ist jedoch der Befehl <Anpassen - Tiefen Lichter> effektiver. Also Ebene in SmartObject wandeln (ggf auf Rauschen prüfen und entfernen) und Tiefen Lichter aufrufen. Hier gibt es 3 Regler jeweils für Tiefen und Lichter getrennt, sowie eine Farbkorrektur und eine Anpassung des Mittenkontrastes. Der Kontrast bleibt der Vorgabe (15), die Farbanpassung wird auf 0 gesetzt. Jetzt den Stärkeregler für die Lichter auf 0 und den Stärkeregler für Tiefen ganz nach rechts. Den Regler Radius so einpegeln das er Wirkung zeigt und keine Details verloren gehen (idR irgendwo zwischen 10 und 40, als Ausgangsbasis ist ein Wert von 30 nicht schlecht), jetzt mit dem Regler Tonwerte den Tonwertbereich der aufgehellt werden soll einstellen und zum Schluß den vollkommen überhöhten Stärkewert zurücknehmen bis der Effekt paßt. Das gleiche jetzt für die Lichter durchführen. Bei dem Ganzen ruhig leicht übertreiben, mit dem Deckkraftregler des Filters kann die Wirkum im Anschluß genau dosiert werden. Auf die Hintergrundebene haben wir jetzt 1-2 Befehle zur Rauschreduzierung und Tiefen Lichter angewandt, jeder Befehl kann jetzt mit dem Befehlsbezogenen Deckkraftregler feingetunt werden (bzw da SmartObject erneut mit den letzten Einstellungen aufgerufen werden). Das Bild sollte jetzt in den Lichtern und Schatten gute Zeichnung zeigen und von der Helligkeit ausgewogen sein (immer Geschmacksache).

Jetzt kommen die Farben, bei mir kommt es häufig vor das unterschiedliche Bildteile unterschiedlich behandelt werden - also sind immer Masken angesagt. Das ist die eigentlich hohe Kunst in der Bildbearbeitung, vernünftige Masken generieren. Bleiben wir bei den Farben, mit der ersten Gradiationskurve werden die Farbstiche beseitigt (ab-Kanäle um den Nulldurchgang horizontal verschieben), anschließend durch aufsteilen der Kurven die Farben intensivieren, abschwächen oder verändern. Das ganze durchaus mit mehren Kurven für unterschiedliche Bildteile. Für die notwendigen Masken können die durch PS automatisch bereitgestellten Masken für Einstellungsebenen genutzt werden. Hierzu vor dem aufrufen der Einstellungsebene eine Auswahl erstellen (entweder mit Zauberstab oder durch Laden eines Kanals als Auswahl (STRG+1 / 2 / 3)), mit aufrufen der Einstellungsebene wird die Auswahl automatisch als Maske übernommen. Es geht auch hinterher, Bildberechnung auf Maske anwenden oder das ganze von Hand zeichnen - in letzterem Fall empfielt sich für harmonische Übergänge noch der Einsatz des Gaußschen Weichzeichners auf die Maske. Zum Schluß unbedingt die Übergangsbereiche prüfen und ggf manuell nacharbeiten. Fertig sind die Farben.

