Waldschrat
- Beiträge
- 9.447
Hier ein Pano von gestern Abend.
Mal wieder Berlin Staaken vom Hahneberg.
Mir ist der Hahneberg noch nicht "über". Jedesmal verschlägt's mir dort oben den Atem,
nicht wegen der dünnen Luft in 87 Metern Höhe, sondern vor lauter Ausblick...

SD9 - ISO100 - 1/3sec - M42 Pentax SMC Takumar 1,8/55mm @5,6 - Polfilter - 10 Einzelbilder hochkant - SPP 2.5, Hugin, Darktable, GIMP
in groß - 6030x2010 Pixel - Pixel ungefähr 1:1 wie aus der SD9 - hier hinterlegt:
Anhang anzeigen 2016_04_22_SD9_SMCTakumar55mm_Bln_Hahneberg_Pano_124bis133_VarC_6030x2010pix.jpg.zip
Gestaltung in Panoramen
Sagt mal, ihr Panorama-Füchse:
Gibt es eigentlich bestimmte Gestaltungsregeln für Panoramen, die ich mir als absoluter Panoramaanfänger mal zu Gemüte führen sollte?
Aus dem Bauch heraus scheint eine Lage des Horizontes im Goldenen Schnitt oder per Drittelregel nicht zwingend; eine mehr
mittige Horizontlage scheint im Pano zu funktionieren. Das Gleiche für das Hauptobjekt/Zentrum der Aufmerksamkeit. Scheint mir bei
Panos auch eher in Bildmitte akzeptabel, im Vergleich zu "normalen" Fotos. Wie gesagt, Bauchgefühl, ohne jedes Fachwissen.
Was meint Ihr? Wo kann ich nachlesen?
Was gäbe es noch zu sagen:
Zunächst wurden Aufnahmereihen mit 105er Macro im Hochformat geschossen. Diese Kombi hat allerdings trotz Holzstativ im böigen Wind vibriert.
Der ganze heutige Tag ist dahin gegangen, weil Hugin mehrfach seltsame Bildergebnisse geliefert hat. Eine Hugin-Neuinstallation half nicht.
Erst die Idee nach etlichen Stunden, die Rohbilder noch einmal durch das SPP laufen zu lassen und daraus frische TIFFs zu kreieren,
löste dann das mysteriöse Problem. Ich habe nicht die geringste Ahnung, worin der Fehler der ursprünglichen TIFFs bestand.
Sie ließen sich normal im DT und GIMP und Bildbetrachtern öffnen. Nur Hugin konnte sie irgendwie nicht sauber "verdauen".
Atypische Polfilter-Verwendung
Allgemein bekannt ist, das Polarisationsfilter ca. im 90°-Winkel zur Sonnenrichtung den blauen Himmel am besten verdunkeln.
Bekannt ist auch, dass Wasseroberflächen und Glasflächen unter spitzerem Winkel betrachtet eine Polarisationsrichtung auslöschen,
sodass dieses polatisierte Licht dann per Polfilter zu Effekten genutzt werden kann. Vielleicht noch nicht allgemein bekannt ist,
dass Polfilter zum Sonnenuntergang und besonders im Erdschatten im dem Sonnenuntergangspunkt gegenüber liegenden
Himmelsbereich eine Verdunklung des Himmels ermöglichen. Das kostete im obigen Bild zwar sehr die tollen Dämmerungsfarben
im Himmel. Ermöglichte jedoch durch die "Dynamikkompression" der Himmels-Absenkung erst, dass der ganze Bildinhalt
ohne weitere Tricks (noch halbwegs) im Wohlfühlbereich der Kamera gelandet ist.
Vielleicht hilft diese Anregung Jemandem.
Herzlicher Grüße vom Waldschrat!
_
Mir ist der Hahneberg noch nicht "über". Jedesmal verschlägt's mir dort oben den Atem,
nicht wegen der dünnen Luft in 87 Metern Höhe, sondern vor lauter Ausblick...

SD9 - ISO100 - 1/3sec - M42 Pentax SMC Takumar 1,8/55mm @5,6 - Polfilter - 10 Einzelbilder hochkant - SPP 2.5, Hugin, Darktable, GIMP
in groß - 6030x2010 Pixel - Pixel ungefähr 1:1 wie aus der SD9 - hier hinterlegt:
Anhang anzeigen 2016_04_22_SD9_SMCTakumar55mm_Bln_Hahneberg_Pano_124bis133_VarC_6030x2010pix.jpg.zip
Gestaltung in Panoramen
Sagt mal, ihr Panorama-Füchse:
Gibt es eigentlich bestimmte Gestaltungsregeln für Panoramen, die ich mir als absoluter Panoramaanfänger mal zu Gemüte führen sollte?
Aus dem Bauch heraus scheint eine Lage des Horizontes im Goldenen Schnitt oder per Drittelregel nicht zwingend; eine mehr
mittige Horizontlage scheint im Pano zu funktionieren. Das Gleiche für das Hauptobjekt/Zentrum der Aufmerksamkeit. Scheint mir bei
Panos auch eher in Bildmitte akzeptabel, im Vergleich zu "normalen" Fotos. Wie gesagt, Bauchgefühl, ohne jedes Fachwissen.
Was meint Ihr? Wo kann ich nachlesen?
Was gäbe es noch zu sagen:
Zunächst wurden Aufnahmereihen mit 105er Macro im Hochformat geschossen. Diese Kombi hat allerdings trotz Holzstativ im böigen Wind vibriert.
Der ganze heutige Tag ist dahin gegangen, weil Hugin mehrfach seltsame Bildergebnisse geliefert hat. Eine Hugin-Neuinstallation half nicht.
Erst die Idee nach etlichen Stunden, die Rohbilder noch einmal durch das SPP laufen zu lassen und daraus frische TIFFs zu kreieren,
löste dann das mysteriöse Problem. Ich habe nicht die geringste Ahnung, worin der Fehler der ursprünglichen TIFFs bestand.
Sie ließen sich normal im DT und GIMP und Bildbetrachtern öffnen. Nur Hugin konnte sie irgendwie nicht sauber "verdauen".
Atypische Polfilter-Verwendung
Allgemein bekannt ist, das Polarisationsfilter ca. im 90°-Winkel zur Sonnenrichtung den blauen Himmel am besten verdunkeln.
Bekannt ist auch, dass Wasseroberflächen und Glasflächen unter spitzerem Winkel betrachtet eine Polarisationsrichtung auslöschen,
sodass dieses polatisierte Licht dann per Polfilter zu Effekten genutzt werden kann. Vielleicht noch nicht allgemein bekannt ist,
dass Polfilter zum Sonnenuntergang und besonders im Erdschatten im dem Sonnenuntergangspunkt gegenüber liegenden
Himmelsbereich eine Verdunklung des Himmels ermöglichen. Das kostete im obigen Bild zwar sehr die tollen Dämmerungsfarben
im Himmel. Ermöglichte jedoch durch die "Dynamikkompression" der Himmels-Absenkung erst, dass der ganze Bildinhalt
ohne weitere Tricks (noch halbwegs) im Wohlfühlbereich der Kamera gelandet ist.
Vielleicht hilft diese Anregung Jemandem.
Herzlicher Grüße vom Waldschrat!
_
