Weil ich davon ausgehe, das, wenn schon nicht Leib und Leben, so doch die Gesundheit in Gefahr war... ?
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Diese Überlegung verstehe ich. Bei +18° und keinen weiteren "Problemen"
ist die Polizei aber wirklich kein Ansprechpartner.
Habe vor Jahren mal einen Winter in einer Obdachlosenunterkunft gejobbt.
(Ironischerweise der bestbezahlte Job, der mir je zugefallen ist!
Nicht wegen des mäßigen Stundenlohnes, sondern wegen der 8 Stunden
guten Schlafes inmitten der Arbeitszeit...

).
Bin dadurch mit dem Thema nachwievor ein bisschen innerlich verbunden.
Manche Geschichten, die ich damals erfuhr, bewegen mich noch heute.
Spüre aber trotzdem eine Hemmschwelle, mit diesen Leuten "einfach so"
in Kontakt zu treten.
So viele Obdachlose gab es vor gut 10 Jahren noch nicht, und sie
wurden nicht auf Schritt und Tritt im Berliner Stadtbild sichtbar.
Vielleicht hatte ich damals auch noch nicht den Blick dafür.
Ich wünsche einen schönen Abend, in der Ruhe und Geborgenheit einer
vetrauten Wohnung, in einem kuschligen Bett,
der Waldschrat
EDIT: Ich habe gerade nicht auf dem Schirm, ab wann die Unterkünfte wieder die Türen öffnen.
Oktober? November? Der Berliner Wärmebus, und der "konkurrierende" Kältebus, werden
meines Wissens ab 1.November betrieben. *Das* wäre dann evtl. eine Institution zum Ansprechen.
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