Das nächste betrifft das Schärfen, hier haben wir generell 5 Methoden bzw Herangehensweisen.
V1 wäre es gar nicht zu schärfen, sondern das Auge durch unterschiedliche Schärfe zwischen Motiv und Umgebeung zu täuschen - also alles um das eigentliche Motiv wird unscharf gemacht.
V2 ist das gleiche, nur wird hier mit Helligkeit gearbeitet, also Motiv korrekt und die Umgebung wird deutlich dunkler oder heller.
V1 + V2 können auch gut gemeinsam genutzt werden, das ganze Problem ist hierbei jedoch es realistisch wirken zu lassen - das Motiv sieht sehr schnell aufgeklebt aus. Also bei diesen Effekten die Unterschiede nicht übertreiben und die Masken sauber ausarbeiten, mit weichen Übergängen.
V3 die derzeit aktuelle USM Einstellung, kleiner Radius (1 - 2,5), moderate Stärke (100 - 200) und Schwellwert nach Bedarf - erzeugt ansprechende Ergebnisse ohne allzu starkes Rauschen oder Artefakte zu erzeugen.
V4 die klassischen USM Einstellungen, sehr kleiner Radius (0,3 - 1,2), extreme Stärke (400 - 500) und Schwellwert wieder nach Bedarf - erzeugt sehr feine Details allerdings auch häßliche Artefakte und starkes Rauschen.
V5 die neuesten propagierte USM Einstellungen, extremer Radius (5 - 100), minimale Stärke (25 - 80) und Schwellwert wie immer nach Bedarf - hierbei werden keine Artefakte oder Rauschen erzeugt, der Schärfeeindruck entsteht durch die Hervorhebung von Flächenstrukturen (Genial bei Wasseroberflächen die sich anders praktisch nicht schärfen lassen). Allerdings ist diese Art der Schärfung nur für Flächen geeignet, für feine Strukturen taugt es nicht.

Schwellwert, hiemit lege ich fest ab welchem Kontrastunterschied im Bild ein "Halo" erzeugt wird.
Radius, legt fest wie "breit" das Halo an der Kontrastkante ausfallen soll.
Stärke, legt fest wie "dunkel oder hell" das Halo ausfallen soll,dieser Wertdarf ruhig überzogen sein - mit dem Deckkraftregler ist das ganze auch im nachhinein tunbar.
Beim Schärfen nach V3+V4 immer die 100% Ansicht wählen.

Wie gehe ich vor? Die mit Tiefen Lichter bearbeitete Hintergrundebene wird dupliziert, gerastert und wieder in ein SmartObject verwandelt. Dann auf den L-Kanal USM V5 anwenden. Ebenenmaske erzeugen (oder die SmartObject Maske nehmen) und die unangenehm sichtbaren Halos retuschieren (Ein Berg vor strukturierten Wolken erzeugt bei dieser USM Variante immer ein häßlich helles Halo in den Wolken).
Sollen feine Bilddetails betont werden wird wieder die Hintergrundeben dupliziert, als oberste Bildebene eingestellt (unter den Gradiationskurven), gerastert, in SmartObject zurückgewandelt und USM V4 wird auf den L-Kanal angewandt. Da hierbei Rauschen und Artefakte entstehen auf eien 300% Ansicht gehen und zunächst den Rauschfilter Staub&Kratzer (mit den Werten 1:1 bis 2:1) anwenden, das schlimmste Rauschen sollte verschwunden sein. Anschließend den Gaußschen Weichzeichner (0,3 - 0,5, bei großen Bildern bis 1,0) anwenden, hierdurch werden die Schärfungskanten weicher dargestellt. Als letztes die Ebene auf den Verrechnungsmodus Abdunkeln/Dunklere Farbe einstellen und die Deckkraft auf 80-90% einstellen. Jetzt diese Ebene duplizieren und auf den Verrechnungsmodus Aufhellen/Hellere Farbe einstellen, Deckkraft 40-70%.
Durch diese doppelte Anwendung von USM V4 können die durch USM entstandenen hellen und dunklen Halos getrennt behandelt werden (helle Halos sind idR deutlich stärker sichtbar wie dunkle Halos). Selbstverständliche können/sollten alle geschärften Ebenen durch entsprechende Masken auf bestimmte Bildteile beschränkt werden.

Eigentlich ist jetzt alles wesentliche getan - das Grundbild ist fertig, vermutlich müssen/sollen allerdings noch einige kleine Details abgedunkelt oder aufgehellt werden, ggf sollen auch noch farbliche Akzente gesetzt werden. Für die farblichen Akzente eine neue Ebene als oberste Ebene einstellen (Ebene Neu) und auf den Verrechnungsmodus Farbe setzen. Mit dem Pinsel die gewünschte Farbe an den gewünschten Stellen grob auftragen und mittels Maske das zuviel an Farbe zurückmalen. Für das Aufhellen/Abdunkeln ebenfalls eine neue Ebene als oberste Ebene erzeugen, dabei bei Farbe 50% Grau eintragen, Verrechnungsmodus auf Ineinanderkopieren und das Kreuz bei Ebene mit Farbe füllen (?) setzen. Mit dem weichen Pinsel (Deckkraft 3-7%) in Schwarz (Abdunkeln) oder Weiß (Aufhellen) die gewünschten Bildpartien bearbeiten, durchaus mehrfach dir gleiche Stelle bemalsen und ggf über eine Maske anschließend das Zuviel zurückmalen.

Fertig ist das Bild, speichern als xyz4711Lab1.psd, auf Hintergrund reduzieren, nach RGB konvertieren, auf Modus 8 Bit setzen, als xyz4711.jpg in Originalgröße unkomprimiert speichern, verkleinern, erneut als 4711,jpg mit Komprimierung nach Bedarf speichern und im Bilderforum einstellen.

Ich hoffe jetzt mal das ich nichts vergessen habe und nicht irgendwo Unsinn geschrieben habe - das liegt aber dann am parallel laufenden Französischen Fernsehprogramm ..... smile.
Wenn jetzt jemand Fragen hat und ich vermute mal das das so ist, raus damit - wenn jemand bessere Methoden hat, ich bin allem besseren aufgeschlossen.
 
netzuser

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Hallo Wolfgang,
auch wenn ich mir das alles noch mal in Ruhe zu Gemüte führen muß.
[SCHILD]DANKE für die Fleißarbeit[/SCHILD]
Gruß
Uwe
 

Eyvindur

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Hier noch mal die Bilder

VORHER

00305 vorl.jpg

NACHHER

00305 Erg.jpg

und noch zwei die genauso entstanden sind

00029.jpg

00035.jpg
 
wpau

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Hallo Wolfgang,
da bin ich jetzt aber zu tiefst beeindruckt, vor allen Dingen von dem Wasserfall. Das hat ja schon nichts mehr mit einem Foto zu tun, sondern das geht ja schon Richtung Kunst.
Das als Poster an der Wand weckt ja täglich Urlaubsträume.

Darüber müsstest Du mal einen Workshop machen, meine Teilnahme wäre gewiss.
 

Eyvindur

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smile ..... das Bild hat im Original 22 MPix und ist natürlich nicht aus einer C oder N Vollformat, sondern aus einer nicht mehr existenten Contax RTS - KB DIA gescannt mit einem Nikon Coolscan 8000 ED, knapp 20 Jahre alt .......... aber irgendwas von meiner damaligen Ausrüstung war bestimmt von Sigma .... smile

Workshop ist zwar ne prima Idee, kostet aber jede Menge Kohle - probier lieber die beschriebenen Techniken selbst aus und frage wenn was unklar ist. Das ganze ist so deutlich billiger und Du bekommst das gleiche geboten wie im Workshop.Das Workshopproblem ist, die meisten Jungs bekommen das von der Firma bezahlt, glauben mit den dedruckten Unterlagen hätten sie alles was sie brauchen und machen sich drei coole Tage. Deswegen habe ich umgestellt ...... böser Mod ....... keine gedruckten Unterlagen, freie Rede und die Jungs müssen mitschreiben.
 
uomo

uomo

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Hier noch ein paar Tipps

Katrin Eismann hat mehrere Bücher z.B. Photoshop Retusche & Restauration, Maskierung & Compositing herausgebracht... Jeder Band kostet allerdings 60,00 Euro. Dann gibt es noch Babara Luef, die Video-Tutorials anbietet, jede DVD ca. 50 Euro. Ich hab´s zu diesem Thema noch nicht gemacht, aber der Besuch einer Stadtbücherei kann auch interessantes bringen.

Michael
 

kruegchen

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Photoshop

Hier mal die Praktische Seite: http://www.psd-tutorials.de/

Da kann man auch gleich probieren und die DVD mit den Workshops ist toll.
In einem Buch kann man das nicht so gut darstellen und vorallem Praktisch an Beispielen umsetzen.

Gruß Sven
 
DonParrot

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Darf ich mal ein ganz defätistische Frage stellen? Und bitte nicht hauen:

Habe ich beim Fotografieren nicht irgendwas falsch gemacht wenn ich ansxchließend pro Bild für die Bearbeitung 30 oder mehr Minuten einplanen muss?

Das mag ja angehen wenn ich ein Kunstwerk schaffen will, aber grundsätzlich denke ich ja, dass das Foto - wenn man halbwegs geübt ist - doch schon out of Cam und überhaupt möglichst realitätsnah sein sollte. Und genau solche Fotos will ich haben, um daraus anschließend meine Hundegeschichten oder -Comics zu schnitzen.

Aber wie gesagt: Das soll keine Kritik sein, ich wundere mich nur etwas, warum man so viel Aufwand bei der Bearbeitung seiner Fotos betreiben soll - da bleibt ja gar keine Zeit mehr zumm Fotografieren.
 
wpau

wpau

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...aber grundsätzlich denke ich ja, dass das Foto - wenn man halbwegs geübt ist - doch schon out of Cam und überhaupt möglichst realitätsnah sein sollte. Und genau solche Fotos will ich haben, um daraus anschließend meine Hundegeschichten oder -Comics zu schnitzen. ....
Das ist halt das schöne an der heutigen Zeit, die Vielfalt der Möglichkeiten.
Seit ich denken kann hatten wir immer einen Haushund und Fotos, aus Erinnerung, mache ich auch von ihnen, nur Comics oder Hundegeschichten werde ich wohl in diesem meinen Leben nicht mehr machen.

Fotos -out of Cam- können nicht der Realität entsprechen, da Algorithmen in der Kamera versuchen, das beste aus den Lichtwellen zu reproduzieren. Wenn einem das Resultat gefällt spricht nichts dagegen in Jpeg zu fotografieren.

Es wird einem aber nur im RAW Format die Möglichkeit geboten, die uns Wolfgang hier zeigt. Nun wird auch er nicht für jedes Foto diesen Aufwand betreiben, sondern nur Motive, wie die hier gezeigten wird er so behandeln.

Schau Dir mal hier die Landschafts Fotos an, die sind eine Klasse für sich, aber betimmt nicht -out of Cam-

http://www.outdoorphotographer.com/
 

Eyvindur

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"Don Parrot

Darf ich mal ein ganz defätistische Frage stellen? Und bitte nicht hauen:

Habe ich beim Fotografieren nicht irgendwas falsch gemacht wenn ich ansxchließend pro Bild für die Bearbeitung 30 oder mehr Minuten einplanen muss?"

Eigentlich nicht, das gute oder sehr gute Bild direkt aus der CAM gibt es nicht.
Für Bilder von Omas Enkel mag der Aufwand zu groß sein, aber was wären das für geile Bilder würde man sich die Mühe machen !

10 min - RAW Konvertierung, Erstretusche (Sensordreck, ....), aus dem Bild wird ein besseres Bild
10 min - Tiefen&Lichter, Farbstich, Schärfe, aus dem besseren Bild wird ein gutes Bild
15 bis 30 min, selektive Farbanpassung, selektive Schärfe, aus dem guten Bild wird ein sehr gutes Bild
20 - 60 min, Feinretusche, Ausarbeiten der Tonwerte, selektive Lichter&Schatten, ..... aus dem sehr guten Bild wird das Bild

Natürlich sollte das Ausgangsmaterial möglichst gut sein -nacharbeiten sind jedoch immer nötig (nicht immer unbedingt im vollen Umfang), das war auch schon zu analogen Zeiten so, durch die digitale Welt hat sich der Aufwand für die Nacharbeit nicht nur vereinfacht sondern auch verfielfacht.

Jeder der halbwegs mit einer Kamera umgehen kann hat einen oder mehrere Fotografen bei dessen Werken er sich denkt - sind das Klasse Bilder, möchte ich auch so können. Das schöne daran ist das es eigentlich jeder kann - heutzutage entsteht ein Bild nur noch zu 20 - 40% in der Kamera, der Rest passiert am PC. Wer glaubt um gute Bilder zu machen braucht er unbedingt die neuesten und teuersten Kameras irrt gewaltig (die Werbung und die Hersteller freut es), wenn ich sehe mit was manche Topfotografen unterwegs sind und welche Ergebnisse abgeliefert werden - laut Werbung gar nicht möglich. Wenn man dann weiß das im Hintergrund 3-4 Leute die Bilder aufarbeiten (oder auch der Fotograf selbst), sollte man sich doch so langsam mal mit dem Thema Bildbearbeitung anfreunden. Wer beim Fotografieren also mit dem fotografieren aufhört hat maximal bessere Bilder.
Mir passiert es häufig das ich mir Bilder (speziell Tagespresse und Wochenzeitschriften, auch Werbeanzeigen - fast nie in Hochglanzmagazinen) ansehe und mir sagen muß - was für ein ............ hat denn hier am Bild rumgepfuscht, was da zum Teil gedruckt wird ist eine Katastrophe - die Redaktionen machen halt auf billig und der Bildretuscheur hat pro Bild 5 min Zeit, was soll da noch rauskommen?

Nochmal zu den Arbeitsschritten, den Aufwand mit den Sensorflecken habe ich immer - selbst bei frisch poliertem Sensor, Kontrolle ist hier Pflicht. Tiefen&Lichter müssen auch generell angepaßt werden (außer vielleicht bei Studioaufnahmen wo ausreichend Licht verfügbar ist), das gleiche gilt für Schwarz&Weißpunkt und einen Farbstich habe ich eigentlich auch immer - wozu sonst werden Graukarten eingesetzt? Darüber hinaus sieht unser Auge Farben deutlich differenzierter und auch deutlich mehr Farben. Der letzte Punkt ist die Schärfe, keine digitale liefert ein perfekt scharfes Bild - das ist immer ein gräuliches "Gematsche".Wers nicht glaubt möge sich einmal die (praktische) Objektivauflösung (<60 LP/mm), die Sensorauflösung der Kamera (Sigma 64 LP/mm, Rest < 90 LP/mm) und das Auflösungsvermögen analoger Filme (110 - 160 LP/mm) ansehen, überlegen was passiert hier eigentlich und sich fragen warum das so ist. Ja, ich bin der Meinung das analoger Film durch die Bank schärfere Bilder liefert.
 
Robert

Robert

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Hallo Wolfgang,

Deiner Frage nach zu urteilen müssten sich die Auflösungsbegrenzungen sozusagen potenzieren?

Ich nehme also den Sensor als zunächst limitierenden Faktor, bei Sigma 64 LP/mm (meinst Du damit bei 10% Kontrast?) und quasi davon bei einem guten Objektiv etwa 60 LP/mm; im Ergebnis dürften das ja dann deutlich weniger Linienpaare sein, oder mache ich hier einen Denkfehler?

Zumindest kann ich in diesem Fall dann erkennen, dass ein Film (sagen wir mal z.B. der als ziemlich scharfer Dia-Film bekannte Kodachrome 64) das höhere Ausgangspotenzial [ich würde immer noch viele lieber "Potential" nach der alten Rechtschreibung schreiben :eek:] für das Objektiv darstellt, im Endergebnis also zwangsläufig schärfere Ergebnisse ermöglichen sollte - optimale Bedingungen wie solides Stativ, Spiegelvorauslösung, etc., vorausgesetzt!
 

Eyvindur

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der ganze Auflösungsvergleich ist streng genommen nicht ganz richtig was die Bezeichnung LP/mm angeht, für die Veranschaulichung aber ausreichend.

Bei der Sigma ist gemeint 2.652 Pixel (horizontal) / 20,7 mm (Sensorbreite) ergibt 128,2 Pixel/mm - vereinfacht 64 LP/mm

Gehen wir jetzt mal davon aus das die Optik auch 64 LP/mm bringt und das das ganze nie vollständig Deckungsgleich sein wird (also die "Linie" aus der Linse trifft niemals genau eine Pixellinie) - das Ergebnis kann also nie schwarz sein, sondern maximal irgendwas in grau. Was bedeutet das? Das Ergebnis erscheint nie knackscharf (Schwarz/Weiss) sondern immer irgendwie wie mit einem Weichzeichner gebügelt und leicht getrübt. Bei analogem Film mit deutlich höherer Auflösung ist das Ergebnis deutlich besser. Für die ollen Beyersensoren wirds - trotz höherer nomineller Auflösung - allerdings schlechter, einfach weil hier schon von vornherein alle Pixel gematscht sind - der Foveon bietet also die deutlich höhere Grundschärfe und nur die aktuellen "Boliden" sind in der Grundschärfe dem Foveon vergleichbar, zum Rand hin allerdings deutlich nachlassend.

So ganz korrekt ist der ganze Vergleich natürlich nicht, aber er veranschaulicht ganz gut wo das Schärfeproblem in der digitalen Welt liegt und warum nachschärfen notwendig ist.

Vielleicht gibts hier ja jemanden der das ganze physikalisch/optisch korrekt ausdrücken kann?
 
Klaus-R

Klaus-R

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Hallo Zusammen,

@ Wolfgang: VOLLE ANERKENNUNG für diesen fleißigen und hochinteressanten Thread!!!:klatschen::klatschen::klatschen:

Ich finde es immer wieder toll, wenn Leute, die wirklich was können, sich die Mühe machen, dieses Wissen anderen kostenlos zur Verfügung zu stellen ... ich bin ja auch so ... ein Forum ist ja immer geben und nehmen!

DANKESCHÖN!

@ DON

Wenn ich in ein Photo (oder ein Bild) so richtig verliebt bin, dann ist es mir Latte, ob die Bildbearbeitung Stunden, Tage oder Wochen dauert.

Guck mal hier und schätz mal, wie lange ich an den Photos gebaut habe ....

-Vorsicht Schlange-.jpg

-clearwater-.jpg

-Die magische Brille-.jpg

-NagelFliege-.jpg

-Goldfly-.jpg

Sample 27.jpg

Was Bildbearbeitung angeht, gehe ich zwar ganz andere Wege, als Wolfgang ... viele Wege führen aber nach Rom. Was Wolfgang da macht funktioniert ganz offensichtlich gut!

Grüße und schöne Photos

Klaus
 

ultraprimel

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kurzer einwurf: man schaue sich die bilder der alten meister an (sw-film)- i.d.r. ist dort auch immer nachbearbeitet! maske, filter, abwedeln-kurz: im prinzip all das was photoshop nun digital macht.

die realität ist halt nie so perfekt, daß ihr bloßes ablichten reicht für ein bild mit maximaler wirkung. (dafür wirkt in der realität anderes, was wir nie so perfekt ablichten können ;-)))
 
Klaus-R

Klaus-R

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kurzer einwurf: man schaue sich die bilder der alten meister an (sw-film)- i.d.r. ist dort auch immer nachbearbeitet! maske, filter, abwedeln-kurz: im prinzip all das was photoshop nun digital macht.

die realität ist halt nie so perfekt, daß ihr bloßes ablichten reicht für ein bild mit maximaler wirkung. (dafür wirkt in der realität anderes, was wir nie so perfekt ablichten können ;-)))
Absolut richtig ... wobei die Möglickeiten, die wir jetzt digital haben, im konventionellen Photolabor nicht annähernd zu realisieren waren. Die gestalterischen Möglichkeiten sind jetzt enorm, verglichen mit den alten Zeiten.

Photographieren war ja immer schon etwas mehr als nur das Ablichten von Motiven.

Grüße

Klaus
 
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